RSS-Feed

Schlagwort-Archive: kindergarten

Kassiererinnen, Personaler und die Deutsche Post

Veröffentlicht am

Tagesordnungspunkt 1: Personaler

Ich habe ja nun einen Job. Ich musste aber auch sehr viel Unerfreuliches erleben. Leute ewig hinhalten und dann ohne Angabe von Gründen, stattdessen mit scheinheiligen Glück-Wünschen für die Zukunft absagen. Den größten Knaller landete aber eine so genannte soziale Organisation, bei der ich mich als Heilpädagogin in einem Kindergarten beworben hatte. Ich durfte einen Tag zum Hospitieren kommen, hatte Riesenspaß mit den Kindern… und wurde dann nicht genommen, weil ich nicht die staatliche Anerkennung als Heilpädagogin besitze. Ist ja nicht so, als wäre das bereits durch meinen Lebenslauf klargeworden…

Tagesordnungspunkt 2: Die Deutsche Post bzw. deren Unterhändler

Wenn ich nicht grad mit der Jobsuche beschäftigt war, habe ich Bachelorarbeit geschrieben. (Nach der ich immer noch nicht fertig bin, aber das ist ein anderes Thema.) Ich musste an einem Samstag drucken. Der Abgabetermin war Sonntag, der 27. September. In der Prüfungsordnung stand zwar, dass der Termin in solchen Fällen auf einen Montag verlagert wird, ich wollte das Ding aber einfach nur weghaben und suchte deswegen einen Post-Shop. War gar nicht so einfach, einen zu finden, der noch aufhatte.

In einem großen Kaufhaus fanden wir schließlich einen Verkaufspunkt. Ich fragte die Verkäuferin, ob ich hier ein Einschreiben verschicken kann (die Prüfungsordnung verlangt das so). Ich verstand nicht, was sie antwortete, weil sie im Laufen bereits zu einer anderen Kundin rannte. Fünf Minuten später war sie dann wieder bei mir. Sie sagte, es ginge nicht, obwohl es doch auf dem Schild stand. Dann schaute sie nach und meinte, es gebe hier wohl auf absehbare Zeit keine Einschreibemarken mehr. Nachgucken, ob es irgendwo in der Stadt einen anderen Laden gibt, wo ich es machen könnte, wollte sie auch nicht. Ich war halb am Verzweifeln, da meckert sie mich an: „Was wollen Sie Ihre Arbeit auch unbedingt an ’nem Samstag verschicken? Hätten Sie früher kommen müssen!“ Als mein Freund sagte, was er davon hielt, schmiss sie uns raus.

Ich fand schließlich heraus, dass ein von mir sehr geschätzter Asialaden in Bahnhofsnähe auch Pakete verschickt, und gab die Arbeit dort auf. Ich glaube, der Verkäufer hat sich etwas gewundert, als mein Freund sich für dessen Freundlichkeit bedankt hat. Nun dachte ich, die Geschichte sei damit erledigt. Denkste.

Vorgestern mailte mich das Prüfungsamt an, die Arbeit sei erst am 9. Oktober eingetroffen (wir erinnern uns: ich habe sie am 27. losgeschickt), und zwar beschädigt. Ich möge doch bitte vorbeikommen und belegen, dass ich die Arbeit rechtzeitig aufgegeben habe. Die Post hat von mir bereits eine gepfefferte Mail bekommen. Auf den Vorwurf selbst hat sie noch nicht geantwortet… nur gesagt, dass es noch etwas dauern kann, bis sie sich mit mir beschäftigt. Die Mail klang verdächtig nach Tagesordnungspunkt 1. Wenn noch etwas passiert: Will keep you posted.

(Tut mir leid, wenn ich da so ausgeholt habe, aber ich finde das einfach ungeheuerlich.)

Tagesordnungspunkt 3: Kassiererinnen

Nun ist es für Supermarktpersonal sicher ärgerlich, wenn ein Kunde an der Kasse nicht bezahlen kann. Aber muss man so laut, dass es jeder mitbekommt, eine Kollegin ausrufen mit den Worten „Kannst du hier mal ’n paar Sachen wegräumen, hier war wer, der hatte keine Kohle“?

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Werbeanzeigen

Fünf schlechte Gründe

Veröffentlicht am

Ich befinde mich mal wieder bei den Eltern meines Freundes und habe die aktuelle Ausgabe des Kirchenboten in die Finger bekommen. Da stehen zwar gelegentlich gute Artikel drin, aber heute gab es eine Sache, bei der ich dauernd innerlich gefacepalmt habe: fünf gute Gründe dafür, Christ zu sein. Meiner Meinung nach gibt es nur einen guten Grund: Man glaubt an Jesus. Aber sehen wir uns die Liste doch mal an.

Als erster Grund wird genannt, dass Christen gesünder und glücklicher sind. Und so logisch die Begründung klingt (gutes soziales Netz, gesünderes Leben durch Speisegebote, Hoffnung durch Glauben), wo bleiben die wissenschaftlichen Studien, die das angeblich begründen sollen? Wer hat sie durchgeführt, mit wie vielen Menschen? Wenn das nicht mitangegeben wird, beweist das exakt gar nichts. Und der Schluss, der aus der Äußerung des Psychologen Clemens Lechner gezogen wird, ist bemerkenswert. Der sagt nämlich Folgendes:

Wer einmal pro Woche eine Kirche, Moschee oder Synagoge besucht, ist nach drei Jahren Arbeitslosigkeit nahezu genauso zufrieden mit seinem Leben wie zuvor.

Wenn man also nach dem Argument der Zufriedenheit geht, könnte man sich genauso gut dem Islam oder dem Judentum anschließen.

Der zweite angeblich gute Grund besteht in der Führung von Christen bei Caritas und Bildung. So viel Gutes es von der Seite aus auch gab, ich säße wohl noch bis morgen hier, würde ich all die Leute aufzählen, die im Namen der Kirche Gutes tun wollten und es nicht durften, weil sie gleichgeschlechtlich lieben, geschieden oder nicht getauft waren. Als Beispiel sei hier einfach mal eine Ulmer Erzieherin genannt: http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article108573956/Lesbische-Erzieherin-muss-katholische-Kita-verlassen.html

Als dritter Grund wird angegeben, dass “alle einer in Christus” sind, ganz gleich, welcher Familie, welchem Stand oder Beruf, welcher Nation, welchem Geschlecht jemand angehört. Immerhin weist die Autorin des Artikels selbst darauf hin, dass es Christen gibt, die das öfters mal vergessen. (Siehe der oben verlinkte Artikel. Interessant ist auch, dass derselbe, der auf die Gleichheit der Menschen vor Jesus hinwies, Bibelstellen wie den Römerbrief hervorgebracht hat.)

Im fünften Teil des Artikels wird schließlich Folgendes geschrieben:

Jesus verzichtete komplett auf Gewalt und Schwert; Friedfertigkeit ist die Botschaft unseres Gottes. Wer auf diese Botschaft des menschgewordenen Gottes hört, kann unserer Welt nur nützen. Für den sind Waffen und Bomben keine Alternative (mehr).

1.) sollte man das mal den Menschen sagen, die im Namen Gottes irgendwen bekriegen wollten. Ich sag nur George Bush und Ann Coulter.

2.) Warum muss es speziell das Christentum sein? Auch der Hinduismus (und viele andere Religionen) hat sich dem Frieden verschrieben. Ahimsa, die Gewaltlosigkeit, ist ein zentrales Prinzip, dem Menschen wie Mahatma Gandhi folgen und das, nebenbei bemerkt, schon über 1000 Jahre vor Christus bekannt war.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Uni und Umzüge

Veröffentlicht am

Tagesordnungspunkt 1: Das Kennenlernspiel

In einem Uniseminar gab es am Dienstag ein Kennenlernspiel. Wir sollten überlegen, ob der jeweilige Seminarteilnehmer Geschwister hat (und wenn ja, was für welche), welche Hobbys er hat, welchen Beruf er als Kind ausüben wollte und was sein heimlicher Traum ist. Über mich wurde gesagt, ich hätte einen älteren Bruder, würde ein Musikinstrument spielen, wäre als Kind gern Kindergärtnerin geworden und würde gern mal die Welt bereisen. Wir durften es nicht auflösen, ich musste teilweise also ganz schön an mich halten. Das Einzige, was wirklich stimmt, ist das mit der Reise. Das mit dem Bruder stimmt immerhin so halb, ich habe einen und er ist größer als ich, allerdings sieben Jahre jünger. Klavierspielen habe ich gehasst, Schlagzeug liegt in ferner Zukunft und Kindergärtnerin wollte ich absolut nie werden (siehe das mit dem Bruder). Ich möchte noch hinzufügen, dass wir bei der Zuschreibung der Berufe alle nicht besonders kreativ waren. Bei uns ist nur ein Kerl drin, also kam ständig Lehrerin, Tier- oder Kinderärztin.

Tagesordnungspunkt 2: Mensagäste

Am Mittwoch saß ich in der Mensa und versuchte, mir mein Essen schmecken zu lassen, was mir schwerfiel, weil schräg gegenüber eine Studentin erzählte, sie habe ja alle ihre Praktikumsstellen nur durch Vitamin B bekommen. Obwohl doch, da wäre ein Gespräch bei einem Berliner Radiosender gewesen, aber da habe ja eh nur die Mutter gewollt, dass sie dahingeht und sie habe die Stelle auch nicht bekommen. Mit anderen Worten: Sie hat beim einzigen wirklichen Vorstellungsgespräch ihres Lebens versagt, interessant.

Tagesordnungspunkt 3: Umzug

Ich ziehe zum neuen Jahr aus meiner WG aus und mein Freund und ich holen jetzt schon das ganze Zeugs aus meinem Zimmer. In meiner Straße ist es mit Parkplätzen leider nicht sonderlich gut bestellt und so holten wir uns gestern nun schon das zweite Knöllchen. Ich verstehe das nicht. Ich habe das Ordnungsamt in den fast vier Jahren, die ich da gewohnt habe, nie dort gesehen, freitagnachmittags um fünf arbeitet bei der Stadt auch sonst niemand mehr, aber ich kriege ein verdammtes Knöllchen. Aber ich könnte mich ja auch schließlich fünfhundert Meter vom Haus entfernt hinstellen, anstatt für eine Viertelstunde auf einer Stelle des Gehwegs zu stehen, wo der eine Mensch, der in der Zeit vorbeikommt, bequem vorbeikann… gnah. Wenigstens ziehe ich mit hoher Wahrscheinlichkeit in einen Ort, in dem mir so was in Zukunft egal sein kann. Nächste Woche erfahre ich mehr und ihr dann wohl auch.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Die Disziplin wird schon wieder missbraucht

Veröffentlicht am

Mittlerweile liegt eine weitere Sitzung der Veranstaltung „Vom Missbrauch der Disziplin“ hinter mir und weil ich Bernhard Buebs „Lob der Disziplin“ noch viel weniger mag, rede ich jetzt darüber.

Er vertritt die Ansicht, dass in der Erziehung zu viel diskutiert wird. Als Beispiel führt er ausgerechnet sich selbst und seine eigene Mutter an, die laut Bueb immer nur „darum“ und „Jetzt werd‘ nicht frech!“ rausgehauen hat, wenn ihr Jüngling wissen wollte, warum er eine Anweisung zu befolgen hatte. Versucht er, sich seine eigene Kindheit schön zu reden? Wir alle wissen doch, dass man etwas besser begreift, wenn man die Hintergründe kennt.

Von Demokratie in der Erziehung hält er nichts. Er sehnt sich zurück nach der Zeit, als Pädagogen unfehlbare Wesen waren, die das alleinige Sagen hatten. Als Beispiel nimmt er diesmal die Schülermitverwaltung des Internates, das er lange Zeit geleitet hat. Die sei demokratisch legitimiert und handle also nur nach dem Willen der Schüler und das sei nicht gut. Wir merken uns: Solche Verwaltungen sind nur gut, wenn sie das tun, was er sagt. Wo kämen wir denn auch hin, wenn Schüler auch was sagen dürften? Sodom und Gomorrha!!!

Der Mann widerspricht sich an mehreren Stellen selbst, z.B., wenn er sagt, dass die „autoritär wirkende Erziehung“ mit rigiden Schließzeiten, harten Regeln bei Drogen etc. sich „mit einem heiteren und lockeren Lebensstil“ verbindet. Unter Zivilcourage versteht er, dass vom Schulleiter bestimmte Helfer ihre Mitschüler bei Verstößen verpetzen. Interessant ist auch, dass er Ordnung über alles hochhält, sich aber auch über dessen Pervertierung zu Nazi- und Sozialismuszeiten beschwert.

Schuluniformen habe ich ja schon lange gegessen, dieser Mann hält Schulanzüge aber für die beste Erfindung, seit es Klamotten gibt. Dass Uniformierung nur Symptome, nicht aber die Ursachen bekämpft, scheint ihm egal zu sein.

Was mir außerdem auf die Nerven geht: Den Protestantismus kann er partout nicht leiden (er bezeichnet seine Anhänger bspw. als „Fetischisten der Innerlichkeit“ – wtf?). Ich sollte übrigens erwähnen, dass der Mann zur Zeit der großen Missbrauchsskandale an der Odenwaldschule gearbeitet hat.

Einer der für mich schlimmsten Punkte: die regelmäßigen Urinproben, bei denen nach dem Zufallsprinzip Schüler ausgewählt werden, die dann antreten müssen. Sehr bezeichnend in diesem Zusammenhang der Satz „Außerdem gelang es uns viel zu selten, Schülern Drogenkonsum nachzuweisen.“ Ich würde nicht in einem Internat leben wollen, das seine Schüler so überwacht und unter Generalverdacht stellt. Und überhaupt: Arbeitet man so wirklich am Verhalten der Schüler? Auch hier widerspricht er sich selbst, da er an einer Stelle schreibt, dass Kinder angstfrei aufwachsen dürfen müssen.

Strafen und Konsequenz findet Bueb sehr wichtig. In diesem Zusammenhang fragt er: „Wer ist im Straßenverkehr noch nie geblitzt worden und erst daraufhin langsamer gefahren? Wie viele anständige Bürger würden Steuern hinterziehen, wenn sie nicht Strafen fürchteten?“ Gegenfrage: Und bei wie vielen wirken solche Strafen nicht? Es fahren immer noch viel zu viele Leute zu schnell oder hinterziehen Steuern.

Seine eigenen Ex-Schüler zieht er gerne als Beispiel heran. Über Schüler, die nachts verbotenerweise das Internat verlassen und Alkohol getrunken hatten, schreibt er, dass sie beim nächsten vergleichbaren Vorfall mit Entlassung zu rechnen hatten. Mein erster Gedanke: Eigentlich eher eine Belohnung als eine Strafe.

Auf Seite 125 erweist Bueb sich noch als kleiner Sarrazin, da seiner Meinung nach die falschen Leute – Frauen ohne Berufsausbildung, mit Migrationshintergrund – Kinder zur Welt bringen. Was er genauso wenig mag wie ungebildete Migrantinnen: Fernsehen, Computer und Internet – für ihn die Saat des Teufels. Besonders das Fernsehen, das angeblich die Fantasie der Kinder verdirbt. Computerspiele mag er auch nicht – nennt er als Vorstufe zu Drogen. Anständige Erziehung ist mit diesen Medien seiner Meinung nach nicht möglich. Interessant ist aber, dass er auf Seite 138 feststellt, dass Fernsehen mit Verboten allein nicht bekämpft werden kann… Lässt auch seine anderen Äußerungen in einem ganz neuen Licht erscheinen.

Ich habe in diesem ganzen Werk nur drei Stellen gefunden, die ich gut fand und die mich zum Nachdenken anregten. Er fordert pädagogische Ganztagseinrichtungen schon ab der Kinderkrippe. Er berichtet davon, dass die neunten Klassen seines Ex-Internats im Sommer zweiwöchige Abenteuerreisen machen, bei denen sie entdecken, was in ihnen steckt. Er erzählt von einem sechzehnjährigen Jungen, der mangels Selbstbewusstsein nichts aus seiner Begabung machte und mit dem sich die Pädagogen so lange beschäftigten, bis sich das änderte. Solch engagierte Menschen hätte ich mir auf meinem Gymnasium gewünscht.

Was ich mir hingegen nicht wünsche: einen Pädagogen, der mindestens im letzten Jahrhundert stehengeblieben ist und auf der einen Seite immer betonen muss, dass es die Nazis und die DDR falsch gemacht haben, in gewisser Weise aber doch diesem bestimmten Geist anhängt, den ich jetzt mal Totalitarismus nennen möchte. (Mein Freund meinte dazu: „Ich mag die Methoden, aber weil ich weder Nazi noch Kommunist bin, finde ich das nicht in Ordnung.“) Ich freue mich schon auf das Gegenwerk „Vom Missbrauch der Disziplin“, das wir demnächst im Seminar behandeln werden.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Kurz kommentiert (mehr oder weniger), Teil 24

Veröffentlicht am

https://www.youtube.com/watch?v=WRUaT0uAoNw

Ich finde es einfach unglaublich, dass man Menschen, die arbeiten wollen, Steine in den Weg legt. Dass es von Seiten der Politik keinen Bedarf gibt, das zu ändern. Wenn mir das nächste Mal jemand erzählt, dass Hartz-IV-Empfänger sowieso alle zu faul zum Arbeiten sind, zeige ich ihm den Bericht hier.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Was ich unbedingt noch machen will

Veröffentlicht am

Im IRC-Channel meiner Lieblings-Internetserie “Fernsehkritik-TV” erzählte ich vorhin, dass ich mal Klavier gespielt habe, es aber gehasst habe, und wenn ich mal wieder ein Instrument spielen würde, dann wäre es bestimmt nicht Klavier, sondern Schlagzeug. Das will ich tatsächlich irgendwann mal machen, leider habe ich momentan weder ein Schlagzeug noch einen dafür geeigneten Übungsraum. Wie auch immer, dieses Gespräch ließ mich daran denken, was ich im Leben unbedingt noch mal machen will.

Heiraten

Das ist ein Ziel, an dem ich tatsächlich schon recht nah dran bin. Ich habe den geeigneten Kerl bereits gefunden. Einige werden sich jetzt sicher fragen, warum ich das will, denn man muss ja heutzutage nicht unbedingt heiraten, um zusammen zu sein. Das stimmt natürlich – meine Eltern haben auch erst geheiratet, als ich klein war. Vielleicht hat es damit etwas zu tun, dass ich mich vor allem dann für Sachen entscheide, wenn ich weiß, dass ich sie nicht unbedingt tun muss. Und ich glaube durchaus an das Konzept, dass man lange zusammenbleibt und Verantwortung füreinander übernimmt. Außerdem würde eine Heirat das Zusammenleben, auch im Hinblick auf eventuelle gemeinsame Kinder, sehr erleichtern. Falls einer von uns mal in die Intensivstation muss oder so. Übrigens musste mein Vater, als ich geboren wurde, einen Wisch unterschreiben, dass er auch ganz bestimmt mein Vater ist und so. Ich möchte, dass mein Zukünftiger meine eventuellen Kinder auch aus dem Kindergarten abholen kann, ohne dass er Probleme kriegt.

Etwas mehr von der Welt sehen

Ich bin jemand, der sein Zuhause zwar sehr liebt, aber auch ziemlich neugierig auf den Rest der Welt ist. (Ich habe hier mal drüber geschrieben: https://kitschautorin.wordpress.com/2011/04/27/sinnkrise/) Es gibt so viele interessante Länder auf der Welt, doch bis jetzt habe ich die EU noch nie verlassen. Es gibt so viele Länder, die ich noch sehen möchte, und bei den meisten gibt es nicht mal einen spezifischen Grund: China, Japan, USA, Indien, Südafrika… Ich beneide den guten Klopfer darum, dass er schon mehrmals in Japan war. Apropos Klopfer: In den Kommentaren unter einem seiner Blogartikel fand ich dieses Blog hier, in dem ich heute mal wieder gelesen habe: http://insanityisoverrated.wordpress.com/ Seitdem hat mich das Fernweh wieder gepackt. Grummel.

Ein Buch veröffentlichen

Die Geschichte, die ich am liebsten veröffentlichen würde, ist die Sara-Reihe. Eine Person, die sie gelesen hat, hat mir das sogar direkt vorgeschlagen. Hat jemand Tipps für mich, wie ich das am besten machen kann? Eine Autorin, die ich mal angemailt habe, sagte, ein gutes Sprungbrett sei die Teilnahme an Wettbewerben. Das habe ich auch gemacht, in letzter Zeit komme ich aber nicht mehr dazu. Ich würde auch gern mal irgendeinen Verlag anschreiben und ihm mein Werk präsentieren, weiß aber nicht so ganz, wie ich da vorgehen soll. (Ich weiß, dass ich durchaus auch Books on demand und Ähnliches in Anspruch nehmen könnte, das möchte ich aber nicht.)

Diese Liste ist nicht ganz vollständig, aber ich möchte jetzt nur diese drei Dinge stellvertretend für alles andere aufzählen. Wie sieht es bei euch aus? Habt ihr ähnliche Pläne für die Zukunft oder wollt ihr ganz andere Sachen machen? Lasst fleißig Kommentare da.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin