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Es wird Zeit für einen neuen Rechner, wenn

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… der alte für das Kopieren einer Staffel “Switch” auf eine externe Festplatte knappe vier Stunden veranschlagt und eine Minute braucht, um auf den Versuch zu reagieren, diese Festplatte zu entfernen. Aber der Reihe nach.

Ich verfolge eigentlich die Politik, Dinge so lange zu benutzen, bis sie nicht mehr benutzbar sind. Ich hatte früher mal einen Tower. Ich weiß absolut nicht mehr, wie alt der war (mein Dad hatte ihn vom Arbeitsplatz mit nach Hause genommen), zwischendurch hat mein Freund mal Teile hereingemacht, die schon total veraltet waren und ihn trotzdem schneller machten. Also war er schon sehr alt, als ich mich zu meinem 20. Geburtstag dazu entschloss, einen Laptop zu kaufen. Aufmerksame Leser wissen: Das ist ziemlich genau vier Jahre her.

In dem Alter darf ein Rechner natürlich auch Probleme kriegen. Es ist vermutlich normal, dass Thunderbird und Chrome anfangen zu hängen, dass er schnell warm wird, gerne mal ewig braucht, um zu reagieren, im Schnitt einmal pro Tag abstürzt… Naja. Als mein Tower damals soweit war, habe ich ihn erst mal von einem Reparaturshop begutachten lassen, sodass er noch ein paar weitere Monate lief… doch gestern sind Monsieur und ich zu einem Computerladen gefahren, weil er sich einen neuen kaufen wollte. Und dann passierte etwas ganz Komisches.

Ich bewunderte die ganzen neuen, tollen, sauberen, schnellen Modelle und dann fragte mein Freund mich, ob ich einen neuen Computer zum Geburtstag haben will. Ich schwankte zwischen “Versuch doch noch mal, aus dem alten was rauszuholen, der war teuer genug” und “Aber die neuen sind so toll und du musst doch auch bald deine Abschlussarbeit schreiben”. Letztlich verführte mich ein Tower der Marke acer. Wenn ich schon einen neuen hole, dann sollte es wenigstens ein Tower sein, die kann man nämlich im Allgemeinen länger halten. Ich danke meinem Freund für dieses tolle Geschenk und überlege, ein Tablet dazuzukaufen, wenn ich mal von unterwegs arbeiten muss. Kann jemand ein Modell empfehlen?

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

PS: Dieser Eintrag ist noch auf dem alten Rechner entstanden. Den neuen benutze ich erst ab Freitag.

Mein geliebter Computer

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Vor neun Tagen blieb mein Freund im Laptopkabel hängen, das ich unachtsamerweise mit dem Gerät verbunden gelassen hatte, und zog ihn vom Tisch runter. Das Gerät lief an sich noch, nur das Kabel und das Gehäuse waren leicht verbogen, aber soweit war alles in Ordnung. Bis ich tags darauf leicht am Kabel drehte, als ich den Computer auf den Tisch stellen wollte, und sich das Gerät schlagartig ausschaltete. Das passierte an dem Tag dann noch einmal, weswegen ich den PC dann vor einer Woche in die Reparatur gegeben hatte.

Der Verkäufer im Computerladen wies mich darauf hin, dass die Reparatur sehr lange dauern könne und dass der zuständige Mitarbeiter erst am Montag Zeit habe, sich um meinen Laptop zu kümmern. Als ich am Montag nachfragte, was denn nun genau bei meinem Rechenknecht gemacht werden müsse, bekam ich zur Antwort, dass man sich mein Gerät noch nicht angeschaut habe. Das wurde dann einen Tag später erledigt, genauso wie der Rückruf, der eigentlich Dienstag hätte erfolgen sollen und dann Mittwochmorgen im Seminarraum kam. Dann erhielt ich aber überraschenderweise die Nachricht, dass mein Computer wieder repariert sei. Ich ließ “Demokratietheorien” ausfallen, um die Kiste abzuholen. So sehr sehnte ich mich nach meinem geliebten Computer.

Im Computerladen erfuhr ich dann auch, was mit der möglicherweise sehr langen Dauer der Reparatur gemeint war. Natürlich sei der Kurzschluss-Fehler an meinem Gerät soweit behoben, allerdings könne man mein Akkukabel so nicht wieder zurechtbiegen und überhaupt sei es doch besser, wenn ich einige Teile austauschen würde. Der Verkäufer präsentierte mir einen Kostenvorschlag, der mit hundertfünfzig Euro ungefähr die Hälfte des Neupreises meines Laptops bedeutete. (Für das Netzteil waren 35 Euro angesetzt. Ein zu meinem Modell – Compaq Presario CQ57 – passendes Netzteil gab es bei Amazon schon für 14 Euro.) Ich sagte, ich wolle erst mal testen, ob das Ding denn jetzt läuft und wenn nicht, würde ich einige Teile austauschen lassen. Es ist jetzt nicht ganz 48 Stunden her, dass ich meinen Klapprechner abgeholt habe, und er läuft wunderbar. Ich kann mich aufs Bett legen und hinterher wieder mit dem Teil an den Tisch setzen, ohne dass ich einen ungewollt schwarzen Bildschirm erhalte.

Getestet habe ich meine Kiste unter anderem durch Ausprobieren eines neuen Programms – Visio 2013. Mir wurde in einem Pädagogikseminar ein Ergebnisprotokoll für eine Arbeitsgruppensitzung aufs Auge gedrückt (vermutlich, weil ich das Ganze als Einzige richtig vorbereitet hatte). Eine Aufgabe war, Rousseaus Erziehungskonzeption in einem grafischen Schema darzustellen. Ich fragte meinen Informatikerfreund, welches Programm dafür am besten geeignet wäre, und er antwortete: “Visio”. Da ich eine Studentenlizenz habe, konnte ich mir das Programm kostenfrei herunterladen und installieren (was ziemlich lange gedauert hat – vermutlich länger, als dann das Diagramm zu erstellen).

Gerade kam mir eine Idee: Was würdet ihr davon halten, wenn ich lustige Diagramme, also z.B. Flussdiagramme, erstellen und hier im Blog posten würde? Ich bräuchte nur ein paar Themenanregungen. Also, schreibt mir fleißig Kommentare.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin