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Die erste Vorlesungswoche meines 2. Semesters an der Uni ist vorbei. Einige Ereignisse möchte ich jetzt mit euch teilen. Am Mittwochmorgen hatte ich einen Pressetermin in einer Schule. Da ich etwas zu früh vorm Klassenraum, in dem der Termin stattfinden sollte, erschien, setzte ich mich auf den Boden und blätterte in ein paar mitgebrachten Magazinen. Als ein zufällig vorbeigehender Lehrer merkte, dass ich auf dem Boden saß und von der Presse war, kontaktierte er sogleich den ebenfalls vorbeigehenden Schulleiter und der pflanzte mich und einen zu der Zeit gerade ankommenden Mitarbeiter der örtlichen Zeitung in einen leeren Klassenraum. War ganz nett. Am witzigsten war jedoch, dass der Lehrer mich für eine zu spät gekommene Schülerin hielt.

In der Uni selbst gab es auch einige ganz lustige Vorkommnisse. In einem Pädagogikseminar müssen alle eine Hausarbeit schreiben. Die Dozentin bat darum, alle Teile der Hausarbeit in einer einzigen Datei abzuliefern – und nicht etwa Deckblatt, Gliederung und Kapitel getrennt. Wer zur Hölle gibt ein Deckblatt als gesonderte Datei ab?

Einen Tag später nutzte eine studentische Initiative einige Veranstaltungen, um sich dort vorzustellen. Und da ich zwar sowohl die Veranstaltung “Einführung in die Wirtschafts- & Sozialstatistik” als auch die Veranstaltung “Einführung in die Internationalen Beziehungen” besuche, das aber nicht auf alle Teilnehmer zutrifft, kam ich gleich zwei Mal in den Genuss der Präsentation. Und deswegen hörte ich auch zwei Mal, wie eine Studentin ihrer Sitznachbarin gegenüber die falsche Betonung des Namens einer brasilianischen Stadt bemängelte, in dem sich ein Projekt dieser studentischen Initiative abspielte.

Es heißt Tô Ligado und nicht Tô Ligado!

Naja, nicht jeder kann Portugiesisch. In der Veranstaltung “Internationale Beziehungen” gab es noch ein Knallerzitat (diesmal aber positiv gemeint):

Theorien sind wie Brillenträger: Manche sind kurzsichtig.

Der Dozent teilte auch noch weitere Weisheiten mit dem Plenum. Er vertritt die Ansicht, dass Sozialwissenschaftler im Grunde alle Weltverbesserer seien, weil sie sich mit der Frage befassen würden, wie man diese Welt noch besser machen kann, und zur Auflockerung trug er uns ein kleines Gedicht zum Thema vor, das ihr unter folgendem Link findet:

http://www.lesekost.de/gedicht/HHLG26.htm

Ansonsten finde ich mich ganz gut zurecht und ich hoffe, das ist auch bei euch der Fall.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

PS: Gerade per Telefon erfahren: Mein vierzehnjähriger Bruder ist mittlerweile 1,80 m groß (ihm fehlen also noch acht Zentimeter, bis er meinen Dad auch noch überragt hat). Er wächst so schnell, dass er mittlerweile mehr Paar Schuhe im Schrank hat als jede shoppingsüchtige Frau, und er ist total dünn, weil er gar nicht so schnell essen kann, wie er wächst. o_O

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Über kitschautorin

Ich bin eine junge Frau, die in der drittviertgrößten Stadt Niedersachsens studiert und der Liebe wegen recht weit pendelt. Früh-ins-Bett-Geherin. Im Internet zu Hause. Fürs DRK als Blutspendenanmeldungshilfe aktiv. Gelernte Übersetzerin für Englisch und Französisch. Gegen Atomkraft und sinnlose Verbote. Mitglied der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Politisch interessiert. Auf Flickr zu finden: https://www.flickr.com/photos/100511533@N08/ Ich arbeite hauptberuflich als Politik- und Pädagogikstudentin. Nebenberuflich als Karla Kolumna eines örtlichen Radiosenders und einiger anderer Medien. Ich blogge über alles, was mich bewegt. Soll heißen: über meine Arbeit. Meine Familie. Das Fernsehen. Meine Freunde. Meine schriftstellerischen Aktivitäten. Dämliche Printerzeugnisse. Bücher. Die drei Jahre in einer der schlimmsten Berufsschulen dieses Landes. Sexualität. Meine Beziehung. Die Universität. Zitate. Und alles, was ich sonst noch so erlebe. Ich mag Bücher. Nudeln. „Hör mal, wer da hämmert“. Die Ärzte. Zitate. Meine Arbeit beim Radio. Urban Priol. Volker Pispers. SpongeBob. Garfield. „Switch“. „Ein Herz und eine Seele“. Ich hasse Fremdenfeindlichkeit. Misogynie. Homo- und Frankophobie. Die meisten Sorten von Kohl (auch den aus der CDU, haha). Den Großteil des Fernsehprogramms. Armut. Arroganz. Die Bildzeitung. Leute, die anderen Leuten keine eigene Meinung gönnen. Das Wort „Gutmensch“. Fußball. Viele Politiker. Ich habe hier noch mehr über mich geschrieben: https://kitschautorin.wordpress.com/2011/04/16/alles-glanzt-so-schon-neu/ https://kitschautorin.wordpress.com/2012/01/17/11-fragen/ https://kitschautorin.wordpress.com/2012/07/22/immer-wieder-sonntags/ https://kitschautorin.wordpress.com/2012/03/07/mal-wieder-was-uber-mich/ https://kitschautorin.wordpress.com/2013/05/04/was-ich-unbedingt-noch-machen-will/ https://kitschautorin.wordpress.com/2014/04/11/fragebogen-zu-film-und-kino/ https://kitschautorin.wordpress.com/2014/04/15/nochn-fragebogen/

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  1. Gruselig – der Post könnte auch von mir sein. o.O

    Okay: DIe Veranstaltungen waren nicht exakt die selben, ich studiere schon ein bisschen länger und mein Bruder ist ein Jahr jünger. Aber ansonsten …. *g*

    Antwort
  2. Interessanter Weise ist es bei uns an der Uni gar nicht unüblich, Hausarbeiten in mehreren Teilen abzugeben (sprich Deckblatt und Hausarbeit in zwei getrennten Dokumenten). Meistens liegt es daran, dass die Mehrheit nicht weiß, wie man Word oder OpenOffice sagt, dass es doch bitte bitte die erste Seite nicht mit einer Seitenzahl/Namen/Matrikelnummer/bla versehen soll. Manchmal liegt es aber auch daran, dass die Dozenten möchten, dass das Deckblatt keine Seitenzahl bekommt, hingegen das Inhaltsverzeichnis und Abbildungsverzeichnis mit römischen Ziffern versehen, aber wiederum die eigentliche Hausarbeit mit arabischen Ziffern nummeriert werden soll. Da kann man verstehen, dass manche Studenten mit zwei oder sogar drei Dateien ankommen 😉

    Antwort

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