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Schlagwort-Archive: Film

Meine Poster

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Neulich sprachen ein paar sehr nette Damen und ich auf Twitter darüber, auf welche Weise wir in unserer Jugendphase unsere Zimmer bebildert haben. Besagte Damen sind ein bisschen älter als ich (ich sage aber nicht, wie alt 😉 ), also waren die Geschmäcker auch etwas anders. Pferdeposter hatte ich nie – ich mag Pferde nicht besonders, seit mich im Kindesalter mal eins in einen Elektrozaun abgeworfen hat. Aber welche hatte ich denn?

Ich habe mich gerade durch alte Fotoalben gewühlt. 2002, da war ich so 10 bzw. 11 Jahre alt, hingen dort Jennifer Lopez, Christina Aguilera, Eve (kennt die überhaupt noch irgendjemand?) und Aaliyah (schon zu diesem Zeitpunkt tot). Für spätere Jahre bin ich gerade zu faul, nachzusehen, aber auch da sind verdammt viele Musiker dabei, die ich heute nicht mehr hören würde.

Und was für Poster hängen heute bei mir? Tja…

https://goo.gl/images/SnHDbw

https://goo.gl/images/SnHDbw

https://okversand.com/de/poster/675-sowjetposter-motherland.html

Und eins von Spongebob… und dann noch eins vom sehr großartigen Film „Inglourious Basterds“, das ich aber nicht im Internet gefunden habe. Ich weiß nicht, was meine Postervorlieben über mich aussagen. Auf jeden Fall hat sich mein Geschmack seit 2002 deutlich geändert.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

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Ich liebe diese Stadt, als ob sie mein Mädel wär

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Ich mag Berlin. Leider habe ich es letztes Jahr nicht geschafft, hinzufahren, aber als ich erfuhr, dass Postmodern Jukebox da spielen, kannte ich kein Halten mehr. Sowie ich wieder Geld auf dem Konto hatte, habe ich eine Konzertkarte gekauft. Und wo ich schon mal da war, habe ich auch noch ein paar andere Sachen gemacht. Aber der Reihe nach.

Postmodern Jukebox sind eine ziemlich coole Truppe, die auf Youtube aktiv ist und da moderne Pop- und Rocksongs meist swingig und jazzig nachspielt. Ich hatte mir immer mal vorgenommen, auf eins ihrer Konzerte zu gehen, was bislang dadurch erschwert wurde, dass die Leute aus den USA kommen. Aber aktuell touren sie durch Europa. Auch in Deutschland standen mehrere Stops auf dem Plan und da ich Freunde und Bekannte in Berlin habe (und die Stadt einfach immer einen Besuch wert ist), wurds dann der.

Nach einem kleinen Zwischenstopp im Hotel und bei einem ganz guten Italiener um die Ecke ging es los zum Konzert. Die Location war schon ziemlich cool und auf der Bühne haben Postmodern Jukebox eine Riesenparty gefeiert. Vom ganzen Mittanzen taten mir hinterher die Füße weh und ich war froh um meine Turnschuhe. Wer sich einen Eindruck von der Musik verschaffen will: Dies war die zweite Nummer, die beim Konzert gespielt wurde.

Die folgenden beiden Tage verbrachte ich u.a. mit Menschen aus dem so genannten *Anführungszeichengeste* Internetz. Ich besichtigte beispielsweise eine Ausstellung zur Nordsüd-S-Bahn. Am drolligsten fand ich ein Foto aus der Nazizeit, bei dem einem festlich geschmückten S-Bahn-Zug lauter Leute den Hitlergruß machten. Letzten Sonntag war ich dann im Berliner Zoo und schaffte es endlich, die Pandas zu sehen. Das war cool, auch wenn die beiden nur dasaßen und Bambus gefressen haben.

Nach dem zoologischen Besuch machte ich mich dann auf Richtung Hohenschönhausen. Ich hatte mir immer mal vorgenommen, die Gedenkstätte des ehemaligen Stasigefängnisses zu besichtigen. Es war dort sehr bedrückend. Man hat uns erzählt, wie die Gefangenen gefoltert wurden. Die Haftbedingungen. Die Zellen hat man uns gezeigt. Und dem Einführungsfilm war zu entnehmen, dass die Verantwortlichen nach der Wende dafür kaum belangt wurden. Es war so bitter.

Als ich aus der Gedenkstätte rausging, freute ich mich, dass ich das einfach so konnte im Gegensatz zu den ganzen Gefängnisinsassen. Ich ging zurück zur Straßenbahn, setzte mich dann in eine S-Bahn, eine Regionalbahn, einen ICE, einen IC und einen RE. Dann war ich wieder daheim. Mal sehen, wann ich wieder nach Berlin fahre.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Endlich ist 2017 vorbei

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1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war dein Jahr?

Ich gebe nur deswegen noch eine 2, weil ich immer noch Leute habe, die an meiner Seite sind.

2. Zugenommen oder abgenommen?

Sehr hat es sich nicht verändert, denke ich… (Hoffe ich. Argh!)

3. Haare länger oder kürzer?

Mehr oder weniger gleich… irgendwie finde ich einfach, dass mir kurz vor schulterlang am besten steht.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Ich war wieder einmal beim Optiker und da wurde mir bestätigt, dass meine Sehkraft sich nicht verschlechtert hat.

5. Mehr Kohle oder weniger?

*wimmert leise*

6. Besseren Job oder schlechteren?

Unentschieden…

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

*wimmert lauter*

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Im Adventskalender von “Gekreuzsiegt” habe ich einen Schlüsselanhänger gewonnen. Allerdings kam der bis jetzt noch nicht an. Seltsam…

9. Mehr bewegt oder weniger?

Ungefähr 2,78 Prozent mehr.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Vier.

(Zählt ein Schleudertrauma als Krankheit oder als Verletzung?)

11. Davon war für dich die Schlimmste?

Ein extremer Skolioseanfall, der dazu geführt hat, dass ich teilweise kaum sitzen konnte und nur noch vor mich hingeweint habe.

12. Der hirnrissigste Plan?

Trotz Krankheit einen ganzen Tag lang unterwegs sein.

13. Die gefährlichste Unternehmung?

Da gab’s einige, aber es war wohl doch wieder die letzte Blutspende.

14. Die teuerste Anschaffung?

Letztlich wohl mein Bachelorabschluss, wenn mans so betrachtet…

15. Das leckerste Essen?

Ein Donut aus dem Supermarkt, in dem meine Mutter früher gearbeitet hat, 20. Januar 2017.

16. Das beeindruckendste Buch?

Wie ich es am 9. Januar 2017 schon angekündigt habe: „Der Junge muss an die frische Luft“ von Hape Kerkeling.

17. Der ergreifendste Film?

„Ich bin dann mal weg“.

18. Die beste CD?

Muse – Drones.

19. Das schönste Konzert?

Ich glaube, da gewinnen ganz knapp Max Raabe & Palast-Orchester am 4. Mai 2017 in Osnabrück. War mit meiner Mama da.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Mann.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Mann.

22. Zum ersten Mal getan?

  • online vorgebetet
  • einen akademischen Abschluss erlangt
  • Geschichten von mir eingesprochen
  • ein Instrument gekauft
  • Fan eines Mangas geworden
  • Kontaktlinsen gekauft
  • in Finnland gewesen
  • einen Kampfsportgrad erlangt
  • auf einem Festival gewesen (in Tateinheit mit: auf einem Festival gearbeitet, im Pressebereich eines Festivals gewesen, eine Band interviewt und ein Interview auf Englisch geführt)
  • mit Leuten hier aus dem Ort was unternommen
  • in der Heeder Gebetsstätte gewesen

23. Nach langer Zeit wieder getan?

  • in der Ostsee gebadet
  • jemanden aus dem Internet persönlich kennen gelernt
  • Kampfsport betrieben
  • in einer anderen Zeitzone gewesen
  • auf einer Hochzeit gewesen
  • in dem Ort gewesen, in dem ich 17 Jahre lang lebte
  • Nachhilfe gegeben
  • in einem Viersternehotel übernachtet
  • Ärger mit einem Kontrolleur gehabt

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Haufenweise Albträume, Krankheiten bei mir und anderen, der kleine Brand bei einer Nachbarin, Jobverlust, Unistress, Arschlöcher, Angst um meine Mutter, Stress mit dem Arbeitsamt, Trauer…

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Weiterzuleben.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Ein Buch.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Ganz liebe Post.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Dein Körper ist ein Kunstwerk und sollte nur von einem Künstler berührt werden.“

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Keine Ahnung, aber es war nicht halb so poetisch wie Nummer 28…

30. Dein Wort des Jahres?

Bachelor.

31. Dein Unwort des Jahres?

Ein bestimmter Name.

32. Dein(e) Lieblingsblogs des Jahres?

„Valerie und der Priester“ (wenn das zählt).

33. Verlinke deine Rückblicke der vorigen Jahre.

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/01/01/jahresruckblick-2011/

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/12/23/soundtrack-of-2012/

https://kitschautorin.wordpress.com/2013/01/01/2013-omfg/

https://kitschautorin.wordpress.com/2014/01/01/jahresruckblick-2013/

https://kitschautorin.wordpress.com/2015/01/01/2015-yeh/

https://kitschautorin.wordpress.com/2016/01/02/da-hat-man-sich-grad-mal-an-2015-gewoehnt/

https://kitschautorin.wordpress.com/2017/01/01/2017-endlich/

Mit freundlichen Grüßen und Wünschen für das Jahr 2018

Die Kitschautorin

Gelb ist eine warme Farbe

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Tagesordnungspunkt 1: Festivalzeit

Aus beruflichen Gründen war ich auf einem Metalfestival hier in der Nähe. Und ich hatte mehrere erste Male. Festival an sich, Pressebereich auf einem Festival, eine Band interviewen, die ich an dem Tag zudem zum ersten Mal gehört hatte… Ich war selten so kaputt und gleichzeitig hat es sich absolut gelohnt. Allein wegen der von mir interviewten Band, die jetzt my new brothers sind. (Ich würde euch ja ein Foto zeigen, allerdings weiß ich nicht, welches meine Redakteure für den Artikel verwenden, also ist das gerade schwierig…)

Tagesordnungspunkt 2: Gelb ist eine warme Farbe

Ich bin jemand, der bei wichtigen Prüfung tendenziell dazu tendiert, sehr nervös zu sein. Entsprechend nervös war ich auch diese Woche, als ich zur Gelbgurt-Prüfung im Ju Jutsu antreten musste. Ich ging fest davon aus, dass ich nicht bestehe, aber ich wollte nicht kneifen, zumal eine Mindestanzahl an Prüflingen vorgeschrieben war, die wir gerade so erreicht hatten. Also ging ich hin.

Am liebsten hätte ich begonnen, um es gleich hinter mir zu haben, aber jemand anders wurde zuvor drangenommen. Und fünf Minuten, nachdem ich schließlich antreten konnte, platzte irgendsoeine Aerobicfrau ins Dojo und fragte, warum wir die kleine Halle besetzen… weitere fünf Minuten brauchte der Trainer, um der Aerobicfrau zu erklären, wo der Trainingsplan hängt und dass wir nur diese Woche an dem Tag da sind und blablabla.

Dann konnte ich weitermachen… und musste zwei Mal unterbrechen, weil sich Anzug und Sport-BH dazu entschieden haben, mich zu trollen. Ich hoffe, niemand hat etwas gesehen… Nachdem mein Part vorbeiwar, spielte ich dann Gegnerin für einen anderen Prüfling und sie hat mich zwei Mal so hart auf die Matte geschickt, dass ich befürchtete, Kopfschmerzen zu kriegen. Ist aber nichts passiert.

Als Letztes war der Grüngurt-Prüfling dran. Was er vorführte, sah sehr beeindruckend aus… zumal er es geschafft hat, dem Gegner ein paar Schürfwunden zu verpassen, weswegen sie sich Wasser von mir geliehen haben, um die Matten zu putzen… mit durchschlagendem Misserfolg. Zusätzlich hatte mein Trainer gesehen, dass meine Gegnerin sich vorher mal die Hand überdehnt hatte, und er ist sehr fürsorglich. Also fragte er uns nach der Prüfung, ob alles in Ordnung sei. Als er mich sah, stockte er. „Bist wohl kein Prüfungsmensch, was?“ Nee.

Letzten Endes haben wir aber alle bestanden und ich fühle mich wie Beatrix Kiddo, oh yeah.

Tagesordnungspunkt 3: Gestern Abend in der Eisdiele

Trainingskamerad: Es ist so warm!

Ich: Ihr habt’s gut. Ihr könnt wenigstens oberkörperfrei rumlaufen.

Trainer: Och, DU kannst das auch! Ich bin ja auch für Femen. Brauchst ’nen Edding?

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Meine Hausarbeit und der WDR

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Ich studiere immer noch. Wenigstens scheint sich das Ganze langsam mal dem Ende zuzuneigen (hoffe ich). Für mein Seminar „Gute Erziehung oder Scheitern am System?“ muss ich eine Hausarbeit zum von mir gewählten Thema „Das Erziehungskonzept in den Lebensborn-Heimen“ anfertigen. Gutes Thema, viel Material. Mir fiel ein, dass es dazu vor Jahren mal einen Fernsehfilm gab, den ich auch gesehen habe. Er heißt „Sie ist meine Mutter“.

Die Hauptperson reist mit ihrer greisen Mutter nach Norwegen, wo sie in einem Lebensbornheim zur Welt kam. Sie will rausfinden, was damals wirklich passiert ist und wie tief ihre Mutter in die Nazipolitik verstrickt war. Man könnte ja nun denken, dass dieser Film gut zu meinem Hausarbeitsthema passt. Auf Twitter fragte ich nach, wo ich diesen Film bekommen könnte, und das Erste Deutsche Fernsehen antwortete mir, dass ich über den WDR einen Mitschnitt beziehen könnte.

Ich mailte also den WDR-Mitschnittservice an. Für einen Film, der 88 Minuten lang ist, möchte man 49 Euro haben. Der Preis ist einfach unverschämt. Aber nicht nur das: Man würde mir den Film „innerhalb von 6 Wochen nach Zahlungseingang“ zusenden. In 6 Wochen ist der 1. September – und ich würde sehr gerne noch dieses Semester fertig werden…

Gut, muss ich also wohl auf den Film verzichten. Oder hat irgendjemand von euch eine andere Idee?

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Dinge, die ich aus Filmen gelernt habe

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Mein Schwager hat in seinem Zimmer ein nettes Plakat „Dinge, die ich aus ‚Family Guy‘ gelernt habe“. Ich habe mich entschlossen, das mal mit Filmen zu machen, die ich gesehen habe. (Weitere Filmvorschläge bitte in die Kommentare oder per Mail an mich.)

Die fabelhafte Welt der Amélie
Die Welt steckt voller Wunder und süßer Überraschungen.

The King’s speech
Man kann trotz eigener Mängel im Leben richtig weit kommen – wenn man gute Freunde an seiner Seite hat.

Zwei glorreiche Halunken
Wenn du schießen musst, laber nicht, sondern schieß.

The American
Schöne Landschaften sind nicht alles im Leben.

Sicko
Ich kann verflucht froh sein, in Deutschland zu leben.

Der Medicus
Meine Kirche war früher ganz schön ätzend.

Toy Story
Spielzeuge können ein Eigenleben entwickeln.

Captain America – The first Avenger
Übertriebener Patriotismus geht mir auf die Nerven. (Gut, das hab ich auch vorher schon gewusst.)

Traumschiff Surprise – Periode 1
Hier würde ich jetzt gern sagen: Filme mit Til Schweiger sind scheiße. Aber damals gings mir noch nicht auf. Außerdem gibt es zumindest einen mit ihm, der gut ist… aber da wurde er nach drei Sätzen erschossen. (Siehe unten.)

Shutter Island
Man kann seinem eigenen Kopf manchmal nicht trauen.

Die Simpsons
Dumme Menschen kommen im Leben manchmal erstaunlich weit.

Russendisko
Man kann sich überall zu Hause fühlen, wenn die Voraussetzungen stimmen.

Inglourious Basterds
Christoph Waltz ist n ziemlich guter Filmbösewicht.

Django unchained
Siehe oben, außerdem, dass es manchmal sehr wichtig ist, die richtige Sprache zu sprechen.

Soloalbum
Man muss an sich selber arbeiten.

Der Vorname
Nichts ist so einfach, wie es scheint.

LOL – Laughing out loud
Schenk deine Liebe dem Richtigen!

Neukölln unlimited
Resilienz ist alles im Leben.

Who am I
Die Welt ist ganz schön klischeebehaftet.

Spectre
Egal, wie aussichtslos es aussieht, am Ende kannst du die Lage immer noch drehen.

Casino Royale
Manchen Leuten darf man nicht trauen.

Mit cineastischen Grüßen

Die Kitschautorin

Geschützt: Manga Love Story

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