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Schlagwort-Archive: Blutspende

Endlich ist 2017 vorbei

Veröffentlicht am

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war dein Jahr?

Ich gebe nur deswegen noch eine 2, weil ich immer noch Leute habe, die an meiner Seite sind.

2. Zugenommen oder abgenommen?

Sehr hat es sich nicht verändert, denke ich… (Hoffe ich. Argh!)

3. Haare länger oder kürzer?

Mehr oder weniger gleich… irgendwie finde ich einfach, dass mir kurz vor schulterlang am besten steht.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Ich war wieder einmal beim Optiker und da wurde mir bestätigt, dass meine Sehkraft sich nicht verschlechtert hat.

5. Mehr Kohle oder weniger?

*wimmert leise*

6. Besseren Job oder schlechteren?

Unentschieden…

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

*wimmert lauter*

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Im Adventskalender von “Gekreuzsiegt” habe ich einen Schlüsselanhänger gewonnen. Allerdings kam der bis jetzt noch nicht an. Seltsam…

9. Mehr bewegt oder weniger?

Ungefähr 2,78 Prozent mehr.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Vier.

(Zählt ein Schleudertrauma als Krankheit oder als Verletzung?)

11. Davon war für dich die Schlimmste?

Ein extremer Skolioseanfall, der dazu geführt hat, dass ich teilweise kaum sitzen konnte und nur noch vor mich hingeweint habe.

12. Der hirnrissigste Plan?

Trotz Krankheit einen ganzen Tag lang unterwegs sein.

13. Die gefährlichste Unternehmung?

Da gab’s einige, aber es war wohl doch wieder die letzte Blutspende.

14. Die teuerste Anschaffung?

Letztlich wohl mein Bachelorabschluss, wenn mans so betrachtet…

15. Das leckerste Essen?

Ein Donut aus dem Supermarkt, in dem meine Mutter früher gearbeitet hat, 20. Januar 2017.

16. Das beeindruckendste Buch?

Wie ich es am 9. Januar 2017 schon angekündigt habe: „Der Junge muss an die frische Luft“ von Hape Kerkeling.

17. Der ergreifendste Film?

„Ich bin dann mal weg“.

18. Die beste CD?

Muse – Drones.

19. Das schönste Konzert?

Ich glaube, da gewinnen ganz knapp Max Raabe & Palast-Orchester am 4. Mai 2017 in Osnabrück. War mit meiner Mama da.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Mann.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Mann.

22. Zum ersten Mal getan?

  • online vorgebetet
  • einen akademischen Abschluss erlangt
  • Geschichten von mir eingesprochen
  • ein Instrument gekauft
  • Fan eines Mangas geworden
  • Kontaktlinsen gekauft
  • in Finnland gewesen
  • einen Kampfsportgrad erlangt
  • auf einem Festival gewesen (in Tateinheit mit: auf einem Festival gearbeitet, im Pressebereich eines Festivals gewesen, eine Band interviewt und ein Interview auf Englisch geführt)
  • mit Leuten hier aus dem Ort was unternommen
  • in der Heeder Gebetsstätte gewesen

23. Nach langer Zeit wieder getan?

  • in der Ostsee gebadet
  • jemanden aus dem Internet persönlich kennen gelernt
  • Kampfsport betrieben
  • in einer anderen Zeitzone gewesen
  • auf einer Hochzeit gewesen
  • in dem Ort gewesen, in dem ich 17 Jahre lang lebte
  • Nachhilfe gegeben
  • in einem Viersternehotel übernachtet
  • Ärger mit einem Kontrolleur gehabt

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Haufenweise Albträume, Krankheiten bei mir und anderen, der kleine Brand bei einer Nachbarin, Jobverlust, Unistress, Arschlöcher, Angst um meine Mutter, Stress mit dem Arbeitsamt, Trauer…

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Weiterzuleben.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Ein Buch.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Ganz liebe Post.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Dein Körper ist ein Kunstwerk und sollte nur von einem Künstler berührt werden.“

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Keine Ahnung, aber es war nicht halb so poetisch wie Nummer 28…

30. Dein Wort des Jahres?

Bachelor.

31. Dein Unwort des Jahres?

Ein bestimmter Name.

32. Dein(e) Lieblingsblogs des Jahres?

„Valerie und der Priester“ (wenn das zählt).

33. Verlinke deine Rückblicke der vorigen Jahre.

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/01/01/jahresruckblick-2011/

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/12/23/soundtrack-of-2012/

https://kitschautorin.wordpress.com/2013/01/01/2013-omfg/

https://kitschautorin.wordpress.com/2014/01/01/jahresruckblick-2013/

https://kitschautorin.wordpress.com/2015/01/01/2015-yeh/

https://kitschautorin.wordpress.com/2016/01/02/da-hat-man-sich-grad-mal-an-2015-gewoehnt/

https://kitschautorin.wordpress.com/2017/01/01/2017-endlich/

Mit freundlichen Grüßen und Wünschen für das Jahr 2018

Die Kitschautorin

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2017, endlich

Veröffentlicht am

1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war dein Jahr?

2. Maximal.

2. Zugenommen oder abgenommen?

Gefuttert und ins Fitti gerannt, ich habe also keine Ahnung…

3. Haare länger oder kürzer?

Mehr oder weniger gleich… irgendwie finde ich einfach, dass mir kurz vor schulterlang am besten steht.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Ich war vor einigen Wochen beim Optiker. Sofern ich die Brille aufsetze, habe ich 160 Prozent Sehkraft. Das ist ziemlich geil.

5. Mehr Kohle oder weniger?

Bis Mai EXTREM wenig, dann bekam ich einen neuen Job und es wurde mehr.

6. Besseren Job oder schlechteren?

Besser.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

Weniger, ich habe die Fahrschule endlich beenden können…

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Im Adventskalender von “Gekreuzsiegt” habe ich ein nettes kleines Paket mit Keksen, Tee und Badeutensilien gewonnen. 🙂

9. Mehr bewegt oder weniger?

Ungefähr 2,78 Prozent mehr.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Drei oder so…

11. Davon war für dich die Schlimmste?

Bronchiale Überempfindlichkeit. Ich habe mir über Monate die Seele aus dem Leib gehustet und musste einen Inhaler benutzen.

12. Der hirnrissigste Plan?

*denkt nach* Ein etwas riskanter Spurwechsel, der dann auch völlig verdient zum Durchfall bei der praktischen Fahrprüfung geführt hat.

13. Die gefährlichste Unternehmung?

Die letzte Blutspende.

14. Die teuerste Anschaffung?

Der Führerschein… oh, boy…

15. Das leckerste Essen?

Den Preis müssen sich einer der hiesigen Italiener, ein Italiener in Berlin-Wilmersdorf und mein Mann miteinander teilen…

16. Das beeindruckendste Buch?

„Wenn dir das Lachen vergeht“ von Willibert Pauels.

17. Der ergreifendste Film?

Ehrlich gesagt, so richtig ergreifend fand ich dieses Jahr keinen.

18. Die beste CD?

Smokestack Lightnin‘ – „Stolen Friends – Recorded in Nashville“.

19. Das schönste Konzert?

Ich war dieses Jahr auf keinem Konzert.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Mann.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Mann.

22. Zum ersten Mal getan?

Von einem Verkäufer unter Diebstahlverdacht gestellt worden. Verschiedene Gesellschaftsspiele gespielt. Einen Führerschein gemacht. Selbstständig Auto gefahren. Einen Comic im Blog hochgestellt. Meinen Namen in ein Buch bekommen. Ein Kloster besucht. Eine Predigt mitgeschrieben. Ein Handy-Zugticket gebucht. Diverse nicht jugendfreie Dinge.

23. Nach langer Zeit wieder getan?

Geschichten von mir online gestellt (und geschrieben). Eine Bachelorarbeit angefertigt. Mir einen Löffellistenwunsch erfüllt. Eine Draisinen- sowie eine Fährfahrt gemacht. Freiwillig Fisch gegessen. Nach Schleswig-Holstein und Berlin gefahren. An (und auf) der Ostsee gewesen.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Stress mit der Nachbarin, Unistress, die verpasste Jobchance im März, den Streit mit meinem alten Arbeitgeber, Rückenschmerzen, Kreislaufprobleme, Krankheiten bei mir und anderen, Fremdenfeindlichkeit, Trauer…

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Die Sinnhaftigkeit meiner Arbeit.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Ein Armband.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Ein Tablet. Ich habe es echt schwer, meine Finger da wegzunehmen. 😀

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Ich will mit dir zusammenbleiben.“ („Sie haben bestanden“ war aber auch nicht schlecht.)

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

So was Ähnliches wie in Frage 28…

30. Dein Wort des Jahres?

Führerschein.

31. Dein Unwort des Jahres?

Chemotherapie.

32. Dein(e) Lieblingsblogs des Jahres?

Die gute Erzaehlmirnix.

33. Verlinke deine Rückblicke der vorigen Jahre.

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/01/01/jahresruckblick-2011/

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/12/23/soundtrack-of-2012/

https://kitschautorin.wordpress.com/2013/01/01/2013-omfg/

https://kitschautorin.wordpress.com/2014/01/01/jahresruckblick-2013/

https://kitschautorin.wordpress.com/2015/01/01/2015-yeh/

https://kitschautorin.wordpress.com/2016/01/02/da-hat-man-sich-grad-mal-an-2015-gewoehnt/

Mit freundlichen Grüßen und Wünschen für das Jahr 2017

Die Kitschautorin

Jahresrückblick 2013

Veröffentlicht am

1.       Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war dein Jahr?

8. Es ist kein großer Mist passiert wie die letzten beiden Jahre, aber einige sehr schöne Sachen.

2.       Zugenommen oder abgenommen?

Es wird wohl ungefähr gleich geblieben sein. Zumindest sehe ich nicht wesentlich fetter aus.

3.       Haare länger oder kürzer?

Mehr oder weniger gleich… irgendwie finde ich einfach, dass mir kurz vor schulterlang am besten steht.

4.       Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Weder noch, allerdings ist laut Optikertest eine Hornhautverkrümmung dazugekommen. Ich war deswegen aber noch nicht beim Augenarzt. Müsste ja auch erst mal wieder einen guten finden.

5.       Mehr Kohle oder weniger?

Ein bisschen weniger, weil mir vom Bafög-Höchstsatz jetzt knapp 150 Euro abgezogen werden, aber das ist okay.

6.       Besseren Job oder schlechteren?

Schlechter.

7.       Mehr ausgegeben oder weniger?

Genau kann ich das nicht sagen. Ich habe aber versucht, mich etwas zurückzuhalten.

8.       Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Mrs Elch hat Mutterpasshüllen verlost, ich habe mitgemacht, eine gewonnen und sie an eine zu dem Zeitpunkt schwangere Freundin weitergegeben.

9.       Mehr bewegt oder weniger?

Mehr, ich gehe jetzt einmal in der Woche schwimmen.

10.   Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Ein paar Erkältungen und dieses merkwürdige Brustdrücken. Also, vielleicht drei. Smiley mit geöffnetem Mund

11.   Davon war für dich die Schlimmste?

Natürlich das Brustdrücken. Ich dachte teilweise, ich müsste sterben.

12.   Der hirnrissigste Plan?

Das Praktikum in der zweitgrößten Stadt Deutschlands.

13.   Die gefährlichste Unternehmung?

Den ganzen Tag bei stechender Sonne draußen herumzulaufen. Das hat mich ins Krankenhaus gebracht.

14.   Die teuerste Anschaffung?

Vermutlich irgendwelche Zugtickets.

15.   Das leckerste Essen?

Mein Freund und ich haben vor einigen Wochen zusammen eine göttliche Lasagne gemacht.

16.   Das beeindruckendste Buch?

Philippe Pozzo di Borgo – “Ziemlich beste Freunde. Das zweite Leben des Philippe Pozzo di Borgo”.

17.   Der ergreifendste Film?

“Der Butler”. Ich hätte nicht so leben können wie er. Ich wäre regelmäßig explodiert.

18.   Die beste CD?

Ich habe mir in diesem Jahr keine CD gekauft.

19.   Das schönste Konzert?

Ich war nur auf einem Konzert, aber das war ganz cool – Emil Bulls.

20.   Die meiste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Freund.

21.   Die schönste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Freund.

22.   Zum ersten Mal getan?

Eine Hochzeitsmesse besucht. In einem evangelischen Gottesdienst gewesen (und zwar an Weihnachten sowie im Ausland, außerdem wurde er von einer Frau geleitet). Einen White Russian getrunken. An einer Internet-Fernsehsendung teilgenommen. Durch eine Uniklausur gefallen. Ein indisches Restaurant besucht. Eine Zeitschrift abbestellt. Mit einer Frau zusammengewohnt, mit der ich nicht verwandt war. Diverse Rezepte ausprobiert, z.B. grünes Pesto und Nougatringe. Meinen Laptop in die Reparatur gegeben. Einen Graphic Novel gekauft. Bei “Gay in May” gewesen. Gegenstand eines Interviews gewesen. Zwecks Recherche die Juristenbibliothek besucht. Die Hamburger Unimensa ausprobiert. Ein Museum in der zweitgrößten Stadt Deutschlands besucht. Ein Telefoninterview geführt, bei dem ich nicht mitschreiben konnte und das dazu noch sehr merkwürdig verlief. In Hessen gewesen. Ein Buch auf Reisen geschickt. Eine Obdachlosenzeitung gekauft. Erdnuss- und Mohn-Mandel-Eis gegessen. Fleisch mit Gesicht zu mir genommen. Eine Petition gestartet. In einem bosnischen Restaurant gewesen. Die Nudelbar meiner Mensa ausprobiert. Sarrazin gelesen. Heißen Met probiert. Die Bundeskanzlerin live gesehen.

(Heilige Scheiße, ist das viel…)

23.   Nach langer Zeit wieder getan?

Mir einen angetrunken.

24.   Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Heimweh. Diverse Seminarssitzungen. Frage 11.

25.   Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Meine Petition zu unterschreiben.

26.   Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Eine DVD von “Susi und Strolch”.

27.   Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Das zweite Fotobuch von Farin Urlaub.

28.   Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Ich liebe dich und möchte für immer mit dir zusammen sein.“

29.   Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

So ziemlich dasselbe wie bei Frage 28.

30.   Dein Wort des Jahres?

Christentum.

31.   Dein Unwort des Jahres?

Linksgrün.

32.   Dein(e) Lieblingsblogs des Jahres?

“Topf voll Gold” und Publikative.org.

33.   Verlinke deine Rückblicke der vorigen Jahre.

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/01/01/jahresruckblick-2011/

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/12/23/soundtrack-of-2012/

https://kitschautorin.wordpress.com/2013/01/01/2013-omfg/

Mit freundlichen Grüßen und Wünschen für das Jahr 2014

Die Kitschautorin

Deutsches Blut und italienische Musik

Veröffentlicht am

Im Rahmen meines Seminars “Integration oder Assimilation?” beschäftigten wir uns in den letzten beiden Sitzungen mit den Kapiteln 8 und 9 aus Thilo Sarrazins Werk “Deutschland schafft sich ab”. Und ich kann jetzt sehr gut verstehen, warum sich viele über das Buch so aufgeregt haben.

Der Untertitel des achten Kapitels lautet “Mehr Kinder von den Klugen, bevor es zu spät ist”. Und er meint das tatsächlich ernst. Sozialleistungen sollten in Zukunft nur noch Gebildeten zugute kommen. Das ganze Kapitel basiert auf so vielen Fehlannahmen. Die UN sowie die eine Wissenschaftlerin, die er zitiert, als es um das Thema IQ geht, haben bereits moniert, dass er ihre Thesen total aus dem Zusammenhang reißt. Davon mal ab möchte ich zwei Sachen feststellen:

1.) Es ist ein Irrtum, zu glauben, dass wenig gebildete Menschen immer so bleiben.

2.) Hätten nicht gerade die Leute die Sozialleistungen verdient, die kaum Bildung haben? Bildung ist hierzulande immer noch eine Sache des Geldes.

Im neunten Kapitel schießt er den Vogel dann vollends ab, indem er zwei mögliche Zukunftsszenarien entwirft – ein seiner Meinung nach gutes und ein seiner Meinung nach schlechtes. Das schlechte besteht daraus, dass Deutschland irgendwann von (muslimischen) Migranten überschwemmt wird und unsere Kultur deswegen verfällt. Das gute besteht für ihn u.a. daraus, dass es hier kaum noch Migranten gibt. Mein Dozent zeigte sich überrascht davon, dass ein seiner Meinung nach derart rassistisches Werk hier veröffentlicht werden darf.

Freitags habe ich keine Vorlesungen. Ich nutzte die Zeit, um zur Blutspendeaktion in einem evangelischen Gemeindeheim zu gehen. Meine Werte waren gut und ich wurde zunächst zugelassen. Allerdings nahm ich mir etwas Zeit, um noch etwas zu essen. Mein Freund bemerkte, meine Hände seien ganz kalt, und ich fühlte mich auch etwas komisch. Als mich die Ärztin so sah, stellte sie mich dann doch zurück.

Ich war ziemlich traurig, denn es spendet ja kaum jemand Blut. Wegen meiner Petition (tinyurl.com/p6w37xr) habe ich mir die Zahlen angesehen – es müssten ungefähr doppelt so viele Deutsche Blut spenden. Ich habe mir dann aber überlegt, dass ich vielleicht auch auf andere Weise Gutes tun kann, wenn ich schon dauernd bei der Blutspende zurückgestellt werde. Ich werde jetzt schauen, dass ich als Brötchenschmiererin oder Betreuerin bei einem Spendetermin mithelfen kann. Außerdem habe ich morgen einen Termin bei einem Seniorenzentrum. Die können immer Leute gebrauchen, die helfen.

Jeder Mensch hat Träume in seinem Leben. Auch ich habe ein paar. Einen davon werde ich mir im April erfüllen: Ich werde ein Konzert von Ennio Morricone besuchen, meinem absoluten Lieblingskomponisten. Seine Werke sind ziemlich beeindruckend. Aber in der Kölner Lanxess-Arena wird es wohl atemberaubend sein. Für das Ticket und den Versand habe ich knapp 60 Euro bezahlt. Eigentlich ein ziemlich günstiger Lebenstraum.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin