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Monatsarchiv: Juli 2015

Um Himmels Willen

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Ich habe gestern Abend „Um Himmels Willen“ geguckt. Ja, ich weiß, einige werden jetzt sicher die Augen verdrehen (wie ein gewisser guter Freund aus der zweitgrößten Stadt Deutschlands). Normalerweise interessiere ich mich auch nicht für diese Serie. Aber dass ich gestern zum ersten Mal reingeschaut habe, hat einen Grund.

Ein schwuler Galerist wendet sich an Schwester Hanna. Er ist mit einem Pastor liiert und sie müssen ihre Beziehung geheimhalten, weil er sonst seine Gemeinde verliert. Spoiler: Das funktioniert nicht lange, er wird an den Kirchenvorstand verpetzt. Die Folge endet aber gut, weil Schwester Hanna dem Pastor Mut macht und zusammen mit Bischof Rossbauer verhindert, dass der Mann seine Stelle verliert.

Ich fand die Folge großartig. Ich finde es toll, dass hier Figuren aus der katholischen Kirche auftauchen, die einen schwulen Pastor unterstützen. Darunter ein Bischof. Der ein Zitat von Papst Franziskus ausnutzt.

Wenn Gott eine homosexuelle Person sieht, schaut er die Tatsache mit Liebe an oder verurteilt er sie und weist sie zurück?

Ich finde es ein bisschen schade, dass es in der katholischen Kirche nicht mehr Menschen gibt, die so denken wie Schwester Hanna oder Bischof Rossbauer.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

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Schlechter Service bei Paketzustellern

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Mein Geburtstag ist jetzt drei Wochen her. Ich warte immer noch auf das Geschenk, das mir mein bester Kumpel und seine Freundin zugeschickt haben. Gerade habe ich mal dort angerufen, um zu fragen, ob sie etwas wissen. Es stellte sich heraus, dass nicht die Deutsche Post an der Situation schuld ist, sondern Hermes.

Die beiden sind schon vor meinem Geburtstag dort hin und haben das Paket abgeschickt, es lässt also schon mehr als drei Wochen auf sich warten. Sie bekamen jetzt Bescheid, dass ein Hermes-Paket auf sie wartet, und vermuten, dass das das zurückgeschickte von mir ist. Genaueres wissen sie erst am Montag. Wenn es sich da tatsächlich um meins handelt, wäre das sehr komisch, denn ich habe nicht einmal eine Benachrichtigungskarte erhalten.

Ich wunderte mich sehr über die Situation und mein bester Freund erzählte, dass es schon öfter Probleme mit Hermes gegeben hat. Sie haben ihnen z.B. schon mindestens zehn Mal erklärt, wo sie wohnen, und trotzdem kriegt Hermes es einfach nicht hin, ihnen Sachen ordnungsgemäß zuzustellen. Ich fragte dann, warum sie sich dann für den Zusteller entschieden haben, wenn er doch so mies ist. Antwort: Poststreik. Ich glaube aber, selbst wenn man das miteinberechnet, wäre das Paket schneller dagewesen. Ich habe den beiden erst mal geraten, nicht mehr Hermes zu nutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Überraschende Erkenntnisse

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Wie ihr vielleicht wisst, muss das Auto anständig versichert sein, wenn ihr es im öffentlichen Verkehr in Betrieb nehmen wollt. Mein Fahrlehrer hat gestern erzählt, dass auch Seehunde mit reingenommen wurden. Seehunde? Ernsthaft? Wie hat es irgendwer geschafft, einen Unfall mit einem Seehund zu haben (denn aus irgendeinem Grund muss das ja mit reingenommen worden sein)?

Heute hatte ich dann aber ein NOCH interessantes Gespräch. Der eine oder andere weiß vielleicht, dass ich nach meiner praktischen Stunde nicht besonders gut drauf war. Heute haben wir noch mal darüber geredet. Der Fahrlehrer meinte, als ich aus dem Auto wackelte, habe er erst mal überlegt, was er mit mir machen soll, weil ich wohl aussah, als würde ich gleich zusammenklappen. Er habe gemerkt, dass ich einen Leistungsabfall hatte, weswegen er auch die Pedale übernommen hat, sobald wir wieder in der viertgrößten Stadt Niedersachsens waren. Ich habe ihm dann von den Kopfschmerzen erzählt, die ich mittendrin bekam, und er meinte, dann hätte ich eigentlich nicht fahren dürfen. Ähm, okay… Hoffentlich wird das nächsten Montag besser. Ich werde gucken, wie ich das hinkriege.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Verkehrssituationen

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Gestern hatte ich meine erste praktische Fahrstunde. Und ich fühlte mich dabei ungefähr so:

Naja, Übung, Meister, blablabla.

Heute dann wieder Theorie und man hört Sachen, die glaubt man nicht. Es ging zum Beispiel um Halteverbotsschilder. An dem See, in dessen Nähe mein Freund aufgewachsen ist, findet man laut Fahrlehrer ein Schild, das so aussieht:

Schild

Wie soll man denn da reagieren? Mein Fahrlehrer hat gleich darauf hingewiesen, dass das kein offizielles Schild ist.

(Das hier habe ich übrigens gefunden, als ich nach Bildern von dem Schild suchte. Okay…)

Später hat er dann davon erzählt, wie ihm auf der Autobahn ein Reifen platzte, was dafür sorgte, dass sein Hintermann – der einen teuren BMW fuhr – u.a. eine Kiste Cola vorne drauf bekam. Erstaunlicherweise hielt der BMW-Mann nicht an. Mein Fahrlehrer vermutete, dass das Auto geklaut war.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Ein kleiner Brief

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Man sollte ja meinen, wenn sich Kunden von einem Unternehmen abwenden, bietet man ihnen besseren Service, damit sie bleiben. Die Deutsche Bahn scheint da anders zu handeln.

Ich wohne in einem kleinen niedersächsischen Dorf und fahre momentan vier Mal in der Woche morgens in die viertgrößte Stadt Niedersachsens. Es ist nicht nur so, dass der Zug immer unpünktlicher wird, seit ich die Fahrschule besuche, heute Morgen fiel auch noch der Zug aus, somit kann ich vermutlich erst Montag wieder zur Fahrstunde erscheinen.

Ich bin höchst unzufrieden, denn diese Fahrstunden sind nicht billig. Dass ich meine Bahncard bei diesem miesen Service nicht verlängern werde, versteht sich jawohl von selbst. Sollte ich jemals keine Lust mehr haben, zur Fahrschule zu gehen, erinnere ich mich an den heutigen Tag und weiß dann wieder, warum ich das tue.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

PS: Die Bahn hat diesen Text bereits als Mail erhalten.

Noch ’ne Geschichte

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Um genau zu sein, möchte ich hier zwei Geschichten wiedergeben, die heute in der Fahrschule erzählt wurden.

1.) Das verletzte Kind

Der Fahrlehrer wies darauf hin, dass man, wenn man Kinder im Auto hat, am besten immer die Türen sichert. (Und natürlich die Kinder selbst.) Während einer Übungsstunde musste er mal Halt machen, weil ein Porsche mitten auf der Kreuzung stehengeblieben war. Er ging hin, um zu sehen, ob er helfen kann. Auf der Straße lag ein höchstens zweijähriger Junge, dem anzusehen war, dass er einen Schädelbasisbruch hatte. Die Mutter keift: „Dieser ungezogene Bengel macht einfach während der Fahrt die Tür auf!“, schmeißt das Kind wieder ins Auto (ja, das darf man wörtlich nehmen) und rast nach links davon. Das Krankenhaus wäre ein paar hundert Meter weiter rechts gewesen. Der Fahrlehrer sagte, er habe davon ausgehen müssen, dass das Kind gestorben ist.

2.) Es gab Gott sei Dank auch lustige Geschehnisse. Nach der Stunde erzählte ich dem Fahrlehrer, dass meine Verwandtschaft mir ein Auto schenken will. Aus seiner Sicht habe ich vermutlich zwei Fehler gemacht: Das Auto ist gebraucht und es ist ein Hyundai. Ich wurde darauf hingewiesen, dass man Autos am besten immer neu kauft, dass nach 100000 km immer irgendwas total kaputtgeht und dass Asiaten in der Reparatur immer viel teurer seien. Außerdem sei bei meinem fünf Jahre alten Wagen vermutlich gerade die Garantie erloschen und ich solle doch mal gucken, ob ich noch eine Verlängerung kaufen könnte. Als ich zur Tür rauswollte, fragte er dann noch, wie viel meine Verwandtschaft denn von mir haben wollte. „Das schenken die mir.“ „Na, DANN musst du’s auf jeden Fall machen. Dann kannste auch 5000 Euro für Reparaturen bezahlen, ist immer noch billig.“ Alles klar. 😀

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

PS: Gestern erzählte er etwas über einen Fahrschüler, der durch die Prüfung fiel, weil auf seiner Fahrbahn ein LKW stand, der einige Stunden lang etwas entladen musste, und wegen der durchgezogenen Linie hielt er es für eine ganz tolle Idee, einfach rückwärts zu fahren.

Vierundzwanzig

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Gestern wurde ich 24 und es war in jeder Hinsicht ein merkwürdiger Tag. Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, an dem Tag mein Brautkleid zu kaufen. Das mit der Hitze war schon komisch, ging aber noch. Viel schlimmer war, wie man sich in den Kleidern teilweise fühlte. Bei meinen Wünschen gab es auch nicht besonders viel Auswahl. Ich habe aber eins gefunden. Monsieur hat für seinen Anzug übrigens fast genauso viel bezahlt wie ich für meine Garderobe.

Auf dem Rückweg riefen meine Großeltern an und gratulierten mir. Nebenbei ließ mein Opa fallen, Omas Schwester wolle sich doch bald ein neues Auto kaufen – und sie würden mir das alte schenken. WTF? Wenn das klappt, wäre das wirklich großartig. Umso mehr, weils bei dem Auto, das Monsieur derzeit fährt, eine Stunde nach dem Anruf das Lenkradschloss zerlegt hat.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin