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Erster Unitag im neuen Semester

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Das neue Semester fing ziemlich brutal an. Meine erste Veranstaltung nannte sich “Eichmann in Jerusalem – Zur alltäglichen Möglichkeit, sich dem Bösen hinzugeben oder zu widersetzen”. Zweifellos sehr interessant. Aber der Dozent zeigte uns einen Film darüber, was bei der Befreiung der Konzentrationslager vorgefunden wurde. Es war heftig, die ganzen Leichen zu sehen. Wie kann man so was nur leugnen?

Das Eichmann-Seminar wird aber nicht die einzige Veranstaltung sein, die thematisch in diese Richtung geht. Ich habe nämlich auch noch versucht, in ein Seminar namens “Pädagogik als Unpädagogik? Bildung und Erziehung in der Zeit des Nationalsozialismus” hereinzukommen (mehr dazu hier: https://kitschautorin.wordpress.com/2013/09/02/zwischenbericht/, Ende des zweiten Absatzes). Heute Morgen stellte ich fest, dass ich auf der Warteliste auf Platz 4 vorgerückt war. Wenn man dort steht, hat man den Seminarplatz schon relativ sicher. Es sei denn, der Dozent entscheidet sich, nachdem er die ersten drei Studenten der Liste noch nachrücken ließ, auf einmal dazu, den Rest so zu vergeben, wie die Studenten es wollen. Und die Mehrheit war dafür, auszulosen. Und ich wurde nicht gelost.

Nachdem ich mich etwas beruhigt hatte, schrieb ich dem Dozenten eine E-Mail, und er hat sie anscheinend gelesen. Ich bekam vor ca. anderthalb Stunden eine Systemnachricht, dass ich in die Veranstaltung eingetragen wurde – und das bin ich tatsächlich. Ihr seht: Manchmal bringt eine Beschwerde doch etwas.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

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Über kitschautorin

Ich bin Früh-ins-Bett-Geherin. Im Internet zu Hause. Fürs DRK als Blutspendenanmeldungshilfe aktiv. Gelernte Übersetzerin für Englisch und Französisch. Gegen Atomkraft und sinnlose Verbote. Mitglied der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Politisch interessiert. Auf Flickr zu finden: https://www.flickr.com/photos/100511533@N08/ Ich blogge über alles, was mich bewegt. Soll heißen: über meine Arbeit. Meine Familie. Das Fernsehen. Meine Freunde. Meine schriftstellerischen Aktivitäten. Dämliche Printerzeugnisse. Bücher. Die drei Jahre in einer der schlimmsten Berufsschulen dieses Landes. Sexualität. Meine Beziehung. Die Universität. Zitate. Und alles, was ich sonst noch so erlebe. Ich mag Bücher. Nudeln. „Hör mal, wer da hämmert“. Die Ärzte. Zitate. Meine Arbeit beim Radio. Urban Priol. Volker Pispers. SpongeBob. Garfield. „Switch“. „Ein Herz und eine Seele“. Ich hasse Fremdenfeindlichkeit. Misogynie. Homo- und Frankophobie. Die meisten Sorten von Kohl (auch den aus der CDU, haha). Den Großteil des Fernsehprogramms. Armut. Arroganz. Die Bildzeitung. Leute, die anderen Leuten keine eigene Meinung gönnen. Das Wort „Gutmensch“. Fußball. Viele Politiker. Ich habe hier noch mehr über mich geschrieben: https://kitschautorin.wordpress.com/2011/04/16/alles-glanzt-so-schon-neu/ https://kitschautorin.wordpress.com/2012/01/17/11-fragen/ https://kitschautorin.wordpress.com/2012/07/22/immer-wieder-sonntags/ https://kitschautorin.wordpress.com/2012/03/07/mal-wieder-was-uber-mich/ https://kitschautorin.wordpress.com/2013/05/04/was-ich-unbedingt-noch-machen-will/ https://kitschautorin.wordpress.com/2014/04/11/fragebogen-zu-film-und-kino/ https://kitschautorin.wordpress.com/2014/04/15/nochn-fragebogen/

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