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2015, yeh

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1.       Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war dein Jahr?

Ich würde dem Jahr glatt eine 10 geben, da das Bafögamt mich allerdings nicht mehr mag, gebe ich ihm nur eine 9.

2.       Zugenommen oder abgenommen?

Es wird wohl ungefähr gleich geblieben sein. Zumindest sehe ich nicht wesentlich fetter aus.

3.       Haare länger oder kürzer?

Mehr oder weniger gleich… irgendwie finde ich einfach, dass mir kurz vor schulterlang am besten steht.

4.       Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Kurzsichtiger, außerdem habe ich eine Hornhautverkrümmung. Lustig war, wie ich das Ganze entdeckt habe – eigentlich wartete ich nur auf meinen Freund, der einen Sehtest ablegte, und tat das dann auch. Zusätzliche –0,75 – ich habe direkt eine neue Brille bestellt. Als ich sie aufsetzte, sah ich plötzlich wieder alles total scharf – wie in HD.^^

5.       Mehr Kohle oder weniger?

Das Bafögamt hat entschieden, dass ich genug auf dem Konto habe und meine Eltern eh zu viel verdienen. Allerdings arbeite ich jetzt als Tutorin.

6.       Besseren Job oder schlechteren?

Unentschieden.

7.       Mehr ausgegeben oder weniger?

Genau kann ich das nicht sagen. Ich habe aber versucht, mich etwas zurückzuhalten.

8.       Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Im Adventskalender von “Gekreuzsiegt” wurde eine selbstgestrickte Bommelmütze verlost und ich habe sie gewonnen. Oh, und ich habe mit einem durch meine Mutter geschenkten Rubbellos sechzig Schwedische Kronen gewonnen. (Aber nicht ausgegeben.)

9.       Mehr bewegt oder weniger?

Das Schwimmen wurde beibehalten, zwischenzeitlich habe ich mal Jiu Jitsu an der Uni gemacht, und ich schätze, die Rennerei wegen des Umzugs kann man auch zählen.

10.   Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Der ganze Stress, den ich dieses Jahr erlitten habe, drückte mir Brust-, Kopf-, Magenschmerzen und einige Blutdruckausreißer auf. Ansonsten fällt mir nichts Nennenswertes ein.

11.   Davon war für dich die Schlimmste?

Siehe Frage 10.

12.   Der hirnrissigste Plan?

Mitten im Endstress eine Woche nach Schweden zu fliegen.

13.   Die gefährlichste Unternehmung?

Ähm… zählen die Narkoserisiken bei der Magenspiegelung?

14.   Die teuerste Anschaffung?

Die Möbel, die ich vor zwei Tagen gekauft habe.

15.   Das leckerste Essen?

Vor knapp drei Wochen habe ich die Schlüssel für meine neue Wohnung bekommen, zusammen mit fleißigen Helfern einen Haufen Krams in die Wohnung gestellt, dann eine Küche bestellt und danach Nudeln mit rotem Pesto gemacht. Das war so geil.

16.   Das beeindruckendste Buch?

*denkt lange nach* Die Bibel.

17.   Der ergreifendste Film?

*denkt auch hier lange nach* “Neukölln unlimited”. Ich weiß, der ist älter, ich habe ihn aber erst jetzt gesehen. Der Film hat mich auf so viele Weisen beeindruckt. Ich war traurig, wütend, aber auch optimistisch.

18.   Die beste CD?

“Bingo” von Bela B.

19.   Das schönste Konzert?

Bela B & Smokestack Lightning feat. Peta Devlin am 5. Mai im Bielefelder Ringlokschuppen.

20.   Die meiste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Freund.

21.   Die schönste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Freund.

22.   Zum ersten Mal getan?

Für die Uni gearbeitet. Bela B live gesehen. Bei einer Taufe mitgemacht (als Täufling). In Österreich gewesen. Das Bremer Überseemuseum besucht. Die Synagoge der viertgrößten Stadt Niedersachsens von innen gesehen. Einen Gottesdienst mit Flüchtlingen besucht. Ein Gedicht von mir veröffentlicht. Für den Störungsmelder geschrieben. Auf Uniexkursion gewesen (beinhaltend den erstmaligen Besuch einer KZ-Gedenkstätte sowie des Jüdischen Museums Berlin). Mich erfolgreich bei der Deutschen Bahn beschwert. Bei einem Adventskalender-Gewinnspiel was gewonnen. Einen Rubbellos-Gewinn gehabt. Mit Kanadiern gesprochen. In orthodoxen, einer methodistischen und reformierten Kirchen gewesen. Anhänger der Bahai-Religion kontaktiert. In Baden-Württemberg sowie auf einer katholischen Hochzeit gewesen. Einen Nachtzug benutzt. Pandas und Koalas live gesehen. Beschlossen, in einen Ort zu ziehen, den ich zu diesem Zeitpunkt noch nie betreten hatte. Eine nicht erfolgreiche Online-Bestellung getätigt. Eine Bahnreise aufgrund einer Bombenentschärfung zwangsweise modifiziert. Ein wenig Gebärdensprache gelernt. Eine Langzeit-Blutdruckmessung gemacht.

23.   Nach langer Zeit wieder getan?

Im kleinsten Bundesland Deutschlands gewesen, ohne es nur zu durchqueren. Einige Zeit sehr viel Englisch geredet. Im Unichor gesungen.

24.   Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Stress mit dem Bafögamt. Die Frage, wo ich im neuen Jahr leben werde. Umzugsstress. Die Art, wie das letztjährige Weihnachten verlaufen ist. Es war zwar schön, aber trotzdem doof.

25.   Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Meine Taufe.

26.   Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Das Klingonisch-Wörterbuch.

27.   Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Eine neue Küche…

28.   Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

“Ich liebe dich und freue mich, dass du mir nach (hier Ort einfügen) folgst.”

29.   Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

“Ich liebe dich und möchte ganz lange mit dir zusammenbleiben.”

30.   Dein Wort des Jahres?

Christentum.

31.   Dein Unwort des Jahres?

Umzug.

32.   Dein(e) Lieblingsblogs des Jahres?

“Topf voll Gold” und “Gekreuzsiegt”.

33.   Verlinke deine Rückblicke der vorigen Jahre.

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/01/01/jahresruckblick-2011/

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/12/23/soundtrack-of-2012/

https://kitschautorin.wordpress.com/2013/01/01/2013-omfg/

https://kitschautorin.wordpress.com/2014/01/01/jahresruckblick-2013/

Mit freundlichen Grüßen und Wünschen für das Jahr 2015

Die Kitschautorin

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Meine leidige Erfahrung mit Medimops – Eine Chronik

Veröffentlicht am

23. Oktober 2014: Ich bestelle “Little Britain”, Staffel 2 und 3, auf DVD. Da ich mein Zimmer bereits gekündigt habe, geht die Bestellung an die Adresse meines Freundes.

24. Oktober 2014: Ich bekomme die Mitteilung, dass die Bestellung versandt wurde.

26. Oktober 2014: Die Rechnung.

29. Oktober 2014: Die DVDs sind noch nicht da. Da ich sie für ein Referat benötige, frage ich, wann ich mit dem Erhalt rechnen kann.

31. Oktober 2014: Das Referat.

3. November 2014: Der Kundenservice antwortet:

Es tut mir sehr leid, dass Sie Ihre Bestellung bis jetzt noch nicht erhalten haben. Ihre Bestellung wurde mit der PIN AG als Bücher- bzw. Warensendung an Sie verschickt. Diese Sendungsart verfügt leider über keine Paketverfolgungsnummer, welche ich Ihnen für die Nachverfolgung zur Verfügung stellen könnte.

Normalerweise beträgt die Versandzeit von Waren- und Büchersendungen ca. 3-5 Werktage. Erfahrungsgemäß kann es allerdings in seltenen Einzelfällen dazu kommen, dass diese Sendungen bis zu 7 Werktage – in Ausnahmefällen sogar bis zu 14 Werktage bis zur Zustellung benötigen, was wir in Ihrem Fall natürlich nicht hoffen.

11. November 2014: Die DVDs sind immer noch nicht da. Ich maile über das Kontaktformular, dass ich vom Kaufvertrag zurücktreten werde, sollten die DVDs bis zum 18. November nicht bei mir sein.

13. November 2014: Der Kundenservice antwortet:

Sehr geehrte Kundin,
sehr geehrter Kunde,

wir haben vor Kurzem eine Anfrage per Mail von Ihnen erhalten.

Aufgrund einer Serverstörung konnten einige unserer Antwortnachrichten nicht zugestellt werden. Leider können wir den Verlauf der Korrespondenz nicht in allen Fällen vollständig wiederherstellen. Wir bitten dafür vielmals um Entschuldigung.

Sollte Ihre Anfrage bisher nicht bearbeitet worden sein, lassen Sie uns diese doch bitte erneut zukommen. Sollte Ihr Anliegen geklärt sein, antworten Sie bitte nicht auf diese Nachricht.

Ich maile das, was ich vor zwei Tagen geschrieben habe, erneut, natürlich ohne den 18. November zu ersetzen.

14. November 2014: Ich bekomme eine Mail:

Sehr geehrte Kundin,
sehr geehrter Kunde,

leider konnte die an Sie versendete Bestellung von der Post nicht
zugestellt werden. Dies kann verschiedene Ursachen haben. Vielleicht
wurden Sie nicht angetroffen, vielleicht wurde die Sendung nicht
abgeholt, vielleicht war die angegebene Adresse nicht korrekt oder
vielleicht war der Briefkasten voll und die Sendung wurde bei der Post
hinterlegt und nicht abgeholt. Die genaue Ursache ist für uns nicht
nachvollziehbar. Wir haben die Ware in jedem Fall von der Post
zurückbekommen. Die Ware ist bereits wieder in unser Shopsystem
aufgenommen worden. Wir erstatten Ihnen umgehend den Kaufpreis in Höhe
von 16,74 EUR.

Gern können Sie die Bestellung anschließend erneut auslösen.

Mein Name steht hier zwar nicht am Klingelschild, ich habe aber schon öfters Zeugs hierhin bestellt und bis jetzt war das nie ein Problem. Wenn ich nicht da war, fragte der Zusteller im Zweifelsfall halt einmal bei dem nach, der an die Tür ging. Und es war immer jemand da – mindestens der Zwilling meines Freundes, der zurzeit nicht mehr zur Uni muss und eine Doktorandenstelle sucht. Einen Benachrichtigungszettel habe ich nie bekommen (und ich glaube kaum, dass irgendwer aus der Familie meines Freundes so arschig ist und mir den vorenthält). Einen Briefkasten gibt es hier nicht. Und zum letzten von mir zitierten Satz: Ich weiß, wo ich in Zukunft nicht mehr bestellen werde.

Mit ärgerlichen Grüßen

Die Kitschautorin

PS: Ich bekam nach der letzten Mail (weil ich mich vorher irgendwann auf Twitter über den mangelnden Service aufgeregt habe) noch einen Tweet, ich solle doch mal die Bestellnummer nennen und man werde sich das Ganze mal anschauen. Großartig, einfach nur großartig.

Das Browser-Tipp-Alphabet-Spiel

Veröffentlicht am

(auf http://dasnuf.de/zeug/das-browser-tipp-alphabet/ gefunden und für cool befunden)

A – amazon.de. Weil ich ständig meine Wunschzettel aktualisiere und neue Bücher bestelle.

B – bahn.de. In letzter Zeit musste ich ziemlich oft verreisen.

C – change.org. Ich unterschreibe dort ständig irgendwelche Petitionen. Hab jetzt sogar selber eine erstellt, siehe unten.

D – duesterkitsch.jp.pn. Manche Bilder sind nett und so bin ich irgendwie hängengeblieben.

E – ehrlichforum.iphpbb3.com/forum/20934508nx3903/und-weiter-gehts-in-der-lindenstrasse-f11/. Ich habe diese Serie nur ein oder zwei Mal gesehen, dank dieser Seite bin ich aber trotzdem bestens darüber informiert, was da abgeht. Keine Ahnung, warum ich mir das durchlese, ohne die Serie zu gucken.

F – forum.fernsehkritik.tv. Mein absolutes Lieblingsforum. Smiley mit geöffnetem Mund

G – garfield.com. Weil er mir so ähnlich ist. Smiley mit geöffnetem Mund

H – hallegartlage.de. Am Samstag war ich auf dem Herbstjahrmarkt. Es war super.

I – ircstuff.de/eggdrop/iz-service/funktion/ Ich glaube, es ging um den Bot, den ich in meine IRC-Channels gesetzt habe.

J – nix. Komisch, früher hätte da mindestens das eine Video von Junesex gestanden.

K – klopfers-web.de. Meine Lieblingsinternetseite.

L – lindenstrasse.de. Siehe E.

M – massengeschmack.tv. Ich bin Abonnentin der Magazine Fernsehkritik-TV und Presseschlau.

N – ndr.de/regional/niedersachsen/emsland/index.html. Man will ja darüber informiert sein, was in der eigenen Region abgeht.

O – osradio-podcast.de. Ich habe nach meinen eigenen Beiträgen gesucht. Nein, nicht, weil ich meine Stimme so geil finde.

P – pons.eu

Q – queer.de

R – rosenhof-os.de. Meine Lieblingsdisco. Ich muss unbedingt mal wieder hin.

S – studiblog.net. Haben mich, nachdem ich dort kommentiert hatte, angeschrieben, ich solle auch für sie bloggen. Bin skeptisch.

T – twitter.com. Ich liebe Twitter einfach.

U – unblockyoutube.us. Weil es so viele Videos gibt, die ich mag, die aber in Deutschland eine Sperre haben.

V – vos.info

W – wordpress.com

X – nix

Y – youtube.com/?gl=DE&hl=de

Z – zufallsgenerator.net. Wenn ich mich mal wieder nicht entscheiden kann.

Meine Petition zum Thema “Blutspende für Männer, die Sex mit Männern haben” hat übrigens noch viel zu wenig Unterstützer! Jetzt unterschreiben und verbreiten! http://tinyurl.com/p6w37xr Die Regelung ist diskriminierend und gehört abgeschafft. Je früher das gelingt, desto besser.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Nach dem Rechten sehen

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Wahlen sind eine der wenigen Möglichkeiten, die man als Bürger hierzulande noch hat, wenn es darum geht, mitzugestalten, und ich nehme diese Möglichkeit gerne wahr. Deswegen habe ich heute per Brief gewählt. Als ich den Umschlag mit den angeforderten Unterlagen öffnete, war ich erst mal total überfordert. So viele bunte Zettel und Umschläge! Aber als ich die Anleitung gefunden hatte, ging alles ganz leicht. Zusätzlich zum Bundestag durfte ich auch einen Landrat wählen. Da ich keine Ahnung hatte, dass diese Wahl angesetzt war, wusste ich auch zunächst nicht, wen ich wählen sollte, und habe erst mal alle Kandidaten gegoogelt. Bei den meisten habe ich nicht mal herausfinden können, wofür sie eigentlich stehen. Aber ich habe dann doch jemanden gefunden.

Wählen ist bekanntlich wie Zähneputzen: Wenn man’s nicht macht, wird’s braun. Leider gibt es Leute, bei denen es quasi so oder so braun wird. Und sie hängen fleißig Wahlplakate auf. Ich möchte mich am liebsten übergeben, wenn ich diese menschenverachtenden NPD-Wahlplakate sehe. (Unverständlich auch die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Kassel, dass die Teile nicht den Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllen: http://www.publikative.org/2013/09/15/kz-gedenkstaette-erstattet-anzeige-gegen-npd/) Ich freue mich immer, wenn sie verschwinden. Vor der Grundschule, in die mein Freund vor Ewigkeiten mal gegangen ist, hingen zwei Teile, die sind jetzt weg. Ich freue mich auch sehr über kreative Aktionen gegen NPD-Wahlplakate. Eine besonders schöne Idee findet man hier:

http://www.kaputtmutterfischwerk.de/?p=4157

In der Stadt meines besten Freundes gab es diese tolle Aktion:

http://www.ruhrbarone.de/giessen-meine-oma-mag-auch-sinti-und-roma/

Wo ich gerade von meinem besten Freund sprach: Übernächstes Wochenende werde ich es zum ersten Mal seit seinem Umzug schaffen, ihn zu besuchen. (Bin gespannt, wie es sein wird. Ich war noch nie in Hessen.) Ich werde sieben Stunden lang mit Bummelzug dorthin unterwegs sein, weil mein Geld etwas zu knapp für den Fernzug war. Den werde ich dann nutzen, wenn ich mich am Tag der deutschen Einheit Richtung Großeltern aufmache. Der Tag der deutschen Einheit ist sehr wichtig für mich, weil ich ohne Wiedervereinigung vermutlich nie in Westdeutschland gelebt hätte. Ich bin schon unzählige Male über die ehemalige innerdeutsche Grenze gefahren. Wenn man die A20 nimmt, erkennt man immerhin noch an einem Schild, dass man die Grenze überquert. An der Bahnstrecke Hamburg-Rostock weist nichts darauf hin. Man erkennt nur allmählich an den verlassenen LPG-Gebäuden und den Plattenbauten, dass man bereits im Osten angekommen ist. Neulich gab es im NDR einen interessanten Bericht über den Bahn-Grenzverkehr auf der Strecke, die ich schon öfters befahren habe:

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/nordmagazin/media/nordmagazin18881.html

Auf langen Fahrten ist Musik besonders gut. Heute kam das neue Album einer meiner Lieblingsbands heraus. Früher hat mein bester Freund immer für mich Musik geladen, weil er schon ein musicload-Konto hatte. Ich habe die Musik jetzt über Amazon geladen. Ging schnell und gut. Das neue Album von Placebo gefällt mir. Ich denke, dass man beim mittlerweile fast 41jährigen Brian Molko von einer in Würde gealterten Stimme sprechen kann. “Rob the bank” mochte ich wegen des etwas abgedrehten Textes nicht so sehr, aber insgesamt bereue ich es nicht, die 9,89 Euro ausgegeben zu haben.

Morgen wird es hier wieder einen neuen Kurzgeschichtenteil geben. Bis dahin:

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Kinderfernsehen

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Körperlich habe ich mich inzwischen soweit wieder erholt. Meine schlechte gesundheitliche Verfassung und der Stress wegen dem Praktikum hatten aber zur Folge, dass ich den Terminvorgabe für einen Artikel nicht mehr einhalten konnte. Natürlich hätte ich auch so versuchen können, einen Artikel über “grünes” Internet zu schreiben, er wäre aber nicht viel mehr als grüne Grütze geworden, haha. Der Redaktion ist übrigens erst nach zehn Tagen aufgefallen, dass da doch was fällig war, und das bestimmt auch nur, weil ich mich nach erfolgter Genesung um einen anderen Auftrag bewarb.

Wenn ich nicht arbeite, hänge ich zu Hause herum und surfe im Internet oder schaue mir irgendwelche Fernsehserien an (meist auf DVD). Früher war ja vieles besser, wenn auch nicht alles, und so stehe ich auf viele ältere Serien. Als Kind war ich ein großer Fan der Serie “Neues vom Süderhof”. Aus Nostalgie- oder ähnlichen Gründen wollte ich die Serie gerne haben. Bei den Kommentaren eines Episodenführers stieß ich auf eine E-Mail-Adresse, an die man bei Interesse an der Serie schreiben sollte. Das habe ich dann auch getan.

Die Person, die sich hinter der Adresse verbarg, besaß so ungefähr alles, was jemals an deutschsprachigen Fernsehserien und –filmen gelaufen war. Ich habe dann gesagt, dass ich außer der oben genannten Serie gern noch eine andere hätte, ihr Angebot aber doch nicht in Anspruch genommen, aus zwei Gründen:

1.) Sie wollte für etwas, das sie selbst aus dem Fernsehen aufgenommen hatte und zwölf DVDs verbraucht hätte, knapp 30 Euro haben. Zum Vergleich: Eine Spindel mit 50 neuen Rohlingen kriegt man auf Amazon für ca. 15 Euro.

2.) Der Name, der in der E-Mail-Adresse angegeben war, und ihr eigener Name stimmten nicht überein. Begründung: “Ich habe die E-Mail-Adresse meiner Oma benutzt wegen Spam.” Ja nee, ist klar.

Ich habe dann noch mal per Mail beim NDR, der die Rechte an “Neues vom Süderhof” besitzt, angefragt, ob die Serie im Fernsehen wiederholt wird bzw. wo man sie sich auf DVD kaufen kann. (Auf Amazon hatte ich dazu nichts gefunden.) Die Antwort lautete folgendermaßen:

Die von Ihnen gesuchte Sendung wird nach unseren Informationen in nächster Zeit leider nicht wiederholt. Änderungen im Programmablauf sind jedoch den Programmplanern vorbehalten, sodass eine Wiederholung zu einem späteren Zeitpunkt nicht ausgeschlossen ist. Wir möchten Sie daher bitten, auf die Angaben in
Ihrer Fernsehprogrammzeitschrift bzw. in der Tagespresse zu achten. Oder Sie besuchen uns im Internet. Unter www.ndr.de finden Sie unsere aktuellen Programme und alles Wissenswerte rund um unsere Sendungen.

Über den NDR Mitschnittservice haben Sie jedoch die Möglichkeit, von ausgewählten NDR Fernsehproduktionen einen Sendemitschnitt auf DVD zu erhalten. Die Kosten für einen Mitschnitt sind individuell und ergeben sich aus dem
Verwendungszweck und der Sendelänge.

Heißt: Ich hab keine Chance, die Serie jemals wieder zu sehen, außer ich besorge sie mir illegal im Netz oder kaufe mir VHS-Kassetten (ich habe keinen Rekorder mehr). Und der Mitschnittservice ist so teuer, dass ich keinem empfehlen würde, ihn zu nutzen, aber das nur nebenbei. Ich finde das ziemlich blöd vom NDR.

Einige haben sich beim Lesen der letzten Geschichte vielleicht gedacht: “Wie, die ist zweiundzwanzig und guckt immer noch Kinderserien? Wie abartig!” Dazu kann ich nur sagen: Bockmist. Ich finde es sehr bescheiden, dass man Leuten mit Eintritt der Volljährigkeit sofort abspricht, sich mit “kindischen” Sachen zu beschäftigen. (Damit meine ich nicht nur Fernsehserien, aber auch die.) Aufmerksame Leser werden sich eventuell noch daran erinnern, dass mir mal die Zurechnungsfähigkeit abgesprochen wurde, als ich sagte, dass ich gerne Spongebob gucke. Dabei sind nicht alle Leute, die erwachsen sind und so was mögen, automatisch dumm. Und: Man kann gar nicht durchweg Erwachsenen-Sachen machen, irgendwann muss man sich mit etwas, sagen wir, weniger Anspruchsvollem beschäftigen. Klopfer hat das heute in einem Tweet sehr gut zusammengefasst:

sag dir immer: „wir hören nicht auf zu spielen, weil wir erwachsen werden, sondern werden erwachsen, weil wir aufhören zu spielen“

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Mein geliebter Computer

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Vor neun Tagen blieb mein Freund im Laptopkabel hängen, das ich unachtsamerweise mit dem Gerät verbunden gelassen hatte, und zog ihn vom Tisch runter. Das Gerät lief an sich noch, nur das Kabel und das Gehäuse waren leicht verbogen, aber soweit war alles in Ordnung. Bis ich tags darauf leicht am Kabel drehte, als ich den Computer auf den Tisch stellen wollte, und sich das Gerät schlagartig ausschaltete. Das passierte an dem Tag dann noch einmal, weswegen ich den PC dann vor einer Woche in die Reparatur gegeben hatte.

Der Verkäufer im Computerladen wies mich darauf hin, dass die Reparatur sehr lange dauern könne und dass der zuständige Mitarbeiter erst am Montag Zeit habe, sich um meinen Laptop zu kümmern. Als ich am Montag nachfragte, was denn nun genau bei meinem Rechenknecht gemacht werden müsse, bekam ich zur Antwort, dass man sich mein Gerät noch nicht angeschaut habe. Das wurde dann einen Tag später erledigt, genauso wie der Rückruf, der eigentlich Dienstag hätte erfolgen sollen und dann Mittwochmorgen im Seminarraum kam. Dann erhielt ich aber überraschenderweise die Nachricht, dass mein Computer wieder repariert sei. Ich ließ “Demokratietheorien” ausfallen, um die Kiste abzuholen. So sehr sehnte ich mich nach meinem geliebten Computer.

Im Computerladen erfuhr ich dann auch, was mit der möglicherweise sehr langen Dauer der Reparatur gemeint war. Natürlich sei der Kurzschluss-Fehler an meinem Gerät soweit behoben, allerdings könne man mein Akkukabel so nicht wieder zurechtbiegen und überhaupt sei es doch besser, wenn ich einige Teile austauschen würde. Der Verkäufer präsentierte mir einen Kostenvorschlag, der mit hundertfünfzig Euro ungefähr die Hälfte des Neupreises meines Laptops bedeutete. (Für das Netzteil waren 35 Euro angesetzt. Ein zu meinem Modell – Compaq Presario CQ57 – passendes Netzteil gab es bei Amazon schon für 14 Euro.) Ich sagte, ich wolle erst mal testen, ob das Ding denn jetzt läuft und wenn nicht, würde ich einige Teile austauschen lassen. Es ist jetzt nicht ganz 48 Stunden her, dass ich meinen Klapprechner abgeholt habe, und er läuft wunderbar. Ich kann mich aufs Bett legen und hinterher wieder mit dem Teil an den Tisch setzen, ohne dass ich einen ungewollt schwarzen Bildschirm erhalte.

Getestet habe ich meine Kiste unter anderem durch Ausprobieren eines neuen Programms – Visio 2013. Mir wurde in einem Pädagogikseminar ein Ergebnisprotokoll für eine Arbeitsgruppensitzung aufs Auge gedrückt (vermutlich, weil ich das Ganze als Einzige richtig vorbereitet hatte). Eine Aufgabe war, Rousseaus Erziehungskonzeption in einem grafischen Schema darzustellen. Ich fragte meinen Informatikerfreund, welches Programm dafür am besten geeignet wäre, und er antwortete: “Visio”. Da ich eine Studentenlizenz habe, konnte ich mir das Programm kostenfrei herunterladen und installieren (was ziemlich lange gedauert hat – vermutlich länger, als dann das Diagramm zu erstellen).

Gerade kam mir eine Idee: Was würdet ihr davon halten, wenn ich lustige Diagramme, also z.B. Flussdiagramme, erstellen und hier im Blog posten würde? Ich bräuchte nur ein paar Themenanregungen. Also, schreibt mir fleißig Kommentare.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Bücher und ich

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Ich liebe Bücher. Ich arbeite langsam daran, mir eine eigene Privatbibliothek aufzubauen. Ich frage mich oft, was man über mich rausfinden könnte, wenn man meine Büchersammlung sähe. Man sagt ja, dass die Bücher, die man liest, viel über einen aussagen. In meiner Sammlung findet man alles Mögliche. Romane und Nonfiktionales, Klassiker und moderne Werke, Bücher, die aus der Unibibliothek abgesondert wurden und die ich umsonst mitgenommen habe, lustige, traurige Bücher, Erwachsenenkram, Jugend- und ein, zwei Kinderbücher. Es ist so viel, dass sich mein eines Brett im Flurschrank bereits leicht durchbiegt. (Ich hab da nicht alles reingepackt, aber das Material des Schranks ist wohl nicht besonders hochwertig.)

In meinen Regalen stehen zurzeit enorm viele Bücher, die ich noch nicht gelesen habe. Das sind auch ganz unterschiedliche Bücher. „The graves are not yet full“ von Bill Berkeley oder David Humes „Untersuchung über den menschlichen Verstand“ zum Beispiel. Letzteres habe ich mitgenommen, als ich den Kurztrip nach Dortmund machen musste wegen der schriftlichen Übersetzerprüfung in Englisch, in der guten Absicht, es endlich durchzukriegen. Hat nicht geklappt, ich hatte keinen Nerv dafür. Ich hab nur ungefähr fünf Seiten geschafft und bin somit auf Seite 70 oder so, seit einem Dreivierteljahr. Ich weiß, dass ich ganz viele nicht ausgelesene Bücher habe (und dass die Bücherorgien-Serie darauf wartet, endlich beendet zu werden), und trotzdem bestelle ich mir immer neues Zeug, das ich dann zuerst lese – aber nur die relativ leichte Kost. Ein oder zwei Mal war ich auch noch im traditionellen Buchladen. In einem knappen Monat geht es wieder einmal zu meinen Großeltern. Ich hoffe, dass ich während der Fahrt das eine oder andere Buch durchkriege.

In meinem Regal steht auch irgendein Werk von Peter Scholl-Latour, das ich noch nicht gelesen habe und dessen Titel ich grad nicht mehr zusammenkriege. Ich besitze es seit bestimmt fünf Jahren. Meine Mutter wollte es wegwerfen, aberich habe es vorm Müll gerettet, denn Bücher wirft man nicht weg. (Dazu hier noch ein schöner Text: http://www.klopfers-web.de/kol19.php)

Als ich noch in einem kleinen Dorf in der Nähe von hier lebte, traf man mich fast jeden Sonntag in der Bücherei an. Irgendwann erzählte die Bibliothekarin, dass sie dort 4500 Bücher hätten – davon habe ich bestimmt ungefähr die Hälfte gelesen. Alles, was mich interessierte – der Rest war dann langweilige Hausfrauenliteratur und Kinderbücher. Davon hat mich fast nichts interessiert. Ich habe schon recht früh zu den Büchern für Jugendliche ab 14 Jahren und zu den Erwachsenenbüchern, die keine langweilige Hausfrauenliteratur waren, gegriffen. Ich weiß auch noch, wie die Bibliothekarin uns (meine damalige Grundschulklasse) durch den Raum führte (es ist wirklich nur ein ziemlich kleiner Raum) und, als wir vor der Jugendliteratur standen, sagte: „Das interessiert euch jetzt noch nicht.“ Ich finde es blöd, so etwas zu sagen. Wenn man sich für „höhere“ Literatur interessiert, sollte das einem Kind nicht verboten werden.

Manche Bücher habe ich mir dort auch ganz oft ausgeliehen. Eins davon habe ich mir jetzt gekauft, für einen Cent plus Versandkosten. „Stern oder Schnuppe“ von Wilhelm Topsch. Es geht um ein vierzehnjähriges Mädchen, dessen Eltern sich trennen und die deswegen von Hamburg in ein Kuhkaff ziehen muss. Beim Zurechtkommen auf einer neuen Schule helfen ihr ihr Computer und später auch der Kerl aus der Computer-AG. Das Buch ist wahnsinnig witzig. Besonders empfohlen sei hier die Stelle, an der sie ihre Mutter mit einem fremden Kerl trifft. Seid ihr neugierig? Dann kauft euch das Buch!

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin