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Schlagwort-Archive: Meine Dozentin

Dankbarkeit, Teil zwei

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Ich schrieb ja bereits, dass die Leute sehr dankbar sind für das, was meine Kollegin und ich ihnen beibringen. Ich konnte das jetzt ein paar Mal öfter sehen. Eine Kursteilnehmerin fragte, ob sie früher gehen darf, weil sie ihre Tochter von der Schule abholen muss. Ich habe ihr dann erklärt, dass sie das nicht muss, weil die Busse zu Schulzeiten anders fahren als in den Ferien. Sie hat sich über meine ausführliche Erklärung so gefreut, dass sie mir auf Persisch sagte, ich sei lieb. Leider habe ich mir die Worte nicht gemerkt. (Überhaupt will ich mir mal ein paar Brocken Persisch und Arabisch reinhauen.)

Eine Dozentin hat mir mal gesagt, dass die Leute, die einem Neuankömmling Deutsch beibringen, einen besonderen Platz im Herzen haben. Uns mögen die Kursteilnehmer wohl so gern, dass sie heute Fotos mit uns machen wollten. Als ein älterer Herr unsere Gruppe bemerkte, wollte er dann 20 Euro in die Hand drücken, „so you can buy coffee“. Wir haben abgelehnt, uns aber sehr gefreut.

Auch sonst passieren auf der Arbeit sehr interessante Sachen. Ein Teilnehmer wollte sehr hilfreich sein und hat uns für das Whiteboard einen neuen Stift gegeben, der auch sehr gut schrieb… und haftete. Wir haben eine halbe Stunde gebraucht, um ihn wieder abzukriegen. Ich habe nur gehofft, dass das im Büro nebenan niemand merkt, denn wer will schon Leute beschäftigen, die Firmeneigentum beschädigen? 😀

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Geschützt: Studentenmädchenreport, Tag 70

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Geräte, gute Taten und Gebärden

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Tagesordnungspunkt 1: Geräte

Mein Blutdruck hat in letzter Zeit einige Ausreißer gezeigt. Eine Langzeitmessung musste her. Und das, wo ich normale Messungen schon nicht mag. Ich konnte meinen linken Arm 24 Stunden nur eingeschränkt bewegen, brauchte Hilfe beim Umlegen meines Schals, sah unterm Kleid ganz schön schwanger aus, weil die Kiste auf meinem Bauch lag, sorgte im Seminar für großes Hallo, weil jede Einzelmessung mit einem Piepton begann, konnte letzte Nacht kaum schlafen und heute Morgen nicht duschen, weil ans Gerät kein Wasser kommen darf. Mein Blutdruck war diese ganzen 24 Stunden völlig normal. Witzig war übrigens, dass der Internist genau sehen konnte, wann ich schlief (ich war zwischen ein und zwei Uhr und gegen drei wach) und wann der Wecker ging, weil meine Werte um 6:33 Uhr auf einmal hochschnellten.

Tagesordnungspunkt 2: Gute Taten

Mein Dozent aus “Einführung in die Filmproduktion” ringt seit Monaten um einen Termin für die Führung durch das hiesige Studio eines ziemlich großen Fernsehsenders. Inklusive Schneideraum und Anwesenheit bei den Hauptnachrichten. Und alles, was eine Kommilitonin zu sagen hatte, als er meinte, nun wenigstens den Wochentag festgenagelt zu haben, war: “Müssen wir das machen?”

Tagesordnungspunkt 3: Gebärden

Ich versuche seit Wochen, in einen Gebärdensprachkurs reinzukommen. Im Uniportal stehe ich als “vorläufig zugelassen”. Als ich am Tag des ersten Termins beim AStA, der den Kurs organisiert, meine Kursgebühr bezahlen wollte, hieß es, ich stände nur auf der Warteliste und hätte äußerst schlechte Chancen, reinzukommen. Ich bin trotzdem zum ersten Termin gegangen, die (gehörlose) Dozentin konnte mir aber nicht sagen, ob ich teilnehmen kann, weil der AStA es versäumt hatte, der Dozentin die Teilnehmerliste zu geben. Eine Woche später ging ich noch mal zum AStA. Als ich mich sehr über die Situation ärgerte (ich brauche die zwei Leistungspunkte für mein Studium), sagte ein im Raum Anwesender: “Hey, sieh’s doch locker! Ich kenne Leute, die ihre Bachelorarbeit in drei Wochen geschrieben haben!” Mehrere unterdrückte Wutausbrüche und eine unbeantwortete Mail an den zuständigen AStA-Referenten später habe ich es jetzt geschafft, dass die Dozentin mich reinlässt. Aber auch nur, weil eine Studentin zwei Mal gefehlt hat. Hoffen wir mal, dass der AStA mir nicht noch mehr Steine in den Weg legt.^^

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Geschützt: Warum ich meine Bachelorarbeit in Pädagogik und nicht in Politik schreiben werde

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Geschützt: Blöcke in der Uni und im Kopf

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