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Nachhilfe, noch zu erledigende Sachen und nagende Sachen

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Tagesordnungspunkt 1: Nachhilfe

Irgendwie muss ich mir mein Noch-Studentendasein finanzieren, also gebe ich mal wieder ein bisschen Nachhilfe. Derzeit gebe ich vertretungsweise Nachhilfe bei einem Zweitklässler – in Deutsch und in Mathe. Bei unserem Kennenlern-Treffen ereignete sich folgende süße Geschichte:

Du hast gesagt, du studierst Politik. Was ist das?

*überleg* Kennst du Angela Merkel?

Ja.

Die macht Politik.

Aber du willst das nicht machen, oder? Das ist nicht so gut.

Nein, lieber nicht.

Der Kleine ist wirklich lieb… außer er hat irgendwann keine Lust mehr, zu arbeiten. Bei der letzten Stunde lief es so granatenmäßig, dass der Vater irgendwann reinkam und seinem Sohn einen ellenlangen Vortrag gehalten hat. Der Kleine hat komplett zugemacht und war nicht mehr zum Mitarbeiten zu bewegen. Der Vater überlegt bereits laut, ob Nachhilfe unter den Umständen überhaupt noch Sinn ergibt.

Generell habe ich irgendwie den Eindruck, dass es bei vielen Schülern keinen Sinn ergibt. Bei vielen ist es einfach eine Frage des Konzentrieren-Wollens. Und dann flatterte mir vor kurzem noch eine Anfrage ins E-Mail-Postfach, ob ich eine Viertklässlerin in Deutsch und Mathe übernehmen könne. Unter dem Reiter „Probleme“ stand dann „keine Probleme, soll nur Wiederholung sein“. Wtf? Was sind das denn bitte für Eltern?

Tagesordnungspunkt 2: Noch zu erledigende Sachen

Vor kurzem kaufte ich mir wieder einmal ein Buch, und zwar „Die Bucket List – 500 Dinge, die man im Leben getan haben muss“ von Elise de Rijck. Erstaunlich viel von der Liste habe ich bereits getan. Zu einigen Punkten möchte ich jetzt was erzählen.

Punkt 19 – Ein Menschenleben retten

Hab ich bis jetzt nur indirekt gemacht, aber ich denke, Blutspenden zählt auch. Man wird an der Stelle im Buch gefragt, wie es sich anfühlt, ein Held zu sein. So heldenmäßig fühle ich mich gar nicht. Und ansonsten… bei meiner ersten Blutspende hab ich direkt mal den Adler gemacht, weil 530 ml Verlust für mich doch etwas viel waren. Das ist mir bis jetzt aber nur zwei Mal passiert, also what shall’s.

Punkt 30 – Unter den Sternen schlafen

Abschlusszelten nach der elften Klasse, auf einer Wiese mitten im Nirgendwo ca. 10 Kilometer von der Schule entfernt. Ich hatte kein Zelt, wollte aber (warum auch immer) trotzdem dabei sein, also pennte ich mit Schlafsack unterm Sternenhimmel. Irgendwer hatte aus irgendeinem Grund, den ich gerade nicht nachvollziehen kann, einen Pizzakarton dabei, und wir schrieben da ein Gedicht als Abschiedsgeschenk an unsere Klassenlehrerin drauf. Nebenbei habe ich furchtbar einen Jungen angeschmachtet, der aber nichts von mir wissen wollte, und hörte nonstop „Mach die Augen zu“ von den Ärzten.

Punkt 418 –  „Danke“ sagen lernen in allen Sprachen der Länder, in denen du schon gewesen bist.

Danke, thank you, merci, dziekuje, gracias, dank u wel, tack und seit neuestem auch kiitos (dazu später mehr).

Es gibt auch einige Punkte, die ich sofort als „niemals zu erledigen“ abstreichen konnte, zum Beispiel Punkt 499 – „Gesund alt werden“. Was mich zum nächsten Tagesordnungspunkt bringt…

Tagesordnungspunkt 3 – Nagende Sachen

Ich hab es bis jetzt nur einmal im Blog erwähnt, aber ich leide an einer verkrümmten Wirbelsäule. Zurzeit habe ich einen besonders heftigen Anfall. Ich hoffe, dass ich mit Muskelrelaxans und Massagen lange genug durchhalte, bis ich in zwei Wochen endlich zum Orthopäden kann. Und verfluche Gott dafür, dass er mir die Skoliose gegeben hat.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Buntwäsche

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Neulich lag die Zeitschrift „Bunte“ im Zug herum und ich las aus Langeweile darin. (Glaubt es oder auch nicht.) Nun kann es sehr gut sein, dass es müßig ist, all das zu beklagen, was darin steht, aber einige Stellen möchte ich dennoch kommentieren.

Der Irrsinn beginnt schon auf dem Titelblatt.

„Tatort“-Star Adele Neuhauser – In einem Jahr verlor sie ihre ganze Familie“

Man stelle sich mal vor, den Bunte-Redakteuren würde dasselbe passieren. Wie glücklich wären sie dann wohl, wenn man es ihnen mit Hilfe eines etablierten Mediums unter die Nase reiben würde?

Neue Krebs-Therapien – Ärzte sprechen von einer „Revolution“

Ich wollte erst ausflippen, aber dann fiel mir ein, dass das Wort Revolution hier in Anführungszeichen steht. Der Gestalter des Titelblatts scheint hier also zuzugeben, dass es sich nicht um eine echte medizinische Revolution handelt.

Blättern wir also weiter. Auf Seite 7 nutzt Chefredakteur Robert Pölzer die Zeilen für seine Gedanken zu Corinna Schumacher. Er schreibt darüber, wie viel sie wohl durchmachen muss und dass sie, wenn vielleicht nicht immer physisch, doch auf jeden Fall in Gedanken bei ihm ist. Fällt euch was auf?

http://meedia.de/2016/09/16/fuer-bunte-koennte-es-teuer-werden-wegen-falscher-schumacher-berichterstattung-droht-100-000-euro-schadenersatz/

http://www.bildblog.de/56149/zeitschrift-mit-verfallsdatum/

http://www.bildblog.de/76660/wie-gemein-wer-setzt-solche-geruechte-in-die-welt/

http://www.tagesspiegel.de/medien/wie-geht-es-michael-schumacher-medien-bericht-veraergert-schumachers-managerin/12754792.html

Auf Seite 8 werden irgendwelche Mutmaßungen über den Raubüberfall bei Kim Kardashian angestellt. Das ist schon bescheuert, aber auf Seite 24 ff. findet man einen Artikel über Corinna Schumachers Zuhause in Texas. Mit dem Hinweis „Hier hat sie ihre Ruhe“. Wie viel Ruhe kann sie denn da haben, wenn Bunte-Mitarbeiter ihr dauernd nachstellen?

Auf Seite 28 geht es dann damit weiter, dass Amal Clooney eine Zwillingsschwangerschaft unterstellt wird, mit allen Tricks (das berühmte „geheimnisvolle Bäuchlein“ und eine Suggestivfrage als Artikel-Titel). Auch Prinz Harry wird nicht in Ruhe gelassen. Der Halbbruder seiner Freundin soll jemanden mit einer Waffe bedroht haben und das wird jetzt benutzt, um Leute in den Dreck zu ziehen. In den letzten beiden Sätzen des auf Seite 32 stehenden Artikels wird etwas über einen angeblichen Urlaub in der Schweiz geschrieben, der „hoffentlich nicht von immer neuen Skandalen überschattet wird“. Liebe Bunte: Der einzige Skandal ist die Berichterstattung der Yellow Press.

Moment!, werden jetzt vielleicht einige Leser dieses Blogartikels sagen, die Bunte hat auch gute Artikel. Welche denn?, kann ich da nur zurückfragen. Der Artikel über Flüchtlingsfrauen, den die Bunte und Nina Ruge benutzen dürfen, um Werbung für sich zu machen, oder die Umfrage über Donald Trump – also, über seine Frisur?

Was bleibt sonst noch zu sagen? Eine Doppelseite Witwenschütteln, weil Roman Herzog am 10. Januar gestorben ist.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Holocaust-Gedenkblogartikel

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Heute vor 72 Jahren wurde das KZ Auschwitz-Birkenau befreit. Vor ungefähr anderthalb Jahren war ich mit einer Unigruppe dort. Ich habe hier schon einmal darüber berichtet, jetzt möchte ich noch mal einige Eindrücke niederschreiben.

Das Thema Nationalsozialismus hat mich schon immer sehr interessiert und von vielen Leuten wurde mir nahegelegt, mal nach Auschwitz zu fahren. Als es 2015 dann soweit war, fand ich sehr gut, dass ich diese Gelegenheit hatte, hatte aber gleichzeitig auch etwas Angst. 2014 hatte ich die Gedenkstätte Sachsenhausen besucht und es hatte mich unglaublich getroffen. Ich ging davon aus, dass es bei der Besichtigung der Gedenkstätte in Auschwitz genauso sein würde.

So war es dann nicht. Ich nehme an, dass das damit zu tun hat, dass es einen nur beim ersten Besuch einer KZ-Gedenkstätte besonders trifft und danach nicht mehr so. Nichtsdestotrotz war es sehr beeindruckend – im negativen Sinne. Ich hatte mich, auch auf Anraten der Dozenten, dazu entschieden, im Lager keine Fotos zu machen. Das hat für mich auch etwas mit Respekt zu tun (mal davon abgesehen, dass es eh schon unglaublich viele Fotos von diesem Ort gibt). Als ich dann aber sah, dass irgendwelche Leute dort Grinseselfies mit Peacezeichen gemacht haben, bekam ich Plaque. Wie kann irgendwer behaupten, dass man es mit diesem Teil der Geschichte doch langsam mal gut sein lassen müsste? Offensichtlich wissen die Menschen immer noch nicht angemessen damit umzugehen. Weder der Niederländer, der bei der Führung durch die Gedenkstätte fragte, warum die Deutschen die Juden denn bloß so gehasst hätten, noch ein gewisser AfD-Landtagsabgeordneter, der vom Berliner Holocaustmahnmal als „Denkmal der Schande“ sprach.

Teil der Führung durch die Gedenkstätte war eine Art Raum, in dem alle Haare der Häftlinge gesammelt worden waren. Als ich da war, war der Raum nur noch etwa halbvoll. Die Haare werden bewusst nicht konserviert, in einigen Jahrzehnten wird also alles verschwunden sein. Ich hoffe, dass nicht etwas Ähnliches mit dem Holocaust passiert. Die Erinnerung daran muss auf jeden Fall bewahrt werden. Auch wenn man über das Wie streiten kann.

Die Dozenten haben für den Rest des Exkursionstages nichts mehr angesetzt und uns so bewusst offengelassen, wie wir den Abend verbringen wollen. Das fand ich gut. Ich kann gut verstehen, wenn man nach so einem Tag für sich sein will. Ich habe aber auch nichts dagegen, wenn man die Schwere des Tages loslassen und sich amüsieren will. Da muss jeder seinen eigenen Weg finden. Letztlich war es bei uns so, dass fast alle in der Pizzeria nahe des Hotels waren. Und es war ein ziemlich guter Abend.

Ich habe vor der Reise mit so einigen Leuten darüber gesprochen, auch über meine Ängste. Die Tante meines heutigen Mannes hat mir ein kleines Marienbild geschenkt. Wenn ich nach dem Besuch bedrückt sein sollte, hat sie gesagt, ich solle einfach zu Maria beten und das würde sicher helfen. Ich war sehr skeptisch, steckte das Bild aber ein. Und was soll ich sagen, ich habe es am Ende gar nicht gebraucht. Das Bild ist übrigens immer noch in meinem Portmonee.

Was will ich damit nun sagen? Es macht mir Hoffnung, dass es noch gute Menschen auf der Erde gibt. Ich hoffe nur, dass die schlechten am Ende nicht gewinnen.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Kampf dem Herztod

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Ein paar Blogger, darunter ein von mir geschätzter Rettungssanitäter, wollen eine Aktion starten, bei der über die Gefahren des Herzinfarktes aufgeklärt wird. Ich finde die Aktion gut und möchte dazu auch gern etwas erzählen.

Im Juni habe ich einen lieben Freund verloren. Von einem Tag auf den anderen war er plötzlich nicht mehr zu erreichen. Durch eine Pressemitteilung unserer Uni musste ich es dann erfahren: Er war im Alter von 26 Jahren verstorben.

Durch Nachfragen bei seinem Professor und gemeinsamen Freunden konnte ich dann in Erfahrung bringen, dass er Schmerzen in der Brust hatte, den Arztbesuch aber immer aufschob. Er hat immer gesagt: Ich warte erst mal ab, ob die Schmerzen von alleine weggehen. Wochenlang. Und dann war es zu spät. Liebe Leser: Wenn ihr Brustschmerzen habt, lasst die auf jeden Fall sofort untersuchen! Dann kann euch vielleicht noch geholfen werden.

Die wichtigsten Anzeichen für einen Herzinfarkt findet ihr hier. Für einen Herzinfarkt gibt es verschiedene Risikofaktoren, dazu gehören verschleppte Infektionen sowie Stress. Versucht also, das zu vermeiden.

Macht gerne bei der Aktion mit und lebt gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Versatile blogger award

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Durch das Durchforsten meiner Statistik entdeckte ich zufällig, dass ich für den Versatile Blogger Award nominiert wurde, und zwar durch wortgerinnsel. Vielen Dank dafür. ^_^

Ich erzähle nun also 7 Fakten über mich, die noch niemand weiß. Hm. (Man sehe mir nach, wenn hier jetzt was steht, was schon irgendwo war.)

  • ich habe – glaube ich – jetzt schon das ergreifendste Buch 2017 gefunden (wen’s interessiert: „Der Junge muss an die frische Luft“ von Hape Kerkeling)
  • ich besitze drei verschiedene Bibelausgaben, die Ausgaben von Teilen davon nicht mitgerechnet (eine ein Geschenk von meiner Großtante zur Taufe, eine wurde an der Uni verteilt und eine habe ich mir vor kurzem selbst gekauft, die brandneue Lutherbibel)
  • ich bin allergisch auf irgendwas, aber worauf, weiß man nicht genau (es wird aber entweder was mit Kleintieren oder mit Heu zu tun haben)
  • ich musste, von meiner Geburt mal abgesehen, noch nie im Krankenhaus übernachten
  • mein erster Auslandsaufenthalt war vermutlich ein Tagesausflug in die Niederlande (so ist das halt in meiner Heimat^^)
  • in meinem Besitz finden sich Dinge, die ich schon als Baby hatte
  • mein PC-Hintergrundbild ist ein selbstgemachtes Foto aus dem Osnabrücker Dom (analog zu einer islamischen Mitstudentin, die ein Foto der Blauen Moschee bei sich draufhatte, was ich echt cool fand)

Laut Regelwerk soll ich jetzt eigentlich 15 andere Blogger nominieren, das ist aber echt schwer, also beschränke ich mich auf 4 Blogger und hoffe, dass ich da niemanden erwische, der ihn schon hat.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Nachtrag vom 8. Dezember 2020: Mittlerweile hat man ein paar Unverträglichkeiten bei mir aufgedeckt, z.B. bestimmte Antibiotika. Ich war schon ein paar Mal im Krankenhaus zur Übernachtung. Und mein derzeitiges Hintergrundbild ist Bond… James Bond.

2017, endlich

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1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war dein Jahr?

2. Maximal.

2. Zugenommen oder abgenommen?

Gefuttert und ins Fitti gerannt, ich habe also keine Ahnung…

3. Haare länger oder kürzer?

Mehr oder weniger gleich… irgendwie finde ich einfach, dass mir kurz vor schulterlang am besten steht.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Ich war vor einigen Wochen beim Optiker. Sofern ich die Brille aufsetze, habe ich 160 Prozent Sehkraft. Das ist ziemlich geil.

5. Mehr Kohle oder weniger?

Bis Mai EXTREM wenig, dann bekam ich einen neuen Job und es wurde mehr.

6. Besseren Job oder schlechteren?

Besser.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

Weniger, ich habe die Fahrschule endlich beenden können…

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Im Adventskalender von “Gekreuzsiegt” habe ich ein nettes kleines Paket mit Keksen, Tee und Badeutensilien gewonnen. 🙂

9. Mehr bewegt oder weniger?

Ungefähr 2,78 Prozent mehr.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Drei oder so…

11. Davon war für dich die Schlimmste?

Bronchiale Überempfindlichkeit. Ich habe mir über Monate die Seele aus dem Leib gehustet und musste einen Inhaler benutzen.

12. Der hirnrissigste Plan?

*denkt nach* Ein etwas riskanter Spurwechsel, der dann auch völlig verdient zum Durchfall bei der praktischen Fahrprüfung geführt hat.

13. Die gefährlichste Unternehmung?

Die letzte Blutspende.

14. Die teuerste Anschaffung?

Der Führerschein… oh, boy…

15. Das leckerste Essen?

Den Preis müssen sich einer der hiesigen Italiener, ein Italiener in Berlin-Wilmersdorf und mein Mann miteinander teilen…

16. Das beeindruckendste Buch?

„Wenn dir das Lachen vergeht“ von Willibert Pauels.

17. Der ergreifendste Film?

Ehrlich gesagt, so richtig ergreifend fand ich dieses Jahr keinen.

18. Die beste CD?

Smokestack Lightnin‘ – „Stolen Friends – Recorded in Nashville“.

19. Das schönste Konzert?

Ich war dieses Jahr auf keinem Konzert.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Mann.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Mann.

22. Zum ersten Mal getan?

Von einem Verkäufer unter Diebstahlverdacht gestellt worden. Verschiedene Gesellschaftsspiele gespielt. Einen Führerschein gemacht. Selbstständig Auto gefahren. Einen Comic im Blog hochgestellt. Meinen Namen in ein Buch bekommen. Ein Kloster besucht. Eine Predigt mitgeschrieben. Ein Handy-Zugticket gebucht. Diverse nicht jugendfreie Dinge.

23. Nach langer Zeit wieder getan?

Geschichten von mir online gestellt (und geschrieben). Eine Bachelorarbeit angefertigt. Mir einen Löffellistenwunsch erfüllt. Eine Draisinen- sowie eine Fährfahrt gemacht. Freiwillig Fisch gegessen. Nach Schleswig-Holstein und Berlin gefahren. An (und auf) der Ostsee gewesen.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Stress mit der Nachbarin, Unistress, die verpasste Jobchance im März, den Streit mit meinem alten Arbeitgeber, Rückenschmerzen, Kreislaufprobleme, Krankheiten bei mir und anderen, Fremdenfeindlichkeit, Trauer…

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Die Sinnhaftigkeit meiner Arbeit.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Ein Armband.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Ein Tablet. Ich habe es echt schwer, meine Finger da wegzunehmen. 😀

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Ich will mit dir zusammenbleiben.“ („Sie haben bestanden“ war aber auch nicht schlecht.)

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

So was Ähnliches wie in Frage 28…

30. Dein Wort des Jahres?

Führerschein.

31. Dein Unwort des Jahres?

Chemotherapie.

32. Dein(e) Lieblingsblogs des Jahres?

Die gute Erzaehlmirnix.

33. Verlinke deine Rückblicke der vorigen Jahre.

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/01/01/jahresruckblick-2011/

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/12/23/soundtrack-of-2012/

https://kitschautorin.wordpress.com/2013/01/01/2013-omfg/

https://kitschautorin.wordpress.com/2014/01/01/jahresruckblick-2013/

https://kitschautorin.wordpress.com/2015/01/01/2015-yeh/

https://kitschautorin.wordpress.com/2016/01/02/da-hat-man-sich-grad-mal-an-2015-gewoehnt/

Mit freundlichen Grüßen und Wünschen für das Jahr 2017

Die Kitschautorin

Träume und eine Idee

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Ich hatte in der Nacht zu Dienstag einen Traum. Ich flog in die USA. Während des Fluges hatte ich irre Schiss, lernte im Flugzeug aber dann einen tollen Typen kennen, der mir die Angst nahm. Wir beschlossen, drüben in den USA ein bisschen was zusammen zu unternehmen. Ich schlief während des Fluges ein, hatte keine Ahnung, wo wir dann gelandet waren, und lief ein wenig herum. Als ich ein Schild mit deutscher Sprache sah, merkte ich, dass wir nie in den USA angekommen waren. In dem Augenblick bekam ich eine SMS von dem Kerl aus dem Flugzeug. Wir hätten wegen Wetter oder so umdrehen müssen, aber ich hätte es nicht mitbekommen, weil ich geschlafen hätte. Ich war erst irre traurig – und dann dachte ich: Wenn Trump bald Präsident wird, ist es wohl eh besser, wenn ich nicht in den USA bin.

Tja. Vielleicht gebe ich doch wirklich Japan den Vorzug. Ich weiß es nicht.

Apropos „nicht wissen“: Ich habe heute lange darüber nachgedacht, wie ich meine zahllosen Blogfans noch weiter beglücken kann. Und ich hatte dann eine Idee. In der Grundschule hatten wir mal eine coole Aufgabe für eine Kurzgeschichte: Die Lehrerin gab uns drei Worte, mit denen wir dann eine Geschichte schreiben mussten. Und genau das will ich auch mal versuchen. Bitte schreibt mir in den Kommentaren drei Wörter, aus denen ich dann was machen werde. Ich bin gespannt.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

PS: Während ich das hier schreibe, gab es auf Twitter eine Meldung: Donald Trump will bis zu drei Millionen Ausländer abschieben oder einsperren lassen. Holleradulijöh.

Wenn Shoppen für Männer so wäre wie für Frauen

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Ich glaube, das wäre in etwa so:

„Tut mir leid, die Boxershorts haben wir nur in M…“

„Wieso führt dieser Laden nur Größen bis 44?“

Oder auch:

„In dieser 52 schwimme ich total… wtf, diese 54 ist viel zu klein! Würfeln die?“

Ich hoffe für alle männlichen Blogleser, dass sie so was nie erleben müssen.^^

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Meine Kitschautorinnereien

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Ich möchte diesen Eintrag einmal nutzen, um irgendwen, dens vielleicht interessiert, einen Überblick über mein bisher hier veröffentlichtes Geschreibsel geben.

„Bis die Sonne aufgeht“ – eine Story, die ich 2011 zusammen mit einigen Nutzern von „Klopfers Web“ geschrieben habe

„Fünf Jahre“ – eine Geschichte über ein Klassentreffen

Unter diesem Link findet ihr eine Geschichte namens „Milchreis“ und ein bisschen allgemeines Gelabere.

Hier gibt es eine Kurzgeschichte mit einem bei einem bekannten Dichter entliehenen Gedichtanfang – „Ach, wie sollen wir die kleine Rose buchen“.

„Zwanzig Jahre“ – eine Geschichte über zwei Frauen, die zwanzig Jahre alt werden

„Noch niemals in New York“

„Zum letzten Mal minderjährig“ – eine Story über eine Zwölftklässlerin namens Sara (verlinkt ist der erste Teil)

„Wo ist die Liebe hin?“ Sara macht mittlerweile ihr Abitur. Auch hier ist der erste Teil verlinkt.

„Krümelmonster“ Sara mitten im Studium (1. Teil der Reihe verlinkt)

„Bedeutungsschwanger“ Vierter Teil der Sara-Reihe (Link zum 1. Kapitel)

„Arbeitstitel“ – eine etwas ältere, unvollendete Geschichte von mir

Ansonsten gibt es nicht so viel Relevantes zu berichten. Ich warte immer noch auf mein Bachelorarbeitsergebnis und habe keine Ahnung, wann ich damit zu rechnen habe. Ich lebe und arbeite so vor mich hin. Mal sehen, welche Wendungen es in meinem Lebensdrehbuch sonst noch so geben wird.^^

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Sechs Jahre „Kitschautorins Blog“

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Heute bekam ich eine Meldung von WordPress, dass mein Blog genau sechs Jahre besteht. Wow, das ist ganz schön viel. In der Zeit ist auch viel passiert. Ich habe mich sehr verändert. Ich lebe nicht mehr in WGs. Ich habe geheiratet. Ich bin religiös geworden. Ich habe mich nach einer furchtbaren Ausbildung getraut, ein Studium anzufangen. Ich habe das Ziel meines Blogs verändert.

Natürlich bin ich mit dem Blog auch schon auf die Schnauze geflogen. Meine Klassenkameradinnen aus der Sprachschule hatten den Blog mal gefunden und weil sie – meiner Meinung nach zu Recht – nicht besonders gut wegkamen, hat man mir gedroht, ich solle besser aufpassen. Ich habe den Mädels wirklich zugetraut, dass sie mich mit dem Blog beim Schulleiter anschwärzen, und habe deswegen einen Artikel („Eine teure Lektion“) gelöscht und mehrere verändert. Hätte ich damals gewusst, dass man Artikel mit Passwörtern schützen kann, ich hätte keine Änderungen vorgenommen. Was aber viel wichtiger ist als das: Ich habe mal Freunde mit einem Artikel sehr verletzt. Den habe ich dann bewusst gelöscht.

Aber ich habe durch den Blog auch viele tolle Sachen erlebt. Ich habe mir Eindrücke bewahren können, andere gute Blogs kennen gelernt (hallo, Littlemissbad!) und viele interessante Diskussionen geführt. Richtig viel Aktivität gab es hier, als ich im November 2011, nachdem Bushido den Integrationsbambi bekommen hatte, eine Zusammenstellung seiner Songzitate hier postete. Ein guter Bekannter von mir hatte den Artikel getweetet. Klar gab es auch viele stumpfe Beleidigungen, aber ich hatte interessante Gespräche über Raptexte und wie man diese interpretiert. Ich lerne gerne andere Meinungen kennen. Für die Diskussionen über meine Hinwendung zur evangelischen Kirche oder das Erinnern an den Holocaust gilt das Gleiche. Es sollte halt nur nicht ins Stumpfe ausarten.

Ich mag mein Blog immer noch. Auf die nächsten sechs Jahre!

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin!