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Schlagwort-Archive: china

Der gute Rat

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„Wenn du mal ein bisschen mehr von der Welt sehen willst, solltest du das auf jeden Fall machen. Und China ist wirklich eine Reise wert. Ich war in der Verbotenen Stadt, das sollte man auf jeden Fall gesehen haben. Und Lebensträume sind dafür da, dass man sie wirklich schnell verwirklicht. Warte damit nicht zu lange. Ich hatte mal einen Freund, der hat sein ganzes Leben vom Reisen geträumt, es aber nie gemacht. Mit 65 ist er in Rente gegangen, sein erstes Ziel war die Karibik. Und zurückgekommen ist er schon im Sarg.“

Mit nachdenklichen Grüßen

Die Kitschautorin

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Bevor hier alles noch ganz einschläft

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Zunächst mal das Unerfreulichere: Für die Leute, die es noch nicht wissen, ich muss noch mal eine Bachelorarbeit anfertigen. Die Gründe tun hier nichts zur Sache. Aber bis jetzt lässt es sich ganz gut an. Ich habe mit meinem Lieblingsdozenten of all time gesprochen und er hat mich sehr ermutigt. Auch meine Themenidee findet er gut. Es soll um Islamfeindlichkeit gehen. Das Schwierige: Ich darf nichts aus meiner alten Bachelorarbeit verwenden. Aber das kriege ich hin. Ich gehe gerade schon Literatur durch (wen’s interessiert: Yasemin Shooman) und habe so viele Anregungen bekommen. Am Mittwoch habe ich um halb neun morgens einen Termin mit meinem Dozenten, wo wir mein Konzept genauer besprechen und er mir dann auch hoffentlich eine(n) passende(n) Zweitgutachter(in) nennen kann, weil die alte die Uni verlassen hat. Der Termin ist nicht in seiner normalen Sprechstunde, ich finde es toll, dass er ihn für mich freigeschaufelt hat.

Da ich von irgendwas leben muss und der Fahrschule immer noch fröhlich Geld in den Rachen werfe, bin ich auf Jobsuche. Wobei man mittlerweile zu 90 Prozent sagen kann: war. Ich hatte gar nicht mehr damit gerechnet, ein Vorstellungsgespräch zu kriegen, und bekam dann lustigerweise eins an dem Tag, der nur alle vier Jahre existiert. Es ist mir auch noch nie passiert, dass mich ein Arbeitgeber ablehnt und ein paar Wochen später anruft, ob ich mal vorbeikommen wolle, es gebe die Option auf eine Teilzeitstelle.

In dem Bereich, in dem ich arbeiten will (Sozialarbeit), gibt es nicht so viele Möglichkeiten, wenn man kein Zeugnis vorweisen kann. (Was ich ja auch irgendwie blöd finde. Natürlich will man keine Neulinge, aber das wäre ich ja auch nicht und meine Noten waren bisher echt nicht schlecht.) Bei der Stelle, auf die ich mich ursprünglich beworben habe, wollte man den Wisch aber. Tja. Umso schöner, dass sich jetzt eine Beschäftigungsmöglichkeit bietet, bei der ich den nicht brauche. Etwas irritierend war nur, dass mein Einsatzort ein anderer sein wird als zunächst angegeben – und es gibt in dem Ort keinen Bahnhof. Aber was soll’s, das werde ich schon überbrücken können und es ist immer noch besser, als blöd und untätig zu Hause herumzuhocken. (Oder darauf zu warten, dass mein letzter Arbeitgeber mir mal einen vernünftigen Vertrag gibt. Ich weiß, die können gerade nicht mehr machen, und die wissen, dass ich nach Längerfristigem suche.)

Mein vermutlich zukünftiger Arbeitgeber möchte, dass ich vorher noch mal den Bürgermeister der Gemeinde treffe, von deren Seite aus geht alles in Ordnung. Klar, das ist ja auch verständlich, der Mann will auch gerne wissen, mit wem er da zusammenarbeitet. Wenn ich das jetzt nicht total vermassle, warum auch immer, sollte ich die Sache eigentlich im Sack haben.

Ich muss jetzt die Wohnung auf Vordermann bringen und duschen, gleich gibt’s nämlich noch Besuch – es geht toll weiter. 😀

Mit den Chinarestaurantbesuch ungeduldig erwartenden Grüßen

Die Kitschautorin

Meine letzten drei Tage

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Tagesordnungspunkt 1: Ausflug ins kleinste Bundesland Deutschlands

Mein bester Freund ist gleichzeitig auch mein zukünftiger Schwager. Er ist schon vor einer ganzen Weile zu seiner Freundin nach Hessen gezogen. Jetzt sind sie aber wieder hier in der Gegend und ich nutzte die Chance, mit den beiden und einem Freund von ihnen in das kleinste Bundesland Deutschlands zu fahren.

Wir schauten uns das Überseemuseum an, das sich gleich neben dem Hauptbahnhof befindet (genauso wie ein Stück Berliner Mauer übrigens), und ich kann den Besuch wirklich nur empfehlen. Besonders für Asien- und Afrikafans. Wir fanden dort viele interessante Exponate, z.B. eine Trage, mit der man früher Könige herumgetragen hat. Weil ich sehr neugierig bin, bin ich mal hereingeklettert. Ja, das war erlaubt. Ich fand das Ding unglaublich eng, und so groß bin ich ja nun auch nicht. Dann ist der oben erwähnte Freund reingeklettert, und der Mann ist knapp unter zwei Meter groß. Das war ein Spaß!

Nachdem ich im Museumsladen drei Bücher (über China, Indien und Afrika) und einen kleinen Reisebegleiter gekauft habe (ich schätze, ich habe die Truppe damit geringfügig aufgehalten), gingen wir in die Stadt und ließen uns an einer Grünfläche nieder, um dort Döner bzw. Produkte eines Ladens, der wie ein Verkehrsmittel heißt, zu essen. Auf einmal hatten wir dann viele Leute, die mit uns aßen. Aber nicht Döner oder Sandwiches, sondern Suppe.

Als wir mit unserer Verköstigung fertig waren, gingen wir Richtung Schnoorviertel. Unterwegs sah ich viele schöne Gebäude, bei denen ich mir aber leider nicht gemerkt habe, wie sie heißen, was mir zu Hause Probleme bei der Benennung der Fotos einbringen sollte. Im Schnoorviertel wäre ich fast arm geworden, weil es dort viele tolle Läden gibt. Gott sei Dank konnte ich mich zügeln und kaufte dann nur zwei Emailleschilder. Eins mit einem Pin-up, das sich dank verschiedener Magnete als Kalender benutzen lässt, und eins mit dem Spruch: “Auf Rücksicht aus deine Mitmenschen: Fasse dich kurz!”. Oh, und eine Kugel Jogurt-Holunder habe ich auch noch gegessen, aber das war’s dann auch wirklich.

Auf dem Rückweg zum Hauptbahnhof kamen wir dann noch an einem Sexshop vorbei, wo der Freund und ich Porno-Pingpong gespielt haben. Vermutlich hält uns die Verkäuferin jetzt für unreif, weil wir so viel gelacht haben.

Tagesordnungspunkt 2: “Mädchen”-Test-Special

In einer Bahnhofsbuchhandlung fanden die Freundin meines besten Freundes und ich eine Zeitschrift, die uns (und allen mithörenden Fahrgästen) die Rückfahrt versüßen sollte: das aktuelle “Mädchen”-Test-Special. Wir haben alle Tests durchgeführt, für die in den knapp zwei Stunden Zeit war. Und zwar alle, egal, welches Geschlecht wir hatten, was dann oft für Irritationen sorgte, wenn mal wieder vom Traumboy die Rede war.

Es wird deutlich, dass wir (alle mindestens 18) nicht mehr in der normalen Mädchen-Leserinnen-Welt leben. Wir kannten keinen einzigen Song aus der Frage, was unser Lieblingssong denn ist, und auch keinen Promi aus der Frage, wer denn den coolsten Style hat. Interessant auch: Das Testergebnis ist oft konträr zu unserem tatsächlichen Wesen. Ich bin z.B. angeblich eifersüchtig, dabei gehöre ich schon zu den lockereren Frauen auf diesem Planeten. Richtig bescheuert war aber das Ergebnis, das ich beim Test “Welche Rolle spielst du in deiner Klasse?” bekam:

Durch deine Unzufriedenheit eckst du bei den anderen oft an. Oder kann es sein, dass du durch dein gespieltes Desinteresse zur unfreiwilligen Außenseiterin geworden bist? Wie auch immer: Diese Rolle macht doch doch nicht glücklich, oder? Bring dich etwas mehr in die Klassengemeinschaft ein, dann hast du auch Spaß an der Schule!

Bei solch oberflächlichen Menschen, wie ich sie in meiner Klasse hatte, will ich gar nicht dazugehören!

Oder nehmen wir z.B. den Test “Die Magie der Zahlen – Das verrät dein Geburtsdatum über dich”. Da ich an einem Dritten geboren wurde, bin ich total ordnungsliebend und durchstrukturiert und sollte mir mal einen Tag in der Woche nehmen, an dem ich rein nach dem Lustprinzip lebe… bester Witz des Jahrtausends!

Tagesordnungspunkt 3: “Neues vom Süderhof”

Vor einem Jahr schrieb ich hier darüber, dass ich oben genannte Serie gucken möchte, aber nicht kann. Vielleicht hat ja einer von der ARD meinen Artikel gelesen, ich weiß es nicht. Jedenfalls startete heute eine Wiederholung und ich habe mich sehr darüber gefreut. Aber als ich die heutige Folge dann anschaute, hatte ich eher gemischte Gefühle.

In der Folge geht es darum, dass sich Peggy in einen Jungen aus dem Kinderheim verliebt und auf einmal alles in Frage stellt. Ich fasste mir innerlich alle 30 Sekunden an den Kopf. Was da für Vorurteile kamen! “Wenn man keine Eltern hat, ist es doch ganz normal, dass man Blödsinn anstellt.” Meine Computerlehrerin von der Berufsschule meinte, dass man früher in den Lebenslauf schreiben musste, was die Eltern machten, und wenn das aus obigen Gründen nicht ging, dann bekam man nur schwer eine Stelle. Grausam.

Mich wundert aber auch ein wenig, wie die Familienmitglieder miteinander umgehen. Als Peggy sich darüber aufregt, wie wenig Verständnis den Heimbewohnern entgegengebracht wird, geht keiner auf das ein, was sie sagt, sondern fragt: “Was ist denn mit dir los?” Und die Welt aus diesen auf Kindersendern laufenden Jugendserien ist eine ganz andere. Da haben Jugendliche nie die Probleme, die man normalerweise als Jugendlicher so hat, und wenn, dann lassen sie sich total einfach lösen. Mal gucken, was da noch so kommt, vielleicht blogge ich dann wieder drüber.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Doofe Studenten und Zukunftspläne

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Nachdem sich mein letzter Eintrag so lesen muss, als hätte ich die Hölle auf Erden erlebt, waren Mittwoch und Donnerstag einigermaßen erträglich. Die Dozentin schaffte es, interessante Schriften vorzustellen und auch anregende Diskussionen anzustoßen. Den Mund offen hatte ich, als sie von einer Situation aus der Lehrerausbildung berichtete. Praktikumsvorbereitung für Gymnasiallehramtsstudenten und es waren nicht genug Plätze an Gymnasien da. Also sollten einige an Realschulen gehen und ein Student (vermutlich nicht nur einer, aber der besonders) war total dagegen. Er fragte die Dozentin: “Können Sie dafür garantieren, dass ich das Studium nicht abbreche, wenn ich an die Realschule gehe?” Sie gestand, dass sie ihm am liebsten nahegelegt hätte, das Studium abzubrechen. Ich hätte es auch gemacht. Was für verwöhnte Kinder doch Gymnasiallehramt studieren. (Übrigens ging der Mensch dann doch an die Realschule und kam total glücklich wieder.)

Letztes Wochenende war ich ja in der zweitgrößten Stadt Deutschlands. Die Heimfahrt versüßte ich mir mit einer Geo Spezial über Shanghai, Peking und Hongkong. Mein Fernweh war geweckt. Ich hatte mir überlegt, dass ich nach China fliege, wenn ich mit meinem Mandarin-Kurs an der Uni durch bin, der drei Semester dauert – das erste habe ich schon hinter mir. Mittlerweile bin ich mit mir selbst übereingekommen, dass ich damit warte, bis ich den Bachelor in der Tasche habe. Quasi als Belohnung. Für die nahe Zukunft habe ich mir nach reichlichem Nachdenken, unter anderem in obengenanntem Seminar, etwas anderes vorgenommen: Ich würde gern den Führerschein machen. Momentan habe ich das nötige Kleingeld und bei der Jobsuche wäre eine Fahrerlaubnis auch von Vorteil. Naja, erst mal muss ich eine Fahrschule suchen. Und meine ungefähr zehn Uniaufsätze zu Ende bringen. Grr.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Was ich unbedingt noch machen will

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Im IRC-Channel meiner Lieblings-Internetserie “Fernsehkritik-TV” erzählte ich vorhin, dass ich mal Klavier gespielt habe, es aber gehasst habe, und wenn ich mal wieder ein Instrument spielen würde, dann wäre es bestimmt nicht Klavier, sondern Schlagzeug. Das will ich tatsächlich irgendwann mal machen, leider habe ich momentan weder ein Schlagzeug noch einen dafür geeigneten Übungsraum. Wie auch immer, dieses Gespräch ließ mich daran denken, was ich im Leben unbedingt noch mal machen will.

Heiraten

Das ist ein Ziel, an dem ich tatsächlich schon recht nah dran bin. Ich habe den geeigneten Kerl bereits gefunden. Einige werden sich jetzt sicher fragen, warum ich das will, denn man muss ja heutzutage nicht unbedingt heiraten, um zusammen zu sein. Das stimmt natürlich – meine Eltern haben auch erst geheiratet, als ich klein war. Vielleicht hat es damit etwas zu tun, dass ich mich vor allem dann für Sachen entscheide, wenn ich weiß, dass ich sie nicht unbedingt tun muss. Und ich glaube durchaus an das Konzept, dass man lange zusammenbleibt und Verantwortung füreinander übernimmt. Außerdem würde eine Heirat das Zusammenleben, auch im Hinblick auf eventuelle gemeinsame Kinder, sehr erleichtern. Falls einer von uns mal in die Intensivstation muss oder so. Übrigens musste mein Vater, als ich geboren wurde, einen Wisch unterschreiben, dass er auch ganz bestimmt mein Vater ist und so. Ich möchte, dass mein Zukünftiger meine eventuellen Kinder auch aus dem Kindergarten abholen kann, ohne dass er Probleme kriegt.

Etwas mehr von der Welt sehen

Ich bin jemand, der sein Zuhause zwar sehr liebt, aber auch ziemlich neugierig auf den Rest der Welt ist. (Ich habe hier mal drüber geschrieben: https://kitschautorin.wordpress.com/2011/04/27/sinnkrise/) Es gibt so viele interessante Länder auf der Welt, doch bis jetzt habe ich die EU noch nie verlassen. Es gibt so viele Länder, die ich noch sehen möchte, und bei den meisten gibt es nicht mal einen spezifischen Grund: China, Japan, USA, Indien, Südafrika… Ich beneide den guten Klopfer darum, dass er schon mehrmals in Japan war. Apropos Klopfer: In den Kommentaren unter einem seiner Blogartikel fand ich dieses Blog hier, in dem ich heute mal wieder gelesen habe: http://insanityisoverrated.wordpress.com/ Seitdem hat mich das Fernweh wieder gepackt. Grummel.

Ein Buch veröffentlichen

Die Geschichte, die ich am liebsten veröffentlichen würde, ist die Sara-Reihe. Eine Person, die sie gelesen hat, hat mir das sogar direkt vorgeschlagen. Hat jemand Tipps für mich, wie ich das am besten machen kann? Eine Autorin, die ich mal angemailt habe, sagte, ein gutes Sprungbrett sei die Teilnahme an Wettbewerben. Das habe ich auch gemacht, in letzter Zeit komme ich aber nicht mehr dazu. Ich würde auch gern mal irgendeinen Verlag anschreiben und ihm mein Werk präsentieren, weiß aber nicht so ganz, wie ich da vorgehen soll. (Ich weiß, dass ich durchaus auch Books on demand und Ähnliches in Anspruch nehmen könnte, das möchte ich aber nicht.)

Diese Liste ist nicht ganz vollständig, aber ich möchte jetzt nur diese drei Dinge stellvertretend für alles andere aufzählen. Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr ähnliche Pläne für die Zukunft oder wollt ihr ganz andere Sachen machen? Lasst fleißig Kommentare da.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin