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Archiv der Kategorie: Uni

Lebensupdate

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Tagesordnungspunkt 1: Kloster

Richtig gelesen. Eine junge Frau in der Blüte ihres Lebens, die noch dazu knallrote Haare hat, verschwindet einfach mal für drei Tage ins Kloster. Ich will nicht zu viel darüber verraten, kann aber sagen, dass ich so einen Aufenthalt einfach nur empfehlen kann. Ich konnte viel nachdenken und einiges über diese der meinen sehr unterschiedlichen Lebensform erfahren. (Wobei, nicht so unterschiedlich. Immerhin wurde ich von den netten Schwestern auf eine Pizza eingeladen.)

Tagesordnungspunkt 2: Uni

Den Bachelorgrad und mich trennt immer noch einiges, das ich aus dem Weg zu räumen versuche. Seit einer Woche bin ich den Buchstaben hinter meinem Namen aber immerhin ein ganzes Stück näher gekommen, ich habe nämlich die Bachelorarbeit bestanden. Die Note ist nicht gut, aber immerhin. Ich habe den Kampf gewonnen. Hm, das Ganze erinnert mich stark an eine Kampfszene aus „Kill Bill“. Die Braut hat eine klaffende Wunde im Rücken, aber trotzdem ist es nicht sie, die tot am Boden liegt, sondern O-Ren Ishii.

Tagesordnungspunkt 3: „Ich heirate eine Familie“

Kennt jemand von euch diese alte Serie? Ein Mann heiratet eine Frau, die aus einer vorigen Ehe bereits drei Kinder hat, bekommt mit ihr noch ein viertes und muss mit dem ganzen Trubel irgendwie klarkommen.

Nun habe ich zwar keinen Mann mit drei Kindern geheiratet, Verwandte hat er aber trotzdem so einige. Und wenn man auf einem Treffen mit Selbigen dann ein Bild gezeigt bekommt, auf dem ein dunkelhäutiger Junge Kamelpisseurin trinkt (versehen mit der Bildunterschrift „Aber bei uns Ansprüche stellen“), dann… nun ja.

Dass man geglaubt hat, ich sei schwanger, war da schon fast wieder vergessen. Nur mal so nebenbei: Monsieur und ich haben gestern unseren ersten Hochzeitstag gefeiert. Schwierige Zeit, aber gute Zeit.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

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Meine Kitschautorinnereien

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Ich möchte diesen Eintrag einmal nutzen, um irgendwen, dens vielleicht interessiert, einen Überblick über mein bisher hier veröffentlichtes Geschreibsel geben.

„Bis die Sonne aufgeht“ – eine Story, die ich 2011 zusammen mit einigen Nutzern von „Klopfers Web“ geschrieben habe

„Fünf Jahre“ – eine Geschichte über ein Klassentreffen

Unter diesem Link findet ihr eine Geschichte namens „Milchreis“ und ein bisschen allgemeines Gelabere.

Hier gibt es eine Kurzgeschichte mit einem bei einem bekannten Dichter entliehenen Gedichtanfang – „Ach, wie sollen wir die kleine Rose buchen“.

„Zwanzig Jahre“ – eine Geschichte über zwei Frauen, die zwanzig Jahre alt werden

„Noch niemals in New York“

„Zum letzten Mal minderjährig“ – eine Story über eine Zwölftklässlerin namens Sara (verlinkt ist der erste Teil)

„Wo ist die Liebe hin?“ Sara macht mittlerweile ihr Abitur. Auch hier ist der erste Teil verlinkt.

„Krümelmonster“ Sara mitten im Studium (1. Teil der Reihe verlinkt)

„Bedeutungsschwanger“ Vierter Teil der Sara-Reihe (Link zum 1. Kapitel)

„Arbeitstitel“ – eine etwas ältere, unvollendete Geschichte von mir

Ansonsten gibt es nicht so viel Relevantes zu berichten. Ich warte immer noch auf mein Bachelorarbeitsergebnis und habe keine Ahnung, wann ich damit zu rechnen habe. Ich lebe und arbeite so vor mich hin. Mal sehen, welche Wendungen es in meinem Lebensdrehbuch sonst noch so geben wird.^^

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Kurzes Lebenszeichen

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Tagesordnungspunkt 1: Bachelorarbeitsgabenkrams and shit

Hallo. Ich lebe noch. (Wen das nicht freut, der möge bitte diesen Blog verlassen.^^)

Am 31. Juli war offizielle Deadline für die Abgabe meines zweiten Bachelorarbeitsversuches. Abgegeben habe ich aber am 29. Juli, weil ich das Ding einfach weghaben wollte.

An dem Tag ging die Bachelorarbeit auch in Druck. Leider konnte ich sie nicht mehr persönlich im Prüfungsamt Erziehungswissenschaft abgeben, weil der Copyshop bei der Bindung Mist gebaut hat und erst eine halbe Stunde fertig war, nachdem das Prüfungsamt geschlossen hatte. Glücklicherweise hatte ich den Tipp mit der Poststelle der Uni bekommen und konnte sie da abliefern. So war ich nicht erneut darauf angewiesen, sie mit der Post zu schicken (was beim letzten Mal enorm schief ging) oder erst Montag abzugeben (ja, das wäre erlaubt gewesen).

Und jetzt beginnt die große Warterei. Ich hoffe einfach, dass ich diesmal bestehe. Wenn ich nicht bestehe, ist mein Leben erst mal zu Ende.

Tagesordnungspunkt 2: Urlaub and shit

Ich befinde mich seit dem 1. August offiziell für zwei Wochen in Urlaub. Ich weiß, dass man normalerweise bei einer neuen Stelle erst nach einem halben Jahr Urlaubsanspruch hat und im August bei mir an sich viel auf der Arbeit passiert, aber es musste einfach sein und es ging dann auch anstandslos durch. Die Zeit habe ich dann genutzt, um zwei nördlich von mir wohnende Freunde zu nerven besuchen. Ich fands sehr lustig, ich hoffe, mein Gegenüber auch.^^

(Ich finde es übrigens außerdem sehr lustig, wie ich trotz Urlaub immer noch arbeitsmäßig von Tagesordnungspunkten rede. Naja, egal.)

Tagesordnungspunkt 3: Twitterkrams and shit

Ein User, mit dem ich regelmäßig auf oben genannter Plattform kommuniziere, erwähnte mich dankend in seinem Werk („für die interessanten Twitterkonversationen“). Ähm, okay.

Mit freundlichen Grüßen

Die hier hoffentlich bald wieder öfter schreibende Kitschautorin

12 von 12 mal anders

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Seit Ewigkeiten nehme ich mir vor, bei „12 von 12“ teilzunehmen, und gestern habe ich das erste Mal rechtzeitig daran gedacht. Dummerweise habe ich momentan kein Smartphone (und die Digicam wird nur für wirklich besondere Anlässe benutzt). Also machen wir das heute etwas anders. 12 GIFs, die einigermaßen darstellen, was ich gestern so getrieben habe. (Und damit ihr keinen epileptischen Anfall bekommt, als Links.)

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Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Brownies und andere Lebensmittel

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Bestimmte Lebensmittel sind mit bestimmten Erinnerungen verbunden, ich kann es immer wieder feststellen. Vorgestern haben mein Mann und ich zum Beispiel Brownies gebacken. Das letzte Mal, dass ich davor Brownies gebacken hatte, war im Mai. In Krakau hatte ich dann einige davon dabei und ich habe dann damit versucht, einen Brownie-Bonus auf meine Bachelorarbeit zu bekommen. 😀 Mit Brownie-Teig kann man übrigens auch noch andere tolle Sachen anstellen. *pfeif*

Ich werde auch niemals vergessen, was das letzte Essen war in dem Haus, in dem ich aufgewachsen bin. Salzkartoffeln mit Braten und Rotkohl. Ich habe sie am Glastisch meiner Mutter gegessen, weil in der Doppelhaushälfte sonst nichts mehr stand. Meine Familie machte sich auf nach Schweden, ich war gekommen, um dem Vermieter meine Schlüssel zu geben. Nach dem Essen habe ich mich in mein altes Zimmer geschlichen, um mich davon zu verabschieden. In dem Zimmer habe ich echt viel erlebt, der erste Kuss mit meinem heutigen Mann ist da nur ein Beispiel. Der Tag war einer der traurigsten in meinem Leben.

Mit Lasagne verbinde ich schöne Momente. Das war nämlich das Gericht, das ich beim ersten Date mit Monsieur hatte. Ich weiß auch noch, dass er mit seiner Pizza schneller fertig war als ich. Wenn ich sehr aufgeregt bin, gibt es halt zwei Möglichkeiten: Entweder bin ich stumm wie ein Fisch oder ich quatsche, als gäb’s kein Morgen.

Das heutige Frühstück (eine Scheibe Schwarzbrot mit Salzbutter und jungem Gouda, zwei Brownies und ein Schokopudding) habe ich bereits intus. So gegen 12 werde ich dann das nächste Mal essen. Mal sehen, was für eine Erinnerung da aufgeworfen wird.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Bevor hier alles noch ganz einschläft

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Zunächst mal das Unerfreulichere: Für die Leute, die es noch nicht wissen, ich muss noch mal eine Bachelorarbeit anfertigen. Die Gründe tun hier nichts zur Sache. Aber bis jetzt lässt es sich ganz gut an. Ich habe mit meinem Lieblingsdozenten of all time gesprochen und er hat mich sehr ermutigt. Auch meine Themenidee findet er gut. Es soll um Islamfeindlichkeit gehen. Das Schwierige: Ich darf nichts aus meiner alten Bachelorarbeit verwenden. Aber das kriege ich hin. Ich gehe gerade schon Literatur durch (wen’s interessiert: Yasemin Shooman) und habe so viele Anregungen bekommen. Am Mittwoch habe ich um halb neun morgens einen Termin mit meinem Dozenten, wo wir mein Konzept genauer besprechen und er mir dann auch hoffentlich eine(n) passende(n) Zweitgutachter(in) nennen kann, weil die alte die Uni verlassen hat. Der Termin ist nicht in seiner normalen Sprechstunde, ich finde es toll, dass er ihn für mich freigeschaufelt hat.

Da ich von irgendwas leben muss und der Fahrschule immer noch fröhlich Geld in den Rachen werfe, bin ich auf Jobsuche. Wobei man mittlerweile zu 90 Prozent sagen kann: war. Ich hatte gar nicht mehr damit gerechnet, ein Vorstellungsgespräch zu kriegen, und bekam dann lustigerweise eins an dem Tag, der nur alle vier Jahre existiert. Es ist mir auch noch nie passiert, dass mich ein Arbeitgeber ablehnt und ein paar Wochen später anruft, ob ich mal vorbeikommen wolle, es gebe die Option auf eine Teilzeitstelle.

In dem Bereich, in dem ich arbeiten will (Sozialarbeit), gibt es nicht so viele Möglichkeiten, wenn man kein Zeugnis vorweisen kann. (Was ich ja auch irgendwie blöd finde. Natürlich will man keine Neulinge, aber das wäre ich ja auch nicht und meine Noten waren bisher echt nicht schlecht.) Bei der Stelle, auf die ich mich ursprünglich beworben habe, wollte man den Wisch aber. Tja. Umso schöner, dass sich jetzt eine Beschäftigungsmöglichkeit bietet, bei der ich den nicht brauche. Etwas irritierend war nur, dass mein Einsatzort ein anderer sein wird als zunächst angegeben – und es gibt in dem Ort keinen Bahnhof. Aber was soll’s, das werde ich schon überbrücken können und es ist immer noch besser, als blöd und untätig zu Hause herumzuhocken. (Oder darauf zu warten, dass mein letzter Arbeitgeber mir mal einen vernünftigen Vertrag gibt. Ich weiß, die können gerade nicht mehr machen, und die wissen, dass ich nach Längerfristigem suche.)

Mein vermutlich zukünftiger Arbeitgeber möchte, dass ich vorher noch mal den Bürgermeister der Gemeinde treffe, von deren Seite aus geht alles in Ordnung. Klar, das ist ja auch verständlich, der Mann will auch gerne wissen, mit wem er da zusammenarbeitet. Wenn ich das jetzt nicht total vermassle, warum auch immer, sollte ich die Sache eigentlich im Sack haben.

Ich muss jetzt die Wohnung auf Vordermann bringen und duschen, gleich gibt’s nämlich noch Besuch – es geht toll weiter. 😀

Mit den Chinarestaurantbesuch ungeduldig erwartenden Grüßen

Die Kitschautorin

Heute in der Uni

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Heute wollte ich in die Uni, um dort Einsicht in ein Gutachten zu beantragen.

Punkt 1: Ich brauchte nen schriftlichen Antrag, wovon ich vorher nichts wusste.

Punkt 2: Die Bachelor-Prüfungsamtsfrau war krank.

Punkt 3: Die Master-Prüfungsamtsfrau, die sie vertrat, hätte – ich hatte mittlerweile irgendwie den Antrag klargekriegt – mich ins Gutachten reinschauen lassen können, wollte aber nicht. Begründung: „Mir wäre aber schon lieber, wenn Sie dafür zu (BA-Frau) gehen, ich hab das ja gar nicht vorliegen und müsste das erst raussuchen, das geht ja gar nicht, weil das dauert viel zu lange…“

Es war zwar viertel nach elf und die normale Sprechstunde wäre um halb zwölf zu Ende gewesen, aber was ist das denn für eine Begründung? Wenn zu meinem Mann eine Kundenfirma kommt und an ihn eine Frage hat wegen eines Bauteils und der sagt: „Ne, das mach ich jetzt nicht mehr, weil ich in ner Viertelstunde Feierabend habe“, dann wird er gefeuert. Da kann man sich die Vertretung ja auch gleich sparen, wenn sie keine Zeit oder Lust hat, das zu machen.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

PS: Ich schrieb dann an die BA-Frau, ob wir, sobald sie gesundet ist, einen Termin für die Einsicht machen können. In der Abwesenheitsnotiz stand dann: „In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte ans Master-Prüfungsamt.“ Äh, ja.