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Es ist etwas im Anzug

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Der Titel kommt von meinem besten Freund, der immer irgendeinen Spruch zitiert: „Ich brauche einen Anzug, weil mir etwas im Anzug zu sein scheint!“ Ich finde es immer sehr lustig, wenn er das sagt (warum auch immer), aber irgendwie scheint auch etwas dahinter zu stecken. Zur Zeit sind jedenfalls einige Dinge „im Anzug“, denke ich.

In letzter Zeit scheint es der große Trend zu sein, für einige Zeit ins Ausland zu gehen. Auch ich möchte das ja mal machen. Ich hab mich noch nicht entschieden, wohin. Eine Freundin von mir hat sich vor ein paar Wochen sogar ins Land ihrer Träume aufgemacht. Und jetzt ist nicht mal sicher, ob sie das erreichen kann. Warum?

Sie will nach Japan.

Mal ganz abgesehen davon, dass es blöd ist, dass sie das Auslandssemester jetzt eventuell nicht machen kann: Ich war froh, dass sie noch nicht in Japan war, da sie noch auf ihr Visum warten musste. Was den Japanern passiert ist (und noch passieren wird), ist natürlich noch viel schlimmer. Fast jede Minute gibt es neue Horrornachrichten aus dem Land, das mal das Land der aufgehenden Sonne war. Und um meinen Anteil zu tun, habe ich soeben ein Spendenshirt im Shop meiner Lieblingsbloggerin bestellt:

http://blog.asurocks.de/2011/03/shirts-fur-japan.html

Normalerweise verdient Asu 5 Euro Provision an den von ihr designten T-Shirts, die es übrigens für Männlein UND Weiblein gibt. Bei den Spendenshirts wird der Anteil aber ans Rote Kreuz gespendet. Wer direkt spenden möchte, erfährt unter dieser Adresse, wie:

http://www.drk.de/weltweit/asien-nahost/japan-hilfe-nach-erdbeben.html

Japan hat es erfolgreich geschafft, die Revolutionen als Hauptthema aus den Nachrichten zu verdrängen. Die Katastrophe hat außerdem dazu geführt, dass alle wieder über Atomkraft diskutieren. Als ich neulich mit meinem Freund auf dem Heimweg von einem Spaziergang war, rasselten wir direkt in eine Anti-Atomkraft-Demo. Und im Unterricht wurde am Mittwoch über Japan und AKWs diskutiert. Aber ich war nicht da.

Diese Woche bestand mein Tag aus 8 Unterrichtsstunden und dem Kinofilm „The King’s Speech“. Der Film ist sehr empfehlenswert und hat seine vier Oscars sicher zu Recht erhalten – also: Wenn ihr den Film noch irgendwo schauen könnt, geht hin. Am besten in Originalsprache, so wie ich. Es ist einfach unvergleichlich, den Protagonisten in feinstem British English beim Schlagabtausch zuzuhören (ich zitiere aus der engl. Wikiquote):

Lionel Logue: [as George is lighting up a cigarette] Please don’t do that.

King George VI: I’m sorry?

Lionel Logue: I believe sucking smoke into your lungs will kill you.

King George VI: My physicians say it relaxes the throat.

Lionel Logue: They’re idiots.

King George VI: Many of them have been knighted.

Lionel Logue: Makes it official then.

So, ich mache mich gleich auf – nicht etwa zur Schule, sondern zu einem Orthopädentermin, der nicht auf eine andere Zeit gelegt werden konnte. Manchmal hat eine verkrümmte Wirbelsäule eben auch Vorteile.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

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Über kitschautorin

Ich bin eine junge Frau, die in der drittviertgrößten Stadt Niedersachsens studiert und der Liebe wegen recht weit pendelt. Früh-ins-Bett-Geherin. Im Internet zu Hause. Fürs DRK als Blutspendenanmeldungshilfe aktiv. Gelernte Übersetzerin für Englisch und Französisch. Gegen Atomkraft und sinnlose Verbote. Mitglied der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Politisch interessiert. Auf Flickr zu finden: https://www.flickr.com/photos/100511533@N08/ Ich arbeite hauptberuflich als Politik- und Pädagogikstudentin. Nebenberuflich als Karla Kolumna eines örtlichen Radiosenders und einiger anderer Medien. Ich blogge über alles, was mich bewegt. Soll heißen: über meine Arbeit. Meine Familie. Das Fernsehen. Meine Freunde. Meine schriftstellerischen Aktivitäten. Dämliche Printerzeugnisse. Bücher. Die drei Jahre in einer der schlimmsten Berufsschulen dieses Landes. Sexualität. Meine Beziehung. Die Universität. Zitate. Und alles, was ich sonst noch so erlebe. Ich mag Bücher. Nudeln. „Hör mal, wer da hämmert“. Die Ärzte. Zitate. Meine Arbeit beim Radio. Urban Priol. Volker Pispers. SpongeBob. Garfield. „Switch“. „Ein Herz und eine Seele“. Ich hasse Fremdenfeindlichkeit. Misogynie. Homo- und Frankophobie. Die meisten Sorten von Kohl (auch den aus der CDU, haha). Den Großteil des Fernsehprogramms. Armut. Arroganz. Die Bildzeitung. Leute, die anderen Leuten keine eigene Meinung gönnen. Das Wort „Gutmensch“. Fußball. Viele Politiker. Ich habe hier noch mehr über mich geschrieben: https://kitschautorin.wordpress.com/2011/04/16/alles-glanzt-so-schon-neu/ https://kitschautorin.wordpress.com/2012/01/17/11-fragen/ https://kitschautorin.wordpress.com/2012/07/22/immer-wieder-sonntags/ https://kitschautorin.wordpress.com/2012/03/07/mal-wieder-was-uber-mich/ https://kitschautorin.wordpress.com/2013/05/04/was-ich-unbedingt-noch-machen-will/ https://kitschautorin.wordpress.com/2014/04/11/fragebogen-zu-film-und-kino/ https://kitschautorin.wordpress.com/2014/04/15/nochn-fragebogen/

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