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Archiv der Kategorie: Zu Hause

12 von 12 mal anders, Teil 2

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Mit freundlichen Grüßen

Die GIFKitschautorin

 

12 von 12 mal anders

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Seit Ewigkeiten nehme ich mir vor, bei „12 von 12“ teilzunehmen, und gestern habe ich das erste Mal rechtzeitig daran gedacht. Dummerweise habe ich momentan kein Smartphone (und die Digicam wird nur für wirklich besondere Anlässe benutzt). Also machen wir das heute etwas anders. 12 GIFs, die einigermaßen darstellen, was ich gestern so getrieben habe. (Und damit ihr keinen epileptischen Anfall bekommt, als Links.)

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Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Löffellisten, Anrufe und Alarme

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Tagesordnungspunkt 1: Löffellisten

Ich muss noch etwas zum Thema „Löffellisten“ loswerden. Wenn man eine Löffelliste schreibt, sollte man sich natürlich schon bemühen, die Wünsche zu erfüllen. Und man sollte auch nicht davon abrücken, nur weil irgendwer die Wünsche nicht versteht. Das heißt aber nicht, dass man sein „richtiges“ Leben deswegen vernachlässigt. Auf meiner Liste steht z.B. „pilgern“, das heißt aber nicht, dass ich sofort nach Santiago de Compostela oder so herunterlatsche.

Bei Löffellistenwünschen muss man manchmal auch gucken, was dahintersteht. Bis vor einer Woche stand noch darauf, dass ich gern ein Mitglied der Band „Die Ärzte“ treffen möchte. So toll ich auch das an sich finde, ich war hinterher mindestens genauso glücklich, dass ich mich getraut habe, auf mein Idol zuzugehen und ihn anzusprechen. Ich bin nämlich nicht gerade mutig, was ich nicht toll finde. Noch ein Beispiel: Auf meiner Liste steht, dass ich gern selber lernen möchte, wie man zerrissene Kleidung näht. So toll das an sich wäre, es geht mir auch darum, dass ich generell lerne, Sachen selber zu machen und selbstständiger zu sein, sozusagen.

Tagesordnungspunkt 2: Der Fall Z.

Es gibt Neues im Fall Z. – vor ein paar Tagen hat wieder der Schornsteinfeger angerufen. Ich weiß jetzt, dass Herr Z. mit einer Frau zusammenlebt(e?) und wie diese heißt (hieß?). Ich habe dem Schornsteinfeger gesagt, dass er die Nummer löschen kann, weil Herr Z. das ja offensichtlich nicht vorhat. Aus welchem Grund auch immer. Ich bleib dran.

Tagesordnungspunkt 3: Kitschi wird durchsucht

Ich helfe zurzeit wieder als Vertretung bei einem Deutschkurs aus. Die Teilnehmer hatten zwar irgendwie mitgekriegt, dass morgen (also heute) ein Feiertag ist, sie wussten aber nicht, dass alle Geschäfte zu haben, und bis Samstag wollten sie nicht warten. Ich habe mich also breitschlagen lassen, mit ihnen in den Supermarkt zu gehen. Dabei kann ich ihnen ja auch viele Wörter und Derartiges erklären. Aber dann musste ich ihnen noch etwas ganz anderes erklären.

Ich ging gerade mit den für meinen Ehemann eingekauften Bratkartoffeln durch die Kasse, als es auf einmal wild piepte und mich alle anstarrten. Es piepte tatsächlich meinetwegen und ich wurde dann gebeten, mitzukommen, man müsse sich das einmal anschauen. Verwirrt drückte ich einem der Kursteilnehmer meine Bratkartoffeln in die Hand und ging mit.

Natürlich hatte ich nichts geklaut, verwundert stellten wir dann fest, was der Grund für die Alarmauslösung war – mein für die Uni per Fernleihe ausgeliehenes Buch! Mit dem Code, der drinliegt und den man nicht entfernen darf! Der Verkäufer meinte, so etwas sei ihm noch nie untergekommen. Die Kursteilnehmer guckten auch sehr verdattert. Ich war jedenfalls froh, als ich ihnen die Kartoffeln wieder abnehmen konnte.

Mit vorösterlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Geschützt: Stress mit der Nachbarin

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Da hat man sich grad mal an 2015 gewöhnt

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und schon ist es wieder vorbei. Hier der Rückblick.

1.       Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war dein Jahr?

8. Großer Scheiß und richtig tolle Sachen.

2.       Zugenommen oder abgenommen?

Es wird wohl ungefähr gleich geblieben sein. Zumindest sehe ich nicht wesentlich fetter aus.

3.       Haare länger oder kürzer?

Mehr oder weniger gleich… irgendwie finde ich einfach, dass mir kurz vor schulterlang am besten steht.

4.       Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Gleich geblieben, würde ich sagen.

5.       Mehr Kohle oder weniger?

Bis Oktober extrem wenig, danach bekam ich Arbeit und es wurde mehr.

6.       Besseren Job oder schlechteren?

Besser.

7.       Mehr ausgegeben oder weniger?

Ein Wort: Fahrschule.

8.       Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Im Adventskalender von “Gekreuzsiegt” wurde ein Buch von Nadia Bolz-Weber verlost und ich habe es gewonnen. Und ich habe eine „Tubeclash“-BluRay gewonnen. (Dabei habe ich nicht mal einen BluRay-Spieler.)

9.       Mehr bewegt oder weniger?

Unentschieden…

10.   Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Stresskopfschmerzen und die Flitterwochenkrankheit.

11.   Davon war für dich die Schlimmste?

Ersteres.

12.   Der hirnrissigste Plan?

Ähm… zählt Extremchillen?

13.   Die gefährlichste Unternehmung?

Mit Absatzschuhen auf eine Silvesterparty zu gehen.

14.   Die teuerste Anschaffung?

Nicht sicher. Bestimmt aber irgendwas für die neue Wohnung.

15.   Das leckerste Essen?

Das müssen Mamas Weihnachtsschinken und die Kartoffelsuppe von meinem Mann und mir untereinander ausmachen.

16.   Das beeindruckendste Buch?

„Orange is the new black“ von Piper Kerman.

17.   Der ergreifendste Film?

Ich habe dieses Jahr nicht besonders viele Filme gesehen. Ich glaube, diese Trophäe geht an „Spectre“, weil er so spannend war.

18.   Die beste CD?

„Russendisko Hits 2“.

19.   Das schönste Konzert?

Ich war dieses Jahr auf keinem Konzert.

20.   Die meiste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Mann.

21.   Die schönste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Mann.

22.   Zum ersten Mal getan?

Internet bestellt. Eine Abschlussarbeit geschrieben. Bei einer wichtigen Prüfung durchgefallen (und das gleich zwei Mal). In Bochum gewesen. Nicht jugendfreie Dinge. Auto gefahren. Standesamtlich geheiratet (und das hoffentlich auch zum letzten Mal). Paintball gespielt (das sicher nicht zum letzten Mal). Ein wissenschaftliches Interview geführt.

23.   Nach langer Zeit wieder getan?

In einem Dorf gewohnt. In Polen gewesen. Eine Herrentoilette aufgesucht. Meine alte Schule besucht. Ein ehemaliges KZ besucht.

24.   Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Stress mit Vodafone. Stress mit der Nachbarin. Stress mit Freunden. Spam (on- und offline). Stress durch Nazis. Religiöse Intoleranz. Fremdenfeindlichkeit im Allgemeinen. Knapp vier Monate ohne Küche. Betrunkene Fußballfans. Stutenbissigkeit. Bürokratie. Freipinkelnde Idioten. Stress mit Verwandten. Ein kaputtes Lenkradschloss. Gewisse Paketzusteller (ja, ich meine euch, Hermes). Unfähige Kassiererinnen. Faule Beamte. Einen kaputten Computer beim TÜV. Nervosität. Ewig lange Arbeitssuche. Leute, die mit mir spielen.

25.   Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Die Sinnhaftigkeit meiner Arbeit.

26.   Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Einen Kurzurlaub.

27.   Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Essen natürlich.

28.   Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Ja, ich will.“

29.   Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Ich glaube, siehe Frage 28.

30.   Dein Wort des Jahres?

Hochzeit.

31.   Dein Unwort des Jahres?

Nachbarin.

32.   Dein(e) Lieblingsblogs des Jahres?

„Nachrichten vom Abgrund der menschlichen Dummheit“.

33.   Verlinke deine Rückblicke der vorigen Jahre.

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/01/01/jahresruckblick-2011/

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/12/23/soundtrack-of-2012/

https://kitschautorin.wordpress.com/2013/01/01/2013-omfg/

https://kitschautorin.wordpress.com/2014/01/01/jahresruckblick-2013/

https://kitschautorin.wordpress.com/2015/01/01/2015-yeh/

Mit freundlichen Grüßen und Wünschen für das Jahr 2015

Die Kitschautorin

Geschützt: Es wird Zeit für einen neuen Rechner, wenn

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Ich wurde gefragt

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Auf “Gekreuzsiegt” gab es heute diesen Aufruf und dem folge ich doch gern.

Welche drei Menschen sind für Dich sehr wichtig und warum?

Meine Eltern und mein Verlobter. Meine Eltern kümmern sich um mich und wollen das Beste für mich und mein Verlobter ist immer für mich da. (Und ich will auch für ihn da sein.)

Wofür hättest Du gerne mehr Zeit?

Für die schönen Sachen des Lebens – anderen oder mir selbst etwas Gutes zu tun.

Was möchtest Du unbedingt noch erleben?

Meine Hochzeit, meine Kinder, was anderes als Europa, Weltfrieden.

Was macht Dir Angst?

Dass ich irgendwann sterben muss.

Womit bist Du zufrieden und womit unzufrieden?

Darf man hier auch materielle Dinge nehmen? Zufrieden bin ich jedenfalls damit, dass ich es im Leben relativ gut getroffen habe insgesamt, unzufrieden damit, dass ich immer noch keine Küche habe und dass mein Freund Arbeitsstress hat. Ich würde mich hier gern richtig einleben.

Seit wann liest Du auf GekreuzSiegt und wie bist Du hierher bekommen?

Seit einigen Monaten. Leider weiß ich nicht mehr, wie ich darauf kam, aber ich habe es selbst gelesen, niemand hat es mir gezeigt.

Welcher Artikel blieb Dir in guter Erinnerung und warum?

Gottes Notrufnummern. Weil ich sie ständig brauche.

Welches Thema beschäftigt Dich / worüber möchtest Du mehr lesen?

Gute Frage… aber ich mag es immer, wenn etwas Ermutigendes im Blog steht.

Empfiehlst Du die Seite weiter? – Warum?

Tue ich ehrlich gesagt relativ selten, weil ich nicht so viele Menschen kenne, die sich für so etwas interessieren (könnten).

Hast Du eine Frage an mich oder rund um diesen Blog?

1.) Ich weiß, es steht sicher schon irgendwo, aber gehörst du einer bestimmten Konfession oder Kirche an?
2.) Die Intoleranz einiger Christen hat mich lange davon abgehalten, mich Gott zuzuwenden. Was könnte oder sollte man deiner Meinung nach dagegen tun? Im Besonderen möchte ich auf Homophobie und Antiislamismus hinaus.

—–

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Nachtrag 22. November 2020: Ich habe geheiratet, ich habe ein Kind, und vorm Tod habe ich keine Angst mehr.

Geschützt: Internet und Spam

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Back in black

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Meine unfreiwillige Zeit ohne WLAN ist nach fünfundzwanzig Tagen, drei Techniker-Terminen, ungezählten Minuten in der Vodafone-Hotline und einigem Wirrwarr um die Verteilerkästen (dazu später mehr) endlich vorbei. Ich kann wieder lustig vor mich hinbloggen. Zunächst einige kleine Sachen, die ich erlebt habe:

– Ich war über Weihnachten bei meinen Eltern und hatte das unglaubliche Glück, sowohl auf dem Hin- als auch dem Rückflug in direkter Nachbarschaft derselben gestressten Familie zu sitzen. Die beiden Mädchen benahmen sich einfach mal gar nicht, die Mutter drohte dauernd damit, die Kinder im Falle erneuten Nichtbenehmens umzusetzen, und zwar, ohne es zu tun. Die beiden Mädchen hießen übrigens Bente und Tomma.

– Wenn ich in der Uni mit dem Internet arbeiten muss, greife ich dafür gern auf die Computerräume zurück. Normalerweise interessiert mich nicht besonders, was die anderen dort machen, aber vor zwei Wochen oder so erblickte ich auf dem Bildschirm vor mir ein Bild eines Zwanzigers, mit folgender Aufschrift: “Geh zur Schule… Ich hab für diesen Schein drei Schwänze gelutscht… Ich bin ein Kerl!” Ich musste mich unglaublich zusammenreißen, um nicht laut loszulachen.

– Ich habe dieses Semester ein Pädagogik-Tutorium gegeben, das ich vor etwas über zwei Wochen ausfallen lassen musste. Der Grund für den Ausfall trat über Nacht ein. Sobald ich wusste, dass es mit der Uni an dem Tag nix mehr wird, schrieb ich meinen Tutanden. Es tat mir zwar leid für die, die an dem Tag umsonst im Raum standen, allerdings gab es auch einen, der meinte, ob ich nicht früher Bescheid sagen könne, er lese seine Mails immer nur abends… sorry, da kann ich dir auch nicht helfen.

– Die Aasgeier von der GEZ wollten ganz gern, dass ich denen ihre ausstehenden Beiträge bezahle. Ich erfuhr davon durch einen Brief, auf dem zwei Sachen standen: der Nachsendeaufkleber der Deutschen Post und eine Bemerkung “bitte nicht nachsenden”. Finde den Fehler.

Und jetzt möchte ich noch einige Dinge zum Umzug sowie dem neuen Leben im Dorf sagen.

Tagesordnungspunkt 1: Der Umzug

Das war mit Abstand der längste und nervigste Umzug in meinem Leben. Er fing vor ziemlich genau drei Monaten an, als ich mein WG-Zimmer kündigte und die ersten Möbel da rausholte, und strenggenommen endet er erst Mitte Februar, wenn die neue Küche geliefert wird. (Ich wäre aber willens, zu sagen, dass er heute mit der erfolgreichen Installation des Internets beendet wurde.) Fast alle meine Möbel sind auf der städtischen Deponie gelandet, was mich zehn Euro gekostet hat, was aber lange nicht so viel war wie die Tickets, die man mir im Zuge des Einladens aufs Auge drückte. Ich bin schon froh, dass ich nicht mehr in einer Straße mit einem Mangel an Parkplätzen wohne. Ich musste viele Dinge kurz vor knapp organisieren – z.B. die Küchenbestellung –, weil ich erst am 15. Dezember die Zusage für die Wohnung bekam. Zwischendurch hatte ich Stress mit meinem Ex-Hauptmieter, weil ich das Zimmer für die Neue nicht saubergemacht hatte. Und der Nachsendeantrag trat erst am 12. in Kraft.

Tagesordnungspunkt 2: Internetprobleme

Am 2. Januar habe ich einen 16000er-Internetanschluss bestellt. Am 17. kam zum ersten Mal ein Techniker, der sich, um an den Hauptverteilerkasten zu kommen, durch einige Büsche am Nachbarhaus schlagen musste. Obwohl er danach meinte, es müsse jetzt gehen, ging es nicht. Der Vodafone-Hotline-Mann erklärte, das liege daran, dass er nicht die 16000er-, sondern die niedrigere Leitung freigeschaltet habe. Deswegen könne ich den Modem-Installationscode nicht eingeben. Also neuer Technikerbesuch. Die Aushilfe, die sich vor drei Tagen durch Büsche UND Schnee geschlagen hatte, erklärte mir, das könne nicht der Kasten sein, der für den Anschluss benötigt wird. Ich bekam einen halben Nervenzusammenbruch. Nach x Anrufen bei der Hausverwaltung (die am Samstag nicht zu erreichen ist) wurde schließlich klar, dass der APL-Kasten, von dem der Techniker sprach, in einem kleinen verhutzelten Kellergang ohne Licht oder richtige Tür liegt. Und heute wieder ein Techniker. Es war derselbe wie am 17. und er wunderte sich darüber, dass ich immer noch kein Netz hatte, schließlich habe er alles richtig gemacht. Letztlich hat er aber doch irgendwas richtig gemacht, denn ich habe jetzt Internet. Am witzigsten war noch, wie ich auf diesen Kasten im Kellergang aufmerksam wurde. Anscheinend weiß meine ca. achtzigjährige Nachbarin besser über so was Bescheid als die Leute, denen das Haus gehört.

Tagesordnungspunkt 3: Leben im Dorf

Ich bin in ein Dorf gezogen, das ich vorher nicht kannte, und das, obwohl mir das Stadtleben immer besser gefallen hat als das Dorfleben. Aber ich finde es hier gar nicht so blöd. Ich habe vierzig Minuten mit dem Regionalexpress bis zur Uni, etwa genauso viel bis ins kleinste Bundesland, es gibt mindestens fünf Läden, bei denen ich mich mit Dingen des täglichen Bedarfs versorgen kann, Internet habe ich ja jetzt auch, das Hallenbad ist nur eine Bahnstation entfernt und gelegentlich treffe ich morgens am Bahnhof auf einen Kommilitonen, der im Nachbarort wohnt. Mein Freund hat nur noch fünf Minuten zur Arbeit anstatt wie früher, je nach Aufenthaltsort, mindestens eine halbe Stunde zur Uni. Und das frühe Aufstehen finde ich gar nicht so nervig. Ich habe ja auch Glück, dass ich nicht mehr vor 10 da sein muss. So langsam gewöhne ich mich an alles. Sogar daran, dass ich mich morgens auf dem Fahrrad bequem zum Bahnhof rollen lassen kann, nachmittags auf dem Rückweg aber treten muss. Und das Allerbeste: Ich lebe nicht mehr mit wildfremden Menschen zusammen, die gerne Stress schieben, sondern mit dem Mann, den ich liebe.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

2015, yeh

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1.       Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war dein Jahr?

Ich würde dem Jahr glatt eine 10 geben, da das Bafögamt mich allerdings nicht mehr mag, gebe ich ihm nur eine 9.

2.       Zugenommen oder abgenommen?

Es wird wohl ungefähr gleich geblieben sein. Zumindest sehe ich nicht wesentlich fetter aus.

3.       Haare länger oder kürzer?

Mehr oder weniger gleich… irgendwie finde ich einfach, dass mir kurz vor schulterlang am besten steht.

4.       Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Kurzsichtiger, außerdem habe ich eine Hornhautverkrümmung. Lustig war, wie ich das Ganze entdeckt habe – eigentlich wartete ich nur auf meinen Freund, der einen Sehtest ablegte, und tat das dann auch. Zusätzliche –0,75 – ich habe direkt eine neue Brille bestellt. Als ich sie aufsetzte, sah ich plötzlich wieder alles total scharf – wie in HD.^^

5.       Mehr Kohle oder weniger?

Das Bafögamt hat entschieden, dass ich genug auf dem Konto habe und meine Eltern eh zu viel verdienen. Allerdings arbeite ich jetzt als Tutorin.

6.       Besseren Job oder schlechteren?

Unentschieden.

7.       Mehr ausgegeben oder weniger?

Genau kann ich das nicht sagen. Ich habe aber versucht, mich etwas zurückzuhalten.

8.       Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Im Adventskalender von “Gekreuzsiegt” wurde eine selbstgestrickte Bommelmütze verlost und ich habe sie gewonnen. Oh, und ich habe mit einem durch meine Mutter geschenkten Rubbellos sechzig Schwedische Kronen gewonnen. (Aber nicht ausgegeben.)

9.       Mehr bewegt oder weniger?

Das Schwimmen wurde beibehalten, zwischenzeitlich habe ich mal Jiu Jitsu an der Uni gemacht, und ich schätze, die Rennerei wegen des Umzugs kann man auch zählen.

10.   Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Der ganze Stress, den ich dieses Jahr erlitten habe, drückte mir Brust-, Kopf-, Magenschmerzen und einige Blutdruckausreißer auf. Ansonsten fällt mir nichts Nennenswertes ein.

11.   Davon war für dich die Schlimmste?

Siehe Frage 10.

12.   Der hirnrissigste Plan?

Mitten im Endstress eine Woche nach Schweden zu fliegen.

13.   Die gefährlichste Unternehmung?

Ähm… zählen die Narkoserisiken bei der Magenspiegelung?

14.   Die teuerste Anschaffung?

Die Möbel, die ich vor zwei Tagen gekauft habe.

15.   Das leckerste Essen?

Vor knapp drei Wochen habe ich die Schlüssel für meine neue Wohnung bekommen, zusammen mit fleißigen Helfern einen Haufen Krams in die Wohnung gestellt, dann eine Küche bestellt und danach Nudeln mit rotem Pesto gemacht. Das war so geil.

16.   Das beeindruckendste Buch?

*denkt lange nach* Die Bibel.

17.   Der ergreifendste Film?

*denkt auch hier lange nach* “Neukölln unlimited”. Ich weiß, der ist älter, ich habe ihn aber erst jetzt gesehen. Der Film hat mich auf so viele Weisen beeindruckt. Ich war traurig, wütend, aber auch optimistisch.

18.   Die beste CD?

“Bingo” von Bela B.

19.   Das schönste Konzert?

Bela B & Smokestack Lightning feat. Peta Devlin am 5. Mai im Bielefelder Ringlokschuppen.

20.   Die meiste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Freund.

21.   Die schönste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Freund.

22.   Zum ersten Mal getan?

Für die Uni gearbeitet. Bela B live gesehen. Bei einer Taufe mitgemacht (als Täufling). In Österreich gewesen. Das Bremer Überseemuseum besucht. Die Synagoge der viertgrößten Stadt Niedersachsens von innen gesehen. Einen Gottesdienst mit Flüchtlingen besucht. Ein Gedicht von mir veröffentlicht. Für den Störungsmelder geschrieben. Auf Uniexkursion gewesen (beinhaltend den erstmaligen Besuch einer KZ-Gedenkstätte sowie des Jüdischen Museums Berlin). Mich erfolgreich bei der Deutschen Bahn beschwert. Bei einem Adventskalender-Gewinnspiel was gewonnen. Einen Rubbellos-Gewinn gehabt. Mit Kanadiern gesprochen. In orthodoxen, einer methodistischen und reformierten Kirchen gewesen. Anhänger der Bahai-Religion kontaktiert. In Baden-Württemberg sowie auf einer katholischen Hochzeit gewesen. Einen Nachtzug benutzt. Pandas und Koalas live gesehen. Beschlossen, in einen Ort zu ziehen, den ich zu diesem Zeitpunkt noch nie betreten hatte. Eine nicht erfolgreiche Online-Bestellung getätigt. Eine Bahnreise aufgrund einer Bombenentschärfung zwangsweise modifiziert. Ein wenig Gebärdensprache gelernt. Eine Langzeit-Blutdruckmessung gemacht.

23.   Nach langer Zeit wieder getan?

Im kleinsten Bundesland Deutschlands gewesen, ohne es nur zu durchqueren. Einige Zeit sehr viel Englisch geredet. Im Unichor gesungen.

24.   Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Stress mit dem Bafögamt. Die Frage, wo ich im neuen Jahr leben werde. Umzugsstress. Die Art, wie das letztjährige Weihnachten verlaufen ist. Es war zwar schön, aber trotzdem doof.

25.   Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Meine Taufe.

26.   Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Das Klingonisch-Wörterbuch.

27.   Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Eine neue Küche…

28.   Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

“Ich liebe dich und freue mich, dass du mir nach (hier Ort einfügen) folgst.”

29.   Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

“Ich liebe dich und möchte ganz lange mit dir zusammenbleiben.”

30.   Dein Wort des Jahres?

Christentum.

31.   Dein Unwort des Jahres?

Umzug.

32.   Dein(e) Lieblingsblogs des Jahres?

“Topf voll Gold” und “Gekreuzsiegt”.

33.   Verlinke deine Rückblicke der vorigen Jahre.

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/01/01/jahresruckblick-2011/

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/12/23/soundtrack-of-2012/

https://kitschautorin.wordpress.com/2013/01/01/2013-omfg/

https://kitschautorin.wordpress.com/2014/01/01/jahresruckblick-2013/

Mit freundlichen Grüßen und Wünschen für das Jahr 2015

Die Kitschautorin