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Kurz kommentiert (mehr oder weniger), Teil 10

Veröffentlicht am

http://www.sueddeutsche.de/politik/partei-ohne-ideen-warum-die-piraten-keine-zukunft-haben-1.1346092

Warum schätze ich die Piraten ganz anders ein? Weil der Anlass zu ihrer Gründung keine politische Jahrhundertaufgabe war.

Das sehe ich anders. Sie befassen sich, genauso wie die Grünen, mit denen sie am Anfang des Artikels verglichen werden, mit einem wichtigen Thema, das die ganze Welt revolutioniert: der Netzpolitik. Der Artikel insgesamt nährt dann auch in einem weiteren Punkt den Vergleich mit den Grünen: Außer ihrem Lieblingsthema haben sie laut Herrn Eppler sowieso nichts auf der Pfanne. Wie viele Leute haben das damals über die Grünen gesagt?

Politik will, wie jedes Handwerk, gelernt sein. Aber ein Landtag oder gar der Bundestag sind keine Grundschulen für politische Anfänger, sondern Gremien, die Gesetze machen, die für alle gelten.

Dann frage ich Sie, Herr Eppler: Wo soll sich eine Partei denn entwickeln? Dürfen sich politische Anfänger nur außerhalb von Parteien engagieren? Und in den etablierten Parteien fühlen sich viele dieser politischen Anfänger nicht aufgehoben. Das kann man ihnen wohl kaum verdenken.

Nicht falsch verstehen – ich habe nichts gegen Kritik an der Piratenpartei (oder sonst irgendwem), aber dieser Artikel hat mich nicht überzeugt.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

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Über kitschautorin

Ich bin Früh-ins-Bett-Geherin. Im Internet zu Hause. Fürs DRK als Blutspendenanmeldungshilfe aktiv. Gelernte Übersetzerin für Englisch und Französisch. Gegen Atomkraft und sinnlose Verbote. Mitglied der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Politisch interessiert. Auf Flickr zu finden: https://www.flickr.com/photos/100511533@N08/ Ich blogge über alles, was mich bewegt. Soll heißen: über meine Arbeit. Meine Familie. Das Fernsehen. Meine Freunde. Meine schriftstellerischen Aktivitäten. Dämliche Printerzeugnisse. Bücher. Die drei Jahre in einer der schlimmsten Berufsschulen dieses Landes. Sexualität. Meine Beziehung. Die Universität. Zitate. Und alles, was ich sonst noch so erlebe. Ich mag Bücher. Nudeln. „Hör mal, wer da hämmert“. Die Ärzte. Zitate. Meine Arbeit beim Radio. Urban Priol. Volker Pispers. SpongeBob. Garfield. „Switch“. „Ein Herz und eine Seele“. Ich hasse Fremdenfeindlichkeit. Misogynie. Homo- und Frankophobie. Die meisten Sorten von Kohl (auch den aus der CDU, haha). Den Großteil des Fernsehprogramms. Armut. Arroganz. Die Bildzeitung. Leute, die anderen Leuten keine eigene Meinung gönnen. Das Wort „Gutmensch“. Fußball. Viele Politiker. Ich habe hier noch mehr über mich geschrieben: https://kitschautorin.wordpress.com/2011/04/16/alles-glanzt-so-schon-neu/ https://kitschautorin.wordpress.com/2012/01/17/11-fragen/ https://kitschautorin.wordpress.com/2012/07/22/immer-wieder-sonntags/ https://kitschautorin.wordpress.com/2012/03/07/mal-wieder-was-uber-mich/ https://kitschautorin.wordpress.com/2013/05/04/was-ich-unbedingt-noch-machen-will/ https://kitschautorin.wordpress.com/2014/04/11/fragebogen-zu-film-und-kino/ https://kitschautorin.wordpress.com/2014/04/15/nochn-fragebogen/

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