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Schlagwort-Archive: bookcrossing

Jahresrückblick 2013

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1.       Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war dein Jahr?

8. Es ist kein großer Mist passiert wie die letzten beiden Jahre, aber einige sehr schöne Sachen.

2.       Zugenommen oder abgenommen?

Es wird wohl ungefähr gleich geblieben sein. Zumindest sehe ich nicht wesentlich fetter aus.

3.       Haare länger oder kürzer?

Mehr oder weniger gleich… irgendwie finde ich einfach, dass mir kurz vor schulterlang am besten steht.

4.       Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Weder noch, allerdings ist laut Optikertest eine Hornhautverkrümmung dazugekommen. Ich war deswegen aber noch nicht beim Augenarzt. Müsste ja auch erst mal wieder einen guten finden.

5.       Mehr Kohle oder weniger?

Ein bisschen weniger, weil mir vom Bafög-Höchstsatz jetzt knapp 150 Euro abgezogen werden, aber das ist okay.

6.       Besseren Job oder schlechteren?

Schlechter.

7.       Mehr ausgegeben oder weniger?

Genau kann ich das nicht sagen. Ich habe aber versucht, mich etwas zurückzuhalten.

8.       Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Mrs Elch hat Mutterpasshüllen verlost, ich habe mitgemacht, eine gewonnen und sie an eine zu dem Zeitpunkt schwangere Freundin weitergegeben.

9.       Mehr bewegt oder weniger?

Mehr, ich gehe jetzt einmal in der Woche schwimmen.

10.   Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Ein paar Erkältungen und dieses merkwürdige Brustdrücken. Also, vielleicht drei. Smiley mit geöffnetem Mund

11.   Davon war für dich die Schlimmste?

Natürlich das Brustdrücken. Ich dachte teilweise, ich müsste sterben.

12.   Der hirnrissigste Plan?

Das Praktikum in der zweitgrößten Stadt Deutschlands.

13.   Die gefährlichste Unternehmung?

Den ganzen Tag bei stechender Sonne draußen herumzulaufen. Das hat mich ins Krankenhaus gebracht.

14.   Die teuerste Anschaffung?

Vermutlich irgendwelche Zugtickets.

15.   Das leckerste Essen?

Mein Freund und ich haben vor einigen Wochen zusammen eine göttliche Lasagne gemacht.

16.   Das beeindruckendste Buch?

Philippe Pozzo di Borgo – “Ziemlich beste Freunde. Das zweite Leben des Philippe Pozzo di Borgo”.

17.   Der ergreifendste Film?

“Der Butler”. Ich hätte nicht so leben können wie er. Ich wäre regelmäßig explodiert.

18.   Die beste CD?

Ich habe mir in diesem Jahr keine CD gekauft.

19.   Das schönste Konzert?

Ich war nur auf einem Konzert, aber das war ganz cool – Emil Bulls.

20.   Die meiste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Freund.

21.   Die schönste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Freund.

22.   Zum ersten Mal getan?

Eine Hochzeitsmesse besucht. In einem evangelischen Gottesdienst gewesen (und zwar an Weihnachten sowie im Ausland, außerdem wurde er von einer Frau geleitet). Einen White Russian getrunken. An einer Internet-Fernsehsendung teilgenommen. Durch eine Uniklausur gefallen. Ein indisches Restaurant besucht. Eine Zeitschrift abbestellt. Mit einer Frau zusammengewohnt, mit der ich nicht verwandt war. Diverse Rezepte ausprobiert, z.B. grünes Pesto und Nougatringe. Meinen Laptop in die Reparatur gegeben. Einen Graphic Novel gekauft. Bei “Gay in May” gewesen. Gegenstand eines Interviews gewesen. Zwecks Recherche die Juristenbibliothek besucht. Die Hamburger Unimensa ausprobiert. Ein Museum in der zweitgrößten Stadt Deutschlands besucht. Ein Telefoninterview geführt, bei dem ich nicht mitschreiben konnte und das dazu noch sehr merkwürdig verlief. In Hessen gewesen. Ein Buch auf Reisen geschickt. Eine Obdachlosenzeitung gekauft. Erdnuss- und Mohn-Mandel-Eis gegessen. Fleisch mit Gesicht zu mir genommen. Eine Petition gestartet. In einem bosnischen Restaurant gewesen. Die Nudelbar meiner Mensa ausprobiert. Sarrazin gelesen. Heißen Met probiert. Die Bundeskanzlerin live gesehen.

(Heilige Scheiße, ist das viel…)

23.   Nach langer Zeit wieder getan?

Mir einen angetrunken.

24.   Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Heimweh. Diverse Seminarssitzungen. Frage 11.

25.   Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Meine Petition zu unterschreiben.

26.   Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Eine DVD von “Susi und Strolch”.

27.   Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Das zweite Fotobuch von Farin Urlaub.

28.   Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Ich liebe dich und möchte für immer mit dir zusammen sein.“

29.   Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

So ziemlich dasselbe wie bei Frage 28.

30.   Dein Wort des Jahres?

Christentum.

31.   Dein Unwort des Jahres?

Linksgrün.

32.   Dein(e) Lieblingsblogs des Jahres?

“Topf voll Gold” und Publikative.org.

33.   Verlinke deine Rückblicke der vorigen Jahre.

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/01/01/jahresruckblick-2011/

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/12/23/soundtrack-of-2012/

https://kitschautorin.wordpress.com/2013/01/01/2013-omfg/

Mit freundlichen Grüßen und Wünschen für das Jahr 2014

Die Kitschautorin

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Wochenendausflug

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Ich lebe in der viertgrößten Stadt Niedersachsens. Wenn ich neuen Bekanntschaften den Ortsnamen verrate, wissen sie nicht immer, wo das liegt, und so wurde ich schon mal in Hessen verortet. Wo ich in Wahrheit noch nie war. Bis zum letzten Wochenende.

Da habe ich es endlich mal geschafft, Freunde von mir zu besuchen, die seit einigen Monaten in der siebtgrößten Stadt Hessens leben. Die Stadt kommt mir ziemlich klein vor – sie ist ja auch kleiner als meine Heimatstadt –, aber sie ist schön. Ich war mit meinen Freunden und meinem Freund in der Innenstadt unterwegs. Dort sind mir zwei Sachen aufgefallen:

1.) Erdnuss- und Mohn-Mandel-Eis schmecken hammergeil.

2.) Die Aufkleber. In meiner Heimatstadt pappen überall irgendwelche Aufkleber, mit den unterschiedlichsten Motiven und Sprüchen. Ich habe mir in letzter Zeit angewöhnt, zu schauen, ob Nazischeiße dabei ist (um das gegebenenfalls unschädlich zu machen). In der siebtgrößten Stadt Hessens musste ich mir gar keine Sorgen machen. Im Gegenteil, allenthalben waren irgendwelche Anti-Nazi-Aufkleber. Wenn man weiß, dass die Hälfte der Einwohner Studenten sind, ist das aber gar nicht mehr so verwunderlich.

Zwischendurch habe ich auch die Zeit gefunden, zwei Bücher zu lesen, die meinen Gastgebern gehören: “Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod, Band 5” von Bastian Sick und “Hipster Hitler” von Archana Kumar und James Carr. Zu Bastian Sick kann man stehen, wie man will. Natürlich macht er viele Fehler und sein Verständnis von Sprache ist nicht astrein, aber er schafft es, das Thema Grammatik unterhaltsam zu behandeln. Als ich “Hipster Hitler” las, musste ich laufend aufstöhnen, weil der Titelheld so doof ist. Lektüre sehr zu empfehlen.

Am Tag der deutschen Einheit werde ich für ein paar Tage zu meinen Großeltern fahren. Ich weiß noch nicht, was da passieren wird, aber ich werde da das Buch, das ich vor knapp zwei Wochen in meiner Heimatstadt gefunden habe, wieder auf Reisen schicken.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Mein gestriger Tag und Aussichten aufs Wochenende

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Ich musste gestern einige Sachen erledigen, also habe ich mich in die Innenstadt aufgemacht. Ich bin nicht besonders gern in der Fußgängerzone oder den dortigen Läden (außer es handelt sich um Buchhandlungen), aber gestern musste es mal wieder sein.

Ich war u.a. im Body Shop, wo ich ein Geburtstagsgeschenk für die nette Frau besorgt habe, die ich am Wochenende besuche (dazu gleich mehr). Ich habe wohl etwas gefunden, das ihr gefällt, allerdings roch ich dann noch den ganzen restlichen Tag nach Kirschblüten-Parfüm. So schön war das nicht. Zum Geschenkset habe ich dann noch ein silikonfreies Shampoo (für mich) gekauft, weil es einfach besser für die Haare ist. So kam ich dann auch zu einem kleinen Döschen Honig-Lippenbalsam, das an alle Kunden vergeben wurde, die mehr als zwanzig Euro raushauten.

Habt ihr schon mal etwas von Bookcrossing gehört? An einer Bank vorm Body Shop habe ich ein solches Wanderbuch gefunden. Es wurde von einer Gruppe angehender Erzieher auf den Weg geschickt. Leider habe ich im Buch keinen Hinweis darauf gefunden, woher sie kommen. In den nächsten drei Wochen werde ich ja innerhalb Deutschlands mehrere recht weite Reisen unternehmen und ich habe dann gleich mal geschaut, was am weitesten ist. Ich werde das Buch also vermutlich im Dorf meiner Oma väterlicherseits wieder auf Reisen schicken. Bookcrossing ist eine coole Sache. Mal schauen, ob ich demnächst selbst damit anfange.

Ein paar Meter weiter fand ich erneut etwas, das mein Interesse weckte. Ich bin schon oft an irgendwelchen Verkäufern der örtlichen Obdachlosenzeitung vorbeimarschiert. Gestern nicht. Ein Exemplar kostet 1,10 Euro, davon gehen 55 Cent an den Verkäufer. Und es standen interessante Artikel über Obdachlosigkeit darin, z.B., welche Hilfsangebote es hier gibt oder wo sich Obdachlose bevorzugt aufhalten. So was erfährt man sonst nicht.

Leider habe ich den Zug verpasst, den ich nehmen wollte, aber so hatte ich immerhin genug Zeit, um mich mit der Zeitschrift zu beschäftigen, die ich gekauft hatte. Ich habe auch ein wenig im gefundenen Buch geblättert.

Das Wochenende werde ich in der Nähe der zweitgrößten Stadt Deutschlands verbringen, weil die Frau, die mich während des kurzzeitigen Praktikums bei sich wohnen ließ, Geburtstag hat. Mal sehen, was da so passiert. Wenn was passiert, werdet ihr es hier auf jeden Fall lesen können.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin