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Meine Poster

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Neulich sprachen ein paar sehr nette Damen und ich auf Twitter darüber, auf welche Weise wir in unserer Jugendphase unsere Zimmer bebildert haben. Besagte Damen sind ein bisschen älter als ich (ich sage aber nicht, wie alt 😉 ), also waren die Geschmäcker auch etwas anders. Pferdeposter hatte ich nie – ich mag Pferde nicht besonders, seit mich im Kindesalter mal eins in einen Elektrozaun abgeworfen hat. Aber welche hatte ich denn?

Ich habe mich gerade durch alte Fotoalben gewühlt. 2002, da war ich so 10 bzw. 11 Jahre alt, hingen dort Jennifer Lopez, Christina Aguilera, Eve (kennt die überhaupt noch irgendjemand?) und Aaliyah (schon zu diesem Zeitpunkt tot). Für spätere Jahre bin ich gerade zu faul, nachzusehen, aber auch da sind verdammt viele Musiker dabei, die ich heute nicht mehr hören würde.

Und was für Poster hängen heute bei mir? Tja…

https://goo.gl/images/SnHDbw

https://goo.gl/images/SnHDbw

https://okversand.com/de/poster/675-sowjetposter-motherland.html

Und eins von Spongebob… und dann noch eins vom sehr großartigen Film „Inglourious Basterds“, das ich aber nicht im Internet gefunden habe. Ich weiß nicht, was meine Postervorlieben über mich aussagen. Auf jeden Fall hat sich mein Geschmack seit 2002 deutlich geändert.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

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Ein kleiner Eintrag über einen meiner Lieblingsschauspieler

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Ich gehe nicht so oft ins Kino. Ich bin auch niemand, der sich seine Filme nach einem Schauspieler aussucht. Es gibt da aber jemanden, der es zumindest zirka 2,7 Prozent wahrscheinlicher macht, dass ich mir einen Film ansehe – Christoph Waltz.

Im August 2009 habe ich ihn häufiger mal auf Kinoplakaten gesehen. Es war in Paris und ich nahm mir vor, den auf den Plakaten beworbenen Film anzusehen, sowie ich zurück in Deutschland war. Der Film war „Inglourious Basterds“ und es ist einer meiner Lieblingsfilme. Nicht zuletzt, weil Christoph Waltz den Bösewicht so hervorragend gespielt hatte, dass er dafür einen Oscar bekam.

Zu meinen Lieblingsfilmen gehören viele Western. Als ich hörte, dass es einen im Kino gibt, noch dazu mit dem oben genannten Darsteller, musste ich unbedingt rein. Erneut habe ich es nicht bereut. (Oh, das reimt sich.) Völlig zu Recht bekam Christoph Waltz dafür seinen zweiten Oscar.

Der erste Bond-Film, den ich gesehen habe, war „Casino Royale“, alle folgenden habe ich mir mit großer Freude angesehen. Als ich dann hörte, dass Christoph Waltz in „Spectre“ mitspielt, war ich sehr begeistert. (Und fragte mich hinterher, warum zur Hölle er dafür keinen Oscar bekam.)

Heute ist er nun 60 geworden: Alles Gute zum Geburtstag, Herr Waltz! Mögen Sie noch in vielen Filmen mitspielen!

Mit Fangirlgrüßen

Die Kitschautorin

PS: Er synchronisiert sich in fast allen seinen Filmen selbst, ist das nicht toll? 😀

10 Fakten über mich, die ihr garantiert noch nicht wusstet

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1.) Ich wäre vier Mal fast sitzengeblieben, obwohl ich ein Schuljahr übersprungen habe.

2.) Ich verfüge über zwei Muttermale.

3.) Ich kenne jemanden, der jemanden kennt, der jemand Prominenten kennt.

4.) Ich habe ein Praktikum in einer Buchhandlung gemacht, worum ich wegen meiner Arbeitszeiten und –bedingungen beneidet wurde, allerdings wäre ich dort irgendwann mit Sicherheit an Boreout gestorben.

5.) Ich habe sowohl ostpreußische als auch schlesische Vorfahren.

6.) Ich habe viel länger einen E-Mail-Account, als ich Internet habe. Der erste Account dürfte um 2003 herum angelegt worden sein. Ich habe drei Mal an einem VHS-Kurs “Einführung ins Internet für Kinder” (oder so ähnlich) teilgenommen, einfach, damit ich ins Internet konnte – zu Hause bekam ich erst mit 16 Internet, was ich aber fast nie nutzen durfte (und eh total lahm war), und meinen eigenen Anschluss hatte ich erst mit 18, damals im Studentenheimzimmer.

7.) Ich konnte lesen, bevor ich in die Schule kam. Wann genau das anfing, darüber streiten sich meine (Groß-)Eltern.

8.) Ich habe eine feste Zahnspange getragen, bis ich 17 war. Das hat deswegen so lange gedauert, weil ich erst eine lose brauchte und mit der warten musste, bis ich alle meine Milchzähne raushatte – und da war ich 13.

9.) Ich besitze ein winziges Stück der Berliner Mauer.

10.) Haarfarben, die ich in meinem Leben bereits hatte: hellblond, dunkelblond, kupferrot, dunkelbraun, schwarz mit leichtem Blaustich und verschiedenste Spielarten von knallrot.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Mal wieder was über mich

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1.) Wann hast du Geburtstag?

Am 3. Juli.

2.) Was ist dein Lieblingstier?

Eine Katze.

3.) Was für ein Anhänger ist an deinem Schlüssel?

So ein Prosecco-Werbeanhänger, den ich vom Vorbesitzer des Schlüssels übernommen habe.

4.) Was ist dein Lieblingswort?

Paranoia. 🙂

5.) Welches Wort magst du überhaupt nicht?

Hm, keine Ahnung.

6.) Was nervt dich im Moment am meisten?

Diese ätzenden Bauchschmerzen.

7.) Was/Wen hast du im Moment am liebsten?

Internet, meinen Freund.

8.) Hast du Haustiere? Wie heißen sie?

Nein.

9.) Hast du eine Beziehung?

Siehe Frage 7.

10.) Was würdest du mit auf eine einsame Insel nehmen?

Nahrung, Musik und jemanden zum Reden.

11.) Was ist dein Lieblingsessen?

Nudeln in allen Variationen.

12.) Was hast du für Hobbies?

Lesen, schreiben, Internet, Musik, basteln.

13.) Was ist grade direkt neben dir?

Ein Nachttisch.

14.) Was ist dein Lieblingsfernsehsender?

So etwas besitze ich nicht.

15.) Was ist dein Lieblingsradiosender?

Siehe Frage 14 – habe seit Ewigkeiten kein Radio mehr gehört.

16.) Was sind die seltsamsten Namen, die du je gehört hast?

Barchiel, Pepsi-Carola, Like…

17.) Wie würdest du gerne heißen?

Ich find meinen jetzigen Namen schon ziemlich gut.

18.) Welchen Film hast du zuletzt gesehen?

„Sie sind ein schöner Mann“.

19.) Wo willst du deine Flitterwochen verbringen?

Irgendwo, wo’s schön sonnig ist. Am besten am Strand.

20.) Wenn du eine Kreide wärst, welche Farbe hättest du?

Knallrot.

21.) Welches Buch hast du zuletzt gelesen?

Katja Berlin / Peter Grünlich – Was wir tun, wenn der Aufzug nicht kommt.

22.) Hast du eine Lavalampe?

Nein.

23.) Wieviele Leute sind auf deiner Freundeliste in ICQ?

16.

24.) Wie ist deine Name rückwärts?

nirotuahcstik. 😉

25.) Worauf schaust du beim anderen Geschlecht?

In die Augen.

26.) Was hast du für ein Hintergrundbild?

Neun wechselnde – Diane Kruger, Clint Eastwood, Charles Bronson, rosa Blumen, Lou und Andy aus „Little Britain“, Dita von Teese, Brian Molko, das Albumcover von „Sleeping with ghosts“ und „Ein Quantum Trost“.

27.) Wen bewunderst du am meisten?

Meinen Vater.

28.) Was war die letzte CD, die du gekauft hast?

„Ukraine do Amerika“.

29.) Was ist zurzeit dein Lieblingslied?

Muse – Hysteria.

30.) Wieviele Kinder willst du mal haben?

3.

31.) Welches ist dein Lieblingsfilm?

„Zwei glorreiche Halunken“.

32.) Wann hast du das letzte Mal geweint?

Gestern.

33.) An was denkst du gerade?

Dass WordPress elend hängt, gnah!

34.) Magst du Blumen?

Ja.

35.) Redest du viel?

Oh ja!

36.) Bist du abergläubisch?

Nein.

37.) Glaubst du an Liebe auf den ersten Blick?

Nein – eher so auf den zweiten.

38.) Glaubst du an Gott?

Nicht wirklich.

39.) Was isst du normalerweise zum Frühstück?

Brot mit was drauf (meist herzhaft).

40.) Was ist die peinlichste CD, die du hast?

Mir ist nichts peinlich, was ich habe.

41.) Was ist die dümmste Person, die du kennst?

Ich habe keine Lust auf Stress mit dieser Person, also lasse ich diese Frage mal unbeantwortet.

42.) Wer ist die intelligenteste Person, die du kennst?

Schwierig zu sagen. Irgendjemand aus meinem Freundeskreis oder so.

43.) Glaubst du an Wunder?

Joah.

44.) Mit wievielen Kissen schläfst du?

Mit einem.

45.) Was ist dein Lieblingsparfüm?

Ich mag das, was ich benutze, ganz gern. Ich weiß aber grad nicht, wie es heißt.

46.) Was ist für dich das schlimmste Gefühl?

Jemanden zu vermissen.

47.) Was ist das schönste Gefühl?

Jemanden, den man liebt, an der Seite zu haben.

48.) Was sind deine Lieblings-Jungs-Namen?

Der meines Freundes gehört auf alle Fälle dazu. 😀

49.) Was sind deine Lieblings-Mädchen-Namen?

Man schaue mal in meine Geschichten, da stehen die drin.

50.) Welches ist deine Lieblingsfarbe?

Rot.

51.) Hast du Piercings?

Leider nicht mehr.

52.) Wo kaufst du am liebsten ein?

In der Buchhandlung.

53.) Welche Haarfarbe hast du?

Cashmere Red oder wie das hieß.

54.) Wie groß bist du?

1,68 Meter.

55.) Nimmst du Drogen oder rauchst du?

Weder noch, wenn man von ein bisschen Alk alle Jubeljahre mal absieht.

56.) Welches ist dein Lieblings-Kinofilm?

Siehe Frage 31.

57.) Welche Augenfarbe hast du?

Blau.

58.) Welches Schampoo benutzt du?

Ein farbschützendes.

59.) Sind deine Haare kurz?

Eher nicht.

60.) Magst du Shopping?

Kommt drauf an, wo es hingeht.

61.) Welche Sportarten machst du?

Schwimmen.

62.) Wieviele Telefone hast du zu Hause (mit Handys)?

2.

63.) Wieviele Fernseher hast du daheim?

Einen.

64.) Siehst du aus wie eine berühmte Person?

Angeblich sehe ich aus wie diese eine Darstellerin aus „Die wilden Siebziger“.

65.) Findest du dich attraktiv?

Relativ.

66.) Auf welcher Seite schläfst du?

Rechts.

67.) In was für Klamotten schläfst du?

T-Shirt und Unterwäsche.

68.) Trägst du bestimmte Markenklamotten?

Nein.

69.) Welches Auto willst du haben?

Kein bestimmtes.

70.) Was ist an deiner Schule/Uni/Arbeit besonders?

Sie ist gammelig.

71.) Bist du lustig oder seltsam?

Beides, würde ich sagen.

72.) Welches ist die hässlichste Person, die du kennst?

Die Leute, die ich kenne, sind nicht hässlich.

73.) Betest du?

Ab und zu.

74.) Ist das Glas halbvoll oder halbleer?

Halbvoll.

75.) Bist du Links- oder Rechtshänder?

Rechtshänderin.

76.) Hast du schon mal versucht, dich umzubringen?

Nein, außer man zählt meine erste Blutspende im Hochsommer als Selbstmordversuch.

77.) Hast du Geschwister?

Ja.

78.) Möchtest du studieren?

Ja.

79.) Fühlst du dich wohl in deiner Klassenstufe?

Nö.

80.) Bist du ein Tag- oder Nachtmensch?

Ganz klar Tagmensch.

81.) Wieviele Zimmer hat deine Wohnung?

Ich hab ein WG-Zimmer. Bad und Küche teile ich mir mit zwei anderen Typen.

82.) Hast du schon mal geglaubt, du müßtest sterben?

Ja.

83.) Bist du kitzelig?

Nein…

84.) Welche Religion hast du?

Agnostikerin.

85.) Als was möchtest du wiedergeboren werden?

Gar nicht.

86.) Benutzt du Deos?

Na klar, was ist das für ne bescheuerte Frage…

87.) Wie oft machst du Ganzkörperpflege (rasieren, duschen etc.)?

Alles zusammen? Etwa einmal die Woche.

88.) Hast du Narben?

Ja.

89.) Was war dein schlimmster Alptraum?

Dass ich zur Blutspende ging und auf einmal wie wild geblutet habe.

90.) Was ist dein Lieblings-DisneyFilm?

So etwas habe ich nicht.

91.) Hast du schon mal eine berühmte Person getroffen?

Berühmt nicht, aber bekannt.

92.) Trägst du Brillen oder Kontaktlinsen?

Brille.

93.) Was ist dein größtes Talent?

Äh… Leute nerven?

94.) Kannst du gut anderen Menschen zuhören?

Ich denke schon.

95.) Welches ist deine Lieblings-Eiscreme?

Schokolade, yummy!

96.) Was machst du hiernach?

Wilde, unzüchtige Sachen mit meinem Freund.^^ Ne, im Ernst: Ich gehe wahrscheinlich schlafen.

97.) Welches Tier möchtest du sein?

Gar keins.

98.) Was für Eigenschaften schätzt du bei Menschen?

Aufrichtigkeit, Ehrlichkeit.

99.) Was war dein größter Fehler, den du je begangen hast?

Das ist privat.

100.) Was ist dein Lebensmotto?

Schlimmer geht’s immer!

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Nachtrag 15. September 2015: Mittlerweile bin ich gläubiges Mitglied der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers, und ich habe auch nur noch ein Hintergrundbild auf dem Computer (die Muttergottes).

Alles glänzt so schön neu

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Während ich dies hier schreibe, piepsen draußen die Vögel und die blühenden Bäume grinsen mich aus verschiedenen Gärten an. Ich werde gleich noch einmal rausgehen – mindestens, um den Frühling zu genießen. Ich bin ja nicht gerade jemand, der häufiger rausgeht, aber wenn es draußen so schön ist, tue ich das gern. In den letzten Wochen hatte ich auch immer was zu tun.

Vor zwei Wochen fand hier zum Beispiel der Hochschulball statt. Der war zwar eine relative Enttäuschung, aber der vorbereitende Tanzcrashkurs war sehr lustig. Mein Freund sagte auch, ich hätte ihn nie als führend akzeptiert, den Tanzlehrer dagegen immer. Ich bin eben eigensinnig.

Letzte Woche Donnerstag war ich bei meinem Lieblingskabarettisten. Naja, bei dem ohne furchtbaren Dialekt. Der rheinische Michael Moore, wie ihn die örtliche Tageszeitung betitelte, hat es wirklich drauf, um es mal so zu formulieren. Er schwankt immer zwischen bitterböse und urkomisch. Drei Stunden habe ich den Mund gar nicht mehr zugekriegt vor Lachen und bin am Ende sogar mit einem Autogramm von ihm wieder rausgegangen, stolz wie Oskar.

Er hat ein interessantes Programm am Laufen. Es heißt „Bis neulich“ und besteht aus einer Mischung von neuen und alten Texten, wird laufend aktualisiert. Ich kenne es in mehreren Fassungen, eine ganz gute findet man beispielsweise hier:

Falls ihr dieses Programm demnächst auch besuchen wollt, möchte ich natürlich nicht zu viel verraten. Nur so viel: Katholiken könnten sich ganz schön auf den Schlips getreten fühlen. So ging es jedenfalls der Tante meines Freundes (ich berichtete bereits über sie), und es war bestimmt kein Spaß. Obwohl ich die meisten Bemerkungen schreiend komisch fand, musste ich mich beim Klatschen jedes Mal zurückhalten, um nicht noch mehr „Not-amused-ness“ zu erzeugen. Die Tante saß schließlich direkt neben mir, und das war in dem Fall nicht schön.

Auf jeden Fall war es ein toller und herzerfrischender Abend, und ich freue mich schon darauf, wenn mein anderer Lieblingskabarettist im Oktober hierhin kommt – der mit dem furchtbaren Dialekt.

Nicht so schön ist hingegen, dass ich jetzt erst mal eine Weile nicht mehr Blut spenden darf. Und nein, ich bin nicht ansteckend oder sonstwie schwerkrank – ich habe einen Eisenmangel. Schon lustig, wenn dich der Hämoglobin-Messer drei Mal piekst, weil er einen schönen Eisenwert haben will. In der Zeit werde ich schön fleißig Fleisch, Hülsenfrüchte und Tabletten zu mir nehmen und hoffen, dass ihr alle schön fleißig Blut spenden geht. Es ist nichts dabei – wenn ihr gesund seid, könnt ihr das meist ohne Probleme tun. Und ihr tut damit ein gutes Werk.

Und zum Erholen habe ich jetzt Gott sei Dank erst mal zwei Wochen Zeit. Die sind auch bitter nötig. Quälend langsam sind die Unterrichtsstunden rumgegangen, denn in vielen davon kann man es sich nicht mal leisten, offensichtlich was anderes zu tun, als aufzupassen. Dank Arztterminen und ähnlichem Kram hab ich mir die Wochenenden oft verlängern können, aber das geht jetzt auch nicht mehr so furchtbar oft. In die Zeit von den Weihnachtsferien bis jetzt fallen die furchtbarsten Unterrichtsdiskussionen und einige der schlimmsten Rumzickereien von meinen Klassenmithühnern. Und nicht zuletzt war die Unterrichtsgestaltung manchmal einfach nur mies. Ich will nicht bestreiten, dass Audrey Tautou eine tolle Schauspielerin ist, einer ihrer Filme gehört ja selbst zu meinen Lieblingsfilmen. Aber mittlerweile haben wir uns den VIERTEN Film mit ihr reinziehen müssen. (Und das auch noch ohne Untertitel, wo man die schnell sprechenden Franzosen als Nicht-Muttersprachler doch kaum versteht.) Aber was anderes als Liebesfilme scheint hier ja nicht zu funktionieren. Als ich „Inglourious Basterds“ mitbrachte, wurde der zwar auch geguckt, aber das machte keinen Spaß:

a) Schon nach fünf Minuten jammerten die anderen so stark, dass auf die „deutsche“ Fassung (haha) umgestellt werden musste.

b) Wie üblich wurde an den blödesten Stellen unterbrochen, um auch den Blödesten die Handlung noch mal bis ins Kleinste wiederzukäuen. So nach dem Schema: Zehn Minuten gucken, zwanzig Minuten nacherzählen. Natürlich nicht, ohne zwischendurch mal laut eine Worterklärung reinzurufen, sodass keiner mehr den Film versteht.

c) Ich bin ja selber nicht gerade jemand, der gern Blut sieht, aber es ist schon eine entbehrliche Erfahrung, mit fast zwanzig anderen Mädels in der Klasse zu sitzen und jedes Mal, wenn ein Spritzer roter Körpersaft zu sehen ist, ihr Kreischen in den Ohren zu haben. Bei der Schlussszene durfte ich mir anhören, dass ich ja wohl auf Blut stehe. So ein Blödsinn.

Mittlerweile stöhne ich auf, wenn irgendwo im Unterricht das Wort „Film“ erwähnt wird.

Zum Abschluss hier noch mal meine Version des bekannten Proust-Fragebogens:

Wo möchten Sie leben? Die Stadt, in der ich grade lebe, trifft es schon ganz gut. Korrektur 15. September 2015: Ich habe diese Stadt verlassen, aber der Ort, der danach kam, ist auch nicht schlecht.

Was ist für Sie das vollkommene irdische Glück? Gesundheit.

Welche Fehler entschuldigen Sie am ehesten? Kleine Fehler, so wie Vergesslichkeit und ähnliche.

Ihre liebsten Romanhelden? Marco Stanley Fogg aus „Mond über Manhattan“. Korrektur 15. September 2015: Er ist mir in gewisser Weise zwar ähnlich, aber dass er sich selber verwahrlosen lässt bis hin zum Fast-Tod, ist dumm. Ansonsten fällt es mir schwer, einen geeigneten Helden zu finden.

Ihre Lieblingsgestalt in der Geschichte? Die Geschwister Scholl.

Ihre Lieblingstiere in der Wirklichkeit? Katzen.

Ihre Lieblingsheld/in in der Dichtung? Nathan der Weise.

Ihr Lieblingsmaler? Habe keinen.

Ihr Lieblingskomponist? Ennio Morricone, der Altmeister der Filmmusik.

Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einem Mann am meisten? Aufrichtigkeit, Intelligenz, Witz, Charme und Verlässlichkeit.

Welche Eigenschaften schätzen Sie bei einer Frau am meisten? Dieselben wie bei einem Mann.

Ihre Lieblingstugend? Gerechtigkeit.

Ihre Lieblingsbeschäftigung? Das Schreiben von Texten.

Wer oder was hätten Sie sein mögen? Niemand und nichts anderes – ich bin schon ganz zufrieden damit, in meinem Körper zu stecken.

Ihr Hauptcharakterzug? Meine riesengroße Empfindsamkeit.

Was schätzen Sie bei ihren Freundinnen und Freunden am meisten? Dass die meisten von ihnen immer noch Lust haben, sich mit mir abzugeben, obwohl ich nicht gerade der einfachste Mensch bin, und dass sie immer noch für mich da sind.

Ihr größter Fehler? Ich reagiere auf alles zu empfindlich.

Ihr Traum vom Glück? Gesund, glücklich und für immer an der Seite des Mannes zu leben, den ich liebe.

Was möchten Sie sein? Geduldig, entspannt und gerecht. Und weniger neugierig.

Ihre Lieblingsfarbe? Ein intensives Rot.

Ihre Lieblingsblume? Die Hortensie, die kann ihre Farbe so schön wechseln.

Ihre Lieblingsnamen? Habe keine.

Was verabscheuen Sie am meisten? Ungerechtigkeit und Unaufrichtigkeit.

Welche geschichtlichen Gestalten verabscheuen Sie am meisten? Alle Diktatoren.

Welche militärischen Leistungen bewundern Sie am meisten? Schwer zu sagen – ich kenne mich in dem Bereich leider überhaupt nicht aus.

Welche Reform bewundern Sie am meisten? Die Wende.

Welche natürliche Gabe möchten Sie besitzen? Heilkraft.

Wie möchten Sie sterben? Kurz und schmerzlos.

Ihre gegenwärtige Geistesverfassung? Ganz in Ordnung, denke ich.

Ihr Motto? Schlimmer geht’s immer.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin