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Schlagwort-Archive: Personalausweis

Mein neuer Wohnsitz

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Ich freue mich sehr darüber, dass ich eine Arbeit gefunden habe. Weil ich dadurch auch nicht mehr auf Kindergeld angewiesen bin, darf ich mich auch darüber freuen, dass ich meinen Wohnsitz endlich offiziell in einem niedersächsischen Dorf anmelden darf. Und das bedeutet, dass ich nie wieder Ärger mit meiner Großmutter haben muss. Der letzte gab mir den Schub, endlich zum Amt zu gehen. (Ich hätts gestern machen wollen, aber mittwochs hat das Amt nur bis halb eins auf.) Selten hat ein Aufkleber auf einem Personalausweis so viel Freude gebracht.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

PS: Einen Nachsendeantrag hab ich auch gleich gestellt, damit meine Post nie wieder ungefragt geöffnet wird. (Fun fact: Das war ein Verstoß gegen Artikel 10 des Grundgesetzes.)

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Ich will doch nur fahren

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Wenn man einen Führerschein machen will, muss man dafür einen Antrag beim Straßenverkehrsamt stellen, und zwar an dem Ort, der im Personalausweis steht. Aufmerksame Leser wissen: Ich wohne eigentlich ganz woanders. Und die Gemeinde, in der ich gemeldet bin, hat so ein Amt gar nicht, ich müsste dafür eigentlich also NOCH weiter weg fahren. Gott sei Dank darf ich jemanden bevollmächtigen, der das dann für mich erledigt. Als ich das klarmachte, bat die Dame vom Amt mich, mich bei der Fahrschule nach Unterschriftenaufklebern zu erkundigen, damit das alles schneller geht. Nun gut. Ich fragte den Fahrlehrer also danach. Er habe so etwas gar nicht, habe das auch nie gemacht und das solle doch alles das Amt erledigen. Mit Glück könne ich hier zum Amt gehen und dort Unterschriftenaufkleber bekommen. Na klasse.

Meine Behördenphobie wurde noch größer, als der Fahrlehrer erzählte, was einer Bekannten regelmäßig passiere. Es gibt ja so schöne Einfahrts-Verbotsschilder, unter denen steht “Anlieger frei”. Die Bekannte bekommt nun also regelmäßig von irgendwelchen Politessen Geldstrafen aufgebrummt, obwohl sie eine Anliegerin ist. Ist das nicht wunderschön?

Im letzten Eintrag erzählte ich ja bereits, dass mein Fahrlehrer mich an meinen Opa erinnert. Und sie haben noch etwas gemeinsam, wie ich heute herausfinden durfte: Sie waren beide mal in Tunesien. Mein Fahrlehrer ist dort Auto gefahren und würde das nie wieder im Leben machen… wobei, in Indien (ein Land, das immerhin auf meiner Löffelliste steht) sei es ja noch viel schlimmer. Boah, macht mir keine Angst…

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

PS: Ich erzählte meinem Freund heute Morgen, dass man in der Fahr-Ausbildungszeit nicht schwarzfahren darf, weil einem dann die charakterliche Eignung zum Fahren aberkannt wird und man dann nicht fahren darf. Mein Freund sagte dazu: „Die Bahn versucht immer noch, dich zurückzugewinnen.“