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Kurz kommentiert (mehr oder weniger), Teil 37

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Den Vormittag des 8. Januar verbrachte ich in einem Arztwartezimmer. Wie immer waren die Zeitschriften ein wenig veraltet und so bekam ich den “Spiegel”, 51/2014, in die Finger. In einem Artikel stand Folgendes:

Aufruhr herrschte kürzlich auch an einer renommierten Privatschule: dem Elite-Internat Schloss Salem. Mit dem neuen Schuljahr verfügte dessen Leiter Bernd Westermeyer, 45, jeden Abend um 21.30 Uhr die Smartphones aller Mittelstufenschüler einzusammeln und erst am Tag darauf gegen 14.30 Uhr zurückzugeben; bisher hatte es derlei strenge Regeln nur für die jüngeren Schüler der traditionsreichen Bildungsstätte am Bodensee gegeben.

Meine Meinung über diese Einrichtung, die ich ja schon mehrmals in diesem Blog kundgetan habe, hat sich durch diesen Artikel nicht gerade geändert. Eine “renommierte” und “traditionsreiche” Privatschule schafft es nur durch ein temporäres Handyverbot, die Nutzungsgewohnheiten ihrer Schüler in den Griff zu bekommen? Nicht sehr beeindruckend. Höchstens im negativen Sinne. Das Einsammeln der Handys stellt meiner Meinung nach einen schwerwiegenden Eingriff in die Privatsphäre der Schüler dar. Und man weiß doch, was Laotse gesagt hat:

Je mehr Verbote und Beschränkungen das Reich hat, desto mehr verarmt das Volk.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

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Über kitschautorin

Ich bin eine junge Frau, die in der drittviertgrößten Stadt Niedersachsens studiert und der Liebe wegen recht weit pendelt. Früh-ins-Bett-Geherin. Im Internet zu Hause. Fürs DRK als Blutspendenanmeldungshilfe aktiv. Gelernte Übersetzerin für Englisch und Französisch. Gegen Atomkraft und sinnlose Verbote. Mitglied der evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers. Politisch interessiert. Auf Flickr zu finden: https://www.flickr.com/photos/100511533@N08/ Ich arbeite hauptberuflich als Politik- und Pädagogikstudentin. Nebenberuflich als Karla Kolumna eines örtlichen Radiosenders und einiger anderer Medien. Ich blogge über alles, was mich bewegt. Soll heißen: über meine Arbeit. Meine Familie. Das Fernsehen. Meine Freunde. Meine schriftstellerischen Aktivitäten. Dämliche Printerzeugnisse. Bücher. Die drei Jahre in einer der schlimmsten Berufsschulen dieses Landes. Sexualität. Meine Beziehung. Die Universität. Zitate. Und alles, was ich sonst noch so erlebe. Ich mag Bücher. Nudeln. „Hör mal, wer da hämmert“. Die Ärzte. Zitate. Meine Arbeit beim Radio. Urban Priol. Volker Pispers. SpongeBob. Garfield. „Switch“. „Ein Herz und eine Seele“. Ich hasse Fremdenfeindlichkeit. Misogynie. Homo- und Frankophobie. Die meisten Sorten von Kohl (auch den aus der CDU, haha). Den Großteil des Fernsehprogramms. Armut. Arroganz. Die Bildzeitung. Leute, die anderen Leuten keine eigene Meinung gönnen. Das Wort „Gutmensch“. Fußball. Viele Politiker. Ich habe hier noch mehr über mich geschrieben: https://kitschautorin.wordpress.com/2011/04/16/alles-glanzt-so-schon-neu/ https://kitschautorin.wordpress.com/2012/01/17/11-fragen/ https://kitschautorin.wordpress.com/2012/07/22/immer-wieder-sonntags/ https://kitschautorin.wordpress.com/2012/03/07/mal-wieder-was-uber-mich/ https://kitschautorin.wordpress.com/2013/05/04/was-ich-unbedingt-noch-machen-will/ https://kitschautorin.wordpress.com/2014/04/11/fragebogen-zu-film-und-kino/ https://kitschautorin.wordpress.com/2014/04/15/nochn-fragebogen/

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