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Schlagwort-Archive: erlebnis

Das Beste von letzter Woche bis jetze

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Tagesordnungspunkt 1: Literatur

Neulich las ich ja „Der Junge muss an die frische Luft“ von Hape Kerkeling. Vermutlich dadurch animiert lieh ich mir auf der Arbeit seinen Reisebericht „Ich bin dann mal weg“ aus. Es war wieder toll, es zu lesen. Ich könnte jetzt einiges darüber erzählen, was er geschrieben hat, aber das würde dem Werk vermutlich nicht gerecht werden, also lest es lieber selbst. Nur über eine Szene möchte ich hier mal kurz ein paar Worte verlieren.

Irgendwo in Spanien kauft sich Hape Kerkeling eine Süddeutsche und liest sie. In der Zeitung ist auch ein Artikel darüber, dass Franz Müntefering alle schwulen Politiker dazu aufforderte, sich öffentlich zu outen, weil Schwule ja nun mal Menschen wie alle anderen seien. Die CSU ist dagegen, Begründung: Sexualität sei Privatsache eines jeden. Hape Kerkeling wird zu Recht total wütend darüber. Er gibt zu bedenken, dass ja auch niemand etwas dagegen habe, wenn ein Mann und eine Frau in aller Öffentlichkeit heiraten et cetera. Im Anschluss gibt er dann noch ein paar sehr wütende Statements zum Thema „Katholische Kirche und Homosexualität“ ab. Stellvertretend sei hier dieser Satz genannt, der meine Meinung dazu im Prinzip auch komplett wiedergibt:

Glauben die ernsthaft, dass Gott genauso kleingeistig und ideologisch wie sie selber ist?

(Ich muss das Buch bald mal wieder zurückgeben… aber es gefällt mir so gut… hach.)

Pilgern steht ja auch auf meiner Löffelliste. Mal sehen, wann ich das schaffe. Ich habe ja auch noch gar keine Ahnung, wo ich gerne pilgern würde und wie lange. Und wie viel mein armer, relativ schwach trainierter Körper aushält. (Tipps gerne in die Kommentare!)

Tagesordnungspunkt 2: Zeugnisse

Ich lebe und arbeite in Niedersachsen. Vor kurzem gab es hier Zeugnisse und am Dienstag kam eine Mutter mit ihrem Sohn beim Gemeindetreff vorbei. Und ich sag mal so, ich war meiner Mutter hinterher sehr dankbar dafür, dass sie nie in meiner Anwesenheit ihren Freundinnen mein Zeugnis gezeigt und detailliert die weitere Schullaufbahn erörtert hat.

Tagesordnungspunkt 3: Schlagzeug

Am Sonntag war ich mit einem Freund unterwegs und aus dem Schaufenster des örtlichen Trödelladens grinste mich ein Schlagzeug an. Ich überlegte hin und her… das Teufelchen auf meiner Schulter hat schließlich gewonnen und ich hab das Ding gestern tatsächlich gekauft. Der Besitzer des Ladens hat sich total gefreut.

„Wie, stand das Ding so lange bei Ihnen rum?“

„Ne, aber dauernd haben Leute drauf rumgetrommelt! Und die konnten das alle nicht! Das nervt!“

Nach ein bisschen Fachsimpelei über Phil Collins und andere Musiker machten wir uns ans Einladen. Als er meinen kleinen Wagen sah, staunte er nicht schlecht. Aber (*hebt den Zeigefinger*) nach ein bisschen Tetris-Spielen passte das Ding tatsächlich komplett rein. (Auch gut zu wissen.)

Das Schlagzeug steht jetzt bei mir im Keller. Mal sehen, wo es seinen endgültigen Platz bekommt… und zwar am besten isoliert, sodass ich nicht noch mehr Stress mit der Nachbarin kriege.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

PS: Ich las gerade, dass „Der Junge muss an die frische Luft“ verfilmt werden soll… das muss ich mir unbedingt ansehen.

PPS: Weiß jemand, wo ich gute Sticks herbekomme?

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Berlin, Berlin, ich fuhr schon wieder nach Berlin

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Als unfreiwilliges Dorfkind liebe ich große Städte. Darüber hinaus begibt es sich, dass ich Freunde in großen Städten habe. Da liegt es ja irgendwie nahe, dass man mal in diese großen Städte fährt. Von meinem letzten Ausflug möchte ich jetzt erzählen.

Die Anreise

Man möchte sich ja auch mal was gönnen, also fuhr ich ab der nächstgrößeren Stadt mit ICEs Richtung Berlin. Ich probierte zum ersten Mal Handytickets aus und musste keine Angst haben, dass die wegen leerem Akku nicht angezeigt werden können – im ICE ist ja an jedem Platz eine Steckdose. Es funktionierte alles ganz gut, nur dass ich mich wunderte, warum meine Reservierung im „Familienbereich“ lag. Ich teilte mir den Vierer mit einer kleinen Familie, bestehend aus einem lebhaften Mädchen, der sich kümmernden Mutter und dem sich hinter englischer Literatur versteckenden Vater. Mit 20 Minuten Verspätung kam ich in Spandau an.

Ich hatte mir auf Google Maps angesehen, wo das Hotel liegt, rechnete aber nicht damit, dass ich im Dunkeln durch eine kaum beleuchtete Straße laufen musste. Rechts von mir ein Autobahnzubringer, links ein Friedhof. Und das, wo ich ein Schisser vor dem Herrn bin. Ich schaffte es aber, unversehrt im Hotel anzukommen.

Das Hotel

Es zeigte sich, dass ich Hotelbeschreibungen immer ganz genau lesen sollte. Bei der Ankunft stellte ich nämlich fest, dass ich eine Zimmerkategorie mit Etagenbad und -klo gebucht hatte. Ich wusste gar nicht, dass das in einem Dreisternehotel überhaupt möglich ist. Nun gut, wieder was dazugelernt.

Als ich dann merkte, dass das so genannte Restaurant nur für Frühstück und die Bar alles andere als einladend war, entschied ich mich, dass ich nicht mehr Zeit als nötig im Hotel verbringe. Abendessen gab es in der Stadt (siehe unten). Nach ein paar Cartoons im Fernsehen bettete ich mich auch schon zur Ruhe. Naja, zur kaum vorhandenen Ruhe. Die Fenster ließen sich nicht wirklich abdunkeln, also hatte ich das ganze schöne Licht von der A100 im Zimmer. Und laut war’s stellenweise auch.

Minimal erholt ging ich zum Frühstücksbuffet, um zu merken, dass dort anscheinend gelegentlich Taschendiebe unterwegs sind. (Mir wurde nichts geklaut, ich habe nur die Warnschilder gesehen.) Der Feta vom Buffet war anscheinend schlecht. Nun denn, wie gesagt, ich wollte dort eh nicht mehr Zeit als nötig verbringen, ich habe also schnell ausgecheckt. Wer demnächst vorhat, in Berlin zu übernachten, dem nenne ich auf Anfrage gern den Namen des Hotels, damit er dort nicht nächtigen muss.

Die Gastronomie

Ich konsultierte Google Maps, um zu schauen, wo es in Hotelnähe etwas Gutes zu futtern gibt. Italienisch mochte ich ja schon immer gern, also gewann letztlich der in Hotelnähe befindliche Italiener (auch hier gilt, dass ich auf Anfrage gern den Restaurantnamen nenne). Ich genoss eine exzellente Tomatencremesuppe und total leckere Makkaroni mit Rinderfiletstückchen. (Und einen Gratis-Amaretto.)

Die Stadt

Nach der Flucht aus dem Hotel beschloss ich, mir in meiner knapp bemessenen Zeit zumindest noch eine Sehenswürdigkeit anzusehen. Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche kannte ich schon, nicht aber den nebenstehenden Neubau. Und genau den sah ich mir an. Ich bin normalerweise nicht so für moderne Kirchen, die hier hatte mir aber wirklich gut gefallen.

Spaß in der Stadt

Ich wollte am Alex einen Freund treffen. Ich war schon x Mal da und ich war sogar pünktlich, lief aber wegen der ganzen Buden trotzdem wie ein Eumel über den Platz. Nun gut, schlussendlich fand man sich… um zu merken, dass der Weihnachtsmarkt anscheinend erst ab 12 langsam zum Leben erwacht. War aber auch ein Erlebnis, mitten am Tag in einer belebten Stadt über einen ausgestorbenen Weihnachtsmarkt zu laufen.

Wir unternahmen Krams (TM) und hatten wirklich viel Spaß, unter anderem fand ich eine wirklich sehr wertvolle Zeitschrift mit dem Titel „Beef“ und wir merkten, dass gewisse Jugendzeitschriften… auch nicht weniger hirnlos sind als früher.

Die Abreise

Wir hatten uns so verquatscht, dass es am Ende verflucht knapp wurde mit dem Zug. (Dass ich nicht gesagt habe, dass ich meinen Koffer am Alex wieder abholen muss, könnte auch eine Rolle gespielt haben.) Hätte ich nicht meinen Freund dabeigehabt, der mir sagt, wie ich schnell von A nach B komme, hätte ich meinen ICE wohl verpasst. Ich hatte eine Reservierung und steige dann normalerweise auch in dem Wagen ein, wo sie ist, aber das wäre dann auch zu knapp geworden. Also war ich der Eumel, der den Verkehr im Gang aufhält.

Die Rückfahrt an sich verlief sehr unspektakulär. Neben mir saß ein sehr netter älterer Herr, der ein Buch „Quantenphysik und Spiritualität“ oder so ähnlich las. Ähm, okay.

Alles in allem war es klasse und ich hoffe, dass ich meine Großstadtvergnügungssucht bald wieder befriedigen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Adoptiere einen Tag

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Zwar habe ich es immer noch nicht geschafft, meinen Namen auf ein Buch zu bekommen, dafür aber immerhin wieder in ein Buch. Wollt ihr wissen, wie? Ich sage es euch.

Vor drei Millionen Jahren habe ich hier über das Projekt „Wurst mit Gesicht“ berichtet. Irgendwann landete bei einer meiner dortigen Bestellungen ein Zettel im Briefkasten. Der Mann, der schon das Wurstprojekt leitet, hat ein neues Projekt gestartet – „Adopt a day“. 365 Menschen sollten je einen Tag des Jahres 2014 beschreiben, den jeweilig tagesaktuellen Nachrichten gegenübergestellt. Die Idee klang ganz interessant, ich entschied mich also dafür, einen Tag zu adoptieren. Mein Wunschtag – der Tag, an dem ich getauft wurde – war leider nicht mehr frei, aber ich bekam einen anderen zugewiesen, den 29. April, also kurz nach der Taufe. Der Vorschlag hinter diesem Tag: mein Leben als frischgetaufte Christin zu beschreiben. Natürlich kam es ganz anders.

Der Autor hatte das Buch erstellt, weil er sich fragte, wie wichtig die großen Schlagzeilen für das Leben des Einzelnen sind. Ich habe mal versucht, das Ganze auszuwerten, und kam bei 365 Tagen auf 15,5, bei denen die von Dennis Buchmann ausgewählten Headlines irgendwie im Text vorkamen. Und es war nur deswegen so viel, weil in diesem Jahr eine Fußball-WM stattfand. (Wer sich fragt, wie ich auf den halben Tag kam: Bei einem Tag ging es um Fleischkonsum und eine Schlagzeile drehte sich um den Streit der Grünen über Fleischkonsum. Mein eigener Tag ist für die These, dass Nachrichten und das echte Leben nicht so ganz viel miteinander zu tun haben, ein prima Beweis. Headlines des Tages: Alstom-Übernahme, Snowden, Sparpaket in Frankreich und irgendein Russen-Radar. Nichts davon kommt in meinem Text vor.

Der Herausgeber der Chronik hat hinter den Schlagzeilen nicht angegeben, woher er diese hat. Es gab aber eine, da konnte ich mir schon denken, woher er sie hat („Hoffnung für festgefahrenes Kreuzfahrtschiff – Schumi bricht das Eis!“).

In dem Buch stehen viele traurige Geschichten. Unfälle, Krebs, Familienstreits in der Weihnachtszeit. Es gibt aber auch viele schöne. Neue Babys, bestandene Prüfungen, Treffen mit der großen Liebe. Ich kann die Lektüre dieses Werkes nur empfehlen. Wer es bestellen möchte, kann das hier tun: http://www.adoptaday.net/

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin (aber echt mal)

Party

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Das Leben ist eine Party.

Die coolen Kids werden sofort hereingelassen, während die uncoolen Kids um jede Möglichkeit kämpfen, eingelassen zu werden, und es entweder nicht schaffen oder nur als Getränkelieferant. Manchmal passiert auf Partys stundenlang nichts Relevantes und man sitzt einfach nur rum und quatscht. Manchmal sind Partys toll, manchmal hasst man sie. Manchmal sitzt man dort herum und denkt, dass alles scheiße ist, bis diese eine bestimmte Person auftaucht. Und auf manche Partys wäre man lieber nie gegangen, weil dort der Exfreund mit seiner Neuen auftaucht und ein öffentliches Vorspiel abhält. Bei manchen Partys merkt man auch erst hinterher, wie geil sie eigentlich wären. Manche Arten von Partys werden total gehypt und dann geht man selber hin und findet sie scheiße. Häufig traut man sich auf Partys nicht, aus sich herauszugehen. Manche Partys möchte man gar nicht verlassen und wenn die anderen merken, dass man weg ist, sind sie traurig darüber, und man musste trotzdem gehen.

Am allerwichtigsten: Partys gehen auch ohne Alkohol, aber mit machen sie mehr Spaß. 😉

Mit chipsessenden Grüßen

Die Kitschautorin

Bedeutungsschwanger, Teil 4

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Lukas und ich verbrachten einen schönen Nachmittag zusammen. Wir liefen ein wenig durchs sonnige Frankfurt, aßen ein bisschen Eis und kuschelten in meinem Bett. Die Sonne schien und bruzzelte ordentlich. Jedenfalls ließ sie offenbar die Gehirne einiger Mitmenschen ordentlich braten, wie ich nach dem Nachmittag leider denken musste.
Es hätte so schön sein können. Zeit mit Lukas verbringen, sich daran erfreuen, wie die Dinge so liefen. Und vor allem nicht das erleben, was mir passierte.

Alle Menschen dieser Welt sind sicher schon mal sehr unangenehm aufgewacht. Ist mir auch schon öfters untergekommen. Aber selten war es so schlimm wie an diesem Tag.
Lukas und ich kuschelten in meinem Bett und hatten es sehr gemütlich. So gemütlich, dass wir nach einer Weile einfach wegdösten. Ich hatte es nicht mal gemerkt, bis Aurélie in mein Zimmer stürmte wie ein Stier in die Arena. Ich musste daran denken, wie ich neulich im Fernsehen einen durchgedrehten Stier gesehen hatte, der das Publikum attackierte. Lukas und ich schreckten hoch.
„Was ist denn los?“, murmelte ich.
„Ich kann kaum glauben, dass diese hinterlistige Schlampe so etwas Ekliges macht!“, schrie sie schon fast und streckte mir einen Gegenstand entgegen, der mir in meinen noch verschlafenen Augen so vorkam wie Annas Handy.
„Wie bitte? Zeig mal her!“, antwortete ich und riss Aurélie das Teil aus der Hand. Gierig las ich das, was auf dem Display angezeigt wurde. Eine SMS von vor ein paar Stunden.
Ich bin so froh, dass ich dich kennen gelernt habe. Ich hoffe, wir können viel Zeit miteinander verbringen. Ich liebe dich. Kati.
Ungläubig wie noch nie in meinem Leben starrte ich Aurélie an. „Und was ist jetzt genau dein Problem?“
„Also, ich bitte dich! So was ist doch total ekelhaft! Mädchen und Mädchen, bah! Und überhaupt – so was zu machen, ohne uns das zu sagen. Stell dir doch mal vor, wie oft sie uns nackt gesehen hat und sich wahrscheinlich noch daran aufgegeilt hat!“ Sie schüttelte sich. Ich mich innerlich auch.
„Sag mal, hast du sie noch alle? Es ist überhaupt nicht unnatürlich, wenn zwei Frauen was für einander empfinden! In welchem Jahrhundert lebst du eigentlich? Und wie würde es dir eigentlich gehen, wenn dir jeder Kerl pauschal unterstellen würde, du würdest dich an ihm aufgeilen? Sag mal, geht’s noch?“ Meine Stimme steigerte sich fast bis zum Überschlag. Lukas, der bis dahin nur still dagesessen und sich nicht getraut hatte, sich irgendwie zu äußern, stupste mich an und zeigte mit seinem Kinn auf die Tür. Und da stand Anna.
Ihr Mund stand offen. Das wäre mir wahrscheinlich auch so gegangen.
„Was… was machst du denn hier?“, stammelte ich hilflos. Ohne ein Wort ging sie zu mir und nahm mir das Handy aus der Hand. Dann starrte sie Aurélie an. Hasserfüllt. In ihren Augen bildeten sich Tränen.
„Raus!“, schrie Anna und zeigte auf die Zimmertür. „Raus mit dir! Ich will dich hier nie wieder sehen!“
Aurélies Blick war nicht zu deuten. Irgendwie leer. Jedenfalls schien es nicht so, als würde Anna ihr noch irgendetwas bedeuten.
Sie schnappte sich ihre im Flur liegende Tasche und verließ das Haus.
Anna klappte auf meinem Teppich zusammen. Sie weinte sich fast das Herz raus. Es kamen verheulte Wortfetzen aus ihr raus: „Wie kann sie nur… sie akzeptiert mich nicht… will sie nie wieder sehen!“
Um sie zu trösten, nahmen Lukas und ich sie in den Arm. Aber manchmal gibt es wohl einfach keinen Trost.

You’re too complicated
We should separate it
You’re just confiscating
You’re exasperating
This degeneration
Mental masturbation
Think I’ll leave it all behind
Save this bleeding heart of mine
It’s a matter of trust
Because you don’t care about us

Anna fühlte sich schrecklich. Es ist immer schrecklich, wenn du plötzlich feststellst, dass die Leute, mit denen jahrelang eine enge Freundschaft bestand, dich auf einmal verachten und ablehnen. Noch dazu aufgrund solch einer Sache. Wie geht man damit um, wenn man gerade damit angefangen hat, eine andere Seite an sich zu entdecken, mit der man selber noch nicht so recht umzugehen weiß und dann erhält man auch noch negative Reaktionen? Anna haute es ziemlich um, verständlicherweise. Mit Kati traf sie sich nur noch zu Hause, weil sie keine fremden Blicke mehr ertragen konnte.
Aurélie ließ sich nach dem Vorfall natürlich nicht mehr blicken. Wir legten auch keinen gesteigerten Wert drauf, zu wissen, wo sie war. Es war uns egal. Wir nahmen an, dass sie die meiste Zeit bei Freddy verbrachte.
Mir war aufgefallen, dass ich ihn, seit er mit Aurélie zusammen war, kaum noch gesehen hatte. Ein wahres Kunststück, wenn man bedachte, dass ich jetzt mit Aurélie zusammenwohnte. Sie saugte wohl seine ganze Zeit auf. Viel mehr als ein paar Gespräche waren da nicht zusammengekommen.
Besonders in Anbetracht der augenblicklichen Situation musste das dringend geändert werden. Ich rief ihn an.
„Steiner?“
„Sara hier, hallo. Na, wie geht’s?“
„Bescheiden, und dir?“
„Könnte besser sein. Wieso, was ist bei dir denn los?“
„Ich könnte mich erschießen. Aurélie hängt nur noch bei mir rum und schimpft und hetzt die ganze Zeit, dass meine Ohren schon am Bluten sind.“
Dann war meine Vermutung also richtig gewesen.
„Lass mich raten: Es hat was mit Anna zu tun, stimmt’s?“
„Ja, genau. Mal ehrlich, es ist mir mittlerweile ein Rätsel, wie ich diese Frau jemals lieben konnte.“
Ich war überrascht, so etwas zu hören, und dann auch wieder nicht. „Und was willst du jetzt unternehmen? Ist sie grade bei dir?“
„An sich schon, aber sie ist grad einkaufen.“ Freddy atmete tief durch. „Was werde ich schon machen wollen? Ich seh da absolut keine Zukunft mehr. Wer will auch schon mit einer Frau zusammen sein, die so einen Scheiß redet und einem dann auch noch die ganze Zeit stiehlt? Ich werde die Sache beenden, bevor sie meine Minibutze komplett in Beschlag nimmt.“
„Gute Entscheidung“, antwortete ich. „Aber achte dabei auf deinen Ton, bevor du dir ihren heiligen Zorn zuziehst. Wer weiß, was dann noch passiert.“

Da hat man sich grad mal an 2015 gewöhnt

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und schon ist es wieder vorbei. Hier der Rückblick.

1.       Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war dein Jahr?

8. Großer Scheiß und richtig tolle Sachen.

2.       Zugenommen oder abgenommen?

Es wird wohl ungefähr gleich geblieben sein. Zumindest sehe ich nicht wesentlich fetter aus.

3.       Haare länger oder kürzer?

Mehr oder weniger gleich… irgendwie finde ich einfach, dass mir kurz vor schulterlang am besten steht.

4.       Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Gleich geblieben, würde ich sagen.

5.       Mehr Kohle oder weniger?

Bis Oktober extrem wenig, danach bekam ich Arbeit und es wurde mehr.

6.       Besseren Job oder schlechteren?

Besser.

7.       Mehr ausgegeben oder weniger?

Ein Wort: Fahrschule.

8.       Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Im Adventskalender von “Gekreuzsiegt” wurde ein Buch von Nadia Bolz-Weber verlost und ich habe es gewonnen. Und ich habe eine „Tubeclash“-BluRay gewonnen. (Dabei habe ich nicht mal einen BluRay-Spieler.)

9.       Mehr bewegt oder weniger?

Unentschieden…

10.   Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Stresskopfschmerzen und die Flitterwochenkrankheit.

11.   Davon war für dich die Schlimmste?

Ersteres.

12.   Der hirnrissigste Plan?

Ähm… zählt Extremchillen?

13.   Die gefährlichste Unternehmung?

Mit Absatzschuhen auf eine Silvesterparty zu gehen.

14.   Die teuerste Anschaffung?

Nicht sicher. Bestimmt aber irgendwas für die neue Wohnung.

15.   Das leckerste Essen?

Das müssen Mamas Weihnachtsschinken und die Kartoffelsuppe von meinem Mann und mir untereinander ausmachen.

16.   Das beeindruckendste Buch?

„Orange is the new black“ von Piper Kerman.

17.   Der ergreifendste Film?

Ich habe dieses Jahr nicht besonders viele Filme gesehen. Ich glaube, diese Trophäe geht an „Spectre“, weil er so spannend war.

18.   Die beste CD?

„Russendisko Hits 2“.

19.   Das schönste Konzert?

Ich war dieses Jahr auf keinem Konzert.

20.   Die meiste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Mann.

21.   Die schönste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Mann.

22.   Zum ersten Mal getan?

Internet bestellt. Eine Abschlussarbeit geschrieben. Bei einer wichtigen Prüfung durchgefallen (und das gleich zwei Mal). In Bochum gewesen. Nicht jugendfreie Dinge. Auto gefahren. Standesamtlich geheiratet (und das hoffentlich auch zum letzten Mal). Paintball gespielt (das sicher nicht zum letzten Mal). Ein wissenschaftliches Interview geführt.

23.   Nach langer Zeit wieder getan?

In einem Dorf gewohnt. In Polen gewesen. Eine Herrentoilette aufgesucht. Meine alte Schule besucht. Ein ehemaliges KZ besucht.

24.   Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Stress mit Vodafone. Stress mit der Nachbarin. Stress mit Freunden. Spam (on- und offline). Stress durch Nazis. Religiöse Intoleranz. Fremdenfeindlichkeit im Allgemeinen. Knapp vier Monate ohne Küche. Betrunkene Fußballfans. Stutenbissigkeit. Bürokratie. Freipinkelnde Idioten. Stress mit Verwandten. Ein kaputtes Lenkradschloss. Gewisse Paketzusteller (ja, ich meine euch, Hermes). Unfähige Kassiererinnen. Faule Beamte. Einen kaputten Computer beim TÜV. Nervosität. Ewig lange Arbeitssuche. Leute, die mit mir spielen.

25.   Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Die Sinnhaftigkeit meiner Arbeit.

26.   Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Einen Kurzurlaub.

27.   Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Essen natürlich.

28.   Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Ja, ich will.“

29.   Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Ich glaube, siehe Frage 28.

30.   Dein Wort des Jahres?

Hochzeit.

31.   Dein Unwort des Jahres?

Nachbarin.

32.   Dein(e) Lieblingsblogs des Jahres?

„Nachrichten vom Abgrund der menschlichen Dummheit“.

33.   Verlinke deine Rückblicke der vorigen Jahre.

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/01/01/jahresruckblick-2011/

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/12/23/soundtrack-of-2012/

https://kitschautorin.wordpress.com/2013/01/01/2013-omfg/

https://kitschautorin.wordpress.com/2014/01/01/jahresruckblick-2013/

https://kitschautorin.wordpress.com/2015/01/01/2015-yeh/

Mit freundlichen Grüßen und Wünschen für das Jahr 2015

Die Kitschautorin

Untersuchung einer „Bravo Girl“

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Als ich heute Mittag wegen eines Nudelsoßen-und-Süßigkeiten-Einkaufs zur Kasse latschte, lief ich am Zeitschriftenstand vorbei und dachte: Diese Gelegenheit kann ich nicht ungenutzt verstreichen lassen. Also gibt es heute zum ersten Mal seit Dezember 2012 einen Eintrag, der sich komplett einer Jugendzeitschrift widmet – der Bravo Girl.

Die vorgestellten Stars

Ich konnte mal wieder feststellen, dass die heute von der Allgemeinheit verehrten Stars nicht die aus meiner Zeit sind. Auf Seite 4 wird Katy Perrys Schmuckkollektion vorgestellt. Ich kann diese Frau nicht riechen. Eine Frau, die ein wahnsinnig erfolgreiches Lied darüber herausgebracht hat, dass es ja so toll ist, dass sie als Frau Frauen küsst. Ja, ich gestehe, dass ich mir diese Single auch mal gekauft habe. Das war aber, bevor ich gemerkt habe, dass Katy Perry eine Aufmerksamkeitshure ist, die das alles nur behauptet hat, um einen Charterfolg abzugreifen, und in mehreren Interviews gesagt hat, dass sie nicht das geringste bisschen lesbisch oder bi ist.

Jungs

Für die typische Bravo-Girl-Leserin ist es unheimlich wichtig, zu erfahren, wie Jungs ticken (die meist als Boys bezeichnet werden). In der aktuellen Ausgabe findet sich auf Seite 15 ein Artikel eines männlichen Jungexemplars der Gattung Homo sapiens, der eine Freundin hat, die nicht will, dass er Jogginghosen trägt. Ich verstehe ja schon nicht, warum die Freundin sich so darüber aufregt, es wird dann aber noch abgedrehter, weil irgendwann rauskommt, dass seine Freundin grundsätzlich den BH auszieht, wenn sie nach Hause kommt. Ich hoffe, der Kerl haut bald irgendwann richtig auf den Tisch, so wie angekündigt. So kann das ja nicht weitergehen. Auf das BH-Problem geht auch die Bravo-Girl-Mitarbeiterin ein, die sich in einem Kommentar an Mädchen wie die oben genannte Freundin widmet.

Auch den BH kannst du mal weglassen. Ganz ehrlich: Er liebt ja schließlich dich, nicht deinen Kleiderschrank!

Mein erster Gedanke: Ich glaube, es herrscht sogar Freude darüber, wenn frau den BH weglässt…

Auf Seite 60 dürfen einige Jungen ihre Meinung zum Thema “Beziehung im Herbst” abgeben. Der fünfzehnjährige Lukas sagt zu seinem Beziehungsstatus:

Ich hab zwar keine Freundin, bin aber auch nicht wirklich single – es ist kompliziert! (lacht)

“Sie glaubt, ich liebe sie, aber in Wirklichkeit will ich nur ne günstige Gelegenheit zum Ficken!”

Mode

Wenn ein Teil hohe Qualität besitzt und fair produziert wurde, darf es auch ein wenig mehr kosten. Anzahl der Produkte der Modestrecken, die teuer sind und auf die meine Kriterien garantiert nicht zutreffen: 52.

Tests

Auf Seite 23 gibt es einen Test darüber, wer an erster Stelle steht – man selbst, Freunde oder der Schwarm. Ich möchte drei Punkte dazu anmerken.

1.) Frage 5 lautet:

Deine Klasse macht jetzt jeden Freitag eine Party. Bist du dabei?

Mir fehlt die Antwortmöglichkeit “Nein, weil man mich nicht einladen würde, aber es ist nicht schade drum, weils eh alles blöde Spacken sind”.

2.) Ich kriege das Ergebnis, ich sei mir selbst am wichtigsten. Ich will mir zwar selbst kein Ausbleiben von Egoismus bescheinigen, aber mir fällt mindestens eine Person ein, die mir wichtiger ist als ich selbst. Sie sitzt rechts neben mir und trägt einen zu meinem passenden Ring.

3.) Wieso gehen die Macher solcher Zeitschriften meistens davon aus, dass die Leserin noch keinen festen Freund hat? Die Leserschaft der Bravo Girl ist laut Wikipedia 12 bis 19 Jahre alt, laut diesem Artikel hier haben Mädchen ihren ersten festen Freund im Alter von 13 Jahren.

Auf den Seiten 70 bis 73 befindet sich ein Test mit dem Titel “Macht dein Style Jungs an?”. Die erste Frage geht darum, was man sich im Fernsehen am liebsten ansieht. Ich wusste gar nicht, was ich antworten sollte, weil ich seit über drei Jahren keinen Fernsehanschluss mehr habe und alle vorgestellten Sendungen als Müllfernsehen bezeichnen würde. Ich habe dann die Antwort angekreuzt, in der “Shopping queen” vorkam, weil ich das immerhin schon mal gesehen habe, auch wenn ichs kacke fand.

Frage 5 dreht sich um das coolste Topmodel. Irgendwas musste ich ja ankreuzen, also habe ich Erin Wasson genommen, obwohl ich alle zu dürr finde (und Heidi Klum überzeugt auch noch junge Frauen im Fernsehen davon, dass das cool ist).

Bei Frage 7 (“Deine Freundin hat ein neues cooles Kleid, was machst du?”) weiß ich gar nicht, was ich antworten soll, weil mir die Antwortmöglichkeit “Ich kaufe es einfach nach” fehlt. Es gibt nur “Ich frag sie, ob es okay ist, wenn ich es mir nachkaufe”. Ich frag sie doch nicht vorher um Erlaubnis!

Mein Testergebnis ist “Sweet Girl”, das zwar an sich relativ gut auf mich passt, in der Beschreibung steht aber auch, dass ich ein gutes Gefühl für Trends habe. Dabei gehen mir Trends am Arsch vorbei.

Ein anderes mögliches Testergebnis wäre “Style-Queen” gewesen, es schließt mit folgendem Satz:

Also schalt mal ‘nen Gang runter, bevor du mit deinem Style Mister Right verschreckst. Zwinkerndes Smiley

Wenn Mister Right ansatzweise brauchbar ist, wird er sich von so was Unwichtigem wie “Style” nicht abschrecken lassen.

Qualitativ hochwertiger Journalismus

Auf den Seiten 24 und 25 befindet sich ein Artikel darüber, dass Mädchen auch mal böse sein dürfen. In dem Abschnitt über Faulenzer steht folgender Satz:

Wissenschaftler raten Eltern dazu, ihren Kindern genügend Raum zum Faulenzen und Langweilen zu lassen.

Wäre es denn so ein großes Problem gewesen, wenigstens einen Wissenschaftler, der das behauptet, namentlich zu nennen?

Auf den Seiten 78 und 79 gibt es einen Bericht über eine Zwanzigjährige, die in einer Seehundstation arbeitet. Wobei Bilder 75 Prozent der Doppelseite ausmachen.

Moralisch fragwürdiges Verhalten

Im Artikel übers Böse-sein-Dürfen steht Folgendes:

Aber wenn das Outfit der Angeberin aus der Parallelklasse so was von daneben ist? Der Klassenschwarm sich sieben Mal am gleichen Wort verschluckt hat? Die Absage der Freundin auf deine Einladung echt bescheuert ist? Dann muss das raus! Lästern ist sooo lustig! Und wichtig für die Gemeinschaft: Es stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gruppe – tschakka!

Es ist auch lustig, wenn sich ein Kerl in einer Videomissgeschicke-Sendung mit einem Fahrrad auf die Schnauze legt, dem Radfahrer tut das trotzdem total weh. Passt auch nicht so wirklich dazu, dass einer Dreizehnjährigen auf Seite 33 Tipps gegeben werden, wie sie einer gemobbten Mitschülerin helfen kann.

Die Sorgenecke

Auf Seite 32 beklagt sich eine Vierzehnjährige darüber, dass ihre Eltern sie wegen schlechterer Noten jeden Tag, sogar in den Ferien, total viel und total schwer lernen lassen. Ich kenne sie zwar nicht, aber ich habe den Verdacht, dass dieses total schwere Üben daraus besteht, dass sie überhaupt irgendwas machen muss.

Auf Seite 33 macht sich eine Fünfzehnjährige Sorgen darüber, dass ihre Brüste nicht mehr wachsen. Das Team weist darauf hin, dass Brüste noch bis zum 20. Lebensjahr wachsen können. Das ist so nicht ganz richtig – meine sind z.B. noch gewachsen, als ich über die 20 hinaus war…

Weiter unten fragt eine ebenfalls Fünfzehnjährige, ob sie schwanger sein könnte, weil beim Sex mit ihrem Freund das Kondom abgerutscht ist. Unabhängig davon, ob ja oder nein – wenn Gefahr im Verzug ist, meldet man sich doch nicht beim Bravo-Girl-Team, sondern beim Gynäkologen!

Peinliche Erlebnisse

Auf Seite 61 erzählt eine Sechzehnjährige, dass sie ihre Gitarre vorm Schulgebäude noch mal auspackte, weil sich ihr Abholservice verspätete, ein vorbeigehender Fußgänger ihr ein Geldstück hinwarf und in dem Augenblick ihr Schwarm kam und sie auslachte. Dieser Vorgang wird mit “Wie peinlich ist das bitte?!” kommentiert. Ich würde sagen: Elena, du kannst froh sein, dass sich dein Schwarm enttarnt hat. Wenn er dich wirklich mögen würde, hätte er dich nicht ausgelacht.

Weiter unten berichtet ein Fünfzehnjähriger, dass er sich vor seiner großen Liebe darüber ausließ, wie blöd er weibliche Wesen mit roten Haaren und Sommersprossen findet. Pech für ihn: In dem Augenblick tauchten die Mutter und die Schwester der Angebeteten auf. Rothaarig, sommersprossig. Tja, Lästern ist wohl doch nicht immer so toll, was?

10 verrückte Jobs

Das ist mal ein wirklich cooler Artikel. Ich habe noch nicht gewusst, wie man Tatortreinigerin, Glasaugenmacherin oder Unterwasserschweißerin werden kann. Ufologin ist allerdings ein Job, für den man den typischen Bravo-Girl-Leserinnen erst mal beibringen müsste, dass Schule im Allgemeinen wichtiger ist, als zu wissen, wie man sich am besten schminkt oder stylt. Ohne Astrophysikstudium wird aus der coolen Ufo-Job-Chance nämlich nichts.

Die Überraschung des Tages

Die Youtuberin Bibi gibt auf Seite 64 bekannt, dass sie den Tipp fürs richtige Kämmen (erst Spitzen, dann nach oben hocharbeiten, sonst gibts Knoten) von ihrem Papa gelernt hat.

Wie man Freundschaften so richtig zum Blühen bringt

Empfohlen werden unter anderem ein Zauber mit grünen Knöpfen, einer grünen Schnur, einer Haarsträhne, Rosenöl und Rosen sowie einer mit Spielkarten. Srsly?

Bravo-Girl-Humor

Lebensende mit drei Buchstaben? – Ehe.

Der schnellste Weg zum Herzen eines Mannes? – Durch die Brust mit einem scharfen Messer.

Wohin guckt ein Typ als Erstes, wenn er eine schöne Frau sieht? – Zu seiner Freundin, ob sie ihn beobachtet.

Soziales Gewissen

In dem 82 Seiten umfassenden Heft gibt es ganze zwei Seiten, die sich um etwas anderes als den üblichen Styling-Schule-Jungsscheiß drehen (der Seehund-Artikel).

Fazit

Die Schülerin “Bravo Girl” hat große Defizite in fast allen Fächern aufgezeigt und muss das Schuljahr daher wiederholen.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin