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Kurz kommentiert (mehr oder weniger), Teil 6

Veröffentlicht am

http://www.taz.de/Twitterverbot-bei-den-Gruenen/!78690/

Ich muss gestehen, dass mich diese Nachricht etwas überrascht hat. Bei den Grünen hätte ich ein solches Vorgehen nicht unbedingt vermutet. Tja, man lernt eben nie aus.

In Hessen wurde der Vizepräsident einer grünen Kreistagsfraktion vor die Wahl gestellt: Entweder hört er auf, Tweets zu posten, die nicht der Fraktionsmeinung entsprechen, oder er muss seinen Posten verlassen. Daniel Mack hat Letzteres getan, hätte ich auch.

Es spricht nicht gerade für eine Partei, wenn sie Meinungen ihrer Mitglieder zensieren will. Ich verurteile das aufs Schärfste. Es gibt hier in Deutschland immer noch den Paragraf 5 des Grundgesetzes, aber einige hessischen Grünen haben das offenbar vergessen. Maybrit Illner beschrieb in ihrem Buch „Politiker/Deutsch – Deutsch-Politiker“ den Fraktionszwang recht gut: als Erfindung des lieben Gottes, damit sich ein Abgeordneter nicht so sehr mit seinem Gewissen plagen muss. Dabei lebt eine Partei doch gerade davon, dass viele Leute zusammenkommen, die eventuell unterschiedliche Meinungen haben. Und es ist ein Armutszeugnis für die örtlichen Grünen, dass sie Herrn Mack daran hindern wollten, sich auf Twitter frei zu äußern.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

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Über kitschautorin

Ich bin eine junge Frau, die in der drittviertgrößten Stadt Niedersachsens studiert und der Liebe wegen recht weit pendelt. Früh-ins-Bett-Geherin. Im Internet zu Hause. Fürs DRK als Blutspendenanmeldungshilfe aktiv. Gelernte Übersetzerin für Englisch und Französisch. Gegen Atomkraft und sinnlose Verbote. Mitglied der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Politisch interessiert. Auf Flickr zu finden: https://www.flickr.com/photos/100511533@N08/ Ich arbeite hauptberuflich als Politik- und Pädagogikstudentin. Nebenberuflich als Karla Kolumna eines örtlichen Radiosenders und einiger anderer Medien. Ich blogge über alles, was mich bewegt. Soll heißen: über meine Arbeit. Meine Familie. Das Fernsehen. Meine Freunde. Meine schriftstellerischen Aktivitäten. Dämliche Printerzeugnisse. Bücher. Die drei Jahre in einer der schlimmsten Berufsschulen dieses Landes. Sexualität. Meine Beziehung. Die Universität. Zitate. Und alles, was ich sonst noch so erlebe. Ich mag Bücher. Nudeln. „Hör mal, wer da hämmert“. Die Ärzte. Zitate. Meine Arbeit beim Radio. Urban Priol. Volker Pispers. SpongeBob. Garfield. „Switch“. „Ein Herz und eine Seele“. Ich hasse Fremdenfeindlichkeit. Misogynie. Homo- und Frankophobie. Die meisten Sorten von Kohl (auch den aus der CDU, haha). Den Großteil des Fernsehprogramms. Armut. Arroganz. Die Bildzeitung. Leute, die anderen Leuten keine eigene Meinung gönnen. Das Wort „Gutmensch“. Fußball. Viele Politiker. Ich habe hier noch mehr über mich geschrieben: https://kitschautorin.wordpress.com/2011/04/16/alles-glanzt-so-schon-neu/ https://kitschautorin.wordpress.com/2012/01/17/11-fragen/ https://kitschautorin.wordpress.com/2012/07/22/immer-wieder-sonntags/ https://kitschautorin.wordpress.com/2012/03/07/mal-wieder-was-uber-mich/ https://kitschautorin.wordpress.com/2013/05/04/was-ich-unbedingt-noch-machen-will/ https://kitschautorin.wordpress.com/2014/04/11/fragebogen-zu-film-und-kino/ https://kitschautorin.wordpress.com/2014/04/15/nochn-fragebogen/

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