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Schlagwort-Archive: facepalm

Das Beste von letzter Woche bis jetze

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Tagesordnungspunkt 1: Literatur

Neulich las ich ja „Der Junge muss an die frische Luft“ von Hape Kerkeling. Vermutlich dadurch animiert lieh ich mir auf der Arbeit seinen Reisebericht „Ich bin dann mal weg“ aus. Es war wieder toll, es zu lesen. Ich könnte jetzt einiges darüber erzählen, was er geschrieben hat, aber das würde dem Werk vermutlich nicht gerecht werden, also lest es lieber selbst. Nur über eine Szene möchte ich hier mal kurz ein paar Worte verlieren.

Irgendwo in Spanien kauft sich Hape Kerkeling eine Süddeutsche und liest sie. In der Zeitung ist auch ein Artikel darüber, dass Franz Müntefering alle schwulen Politiker dazu aufforderte, sich öffentlich zu outen, weil Schwule ja nun mal Menschen wie alle anderen seien. Die CSU ist dagegen, Begründung: Sexualität sei Privatsache eines jeden. Hape Kerkeling wird zu Recht total wütend darüber. Er gibt zu bedenken, dass ja auch niemand etwas dagegen habe, wenn ein Mann und eine Frau in aller Öffentlichkeit heiraten et cetera. Im Anschluss gibt er dann noch ein paar sehr wütende Statements zum Thema „Katholische Kirche und Homosexualität“ ab. Stellvertretend sei hier dieser Satz genannt, der meine Meinung dazu im Prinzip auch komplett wiedergibt:

Glauben die ernsthaft, dass Gott genauso kleingeistig und ideologisch wie sie selber ist?

(Ich muss das Buch bald mal wieder zurückgeben… aber es gefällt mir so gut… hach.)

Pilgern steht ja auch auf meiner Löffelliste. Mal sehen, wann ich das schaffe. Ich habe ja auch noch gar keine Ahnung, wo ich gerne pilgern würde und wie lange. Und wie viel mein armer, relativ schwach trainierter Körper aushält. (Tipps gerne in die Kommentare!)

Tagesordnungspunkt 2: Zeugnisse

Ich lebe und arbeite in Niedersachsen. Vor kurzem gab es hier Zeugnisse und am Dienstag kam eine Mutter mit ihrem Sohn beim Gemeindetreff vorbei. Und ich sag mal so, ich war meiner Mutter hinterher sehr dankbar dafür, dass sie nie in meiner Anwesenheit ihren Freundinnen mein Zeugnis gezeigt und detailliert die weitere Schullaufbahn erörtert hat.

Tagesordnungspunkt 3: Schlagzeug

Am Sonntag war ich mit einem Freund unterwegs und aus dem Schaufenster des örtlichen Trödelladens grinste mich ein Schlagzeug an. Ich überlegte hin und her… das Teufelchen auf meiner Schulter hat schließlich gewonnen und ich hab das Ding gestern tatsächlich gekauft. Der Besitzer des Ladens hat sich total gefreut.

„Wie, stand das Ding so lange bei Ihnen rum?“

„Ne, aber dauernd haben Leute drauf rumgetrommelt! Und die konnten das alle nicht! Das nervt!“

Nach ein bisschen Fachsimpelei über Phil Collins und andere Musiker machten wir uns ans Einladen. Als er meinen kleinen Wagen sah, staunte er nicht schlecht. Aber (*hebt den Zeigefinger*) nach ein bisschen Tetris-Spielen passte das Ding tatsächlich komplett rein. (Auch gut zu wissen.)

Das Schlagzeug steht jetzt bei mir im Keller. Mal sehen, wo es seinen endgültigen Platz bekommt… und zwar am besten isoliert, sodass ich nicht noch mehr Stress mit der Nachbarin kriege.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

PS: Ich las gerade, dass „Der Junge muss an die frische Luft“ verfilmt werden soll… das muss ich mir unbedingt ansehen.

PPS: Weiß jemand, wo ich gute Sticks herbekomme?

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Berlin, Berlin, ich fuhr schon wieder nach Berlin

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Als unfreiwilliges Dorfkind liebe ich große Städte. Darüber hinaus begibt es sich, dass ich Freunde in großen Städten habe. Da liegt es ja irgendwie nahe, dass man mal in diese großen Städte fährt. Von meinem letzten Ausflug möchte ich jetzt erzählen.

Die Anreise

Man möchte sich ja auch mal was gönnen, also fuhr ich ab der nächstgrößeren Stadt mit ICEs Richtung Berlin. Ich probierte zum ersten Mal Handytickets aus und musste keine Angst haben, dass die wegen leerem Akku nicht angezeigt werden können – im ICE ist ja an jedem Platz eine Steckdose. Es funktionierte alles ganz gut, nur dass ich mich wunderte, warum meine Reservierung im „Familienbereich“ lag. Ich teilte mir den Vierer mit einer kleinen Familie, bestehend aus einem lebhaften Mädchen, der sich kümmernden Mutter und dem sich hinter englischer Literatur versteckenden Vater. Mit 20 Minuten Verspätung kam ich in Spandau an.

Ich hatte mir auf Google Maps angesehen, wo das Hotel liegt, rechnete aber nicht damit, dass ich im Dunkeln durch eine kaum beleuchtete Straße laufen musste. Rechts von mir ein Autobahnzubringer, links ein Friedhof. Und das, wo ich ein Schisser vor dem Herrn bin. Ich schaffte es aber, unversehrt im Hotel anzukommen.

Das Hotel

Es zeigte sich, dass ich Hotelbeschreibungen immer ganz genau lesen sollte. Bei der Ankunft stellte ich nämlich fest, dass ich eine Zimmerkategorie mit Etagenbad und -klo gebucht hatte. Ich wusste gar nicht, dass das in einem Dreisternehotel überhaupt möglich ist. Nun gut, wieder was dazugelernt.

Als ich dann merkte, dass das so genannte Restaurant nur für Frühstück und die Bar alles andere als einladend war, entschied ich mich, dass ich nicht mehr Zeit als nötig im Hotel verbringe. Abendessen gab es in der Stadt (siehe unten). Nach ein paar Cartoons im Fernsehen bettete ich mich auch schon zur Ruhe. Naja, zur kaum vorhandenen Ruhe. Die Fenster ließen sich nicht wirklich abdunkeln, also hatte ich das ganze schöne Licht von der A100 im Zimmer. Und laut war’s stellenweise auch.

Minimal erholt ging ich zum Frühstücksbuffet, um zu merken, dass dort anscheinend gelegentlich Taschendiebe unterwegs sind. (Mir wurde nichts geklaut, ich habe nur die Warnschilder gesehen.) Der Feta vom Buffet war anscheinend schlecht. Nun denn, wie gesagt, ich wollte dort eh nicht mehr Zeit als nötig verbringen, ich habe also schnell ausgecheckt. Wer demnächst vorhat, in Berlin zu übernachten, dem nenne ich auf Anfrage gern den Namen des Hotels, damit er dort nicht nächtigen muss.

Die Gastronomie

Ich konsultierte Google Maps, um zu schauen, wo es in Hotelnähe etwas Gutes zu futtern gibt. Italienisch mochte ich ja schon immer gern, also gewann letztlich der in Hotelnähe befindliche Italiener (auch hier gilt, dass ich auf Anfrage gern den Restaurantnamen nenne). Ich genoss eine exzellente Tomatencremesuppe und total leckere Makkaroni mit Rinderfiletstückchen. (Und einen Gratis-Amaretto.)

Die Stadt

Nach der Flucht aus dem Hotel beschloss ich, mir in meiner knapp bemessenen Zeit zumindest noch eine Sehenswürdigkeit anzusehen. Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche kannte ich schon, nicht aber den nebenstehenden Neubau. Und genau den sah ich mir an. Ich bin normalerweise nicht so für moderne Kirchen, die hier hatte mir aber wirklich gut gefallen.

Spaß in der Stadt

Ich wollte am Alex einen Freund treffen. Ich war schon x Mal da und ich war sogar pünktlich, lief aber wegen der ganzen Buden trotzdem wie ein Eumel über den Platz. Nun gut, schlussendlich fand man sich… um zu merken, dass der Weihnachtsmarkt anscheinend erst ab 12 langsam zum Leben erwacht. War aber auch ein Erlebnis, mitten am Tag in einer belebten Stadt über einen ausgestorbenen Weihnachtsmarkt zu laufen.

Wir unternahmen Krams (TM) und hatten wirklich viel Spaß, unter anderem fand ich eine wirklich sehr wertvolle Zeitschrift mit dem Titel „Beef“ und wir merkten, dass gewisse Jugendzeitschriften… auch nicht weniger hirnlos sind als früher.

Die Abreise

Wir hatten uns so verquatscht, dass es am Ende verflucht knapp wurde mit dem Zug. (Dass ich nicht gesagt habe, dass ich meinen Koffer am Alex wieder abholen muss, könnte auch eine Rolle gespielt haben.) Hätte ich nicht meinen Freund dabeigehabt, der mir sagt, wie ich schnell von A nach B komme, hätte ich meinen ICE wohl verpasst. Ich hatte eine Reservierung und steige dann normalerweise auch in dem Wagen ein, wo sie ist, aber das wäre dann auch zu knapp geworden. Also war ich der Eumel, der den Verkehr im Gang aufhält.

Die Rückfahrt an sich verlief sehr unspektakulär. Neben mir saß ein sehr netter älterer Herr, der ein Buch „Quantenphysik und Spiritualität“ oder so ähnlich las. Ähm, okay.

Alles in allem war es klasse und ich hoffe, dass ich meine Großstadtvergnügungssucht bald wieder befriedigen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Neulich im Internet

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Forendiskussionen

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Kurz kommentiert (mehr oder weniger), Teil 39

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Zurzeit bin ich wieder häufiger in der Stadt unterwegs, in der ich lange gelebt habe, weil ich dort jetzt arbeite. Und in der Nähe meiner Arbeitsstelle habe ich an einer Bushaltestelle neuartige Kondomwerbung entdeckt. Diese Werbung gibt es auch an vielen anderen Bushaltestellen der viertgrößten Stadt Niedersachsens und sogar in meiner bescheidenen Heimat. Und in Hannover gibt es die Werbung auch, denn der Vorsitzende der Jungen Alternative Niedersachsen hat sie dort gesehen.

http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/AfD-Nachwuchs-will-Sex-Plakate-verbieten-lassen

Ich las diese Nachricht und dachte: Was, bitte, soll das? Sexuelle Aufklärung lebt doch von Offenheit. Wie will Herr Hauptstein das denn bitte anders machen? Und warum muss man unbedingt dagegen klagen? Ich frage mich, was vom AfD-Nachwuchs noch alles kommt.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Schwere Prüfungen

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Schwere Prüfung Nr. 1: Die Praktische

Gestern habe ich ja schon einen kurzen Eintrag dazu gemacht. Ich habe gestern die praktische Fahrprüfung Klasse B bestanden. Allerdings erst im zweiten Anlauf. Ich habe nur einen Fahrfehler, allerdings heißt der „Nervosität“. Beim ersten Versuch ließ ich mich davon ablenken, dass der Fahrlehrer und der Prüfer miteinander quatschten, fuhr beim Abbiegen auf den Busstreifen und lenkte panisch auf den Autostreifen. Klarer Fehler, durchgefallen.

Der zweite Versuch lief so einigermaßen, trotz Nervosität. Aber dann würgte ich, beim Anfahren nach der Gefahrenbremsung, den Motor ab. Und einmal fuhr ich geradeaus, wo der Prüfer mich angewiesen hatte, rechts abzubiegen. Und auf dem Einfädelungsstreifen vorm TÜV standen wir ewig herum…

  • Tja, Frau Kitschautorin, ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, ob ich Sie bestehen lasse.
  • Bitte sagen Sie Ja!
  • *streckt Hand hin* Herzlichen Glückwunsch.

Das fand ich schon ein bisschen gemein, aber ich war viel zu glücklich, als dass ich ihm das wirklich übelnehmen würde. Jetzt wird man sehen, wohin mich meine erste selbstständige Autofahrt führt. Hauptsache, mir passiert nicht das, was Monsieurs Tante passiert ist – sie hat sich nach den ersten 300 Metern einen Nagel in den Reifen gefahren…

Schwere Prüfung Nr. 2: Mein Ex-Arbeitgeber

Ohne jetzt zu viel darüber sagen zu wollen, aber ich wusste schon früh, dass bei meinem nun ehemaligen Arbeitgeber einiges drunter und drüber geht. Dazu kommt jetzt noch, dass ich seit genau vier Wochen auf mein Gehalt aus der Anstellung als Honorarkraft warte. Informationen bekomme ich immer nur, wenn ich x Mal nachhake, und man hat mir mehrmals gesagt, das Geld müsse aber bald da sein, ist es aber nicht. Ich gebe den Leuten jetzt noch zwei Tage und dann setze ich einen schönen Brief auf.

Schwere Prüfung Nr. 3: Was man manchmal so liest

Aus beruflichen Gründen habe ich heute ein Stadtmagazin gelesen. In diesem gab es eine Anzeige von einem Verein, der Vorschulunterricht erteilt.

Leistungsdruck verspüren die Kleinen schon sehr früh, da die Entscheidung über die weitere Schullaufbahn bereits in der Grundschule fällt.
Und die Konsequenz daraus ist, dass man den Kindern schon vorm sechsten Geburtstag Wissen reinquälen will? Ich versteh’s nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Die Kitschautorin

Ich war schon wieder weg

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Und genau darüber berichte ich jetzt.

Zugfahrten

Es nervt mich jedes Mal wieder, dass Leute durch den ganzen Zug rennen und so alles blockieren. Vermutlich reservieren zu wenige Leute. Von meinem Platz habe ich auf der Hinfahrt jemanden verscheuchen müssen, der nicht wusste, dass man auch kurz vor der Abfahrt noch reservieren kann. Es gibt sicher auch Leute, die keine 4,50 bezahlen wollen, aber die müssen ja nicht den Gang verstopfen. Wenn man ohne Reservierung einen Platz will: entweder den Schaffner fragen, sich ins Restaurant setzen oder auf die bahncomfort-Plätze – die werden selten genutzt.

Die Unterkunft

Dass ich zu der Lesung (der da) konnte, kam relativ kurzfristig. Als ich über Facebook davon erfuhr, war sie schon ausverkauft. Litcologne bietet aber eine Tauschbörse an und so kam ich doch an eine Karte. Zweieinhalb Wochen vorher. Zu Messezeiten eine günstige Unterkunft in Köln zu finden, ist irre schwer. Mein Fehler war, dass ich das zweitgünstigste Angebot gegen das günstigste getauscht habe. Es sollte einen misstrauisch machen, wenn man zu Messezeiten mit nur zweieinhalb Wochen Vorlauf ein Doppelzimmer für knapp 40 Euro bekommt.

Die Einrichtung wäre mit „spartanisch“ unzureichend beschrieben, die Bedienung im Bistro tauchte einfach nicht auf (und die Rezeption wusste nicht, warum) und mein Bett war so unbequem, dass ich Rückenschmerzen habe. Dass ich quasi die ganze Zeit ein Kirchengebäude vor der Nase hatte, war auch nicht schön, auch wenn das Gästehaus der katholischen Kirche gehörte.

Die Kölner U-Bahn Stadtbahn

Die U-Bahnen in Hamburg und Berlin fand ich toll. In Köln fand ich sie zu laut. Außerdem scheint es dort völlig normal zu sein, dass die Bahn einfach mal im Tunnel stehenbleibt. Oh, und ich hab mich auf dem Weg zur Lesung drei Mal verfahren.

Die Lesung

Es war total witzig und wenn es in Zukunft Lesungen von „Lists of note“ gibt, solltet ihr unbedingt hingehen. Wer zu faul ist, zu googeln: Shaun Usher hat viele seiner Meinung nach bemerkenswerte Listen zusammengestellt. Es sind lustige dabei (Johnny Cash), bescheuerte auch (Frauen, die gegen das Flirten sind). Es gab auch traurige. Bibiana Beglau hat eine Liste vorgelesen, die aus dem Jahr 2001 stammte. Eine Frau wollte vor der Arbeit noch wählen und kam deswegen später, das hat ihr das Leben gerettet, sie arbeitete nämlich im World Trade Center. Die Liste bestand daraus, was sie nie wieder mit ihren Kollegen von damals tun wird.

Ich fand es gut, dass Gebärdensprachdolmetscherinnen anwesend waren. Nicht nur, weil Gehörlose so gut folgen konnten. Es verlieh einigen Listen auch eine gewisse Komik. Bibiana Beglau hat zum Beispiel eine Liste über nicht zu ändernde Körpermerkmale vorgelesen.

Ich werde nicht ändern:

  • meine Brüste, bei denen einer kleine ist als die andere
  • meine Hüften, die aussehen, als hätte man Hefeteig um eine Bierkiste gewickelt

Bela B (der sich von vielen Gesten sehr beeindruckt zeigte) bat um einen Sonder-Gehörlosen-Applaus für die Dolmetscherinnen. Das geht übrigens so:

Was sonst so passiert ist

Ich habe mir einen Löffellistenwunsch erfüllen können. Ich möchte dazu gar nicht so viel sagen, wer mich kennt, der kann sich eh denken, worum es geht. Ich sage nur so viel: Es kann sehr wichtig sein, richtig herum um ein Gebäude zu laufen.

Mit freundlichen Grüßen (und kauft Shaun Ushers Bücher)

Die Kitschautorin

Da hat man sich grad mal an 2015 gewöhnt

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und schon ist es wieder vorbei. Hier der Rückblick.

1.       Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war dein Jahr?

8. Großer Scheiß und richtig tolle Sachen.

2.       Zugenommen oder abgenommen?

Es wird wohl ungefähr gleich geblieben sein. Zumindest sehe ich nicht wesentlich fetter aus.

3.       Haare länger oder kürzer?

Mehr oder weniger gleich… irgendwie finde ich einfach, dass mir kurz vor schulterlang am besten steht.

4.       Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Gleich geblieben, würde ich sagen.

5.       Mehr Kohle oder weniger?

Bis Oktober extrem wenig, danach bekam ich Arbeit und es wurde mehr.

6.       Besseren Job oder schlechteren?

Besser.

7.       Mehr ausgegeben oder weniger?

Ein Wort: Fahrschule.

8.       Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Im Adventskalender von “Gekreuzsiegt” wurde ein Buch von Nadia Bolz-Weber verlost und ich habe es gewonnen. Und ich habe eine „Tubeclash“-BluRay gewonnen. (Dabei habe ich nicht mal einen BluRay-Spieler.)

9.       Mehr bewegt oder weniger?

Unentschieden…

10.   Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Stresskopfschmerzen und die Flitterwochenkrankheit.

11.   Davon war für dich die Schlimmste?

Ersteres.

12.   Der hirnrissigste Plan?

Ähm… zählt Extremchillen?

13.   Die gefährlichste Unternehmung?

Mit Absatzschuhen auf eine Silvesterparty zu gehen.

14.   Die teuerste Anschaffung?

Nicht sicher. Bestimmt aber irgendwas für die neue Wohnung.

15.   Das leckerste Essen?

Das müssen Mamas Weihnachtsschinken und die Kartoffelsuppe von meinem Mann und mir untereinander ausmachen.

16.   Das beeindruckendste Buch?

„Orange is the new black“ von Piper Kerman.

17.   Der ergreifendste Film?

Ich habe dieses Jahr nicht besonders viele Filme gesehen. Ich glaube, diese Trophäe geht an „Spectre“, weil er so spannend war.

18.   Die beste CD?

„Russendisko Hits 2“.

19.   Das schönste Konzert?

Ich war dieses Jahr auf keinem Konzert.

20.   Die meiste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Mann.

21.   Die schönste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Mann.

22.   Zum ersten Mal getan?

Internet bestellt. Eine Abschlussarbeit geschrieben. Bei einer wichtigen Prüfung durchgefallen (und das gleich zwei Mal). In Bochum gewesen. Nicht jugendfreie Dinge. Auto gefahren. Standesamtlich geheiratet (und das hoffentlich auch zum letzten Mal). Paintball gespielt (das sicher nicht zum letzten Mal). Ein wissenschaftliches Interview geführt.

23.   Nach langer Zeit wieder getan?

In einem Dorf gewohnt. In Polen gewesen. Eine Herrentoilette aufgesucht. Meine alte Schule besucht. Ein ehemaliges KZ besucht.

24.   Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Stress mit Vodafone. Stress mit der Nachbarin. Stress mit Freunden. Spam (on- und offline). Stress durch Nazis. Religiöse Intoleranz. Fremdenfeindlichkeit im Allgemeinen. Knapp vier Monate ohne Küche. Betrunkene Fußballfans. Stutenbissigkeit. Bürokratie. Freipinkelnde Idioten. Stress mit Verwandten. Ein kaputtes Lenkradschloss. Gewisse Paketzusteller (ja, ich meine euch, Hermes). Unfähige Kassiererinnen. Faule Beamte. Einen kaputten Computer beim TÜV. Nervosität. Ewig lange Arbeitssuche. Leute, die mit mir spielen.

25.   Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Die Sinnhaftigkeit meiner Arbeit.

26.   Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Einen Kurzurlaub.

27.   Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Essen natürlich.

28.   Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Ja, ich will.“

29.   Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Ich glaube, siehe Frage 28.

30.   Dein Wort des Jahres?

Hochzeit.

31.   Dein Unwort des Jahres?

Nachbarin.

32.   Dein(e) Lieblingsblogs des Jahres?

„Nachrichten vom Abgrund der menschlichen Dummheit“.

33.   Verlinke deine Rückblicke der vorigen Jahre.

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/01/01/jahresruckblick-2011/

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/12/23/soundtrack-of-2012/

https://kitschautorin.wordpress.com/2013/01/01/2013-omfg/

https://kitschautorin.wordpress.com/2014/01/01/jahresruckblick-2013/

https://kitschautorin.wordpress.com/2015/01/01/2015-yeh/

Mit freundlichen Grüßen und Wünschen für das Jahr 2015

Die Kitschautorin