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Schlagwort-Archive: patrick star

Es ist und bleibt ein Rätsel

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Neulich lag auf der Fußmatte von Monsieur und mir ein Klatschblatt. Die Nachbarin hat es uns da hingelegt, weil sie beim Einkauf aus Versehen zwei erwischt hatte. Und man könne darin ja so gut rätseln, sagte sie. Ich rätsle ja eher, warum jemand so was kauft, aber jetzt hab ich die Zeitschrift, also kann ich auch nen Blogeintrag draus machen.

Die „Woche heute“ liegt nun also vor mir und ein Sticker auf dem Titelblatt behauptet, das Druckerzeugnis sei „bekannt aus der TV-Werbung“. Ich war selten froher, dass ich bei TV-Werbung immer wegschalte.^^ Wem die Woche heute vorher auch nicht bekannt war, darf gern mal hier nachschauen.

Nun gut, sehen wir uns das Titelblatt also genauer an. Ganz groß abgebildet sind die Nummer sechs der britischen Thronfolge und (noch größer, weil attraktiver) seine derzeit hochschwangere Ehefrau. Ich habe nie verstanden, warum in gewissen Kreisen der Adel immer noch so verehrt wird. Ich bin gegen die Monarchie und selbst wenn man anerkennt, dass die Queen für Großbritannien eine gewisse Galionsfigur darstellt – warum berichtet man so ausführlich über ihre in der Thronfolge recht weit hinten liegende Verwandtschaft?

In dem beworbenen Artikel geht es darum, dass Meghan schon mehrmals wegen Frühwehen ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. In diesem Zusammenhang ist Folgendes zu lesen:

Mit ihren 37 Jahren gilt Meghan als risikoschwanger. […] Eine Situation, die Harrys (34) Frau enorm stresst. Dazu noch die ständigen Termine und die vielen Anfeindungen – Umstände, die die Hochschwangere gerade gar nicht gebrauchen kann.

Und die Woche heute machts mit ihrem Artikel garantiert besser…^^

Die weiteren auf dem Titelblatt dargestellten Prominenten sind ein ostdeutscher Schauspieler, eine Schlagersängerin, ein Fußballtrainer und eine ehemalige Tennisspielerin. Man sorgt sich um das private Glück des Schauspielers und wendet dazu den beliebten Schreiberlingstrick der Suggestivfrage an. „Zerbricht jetzt sein Glück?“ Finden wir das doch mal raus.

Der angebliche Bruch dieses Glücks besteht also aus einer harten Alltagsroutine (wer hätte das bei einem Tatortstar auch vermutet…), einer charakterlich starken Ehefrau und dem Wunsch ebendieser, er möge länger leben als sie. Tja, das war also ne Nebelkerze.

Eine Suggestivfrage wird auch beim Fußballtrainer verwendet, bei dem die Woche heute sich fragt, ob er total am Ende sei. Angeführte Begründung: Enge Freundschaften seien zerbrochen. Was dahintersteckt: Er hat drei Spieler aus der Fußballnationalmannschaft geworfen. Nun ja.

Über die Schlagersängerin berichtet man, dass sie im Rentenalter aufregende Pläne habe. Was steckt dahinter? Sie möchte mehr Party machen und es wird auf die Möglichkeit hingewiesen, dass sie ja jetzt mehr Zeit für eine Beziehung hätte. Und erneut: Nun ja.

Bezüglich der ehemaligen Tennisspielerin heißt es nun also, sie weine bittere Tränen und es gehe um die geliebten Kinder. Was ist da denn bitte los?, fragt man sich. Ich sage es euch: Die beiden sind 17 und 15 und werden bald auf eigenen Beinen stehen. Für die Eltern sicher eine schwierige Situation, aber seit wann ist das eine Schlagzeile wert? Das passiert Millionen Eltern tagtäglich, ob Promi oder nicht!

Oh Mann oh Mann. So viel Mist und ich bin noch nicht mal richtig drin in der Zeitschrift. Also dann, auf in den Kampf.

Auf Seite 3 geht es um die Gesundheit von Daniel Westling (dem Mann der schwedischen Kronprinzessin). Dieser brauchte bekanntlich mal eine Nierentransplantation. Und nun macht man sich bei der Woche heute erneut Sorgen um Herrn Westlings Nieren – weil er sich bei einem Auftritt einmal an den Rücken gefasst hat. Wollt ihr wissen, wohin ich mir gerade gefasst habe? An den Kopf.

Ähnliches Herbeireden von dramatischen Situationen findet sich in einem Artikel über das dänische Königshaus. Nach Ansicht der Autoren steht der Thronwechsel quasi direkt bevor, denn Margrethe gehe es ja sooo schlecht. Manche Menschen würden das ja als ganz normale Alterserscheinungen bezeichnen, die dänische Königin ist bereits 78, aber nun ja… Der nächste Artikel ist da schon deutlich interessanter: ein Bericht über eine Geisterjägerin.

Es folgen Serviceartikel und Rätsel. Gut, dazu kann ich nicht viel sagen (außer, dass mir wie bei den oben verlinkten Zeichentrickfiguren ein Rätsel ist und bleibt, warum man so eine Zeitschrift kauft). Aber auf Seite 62 geht es weiter mit Klatsch und Tratsch. Judith Rakers wird, obwohl sie nun schon elf Jahre lang die Hauptausgabe der Tagesschau vorliest, immer noch als Neuling gezählt.

Die Nichtnachricht, dass ein Schlagersänger seine Mutter zum Geburtstag mit einer Torte überrascht hat, ist schnell wieder vergessen, denn man versucht, einer Ex-Dschungelcamp-Teilnehmerin eine „Psycho-Krise“ anzuhängen, weil sie sich Sachen fragt wie „Was ist, wenn meine Eltern tot sind?“ oder manchmal traurig ist. Liebe Redakteure der Woche heute: Falls ihr das hier lest, ich möchte euch allen Nachhilfeunterricht in punkto „Wie berichtet man über seelische Gesundheit“ verordnen. #notjustsad

Und dann kommt noch ein Artikel über einen weiteren Schlagersänger, der 46 ist und eine 18jährige Freundin hat. Leider konnte ich gerade nicht herausfinden, ob die Beziehung schon vor ihrem Erreichen der Volljährigkeit bestand, aber wenn dies nicht der Fall ist: Warum zur Hölle berichtet ihr darüber? Sobald sie 18 ist, kann sie machen, was sie will. Lasst Leute doch ihr Leben leben! Ähnliches fragte ich mich auch, als ich den Artikel darüber las, dass im Hause des 98jährigen Schauspielers Herbert Köfer seine Frau das finanzielle Sagen hat. Wenn es nicht strafrechtlich relevant ist (und es ist davon auszugehen, dass es das nicht ist): Warum darüber berichten? Können die doch machen, wie sie wollen.

Zusammenfassend möchte ich sagen: Die Woche heute ist wie Zuckerwatte. Das Material ist groß aufgebauscht und schmilzt rasch zusammen. Nur hat man dabei dann kein süßes Gefühl im Mund.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

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12 von 31

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Ich nehme mir ständig vor, dass ich wieder einmal an „12 von 12“ teilnehme, schaffe das aber nie. Da ich mir gleichzeitig aber denke, dass der eine oder andere vielleicht gerne mal sehen würde, wie ein normaler Tag so bei mir aussieht, mache ich jetzt einfach „12 von 31“ (also letzten Freitag^^). Let’s-a-go!

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Meine Poster

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Neulich sprachen ein paar sehr nette Damen und ich auf Twitter darüber, auf welche Weise wir in unserer Jugendphase unsere Zimmer bebildert haben. Besagte Damen sind ein bisschen älter als ich (ich sage aber nicht, wie alt 😉 ), also waren die Geschmäcker auch etwas anders. Pferdeposter hatte ich nie – ich mag Pferde nicht besonders, seit mich im Kindesalter mal eins in einen Elektrozaun abgeworfen hat. Aber welche hatte ich denn?

Ich habe mich gerade durch alte Fotoalben gewühlt. 2002, da war ich so 10 bzw. 11 Jahre alt, hingen dort Jennifer Lopez, Christina Aguilera, Eve (kennt die überhaupt noch irgendjemand?) und Aaliyah (schon zu diesem Zeitpunkt tot). Für spätere Jahre bin ich gerade zu faul, nachzusehen, aber auch da sind verdammt viele Musiker dabei, die ich heute nicht mehr hören würde.

Und was für Poster hängen heute bei mir? Tja…

https://goo.gl/images/SnHDbw

https://goo.gl/images/SnHDbw

https://okversand.com/de/poster/675-sowjetposter-motherland.html

Und eins von Spongebob… und dann noch eins vom sehr großartigen Film „Inglourious Basterds“, das ich aber nicht im Internet gefunden habe. Ich weiß nicht, was meine Postervorlieben über mich aussagen. Auf jeden Fall hat sich mein Geschmack seit 2002 deutlich geändert.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Stöckchen oder nicht Stöckchen

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Vor einiger Zeit musste ich an das hier denken, und auch wenn mir das Stöckchen keiner zugeworfen hat, würde ich gern damit spielen.

12 Dinge, die dich ärgern

– Fremdenfeindlichkeit

– Homophobie

– Misogynie

– Krieg

– Leute, die, wenn sie einen Zug wegen einer Bombenentschärfung nicht nehmen können, sich lang und breit über die Unzuverlässigkeit der Bahn ärgern oder zig Mal erwähnen, dass sie schneller gewesen wären, wenn sie den Bus XY genommen hätten statt des Schienenersatzverkehrbusses

– wenn Züge zu spät kommen, weil die Bahn am falschen Ende spart und Gegengleise abbaut

– die Unfähigkeit der Betreuer in meinem bevorzugten Uni-Computerraum

– auf Gläubige herabblickende Menschen

– wenn mein Smartphone mitten in einer langweiligen Vorlesung leergeht

– die Engstirnigkeit gewisser alter Menschen

– das für mich zuständige Bafögamt

– Leute, die glauben, Depressionen könne man ganz einfach behandeln

11 Dinge, ohne die du nicht leben könntest

– Wasser

– Essen

– angemessene Temperaturen

– Mediziner

– Liebe

– Internet

– Bücher

– Schlaf

– Gott

– meinen schwarzen Kajal

– mein Smartphone

10 Dinge, auf die du dich freust

– endlich mit meinem Freund zusammenzuwohnen

– meine Bachelorarbeit

– das Abendessen

– die nächste Sitzung vom Gebärdensprachkurs

– den 4. Dezember

– den nächsten Gottesdienst mit meinem Lieblingspastor

– endlich diese Monty-Python-Sendung zu gucken, die ich vor vier Wochen aufnehmen ließ

– die Masterzeugnisverleihung eines gewissen Informatikers

– irgendwann mal Kinder zu haben

– den nächsten Urlaub

9 Dinge, die du täglich trägst

– einen BH

– eine Armbanduhr

– meine Brille

– einen Slip

– einen Titanring mit Diamant (mein Verlobungsring)

– mein Essen ins Zimmer

– Zweifel an der Zukunft

– meine Dreckwäsche irgendwohin

– einen Silberring (Geschenk von meiner Mutter)

8 Serien bzw. Filme, die du immer wieder schauen könntest

– “The King’s speech”

– “Ein Herz und eine Seele”

– “Die fabelhafte Welt der Amélie”

– “Hör mal, wer da hämmert”

– “Spongebob Schwammkopf”

– “Zwei glorreiche Halunken”

– “Der Vorname”

– “LOL – Laughing out loud”

7 Objekte, die du täglich anfasst

– Klopapier

– meinen Laptop

– die Fernbedienung meines DVD-Players

– meinen DVD-Player

– die Steckdosenleiste, an der mein Laptop, das dazugehörige Hub und mein DVD-Player hängen

– Besteck

– Gebäck

6 Dinge, die du jeden Tag tust

– aufs Klo gehen

– sprechen

– im Internet surfen

– lesen

– kochen

– an die Uni denken

5 Lebensmittel, ohne die du nicht leben könntest

– Nudeln

– Schokolade

– Erdbeeren

– Käse

– Tomaten

4 Menschen, mit denen du gerne mehr Zeit verbringen würdest

– die lustigen Leute von Alsterfilm

– meine beste Freundin

– mein bester Freund (der gleichzeitig auch mein zukünftiger Schwager ist, ist das nicht cool?)

– seine Freundin

3 deiner momentanen Lieblingslieder

– Muse – Hysteria

– Postmodern Jukebox feat. Robyn Adele Anderson – Talk dirty

– Pet Shop Boys – Go west

2 Menschen, die dein Leben sehr beeinflusst haben

– mein Vater

– seine Mutter

1 Mensch, mit dem du den Rest deines Lebens verbringen könntest

– mein Freund

So, fühlt euch frei, eure Meinung dazu oder eure eigenen Fragebogen-Füllungen in die Kommentare zu schreiben.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Songs für verschiedene Gelegenheiten

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Ich wollte wie Coldmirror (http://kaltspiegel.tumblr.com/post/64145996096/i-wanted-to-try-one-of-those-songmix-memes-but-the) einen Liedermix machen, mich aber nicht auf 8tracks anmelden. Also gibt es jetzt hier einfach eine Liste mit passenden Liedern und den jeweiligen Links.

1.) Ein Lied über Tiere: Die Ärzte – Käfer http://www.youtube.com/watch?v=HNmN695uGB4

2.) Ein intelligentes, inspirierendes Lied: Malvina Reynolds – Little boxes http://www.youtube.com/watch?v=2_2lGkEU4Xs

3.) Ein unglaublich dummes Lied: Babyshambles – French dog blues http://www.myvideo.de/watch/7120862/Babyshambles_French_Dog_Blues

4.) Ein gruseliges, verwirrendes Lied: Farin Urlaub – Unter Wasser http://www.youtube.com/watch?v=HZ67ZU_wm24

5.) Ein süßes, friedliches Lied: Yann Tiersen – La valse des vieux os http://www.youtube.com/watch?v=sUZ3TLLpjMY

6.) Ein atemberaubendes, episches Lied: Two Steps From Hell – Heart of courage http://www.youtube.com/watch?v=LRLdhFVzqt4

7.) Ein vulgäres, obszönes Lied: Placebo – Spite & malice http://www.youtube.com/watch?v=ZLsd_j6beNA

8.) Ein Lied ohne Stimme: Jan Hammer – Crockett’s theme http://www.youtube.com/watch?v=_UmOY6ek_Y4

9.) Ein Lied, das älter ist als du: Elvis Presley – Jailhouse rock http://www.youtube.com/watch?v=qDID_E0FDUU

10.) Ein Lied, um deine Subwoofer zu testen: Zombie Nation – Kernkraft 400 http://www.youtube.com/watch?v=z5LW07FTJbI

11.) Ein Lied, das dir ein Freund gezeigt hat: JBO – Walk with an erection http://www.youtube.com/watch?v=CUiCsV5K-Es

12.) Ein Lied, um auf Ärsche zu starren: Fall Out Boy – This ain’t a scene, it’s an arms race http://www.youtube.com/watch?v=GNm5drtAQXs

13.) Ein Lied über Essen: Patrick Star – Salatsoße http://www.youtube.com/watch?v=cluUwB28XDA

14.) Du hast keine Ahnung, warum du dieses Lied gespeichert hast: Mickie Krause – Geh doch zu Hause http://www.myvideo.de/watch/478462/Mickie_Krause_mit_geh_doch_zu_Hause

15.) Ein unnötiger Dubstep-Remix: Coldmirror – In der Dubstep-Bäckerei http://kaltspiegel.tumblr.com/post/59577180652/in-der-dubstep-backerei-ich-musste-den-song

Viel Spaß beim Anhören.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Verrückte Suchbegriffe

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Durch die folgenden Suchbegriffe sollen laut WordPress Leute auf mein Blog gekommen sein. Es sind wirklich ein paar Klopper dabei, die ich überhaupt nicht verstehe.

garfield es gibt so viel zu tun, lassen wir es

automechaniker fickt seine kundinen

nach dem essen warten eine halbe stunde warten bis sex

tussi sitz auf dem hocker

ich habe dauernd sex mit meiner oma

albert streit angepinkelt

daumen von freund lässt dich wie transe aussehen

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umso dümmer ein mensch um so selbstbewusster

vollgeschmierte wand

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mein kumpel bringt mit getragene wäsche seiner mutter mit

vater sadist erektion stories

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ich suche altes lied.lief auf viva. auf ner party wurde schwarzhaariger frau blut abgenommen

patrick star hausschuhe

los spritz ich komme dvd

sex im sportbadeanzug

ich hatte noch nie mit 3 leuten gleichzeitig sex

gardinenaufhängung

Gleich gibt es noch einen „richtigen“ Blogeintrag.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Der Frühling kommt

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An dieser Stelle möchte ich meinen ja doch gelegentlich vorbeipurzelnden Lesern etwas empfehlen: Zieht so selten wie möglich um. Auch wenn es vollkommen irrealistisch ist. Es ist anstrengend, es dauert ewig und mitunter kann es sogar beziehungsgefährdend sein. Und: Besorgt euch mindestens zwei Umzugshelfer, wenn ihr welche braucht. Es ist jedenfalls nicht gerade toll, wenn die eine Person alles tragen muss, weil die umziehende andere Person

a) keine ausgeprägte Muskulatur

b) ein Verbot vom Arzt hat, schwere Sachen zu tragen.

Gott sei Dank sind jetzt alle Kisten von A nach B (bzw. A nach B nach C) geschleppt. Das WG-Zimmer ist wirklich schön: näher an meiner Schule, 35 Euro billiger, rosa angemalt. Sogar der Kleiderschrank wurde mir vom Vormieter überlassen. Wen kümmert es da noch, dass die Gardinenaufhängung nicht an der Decke hielt? Fernsehen habe ich jetzt auch keins mehr, aber das ist kein großer Verlust.

Ganz will ich allerdings auch nicht auf TV verzichten. Daher habe ich eine kleine Recherche darüber angestellt, welche Onlineangebote große TV-Sender auf ihren Internetseiten haben, und die ergab Folgendes:

– Bayerischer Rundfunk, NDR, Hessischer Rundfunk, Phoenix: Livestream

– Mitteldeutscher Rundfunk, WDR, ARD: Mediathek, einzelne Sendungen als Livestream

– RBB, SWR, Sat.1, Pro7, arte, VOX, BR-alpha, RTL 2: Mediathek

Die einzigen „durchgefallenen“ Kandidaten sind SuperRTL und Viva, aber die sind auch nicht so wichtig – „Spongebob Schwammkopf“ und „Die Nanny“ kann ich auch anderswo gucken.

Anscheinend werde ich alt. Früher war ich eine richtige Fernseheule, wie es meine Mutter gerne mal formulierte. Mittlerweile halte ich Fernsehen für ein verdammt verblödetes und hirnloses Medium, und das nicht erst, seit ich vor ziemlich genau einem Jahr fernsehkritik.tv entdeckte. Heute tue ich andere Sachen. Neben Lesen, Mit-meinem-Freund-Rumhängen und Surfen habe ich u.a. Zitate gesammelt. Aber das habe ich jetzt aufgegeben.

Um in die Sammlung aufgenommen zu werden, musste ein Urheber von Zitaten bestimmte Kriterien erfüllen. Er durfte beispielsweise kein Frauenfeind, Antisemit oder Homophober sein. Wahrscheinlich war das ziemlich bescheuert. Natürlich ist es so, dass auch solche Leute ab und zu mal etwas Schlaues sagen, was man nicht ignorieren darf. Aber ich hatte eben so meine Kriterien. Das ist wie bei Detlev Buck, der für das Video zur Ärzte-Single „Schrei nach Liebe“ keine echten Nazis anheuern wollte. Ich muss wohl auch mal mein Gehirn einschalten – und das hat mir gesagt, diese Arbeit lieber zu beenden.

Ich weiß nicht, ob ich jemals wieder an einem derartigen Projekt arbeiten werde. Zum Abschluss noch ein kleines Zitat:

Wenn du in einer WG wohnst und nicht weißt, wie laut die Waschmaschine ist, solltest du spätabends keine Wäsche mehr anschmeißen. (Kitschautorin 😉 )

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin