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Schlagwort-Archive: meiner meinung nach

Kurz kommentiert (mehr oder weniger), Teil 37

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Den Vormittag des 8. Januar verbrachte ich in einem Arztwartezimmer. Wie immer waren die Zeitschriften ein wenig veraltet und so bekam ich den “Spiegel”, 51/2014, in die Finger. In einem Artikel stand Folgendes:

Aufruhr herrschte kürzlich auch an einer renommierten Privatschule: dem Elite-Internat Schloss Salem. Mit dem neuen Schuljahr verfügte dessen Leiter Bernd Westermeyer, 45, jeden Abend um 21.30 Uhr die Smartphones aller Mittelstufenschüler einzusammeln und erst am Tag darauf gegen 14.30 Uhr zurückzugeben; bisher hatte es derlei strenge Regeln nur für die jüngeren Schüler der traditionsreichen Bildungsstätte am Bodensee gegeben.

Meine Meinung über diese Einrichtung, die ich ja schon mehrmals in diesem Blog kundgetan habe, hat sich durch diesen Artikel nicht gerade geändert. Eine “renommierte” und “traditionsreiche” Privatschule schafft es nur durch ein temporäres Handyverbot, die Nutzungsgewohnheiten ihrer Schüler in den Griff zu bekommen? Nicht sehr beeindruckend. Höchstens im negativen Sinne. Das Einsammeln der Handys stellt meiner Meinung nach einen schwerwiegenden Eingriff in die Privatsphäre der Schüler dar. Und man weiß doch, was Laotse gesagt hat:

Je mehr Verbote und Beschränkungen das Reich hat, desto mehr verarmt das Volk.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

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Nazis und Austauschstudenten

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Ich war schon immer der Meinung, dass die Vergangenheitsbewältigung in punkto Nationalsozialismus nicht so gut geklappt hat. Aber selten war es so deutlich wie in der vorletzten Sitzung des Seminars „Eichmann in Jerusalem“. Eugen Steimle, ranghoher Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes und verantwortlich für Massenmorde in der Sowjetunion, wurde zuerst zum Tode und dann zu zwanzig Jahren Haft verurteilt, wovon er sechs Jahre absaß. Nach der Freilassung arbeitete er als Gymnasiallehrer für Deutsch (!) und Geschichte (!!). Werner Heyde, einer der Hauptorganisatoren der Euthanasiemorde, konnte nach dem Krieg als Arzt praktizieren. Das gehört zu den Gründen, aus denen ich mir immer an den Kopf fasse, wenn mal wieder irgendjemand behauptet, man solle die Nazizeit doch langsam mal vergessen. Wie kann man so was nur vergessen?

Derselbe Dozent, der das Eichmann-Seminar gibt, ist auch für das Seminar „Integration oder Assimilation?“ verantwortlich. Vor kurzem beschäftigten wir uns ja mit Sarrazin. Der Dozent überlegte, was er in der letzten Sitzung mit uns anstellt, meinte aber, dass wir uns Sarrazin als Gast wohl nicht leisten könnten, denn der nehme 15000 Euro. 15000 Euro für so einen Müll. Wow. Wir alle wissen ja, dass es Fremdenfeindlichkeit nicht nur in Deutschland gibt. In der Schweiz (dem Land, aus dem unser Dozent kommt) gibt es eine von der SVP ausgehende Initiative gegen die „Masseneinwanderung“ der Deutschen. Am 9. Februar soll es sogar einen Volksentscheid darüber geben. Und so, wie’s aussieht, liegen die Antideutschen vorn.

Bevor mein Dozent in der Schweiz lebte, kam er aus Griechenland. Auch die Familie seiner Frau stammt daher. Sein Schwiegervater war mal Austauschstudent in Österreich und lebte dort bei einer alten Nazitante, die die ganze Zeit Nazilieder vor sich hersang. Unwissend, was das alles bedeutete, nahm der damals junge Mann die Lieder in sich auf. Zig Jahre später trifft dieser mittlerweile alt gewordene Mann auf den Freund seiner Enkelin. Er bekommt mit, dass dieser Deutscher ist. Und um sich mit ihm gut zu stellen, singt der alte Mann eins der Lieder aus seiner Untermieter-Zeit. Das kam nicht so gut an.

Heute hatte ich nun wieder eine Sitzung „Eichmann in Jerusalem“. Diesmal ging es u.a. um die Kollaboration in Frankreich. Und ich war eine von ganzen zwei Studenten, die sich schon vor dem Referat mit diesem Thema beschäftigt haben. Eine Studentin, die in Basel zur Schule gegangen ist, erklärte sogar, dass das Ganze bei ihr im Unterricht niemals thematisiert wurde. Schockierend.

Es gibt natürlich auch lustige Momente in meinem Studium. In einem meiner Seminare gibt es einen Erasmus-Studenten aus Spanien. Mit Vornamen heißt er Jesús, was immer wieder Anlass für verschiedene Witze ist. Beispiel: Er fehlte in der letzten Sitzung vor Weihnachten und meine Dozentin äußerte sich folgendermaßen:

Jetzt ist bald Weihnachten und ausgerechnet heute ist Jesús nicht da.

Die Dozentin hat in der letzten Sitzung aber auch eine furchtbare Geschichte erzählt: Sie hat mal (in Gedenken an ihre Mutter, die sich selbst vorwarf, nicht genug für die Rettung der Sinti und Roma getan zu haben) Stolpersteine verlegen lassen. Als sie sah, dass diese dreckig geworden waren, putzte sie die Steine. Es kamen Leute an und haben sie gefragt: „Müssen Sie das machen? Sind Sie Hartz IV?“

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Religionsfeinde bitte weitergehen

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Ich habe gesagt, dass die Bibel miserabel geschrieben ist. Ich habe gesagt, dass ich nie wieder eine Kirche betrete, wenn’s nicht unbedingt sein muss. Ich habe gesagt, ich sei gottlos. Ich habe gesagt, ich sei Agnostikerin. Und mittlerweile denke ich nichts mehr davon. Wisst ihr, wie komisch man sich fühlt, wenn man auf einmal merkt, dass nichts mehr stimmt?

In den letzten Wochen hatte ich viel Zeit zum Nachdenken. Ich fragte mich, ob da nicht doch etwas ist. Und dann passierte etwas sehr Merkwürdiges. Auf einmal war da eine innere Stimme, die mir sagte, wohin es geht. Erst leise, dann immer lauter. Ich konnte nicht mehr aufhören, darüber nachzudenken. Ich sah Kopftuchträgerinnen auf der Straße und dachte: “Die wissen etwas, was ich nicht weiß.” Ursprünglich wollte ich mich noch viel länger mit unterschiedlichen Religionen beschäftigen. Dann besuchte ich einen Gesprächsabend der Evangelischen Studierendengemeinde. Und auf einmal sagte mir die Stimme ganz deutlich, wohin ich gehen soll. Nachdem ich einen Online-Glaubenskurs der Evangelischen Kirche in Deutschland mitgemacht und mit dem Pastor der für mich zuständigen Gemeinde aufgenommen habe, bin ich mir sicher: Ich möchte mich evangelisch taufen lassen.

Nach meinem Outing habe ich gute und schlechte Erfahrungen gemacht. Der Pastor, mit dem ich gesprochen habe, ist sehr offen und interessiert. Er beantwortet mir Glaubens- und Bibelfragen und hört mir zu. Auch die Gemeinde an sich scheint recht offen zu sein. Es gab dort bereits queere Gottesdienste. Mir wurde eine bestimmte Ausgabe der Bibel nahegelegt, genauer gesagt, des Neuen Testaments plus Psalmen. Sie ist sehr gut (beim Shop bestelle ich aber nicht mehr – lange Lieferzeit, keine Versandmail). Der Text ist sehr einfach gehalten und an den Seitenrändern stehen Worterklärungen. Es gibt sogar Themenseiten – so was habe ich immer gesucht. Wer mehr darüber wissen will: http://www.basisbibel.de/home/ Und was den Inhalt angeht: Mittlerweile habe ich festgestellt, dass in der Bibel zwar viel Mist steht, aber auch sehr viele schöne Geschichten – stellvertretend sei hier die Geschichte vom verlorenen Sohn genannt.

Nicht alle sind so offen, wenn man sich einer Religion zuwendet. Das stellte ich fest, als ich auf der Suche nach Taufpaten meine Großmutter anrief – eine der wenigen evangelischen Menschen, die ich kenne, und wir stehen uns an sich relativ nahe. Doch als ich sie fragte, ob sie meine Patin werden möchte, war sie nicht gerade begeistert. Der Tenor war: Sie würde es zwar machen, fragte mich aber, ob ich mich da nicht in was verrenne, und ich müsse dann ja auch Kirchensteuer bezahlen. Mein Opa tat das Ganze gleich als Quatsch ab. Ich hoffe, dass sie ihre Meinung irgendwann ändern. Vielleicht brauchen sie einfach nur etwas Zeit.

Ich bin schon gespannt, wie meine Eltern reagieren. Am Sonntag fliege ich wieder zu ihnen. Als ich Weihnachten 2011 das letzte Mal da war, hat mein Freund am Gottesdienst in der Deutschen Kirche teilgenommen. Dieses Mal komme ich einfach mit.

Viele sind der Meinung, dass man keine organisierte Religion braucht, und ich kann das sehr gut verstehen. Ich möchte aber am Gemeindeleben teilnehmen (Gottesdienste, Chor etc.) und das Ritual der Taufe ist mir sehr wichtig. Viele Menschen haben ja so ihre Probleme damit, der Kirche anzugehören, weil dort vieles einfach nicht stimmt. Ich bin aber der Meinung, dass man trotzdem einer Kirche angehören kann. Ich bin kein Andreas Englisch, der x Sachen nennt, die in der katholischen Kirche nicht stimmen, und dann trotzdem den Papst über den grünen Klee lobt. Aus dem Grund trete ich auch nicht der katholischen, sondern der evangelischen Kirche bei.

Und um das noch mal abschließend festzustellen: Ich trete der evangelischen Kirche nicht wegen einer kirchlichen Hochzeit bei und auch nicht, weil ich mir dadurch irgendwelche Vorteile bei der Jobsuche oder Ähnlichem verschaffen will. Ich tue das, weil ich glaube. Und aus diesem Grund macht es mir auch nichts aus, dass ich irgendwann mal Kirchensteuer bezahlen muss. Es geht an etwas, das ich glaube.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Uni, Stadtbus und Mitbewohner

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Es gibt ja viele Studenten, die sich über ihre Mensa beschweren. Ich finde meine super. Bis jetzt hatte ich aber immer nur in der Hauptmensa gegessen, um etwas mehr Abwechslung zu bekommen – die Nudelbar war unentdeckt geblieben. Bis Dienstag. Weil mir der Speiseplan der Hauptmensa nicht zusagte, probierte ich Nudeln mit Walnusspesto. Es war einfach nur göttlich. Und ich finde, bei einem Preis von 2,65 Euro kann man nicht meckern (das war ein ziemlicher Nudelberg). Ich habe mir noch zusätzlich Pesto und haufenweise Parmesan aufgetan – und ich hätte noch viele andere Sachen nehmen können. Es war super.

Mit einem randvollen Bauch ging ich ins nächste Seminar. Leider war es relativ langweilig. Der Gipfel war eine Studie, die einige Referenten anführten und derzufolge der Konsum von textbezogenen Medien die Lesekompetenz fördert.

Quelle: blog.schalanda.name

Anschließend hatte ich ein Seminar, dessen Inhalt zwar ganz interessant war, aber ich habe bei diesem Dozenten immer Schwierigkeiten, mich auf das zu konzentrieren, was er sagt, denn sobald er den Mund aufmacht, höre ich das (und er sieht Cengiz auch noch ziemlich ähnlich):

Am Mittwoch besuchte ich von der Uni aus eine Moschee. Ziel: den Islam und seine Anhänger besser kennen lernen. Ich fand es unter aller Sau, dass ich mir, als ich davon erzählte, wieder die üblichen Vorurteile à la Überfremdung und so weiter anhören durfte. (Wenn ich so dran denke, wären genau die Leute eigentlich die richtigen Kandidaten für so einen Besuch gewesen.) Der Besuch hat mir gefallen. Es hätte allerdings geholfen, wenn das Mittagsgebet nicht auf Türkisch gewesen wäre. Es war sehr interessant, dass sich die Betenden (ausschließlich Männer) immer wieder auf den Boden warfen. Das soll übrigens eine Art Unterwerfung vor Allah darstellen.

Heute ist etwas sehr Trauriges passiert. Ich war im Bus nach Hause und bemerkte auf einmal ein Mädchen, das in sein Handy schluchzte. Wenn ich das richtig mitbekommen habe, ist ein Freund von ihr gestorben. Ich wusste gar nicht, was ich machen sollte. Denn irgendwas muss man ja tun, aber was? Man will ja auch keine indiskreten Fragen stellen. Ich habe ihr dann einfach ein Taschentuch angeboten, ich musste auch bald aussteigen.

Zu Hause gab es dann allerdings gute Nachrichten. Die Mitbewohnersuche, die letzte Woche urplötzlich begann, ist schon wieder zu Ende. Es ist ein Kerl und er ist sehr nett. Das einzige Problem: Er sieht ziemlich gut aus. Nein, nicht das, was ihr jetzt denkt – gut aussehende Leute machen mich einfach unsicher. Sobald ich ihn sah, dachte ich nur noch daran, dass meine Haare fettig sind, dass ich einen blöden Pulli anhatte, dass sich ein Speckröllchen über meinem Hosenbund befindet… schrecklich. Ich hoffe, das wird sich nicht fortsetzen, wenn er im Verlauf der nächsten sechs Wochen hier einzieht.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Autoaufkleber

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Als ich gestern von der Uni nach Hause kam, sah ich in meiner Straße ein Auto mit einem Aufkleber, der besagte, dass der Autobesitzer nach 1945 geboren sei und der Welt daher einen Scheiß schulde. Ich hätte dem Autobesitzer gern per Klebezettel mitgeteilt, was ich darüber denke. Leider hatte ich keine da. Dann halt hier:

Natürlich sind Leute, die nach 1945 geboren wurden, nicht für die Verbrechen der Nazis verantwortlich. Ich finde es aber falsch, jedwede Verantwortung von sich zu schieben. Man schuldet der Welt mindestens, dass sich die Jahre 1933 bis 1945 nicht wiederholen. Gut, das gilt natürlich nicht nur für Deutsche.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Homophobia is gay

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English version below. Version française en bas.

Dieser Beitrag ist Teil des Aktionstages “Blog Action Day”. In diesem Jahr dreht er sich um Menschenrechte. Das ist zweifellos ein wichtiges Thema und obwohl ich sofort wusste, dass ich am Blog Action Day teilnehmen wollte, wusste ich lange nicht, auf welchen Bereich ich mich beschränken sollte. Ich würde in diesem Eintrag gerne über Homo-Rechte sprechen, und zwar im Besonderen über die Situation in Deutschland, Russland und den Golfstaaten.

In Deutschland haben Homophobe Gott sei Dank nicht mehr so viel zu sagen wie früher, aber es gibt sie immer noch. Ich habe in diesem Blog ja schon öfter die Familie meines Freundes erwähnt, in der Schimpfwörter für Homosexuelle fielen und x Ausführungen dazu, warum sie weder heiraten noch Kinder erziehen sollten. Ich finde, dass Menschen, die das gleiche Geschlecht lieben, nicht mehr diskriminiert werden sollten. Und daraus ergeben sich zwei Forderungen:

1.) Der Artikel drei des Grundgesetzes sollte um den Punkt “sexuelle Orientierung” ergänzt werden.

2.) Komplette Gleichstellung der gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft mit der Ehe.

Ich freue mich, in einem Land zu leben, das gleichgeschlechtlicher Liebe gegenüber noch relativ offen ist. Es gibt aber viele Menschen, die nicht dieses Glück haben: Russen und Kuwaitis zum Beispiel. Wir alle haben in den Nachrichten von den schrecklichen homophoben Gesetzen und Übergriffen auf Schwule gehört. Ich als bisexuelle und nichthomophobe Frau habe mittlerweile Angst, nach Russland zu fahren. Wer garantiert, dass mir nicht irgendwann etwas zu dem Thema rausrutscht und ich im Knast lande – oder Schlimmeres? Diese Situation darf nicht so bleiben. Man muss dagegen protestieren. Schreibt Protest-E-Mails an Politiker oder demonstriert vor russischen Konsulaten, falls es welche in eurer Nähe gibt! Hier könnt ihr nachgucken, ob sich eins in eurer Nähe befindet: http://www.russianembassy.ru/en/

Ich gebe zu, dass ich die Golfstaaten normalerweise nicht unbedingt auf dem Schirm habe. Dies änderte sich, als ich neulich diesen Artikel las: http://www.spiegel.de/politik/ausland/schwulen-test-golfstaaten-wollen-auslaender-auf-homosexualitaet-testen-a-926998.html

1.) Die Untersuchung ist unsinnig.

2.) finde ich die dahintersteckende Homophobie einfach inakzeptabel.

Das war’s soweit für heute. Ich werde mich dafür einsetzen, dass es irgendwann keine Homophobie mehr gibt, und ich hoffe, dass ihr es auch tut.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

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This post is part of the action day “Blog Action Day”. This year, it’s about human rights. Without a doubt, it’s an important matter and although I knew I immediately I wanted to take part in Blog Action Day, I didn’t know what field I should limit myself to. In this post, I would like to talk about gay and lesbian rights, in fact about the situation in Germany, Russia and the Gulf States.

Thank God, in Germany, homophobes don’t have as much say as they used to have but they still exist. In this blog, I often mentioned my boyfriend’s family who used homophobic swearwords and who explained countless times why homosexuals shouldn’t marry or raise children. In my opinion, people who love their own gender shouldn’t be discriminated against anymore. The outcome of this is:

1.) Basic Law’s Article 3 should be complemented by the point “sexual orientation”.

2.) Complete equality of civil partnership and marriage.

I’m glad to live in a country who’s relatively open towards homosexual love. However, there are a lot of people who aren’t as lucky, such as Russians and Kuwaitis. We all heard in the news about the awful homophobic laws and assaults. As bisexual and non-homophobic woman, I am afraid to go to Russia. Who can be sure I don’t accidentally do or say something on this subject and go to jail – or worse? This situation has to change. You have to protest against it. Write protest mails to politicians or demonstrate in front of Russian consulates if there are any near you! You can check here if there’s one near you: http://www.russianembassy.ru/en/

I admit that I rarely think about the Gulf States. This changed when I recently read this article: http://www.spiegel.de/politik/ausland/schwulen-test-golfstaaten-wollen-auslaender-auf-homosexualitaet-testen-a-926998.html (For those of you who don’t speak German: The Gulf States want to test foreigners on homosexuality.)

1.) This examination doesn’t make any sense.

2.) I just think that the homophobia behind it is incredible.

That’s it for today. I will continue to speak out against homophobia and I hope you will, too.

Sincerely,

the kitsch author

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Cet article fait partie de la journée d’action “Blog Action Day” qui traite de droits de l’homme cette année. Sans aucun doute, c’est un sujet important et bien que j’aie su immédiatement que je voulais participer au Blog Action Day, je ne savais pas à quoi me limiter. J’aimerais bien parler des droits des homosexuels, notamment de la situation en Allemagne, en Russie et aux pays du Golfe.

Dieu soit loué, en Allemagne, les personnes homophobes n’ont plus tellement d’importance mais elles existent toujours. Dans ce blog, j’ai mentionné la famille de mon petit ami à diverses reprises. Elle utilisait des gros mots homophobes et expliquait cent mille fois pourquoi les homosexuels ne devraient pas se marier ou élever des enfants. Je pense que les hommes qui aiment leur propre sexe ne devraient plus être discriminés. Le résultat :

1.) Il faut ajouter le point “orientation sexuelle” au troisième article de la Constitution allemande.

2.) Égalité entière du partenariat enregistré par rapport au mariage.

Je suis heureuse de vivre à un pays relativement ouvert à l’amour entre deux personnes du même sexe. Mais il y a beaucoup de personnes qui n’ont pas cette chance : les Russes ou les Koweïtiens, par exemple. Nous avons tous entendu des histoires de terribles attaques et lois homophobes aux infos. Comme femme bisexuelle et non-homophobe, j’ai peur d’aller en Russie. Qui garantit que rien ne m’échappe sur ce sujet qui pourrait me mettre en prison – ou pire ? La situation ne peut pas rester comme ça. Il faut protester contre ça. Écrivez des emails de protestation aux hommes et femmes politiques ou manifestez devant des consulats russes s’il y en a un près de vous ! Vous pouvez voir ici s’il y a un près de vous : http://www.russianembassy.ru/en/

J’admets que je pense rarement au pays du Golfe. Ça a changé quand j’ai lu cet article : http://www.spiegel.de/politik/ausland/schwulen-test-golfstaaten-wollen-auslaender-auf-homosexualitaet-testen-a-926998.html (Pour ceux entre vous qui ne parlent pas allemand : Les États du Golfe veulent infliger les tests d’homosexualité aux étrangers.)

1.) L’examen est absurde.

2.) À mon avis, l’homophobie derrière cette mésure est incroyable.

C’est tout pour aujourd’hui. Je ferai ce qu’il faut pour que l’homophobie n’existe plus et j’espère que vous le ferez aussi.

Veuillez agréer l’expression de mes sentiments distingués.

L’autrice du kitsch

Facepalm-Moment des Monats

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Bevor es Pflicht wird, schwul oder lesbisch zu sein, soll man mich doch noch informieren, denn dann wandere ich aus.

Natürlich hat dieser Mensch ein Recht, so etwas zu behaupten. Aber ich habe dann auch das Recht, ihn für einen paranoiden Deppen zu halten.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin