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Schlagwort-Archive: job suchen

Liebe Praktikantin,

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mit Enttäuschungen im Leben muss man zurechtkommen und ich bin mir sicher, Ihr Sender hatte gute Gründe, mich nicht zu nehmen, auch wenn Sie mir die nicht genannt haben. Ich wundere mich nur ein wenig über die Sätze, die Sie verwendet haben. Sätze wie

Bitte lassen Sie sich durch diese Absage nicht entmutigen.

oder

Wir hoffen, dass Sie bald ein Ihren Vorstellungen entsprechendes Volontariat finden werden.

oder

Für Ihren weiteren persönlichen und beruflichen Weg wünschen wir Ihnen viel Erfolg und alles Gute.

sind sicher Standard, allerdings keiner, der mir gefällt. Ich wäre jedenfalls glücklicher gewesen, wenn Sie mir ohne Zuhilfenahme leerer Floskeln einfach so mitgeteilt hätten, dass ich den Volontariatsplatz nicht bekommen habe. Oder wenn wenigstens dabeigestanden hätte, warum ich ihn nicht bekommen habe, ansonsten helfen mir diese Floskeln nämlich genau gar nicht. Ich weiß, Sie machen auch nur Ihren (vermutlich nicht) bezahlten Job, aber ich glaube, die Arbeitswelt wäre doch um einiges schöner, wenn man diese Art von Korrespondenz ein wenig anders gestalten würde.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

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Eine kleine Geschichte

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Eine neunzehnjährige Verkäuferin und ein achtzehnjähriger Landmaschinenmechaniker verlieben sich ineinander. Sie ziehen zusammen. Zwei Jahre später muss er seinen Wehrdienst antreten. Es ist Oktober 1990. Die neuen Uniformen lassen auf sich warten, deswegen muss er anfangs in Jogginghosen herumlaufen.

Die beiden vermissen sich sehr und schreiben sich zahlreiche Briefe. Ungefähr neun Monate, nachdem er seinen Wehrdienst angetreten hat, bringt sie eine Tochter zur Welt. Irgendwann ist der Wehrdienst vorbei. Er muss sich eine Arbeit suchen. Aufgrund der Wende findet er schließlich im anderen Teil Deutschlands eine Stelle. Zunächst arbeitet er in seinem erlernten Beruf, später als Tiefbauarbeiter.

Einige Monate später zieht sie mit der mittlerweile einjährigen Tochter hinterher. Der Anfang ist nicht leicht, obwohl sie eine Arbeit im örtlichen Supermarkt findet, damals noch der einzige des Ortes. Es gibt in dem kleinen niedersächsischen Dorf nicht so viele Ostdeutsche und als Neulinge werden die drei neugierig beäugt. Doch schließlich leben sie sich ein. 1998 kommt ein Sohn zur Welt. Die Tochter macht 2009 nach zwölf Jahren Abitur, wird Übersetzerin und studiert später Politik und Erziehungswissenschaft. Ihren Verlobten trifft sie im Gymnasium. Sie wird sich später sehr freuen, dass ihre Eltern nach Niedersachsen ziehen konnten, sonst wäre das alles nicht passiert.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Doofe Studenten und Zukunftspläne

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Nachdem sich mein letzter Eintrag so lesen muss, als hätte ich die Hölle auf Erden erlebt, waren Mittwoch und Donnerstag einigermaßen erträglich. Die Dozentin schaffte es, interessante Schriften vorzustellen und auch anregende Diskussionen anzustoßen. Den Mund offen hatte ich, als sie von einer Situation aus der Lehrerausbildung berichtete. Praktikumsvorbereitung für Gymnasiallehramtsstudenten und es waren nicht genug Plätze an Gymnasien da. Also sollten einige an Realschulen gehen und ein Student (vermutlich nicht nur einer, aber der besonders) war total dagegen. Er fragte die Dozentin: “Können Sie dafür garantieren, dass ich das Studium nicht abbreche, wenn ich an die Realschule gehe?” Sie gestand, dass sie ihm am liebsten nahegelegt hätte, das Studium abzubrechen. Ich hätte es auch gemacht. Was für verwöhnte Kinder doch Gymnasiallehramt studieren. (Übrigens ging der Mensch dann doch an die Realschule und kam total glücklich wieder.)

Letztes Wochenende war ich ja in der zweitgrößten Stadt Deutschlands. Die Heimfahrt versüßte ich mir mit einer Geo Spezial über Shanghai, Peking und Hongkong. Mein Fernweh war geweckt. Ich hatte mir überlegt, dass ich nach China fliege, wenn ich mit meinem Mandarin-Kurs an der Uni durch bin, der drei Semester dauert – das erste habe ich schon hinter mir. Mittlerweile bin ich mit mir selbst übereingekommen, dass ich damit warte, bis ich den Bachelor in der Tasche habe. Quasi als Belohnung. Für die nahe Zukunft habe ich mir nach reichlichem Nachdenken, unter anderem in obengenanntem Seminar, etwas anderes vorgenommen: Ich würde gern den Führerschein machen. Momentan habe ich das nötige Kleingeld und bei der Jobsuche wäre eine Fahrerlaubnis auch von Vorteil. Naja, erst mal muss ich eine Fahrschule suchen. Und meine ungefähr zehn Uniaufsätze zu Ende bringen. Grr.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Religionsfeinde bitte weitergehen

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Ich habe gesagt, dass die Bibel miserabel geschrieben ist. Ich habe gesagt, dass ich nie wieder eine Kirche betrete, wenn’s nicht unbedingt sein muss. Ich habe gesagt, ich sei gottlos. Ich habe gesagt, ich sei Agnostikerin. Und mittlerweile denke ich nichts mehr davon. Wisst ihr, wie komisch man sich fühlt, wenn man auf einmal merkt, dass nichts mehr stimmt?

In den letzten Wochen hatte ich viel Zeit zum Nachdenken. Ich fragte mich, ob da nicht doch etwas ist. Und dann passierte etwas sehr Merkwürdiges. Auf einmal war da eine innere Stimme, die mir sagte, wohin es geht. Erst leise, dann immer lauter. Ich konnte nicht mehr aufhören, darüber nachzudenken. Ich sah Kopftuchträgerinnen auf der Straße und dachte: “Die wissen etwas, was ich nicht weiß.” Ursprünglich wollte ich mich noch viel länger mit unterschiedlichen Religionen beschäftigen. Dann besuchte ich einen Gesprächsabend der Evangelischen Studierendengemeinde. Und auf einmal sagte mir die Stimme ganz deutlich, wohin ich gehen soll. Nachdem ich einen Online-Glaubenskurs der Evangelischen Kirche in Deutschland mitgemacht und mit dem Pastor der für mich zuständigen Gemeinde aufgenommen habe, bin ich mir sicher: Ich möchte mich evangelisch taufen lassen.

Nach meinem Outing habe ich gute und schlechte Erfahrungen gemacht. Der Pastor, mit dem ich gesprochen habe, ist sehr offen und interessiert. Er beantwortet mir Glaubens- und Bibelfragen und hört mir zu. Auch die Gemeinde an sich scheint recht offen zu sein. Es gab dort bereits queere Gottesdienste. Mir wurde eine bestimmte Ausgabe der Bibel nahegelegt, genauer gesagt, des Neuen Testaments plus Psalmen. Sie ist sehr gut (beim Shop bestelle ich aber nicht mehr – lange Lieferzeit, keine Versandmail). Der Text ist sehr einfach gehalten und an den Seitenrändern stehen Worterklärungen. Es gibt sogar Themenseiten – so was habe ich immer gesucht. Wer mehr darüber wissen will: http://www.basisbibel.de/home/ Und was den Inhalt angeht: Mittlerweile habe ich festgestellt, dass in der Bibel zwar viel Mist steht, aber auch sehr viele schöne Geschichten – stellvertretend sei hier die Geschichte vom verlorenen Sohn genannt.

Nicht alle sind so offen, wenn man sich einer Religion zuwendet. Das stellte ich fest, als ich auf der Suche nach Taufpaten meine Großmutter anrief – eine der wenigen evangelischen Menschen, die ich kenne, und wir stehen uns an sich relativ nahe. Doch als ich sie fragte, ob sie meine Patin werden möchte, war sie nicht gerade begeistert. Der Tenor war: Sie würde es zwar machen, fragte mich aber, ob ich mich da nicht in was verrenne, und ich müsse dann ja auch Kirchensteuer bezahlen. Mein Opa tat das Ganze gleich als Quatsch ab. Ich hoffe, dass sie ihre Meinung irgendwann ändern. Vielleicht brauchen sie einfach nur etwas Zeit.

Ich bin schon gespannt, wie meine Eltern reagieren. Am Sonntag fliege ich wieder zu ihnen. Als ich Weihnachten 2011 das letzte Mal da war, hat mein Freund am Gottesdienst in der Deutschen Kirche teilgenommen. Dieses Mal komme ich einfach mit.

Viele sind der Meinung, dass man keine organisierte Religion braucht, und ich kann das sehr gut verstehen. Ich möchte aber am Gemeindeleben teilnehmen (Gottesdienste, Chor etc.) und das Ritual der Taufe ist mir sehr wichtig. Viele Menschen haben ja so ihre Probleme damit, der Kirche anzugehören, weil dort vieles einfach nicht stimmt. Ich bin aber der Meinung, dass man trotzdem einer Kirche angehören kann. Ich bin kein Andreas Englisch, der x Sachen nennt, die in der katholischen Kirche nicht stimmen, und dann trotzdem den Papst über den grünen Klee lobt. Aus dem Grund trete ich auch nicht der katholischen, sondern der evangelischen Kirche bei.

Und um das noch mal abschließend festzustellen: Ich trete der evangelischen Kirche nicht wegen einer kirchlichen Hochzeit bei und auch nicht, weil ich mir dadurch irgendwelche Vorteile bei der Jobsuche oder Ähnlichem verschaffen will. Ich tue das, weil ich glaube. Und aus diesem Grund macht es mir auch nichts aus, dass ich irgendwann mal Kirchensteuer bezahlen muss. Es geht an etwas, das ich glaube.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Das Browser-Tipp-Alphabet-Spiel

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(auf http://dasnuf.de/zeug/das-browser-tipp-alphabet/ gefunden und für cool befunden)

A – amazon.de. Weil ich ständig meine Wunschzettel aktualisiere und neue Bücher bestelle.

B – bahn.de. In letzter Zeit musste ich ziemlich oft verreisen.

C – change.org. Ich unterschreibe dort ständig irgendwelche Petitionen. Hab jetzt sogar selber eine erstellt, siehe unten.

D – duesterkitsch.jp.pn. Manche Bilder sind nett und so bin ich irgendwie hängengeblieben.

E – ehrlichforum.iphpbb3.com/forum/20934508nx3903/und-weiter-gehts-in-der-lindenstrasse-f11/. Ich habe diese Serie nur ein oder zwei Mal gesehen, dank dieser Seite bin ich aber trotzdem bestens darüber informiert, was da abgeht. Keine Ahnung, warum ich mir das durchlese, ohne die Serie zu gucken.

F – forum.fernsehkritik.tv. Mein absolutes Lieblingsforum. Smiley mit geöffnetem Mund

G – garfield.com. Weil er mir so ähnlich ist. Smiley mit geöffnetem Mund

H – hallegartlage.de. Am Samstag war ich auf dem Herbstjahrmarkt. Es war super.

I – ircstuff.de/eggdrop/iz-service/funktion/ Ich glaube, es ging um den Bot, den ich in meine IRC-Channels gesetzt habe.

J – nix. Komisch, früher hätte da mindestens das eine Video von Junesex gestanden.

K – klopfers-web.de. Meine Lieblingsinternetseite.

L – lindenstrasse.de. Siehe E.

M – massengeschmack.tv. Ich bin Abonnentin der Magazine Fernsehkritik-TV und Presseschlau.

N – ndr.de/regional/niedersachsen/emsland/index.html. Man will ja darüber informiert sein, was in der eigenen Region abgeht.

O – osradio-podcast.de. Ich habe nach meinen eigenen Beiträgen gesucht. Nein, nicht, weil ich meine Stimme so geil finde.

P – pons.eu

Q – queer.de

R – rosenhof-os.de. Meine Lieblingsdisco. Ich muss unbedingt mal wieder hin.

S – studiblog.net. Haben mich, nachdem ich dort kommentiert hatte, angeschrieben, ich solle auch für sie bloggen. Bin skeptisch.

T – twitter.com. Ich liebe Twitter einfach.

U – unblockyoutube.us. Weil es so viele Videos gibt, die ich mag, die aber in Deutschland eine Sperre haben.

V – vos.info

W – wordpress.com

X – nix

Y – youtube.com/?gl=DE&hl=de

Z – zufallsgenerator.net. Wenn ich mich mal wieder nicht entscheiden kann.

Meine Petition zum Thema “Blutspende für Männer, die Sex mit Männern haben” hat übrigens noch viel zu wenig Unterstützer! Jetzt unterschreiben und verbreiten! http://tinyurl.com/p6w37xr Die Regelung ist diskriminierend und gehört abgeschafft. Je früher das gelingt, desto besser.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Homophobia is gay

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English version below. Version française en bas.

Dieser Beitrag ist Teil des Aktionstages “Blog Action Day”. In diesem Jahr dreht er sich um Menschenrechte. Das ist zweifellos ein wichtiges Thema und obwohl ich sofort wusste, dass ich am Blog Action Day teilnehmen wollte, wusste ich lange nicht, auf welchen Bereich ich mich beschränken sollte. Ich würde in diesem Eintrag gerne über Homo-Rechte sprechen, und zwar im Besonderen über die Situation in Deutschland, Russland und den Golfstaaten.

In Deutschland haben Homophobe Gott sei Dank nicht mehr so viel zu sagen wie früher, aber es gibt sie immer noch. Ich habe in diesem Blog ja schon öfter die Familie meines Freundes erwähnt, in der Schimpfwörter für Homosexuelle fielen und x Ausführungen dazu, warum sie weder heiraten noch Kinder erziehen sollten. Ich finde, dass Menschen, die das gleiche Geschlecht lieben, nicht mehr diskriminiert werden sollten. Und daraus ergeben sich zwei Forderungen:

1.) Der Artikel drei des Grundgesetzes sollte um den Punkt “sexuelle Orientierung” ergänzt werden.

2.) Komplette Gleichstellung der gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft mit der Ehe.

Ich freue mich, in einem Land zu leben, das gleichgeschlechtlicher Liebe gegenüber noch relativ offen ist. Es gibt aber viele Menschen, die nicht dieses Glück haben: Russen und Kuwaitis zum Beispiel. Wir alle haben in den Nachrichten von den schrecklichen homophoben Gesetzen und Übergriffen auf Schwule gehört. Ich als bisexuelle und nichthomophobe Frau habe mittlerweile Angst, nach Russland zu fahren. Wer garantiert, dass mir nicht irgendwann etwas zu dem Thema rausrutscht und ich im Knast lande – oder Schlimmeres? Diese Situation darf nicht so bleiben. Man muss dagegen protestieren. Schreibt Protest-E-Mails an Politiker oder demonstriert vor russischen Konsulaten, falls es welche in eurer Nähe gibt! Hier könnt ihr nachgucken, ob sich eins in eurer Nähe befindet: http://www.russianembassy.ru/en/

Ich gebe zu, dass ich die Golfstaaten normalerweise nicht unbedingt auf dem Schirm habe. Dies änderte sich, als ich neulich diesen Artikel las: http://www.spiegel.de/politik/ausland/schwulen-test-golfstaaten-wollen-auslaender-auf-homosexualitaet-testen-a-926998.html

1.) Die Untersuchung ist unsinnig.

2.) finde ich die dahintersteckende Homophobie einfach inakzeptabel.

Das war’s soweit für heute. Ich werde mich dafür einsetzen, dass es irgendwann keine Homophobie mehr gibt, und ich hoffe, dass ihr es auch tut.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

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This post is part of the action day “Blog Action Day”. This year, it’s about human rights. Without a doubt, it’s an important matter and although I knew I immediately I wanted to take part in Blog Action Day, I didn’t know what field I should limit myself to. In this post, I would like to talk about gay and lesbian rights, in fact about the situation in Germany, Russia and the Gulf States.

Thank God, in Germany, homophobes don’t have as much say as they used to have but they still exist. In this blog, I often mentioned my boyfriend’s family who used homophobic swearwords and who explained countless times why homosexuals shouldn’t marry or raise children. In my opinion, people who love their own gender shouldn’t be discriminated against anymore. The outcome of this is:

1.) Basic Law’s Article 3 should be complemented by the point “sexual orientation”.

2.) Complete equality of civil partnership and marriage.

I’m glad to live in a country who’s relatively open towards homosexual love. However, there are a lot of people who aren’t as lucky, such as Russians and Kuwaitis. We all heard in the news about the awful homophobic laws and assaults. As bisexual and non-homophobic woman, I am afraid to go to Russia. Who can be sure I don’t accidentally do or say something on this subject and go to jail – or worse? This situation has to change. You have to protest against it. Write protest mails to politicians or demonstrate in front of Russian consulates if there are any near you! You can check here if there’s one near you: http://www.russianembassy.ru/en/

I admit that I rarely think about the Gulf States. This changed when I recently read this article: http://www.spiegel.de/politik/ausland/schwulen-test-golfstaaten-wollen-auslaender-auf-homosexualitaet-testen-a-926998.html (For those of you who don’t speak German: The Gulf States want to test foreigners on homosexuality.)

1.) This examination doesn’t make any sense.

2.) I just think that the homophobia behind it is incredible.

That’s it for today. I will continue to speak out against homophobia and I hope you will, too.

Sincerely,

the kitsch author

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Cet article fait partie de la journée d’action “Blog Action Day” qui traite de droits de l’homme cette année. Sans aucun doute, c’est un sujet important et bien que j’aie su immédiatement que je voulais participer au Blog Action Day, je ne savais pas à quoi me limiter. J’aimerais bien parler des droits des homosexuels, notamment de la situation en Allemagne, en Russie et aux pays du Golfe.

Dieu soit loué, en Allemagne, les personnes homophobes n’ont plus tellement d’importance mais elles existent toujours. Dans ce blog, j’ai mentionné la famille de mon petit ami à diverses reprises. Elle utilisait des gros mots homophobes et expliquait cent mille fois pourquoi les homosexuels ne devraient pas se marier ou élever des enfants. Je pense que les hommes qui aiment leur propre sexe ne devraient plus être discriminés. Le résultat :

1.) Il faut ajouter le point “orientation sexuelle” au troisième article de la Constitution allemande.

2.) Égalité entière du partenariat enregistré par rapport au mariage.

Je suis heureuse de vivre à un pays relativement ouvert à l’amour entre deux personnes du même sexe. Mais il y a beaucoup de personnes qui n’ont pas cette chance : les Russes ou les Koweïtiens, par exemple. Nous avons tous entendu des histoires de terribles attaques et lois homophobes aux infos. Comme femme bisexuelle et non-homophobe, j’ai peur d’aller en Russie. Qui garantit que rien ne m’échappe sur ce sujet qui pourrait me mettre en prison – ou pire ? La situation ne peut pas rester comme ça. Il faut protester contre ça. Écrivez des emails de protestation aux hommes et femmes politiques ou manifestez devant des consulats russes s’il y en a un près de vous ! Vous pouvez voir ici s’il y a un près de vous : http://www.russianembassy.ru/en/

J’admets que je pense rarement au pays du Golfe. Ça a changé quand j’ai lu cet article : http://www.spiegel.de/politik/ausland/schwulen-test-golfstaaten-wollen-auslaender-auf-homosexualitaet-testen-a-926998.html (Pour ceux entre vous qui ne parlent pas allemand : Les États du Golfe veulent infliger les tests d’homosexualité aux étrangers.)

1.) L’examen est absurde.

2.) À mon avis, l’homophobie derrière cette mésure est incroyable.

C’est tout pour aujourd’hui. Je ferai ce qu’il faut pour que l’homophobie n’existe plus et j’espère que vous le ferez aussi.

Veuillez agréer l’expression de mes sentiments distingués.

L’autrice du kitsch

Kurz kommentiert (mehr oder weniger), Teil 24

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https://www.youtube.com/watch?v=WRUaT0uAoNw

Ich finde es einfach unglaublich, dass man Menschen, die arbeiten wollen, Steine in den Weg legt. Dass es von Seiten der Politik keinen Bedarf gibt, das zu ändern. Wenn mir das nächste Mal jemand erzählt, dass Hartz-IV-Empfänger sowieso alle zu faul zum Arbeiten sind, zeige ich ihm den Bericht hier.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin