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Archiv der Kategorie: Film

Dinge, die ich aus Filmen gelernt habe

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Mein Schwager hat in seinem Zimmer ein nettes Plakat „Dinge, die ich aus ‚Family Guy‘ gelernt habe“. Ich habe mich entschlossen, das mal mit Filmen zu machen, die ich gesehen habe. (Weitere Filmvorschläge bitte in die Kommentare oder per Mail an mich.)

Die fabelhafte Welt der Amélie
Die Welt steckt voller Wunder und süßer Überraschungen.

The King’s speech
Man kann trotz eigener Mängel im Leben richtig weit kommen – wenn man gute Freunde an seiner Seite hat.

Zwei glorreiche Halunken
Wenn du schießen musst, laber nicht, sondern schieß.

The American
Schöne Landschaften sind nicht alles im Leben.

Sicko
Ich kann verflucht froh sein, in Deutschland zu leben.

Der Medicus
Meine Kirche war früher ganz schön ätzend.

Toy Story
Spielzeuge können ein Eigenleben entwickeln.

Captain America – The first Avenger
Übertriebener Patriotismus geht mir auf die Nerven. (Gut, das hab ich auch vorher schon gewusst.)

Traumschiff Surprise – Periode 1
Hier würde ich jetzt gern sagen: Filme mit Til Schweiger sind scheiße. Aber damals gings mir noch nicht auf. Außerdem gibt es zumindest einen mit ihm, der gut ist… aber da wurde er nach drei Sätzen erschossen. (Siehe unten.)

Shutter Island
Man kann seinem eigenen Kopf manchmal nicht trauen.

Die Simpsons
Dumme Menschen kommen im Leben manchmal erstaunlich weit.

Russendisko
Man kann sich überall zu Hause fühlen, wenn die Voraussetzungen stimmen.

Inglourious Basterds
Christoph Waltz ist n ziemlich guter Filmbösewicht.

Django unchained
Siehe oben, außerdem, dass es manchmal sehr wichtig ist, die richtige Sprache zu sprechen.

Soloalbum
Man muss an sich selber arbeiten.

Der Vorname
Nichts ist so einfach, wie es scheint.

LOL – Laughing out loud
Schenk deine Liebe dem Richtigen!

Neukölln unlimited
Resilienz ist alles im Leben.

Who am I
Die Welt ist ganz schön klischeebehaftet.

Spectre
Egal, wie aussichtslos es aussieht, am Ende kannst du die Lage immer noch drehen.

Casino Royale
Manchen Leuten darf man nicht trauen.

Mit cineastischen Grüßen

Die Kitschautorin

2017, endlich

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1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war dein Jahr?

2. Maximal.

2. Zugenommen oder abgenommen?

Gefuttert und ins Fitti gerannt, ich habe also keine Ahnung…

3. Haare länger oder kürzer?

Mehr oder weniger gleich… irgendwie finde ich einfach, dass mir kurz vor schulterlang am besten steht.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Ich war vor einigen Wochen beim Optiker. Sofern ich die Brille aufsetze, habe ich 160 Prozent Sehkraft. Das ist ziemlich geil.

5. Mehr Kohle oder weniger?

Bis Mai EXTREM wenig, dann bekam ich einen neuen Job und es wurde mehr.

6. Besseren Job oder schlechteren?

Besser.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

Weniger, ich habe die Fahrschule endlich beenden können…

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Im Adventskalender von “Gekreuzsiegt” habe ich ein nettes kleines Paket mit Keksen, Tee und Badeutensilien gewonnen. 🙂

9. Mehr bewegt oder weniger?

Ungefähr 2,78 Prozent mehr.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Drei oder so…

11. Davon war für dich die Schlimmste?

Bronchiale Überempfindlichkeit. Ich habe mir über Monate die Seele aus dem Leib gehustet und musste einen Inhaler benutzen.

12. Der hirnrissigste Plan?

*denkt nach* Ein etwas riskanter Spurwechsel, der dann auch völlig verdient zum Durchfall bei der praktischen Fahrprüfung geführt hat.

13. Die gefährlichste Unternehmung?

Die letzte Blutspende.

14. Die teuerste Anschaffung?

Der Führerschein… oh, boy…

15. Das leckerste Essen?

Den Preis müssen sich einer der hiesigen Italiener, ein Italiener in Berlin-Wilmersdorf und mein Mann miteinander teilen…

16. Das beeindruckendste Buch?

„Wenn dir das Lachen vergeht“ von Willibert Pauels.

17. Der ergreifendste Film?

Ehrlich gesagt, so richtig ergreifend fand ich dieses Jahr keinen.

18. Die beste CD?

Smokestack Lightnin‘ – „Stolen Friends – Recorded in Nashville“.

19. Das schönste Konzert?

Ich war dieses Jahr auf keinem Konzert.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Mann.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Mann.

22. Zum ersten Mal getan?

Von einem Verkäufer unter Diebstahlverdacht gestellt worden. Verschiedene Gesellschaftsspiele gespielt. Einen Führerschein gemacht. Selbstständig Auto gefahren. Einen Comic im Blog hochgestellt. Meinen Namen in ein Buch bekommen. Ein Kloster besucht. Eine Predigt mitgeschrieben. Ein Handy-Zugticket gebucht. Diverse nicht jugendfreie Dinge.

23. Nach langer Zeit wieder getan?

Geschichten von mir online gestellt (und geschrieben). Eine Bachelorarbeit angefertigt. Mir einen Löffellistenwunsch erfüllt. Eine Draisinen- sowie eine Fährfahrt gemacht. Freiwillig Fisch gegessen. Nach Schleswig-Holstein und Berlin gefahren. An (und auf) der Ostsee gewesen.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Stress mit der Nachbarin, Unistress, die verpasste Jobchance im März, den Streit mit meinem alten Arbeitgeber, Rückenschmerzen, Kreislaufprobleme, Krankheiten bei mir und anderen, Fremdenfeindlichkeit, Trauer…

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Die Sinnhaftigkeit meiner Arbeit.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Ein Armband.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Ein Tablet. Ich habe es echt schwer, meine Finger da wegzunehmen. 😀

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Ich will mit dir zusammenbleiben.“ („Sie haben bestanden“ war aber auch nicht schlecht.)

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

So was Ähnliches wie in Frage 28…

30. Dein Wort des Jahres?

Führerschein.

31. Dein Unwort des Jahres?

Chemotherapie.

32. Dein(e) Lieblingsblogs des Jahres?

Die gute Erzaehlmirnix.

33. Verlinke deine Rückblicke der vorigen Jahre.

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/01/01/jahresruckblick-2011/

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/12/23/soundtrack-of-2012/

https://kitschautorin.wordpress.com/2013/01/01/2013-omfg/

https://kitschautorin.wordpress.com/2014/01/01/jahresruckblick-2013/

https://kitschautorin.wordpress.com/2015/01/01/2015-yeh/

https://kitschautorin.wordpress.com/2016/01/02/da-hat-man-sich-grad-mal-an-2015-gewoehnt/

Mit freundlichen Grüßen und Wünschen für das Jahr 2017

Die Kitschautorin

Lebensupdate

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Tagesordnungspunkt 1: Kloster

Richtig gelesen. Eine junge Frau in der Blüte ihres Lebens, die noch dazu knallrote Haare hat, verschwindet einfach mal für drei Tage ins Kloster. Ich will nicht zu viel darüber verraten, kann aber sagen, dass ich so einen Aufenthalt einfach nur empfehlen kann. Ich konnte viel nachdenken und einiges über diese der meinen sehr unterschiedlichen Lebensform erfahren. (Wobei, nicht so unterschiedlich. Immerhin wurde ich von den netten Schwestern auf eine Pizza eingeladen.)

Tagesordnungspunkt 2: Uni

Den Bachelorgrad und mich trennt immer noch einiges, das ich aus dem Weg zu räumen versuche. Seit einer Woche bin ich den Buchstaben hinter meinem Namen aber immerhin ein ganzes Stück näher gekommen, ich habe nämlich die Bachelorarbeit bestanden. Die Note ist nicht gut, aber immerhin. Ich habe den Kampf gewonnen. Hm, das Ganze erinnert mich stark an eine Kampfszene aus „Kill Bill“. Die Braut hat eine klaffende Wunde im Rücken, aber trotzdem ist es nicht sie, die tot am Boden liegt, sondern O-Ren Ishii.

Tagesordnungspunkt 3: „Ich heirate eine Familie“

Kennt jemand von euch diese alte Serie? Ein Mann heiratet eine Frau, die aus einer vorigen Ehe bereits drei Kinder hat, bekommt mit ihr noch ein viertes und muss mit dem ganzen Trubel irgendwie klarkommen.

Nun habe ich zwar keinen Mann mit drei Kindern geheiratet, Verwandte hat er aber trotzdem so einige. Und wenn man auf einem Treffen mit Selbigen dann ein Bild gezeigt bekommt, auf dem ein dunkelhäutiger Junge Kamelpisseurin trinkt (versehen mit der Bildunterschrift „Aber bei uns Ansprüche stellen“), dann… nun ja.

Dass man geglaubt hat, ich sei schwanger, war da schon fast wieder vergessen. Nur mal so nebenbei: Monsieur und ich haben gestern unseren ersten Hochzeitstag gefeiert. Schwierige Zeit, aber gute Zeit.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Ein kleiner Eintrag über einen meiner Lieblingsschauspieler

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Ich gehe nicht so oft ins Kino. Ich bin auch niemand, der sich seine Filme nach einem Schauspieler aussucht. Es gibt da aber jemanden, der es zumindest zirka 2,7 Prozent wahrscheinlicher macht, dass ich mir einen Film ansehe – Christoph Waltz.

Im August 2009 habe ich ihn häufiger mal auf Kinoplakaten gesehen. Es war in Paris und ich nahm mir vor, den auf den Plakaten beworbenen Film anzusehen, sowie ich zurück in Deutschland war. Der Film war „Inglourious Basterds“ und es ist einer meiner Lieblingsfilme. Nicht zuletzt, weil Christoph Waltz den Bösewicht so hervorragend gespielt hatte, dass er dafür einen Oscar bekam.

Zu meinen Lieblingsfilmen gehören viele Western. Als ich hörte, dass es einen im Kino gibt, noch dazu mit dem oben genannten Darsteller, musste ich unbedingt rein. Erneut habe ich es nicht bereut. (Oh, das reimt sich.) Völlig zu Recht bekam Christoph Waltz dafür seinen zweiten Oscar.

Der erste Bond-Film, den ich gesehen habe, war „Casino Royale“, alle folgenden habe ich mir mit großer Freude angesehen. Als ich dann hörte, dass Christoph Waltz in „Spectre“ mitspielt, war ich sehr begeistert. (Und fragte mich hinterher, warum zur Hölle er dafür keinen Oscar bekam.)

Heute ist er nun 60 geworden: Alles Gute zum Geburtstag, Herr Waltz! Mögen Sie noch in vielen Filmen mitspielen!

Mit Fangirlgrüßen

Die Kitschautorin

PS: Er synchronisiert sich in fast allen seinen Filmen selbst, ist das nicht toll? 😀

Da hat man sich grad mal an 2015 gewöhnt

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und schon ist es wieder vorbei. Hier der Rückblick.

1.       Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war dein Jahr?

8. Großer Scheiß und richtig tolle Sachen.

2.       Zugenommen oder abgenommen?

Es wird wohl ungefähr gleich geblieben sein. Zumindest sehe ich nicht wesentlich fetter aus.

3.       Haare länger oder kürzer?

Mehr oder weniger gleich… irgendwie finde ich einfach, dass mir kurz vor schulterlang am besten steht.

4.       Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Gleich geblieben, würde ich sagen.

5.       Mehr Kohle oder weniger?

Bis Oktober extrem wenig, danach bekam ich Arbeit und es wurde mehr.

6.       Besseren Job oder schlechteren?

Besser.

7.       Mehr ausgegeben oder weniger?

Ein Wort: Fahrschule.

8.       Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Im Adventskalender von “Gekreuzsiegt” wurde ein Buch von Nadia Bolz-Weber verlost und ich habe es gewonnen. Und ich habe eine „Tubeclash“-BluRay gewonnen. (Dabei habe ich nicht mal einen BluRay-Spieler.)

9.       Mehr bewegt oder weniger?

Unentschieden…

10.   Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Stresskopfschmerzen und die Flitterwochenkrankheit.

11.   Davon war für dich die Schlimmste?

Ersteres.

12.   Der hirnrissigste Plan?

Ähm… zählt Extremchillen?

13.   Die gefährlichste Unternehmung?

Mit Absatzschuhen auf eine Silvesterparty zu gehen.

14.   Die teuerste Anschaffung?

Nicht sicher. Bestimmt aber irgendwas für die neue Wohnung.

15.   Das leckerste Essen?

Das müssen Mamas Weihnachtsschinken und die Kartoffelsuppe von meinem Mann und mir untereinander ausmachen.

16.   Das beeindruckendste Buch?

„Orange is the new black“ von Piper Kerman.

17.   Der ergreifendste Film?

Ich habe dieses Jahr nicht besonders viele Filme gesehen. Ich glaube, diese Trophäe geht an „Spectre“, weil er so spannend war.

18.   Die beste CD?

„Russendisko Hits 2“.

19.   Das schönste Konzert?

Ich war dieses Jahr auf keinem Konzert.

20.   Die meiste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Mann.

21.   Die schönste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Mann.

22.   Zum ersten Mal getan?

Internet bestellt. Eine Abschlussarbeit geschrieben. Bei einer wichtigen Prüfung durchgefallen (und das gleich zwei Mal). In Bochum gewesen. Nicht jugendfreie Dinge. Auto gefahren. Standesamtlich geheiratet (und das hoffentlich auch zum letzten Mal). Paintball gespielt (das sicher nicht zum letzten Mal). Ein wissenschaftliches Interview geführt.

23.   Nach langer Zeit wieder getan?

In einem Dorf gewohnt. In Polen gewesen. Eine Herrentoilette aufgesucht. Meine alte Schule besucht. Ein ehemaliges KZ besucht.

24.   Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Stress mit Vodafone. Stress mit der Nachbarin. Stress mit Freunden. Spam (on- und offline). Stress durch Nazis. Religiöse Intoleranz. Fremdenfeindlichkeit im Allgemeinen. Knapp vier Monate ohne Küche. Betrunkene Fußballfans. Stutenbissigkeit. Bürokratie. Freipinkelnde Idioten. Stress mit Verwandten. Ein kaputtes Lenkradschloss. Gewisse Paketzusteller (ja, ich meine euch, Hermes). Unfähige Kassiererinnen. Faule Beamte. Einen kaputten Computer beim TÜV. Nervosität. Ewig lange Arbeitssuche. Leute, die mit mir spielen.

25.   Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Die Sinnhaftigkeit meiner Arbeit.

26.   Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Einen Kurzurlaub.

27.   Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Essen natürlich.

28.   Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Ja, ich will.“

29.   Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Ich glaube, siehe Frage 28.

30.   Dein Wort des Jahres?

Hochzeit.

31.   Dein Unwort des Jahres?

Nachbarin.

32.   Dein(e) Lieblingsblogs des Jahres?

„Nachrichten vom Abgrund der menschlichen Dummheit“.

33.   Verlinke deine Rückblicke der vorigen Jahre.

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/01/01/jahresruckblick-2011/

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/12/23/soundtrack-of-2012/

https://kitschautorin.wordpress.com/2013/01/01/2013-omfg/

https://kitschautorin.wordpress.com/2014/01/01/jahresruckblick-2013/

https://kitschautorin.wordpress.com/2015/01/01/2015-yeh/

Mit freundlichen Grüßen und Wünschen für das Jahr 2015

Die Kitschautorin

Epische Momente im Reallife

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Sonntag. Mein Freund und ich warten auf den Zug zurück nach Hause. Am Gleis steht außer uns auch noch eine Gruppe etwa mittelalter Menschen. Dann fährt der Zug ein… und sie spielen auf ihrem Ghettoblaster einfach mal „Man with the harmonica“… einsetzend bei dem Part mit der E-Gitarre.

Mit epischen Grüßen

Die Kitschautorin

Was ich von Donnerstagmorgen bis Sonntagmittag so getrieben habe

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Tagesordnungspunkt 1: Donnerstag

Es ist schon klasse, wenn man einen Freund in der zweitgrößten Stadt Deutschlands besuchen will und genau an dem Tag streikt die Bahn, nicht aber dann, wenn man’s wirklich gebrauchen könnte (dazu gleich mehr). Gott sei Dank gibt es im Nachbarort eine Privatbahn, die ich dann auch nutzte, weil mein Freund mich freundlicherweise dahin fuhr. Eine nette junge Dame verteilte als Dankeschön lauter Pick-up-Riegel. Kam echt gut als Energielieferant, ich hatte in der vorigen Nacht nämlich so gut wie nicht geschlafen.

In der zweitgrößten Stadt Deutschlands angekommen, ging es dann gleich in ein im Übrigen wunderbares Schwimmbad. Total chillig, mit Sauna und einer göttlichen Massage. UND Ruheraum. Da blieb kein Auge offen.

Den Rest des Tages, der dann bis halb drei morgens ging, verbrachte ich dann mit Gesellschaftsspielen. Lektion 1: Spiele niemals gegen einen Filmfreak “Scene it?”.

Tagesordnungspunkt 2: Freitag

Um halb sieben musste jemand wachgeklingelt werden, was mir aber nichts ausmachte, ich ratzte trotzdem wie ein Baby auf einer Baustelle. Ich sah zwei Filme (“Der Vorname”, einer meiner Lieblingsfilme, und “Who am I”, sehr kurzweilig, nur zu empfehlen) und fuhr nach einem im Übrigen unglaublich erfolgreichen Vorstellungsgespräch für ein Praktikum wieder nach Hause.

Tagesordnungspunkt 3: Samstag

Ich hätte mir gewünscht, dass die Bahn auch an dem Tag streikt, dann hätte ich nicht arbeiten müssen. So ging es aber los und in der viertgrößten Stadt Niedersachsens fotografierte ich ein echt gut gemachtes Graffito, das an der Privatbahn prangte, in die ich umsteigen musste. Der ältere Herr neben mir brummelte aber nur: “Frechheit!”, was ich nicht verstand.

Der Auftrag an sich lief gut, wenn man mal davon absieht, dass ich mir die Interviewfragen von meinem Freund nachliefern lassen musste, weil mein Smartphone keine .docx-Dokumente öffnen kann. Und DANN kam die Bahn ins Spiel.

Ich löste ein Ticket mit Umstieg in der Stadt, die einen schwarz-gelben Fußballverein beherbergt, der mal Deutscher Meister war. Ich aß im dortigen Hauptbahnhof fröhlich ein Baguette und einen Donut und freute mich, dass der Zug bald kommen wurde. Und dann stellte die Polizei fest, dass sich irgendwer in den Gleisen befand, und der Bahnhof wurde für alle ein- und abgehenden Fahrten gesperrt.

Ich saß zwei Stunden da fest, wusste nicht, ob und wie ich nach Hause komme, und am Bahnsteig hätte ich fast eine volle Bierdose abbekommen, die einem Eintracht-Frankfurt-Fan galt. Was muss man die auch auf demselben Bahnsteig warten lassen? Der Bahnhof war voll mit Menschen und ich war froh wie selten im Leben, als die Züge endlich wieder fuhren.

Als ich endlich ankam, war ich relativ kaputt und so schaute ich mit den Eltern meines Freundes den im ZDF laufenden Krimi. Um genau zu sein: Ich schaute ihn und die beiden schnarchten im Sessel… so wie sie jeden Abend verbringen. Seit einer Ewigkeit. Oder ist das deren Art, die Kritik am deutschen Fernsehen loszuwerden?

Tagesordnungspunkt 4: Sonntag

An dem Tag bekam ich das, was am Vortag seltsamerweise ausgeblieben war: einen Panikanfall. In der Küche wuselten viel zu viele Menschen (vier) herum, die auch noch alle gleichzeitig redeten, großenteils mit mir, und irgendwas machten. Ich musste da raus. Die Rückfahrt hielt ich kaum aus und als ich endlich zu Hause war, konnte ich nichts anderes tun, als zu schlafen. Ich war nicht fähig, noch irgendwas zu tun oder irgendwie zu denken.

Mittlerweile geht es mir wieder ganz gut, aber ich freue mich nicht besonders auf den ganzen Kram, der diese Woche ansteht. Den Neon.de-Zähler habe ich jedenfalls auf in etwas über einem Monat gesetzt.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin