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Schlagwort-Archive: protest gegen nazis

Kurz kommentiert (mehr oder weniger), Teil 40

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http://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/presse-und-medien/frontnews/2017/01/09

So sehr ich Nationalismus, Nationalsozialismus und Populismus verabscheue: Wenn man, wie in oben verlinkter Pressemitteilung geschehen, diese drei Begriffe wild durcheinanderwirft, kommt nur Mist dabei heraus. Es handelt sich hierbei um drei grundverschiedene Phänomene. Diese können sich zwar überschneiden, aber es ist wahnsinnig wichtig, auf die richtigen Begrifflichkeiten zu achten, damit man sie angemessen behandeln (sprich bekämpfen) kann.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

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Stöckchen oder nicht Stöckchen

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Vor einiger Zeit musste ich an das hier denken, und auch wenn mir das Stöckchen keiner zugeworfen hat, würde ich gern damit spielen.

12 Dinge, die dich ärgern

– Fremdenfeindlichkeit

– Homophobie

– Misogynie

– Krieg

– Leute, die, wenn sie einen Zug wegen einer Bombenentschärfung nicht nehmen können, sich lang und breit über die Unzuverlässigkeit der Bahn ärgern oder zig Mal erwähnen, dass sie schneller gewesen wären, wenn sie den Bus XY genommen hätten statt des Schienenersatzverkehrbusses

– wenn Züge zu spät kommen, weil die Bahn am falschen Ende spart und Gegengleise abbaut

– die Unfähigkeit der Betreuer in meinem bevorzugten Uni-Computerraum

– auf Gläubige herabblickende Menschen

– wenn mein Smartphone mitten in einer langweiligen Vorlesung leergeht

– die Engstirnigkeit gewisser alter Menschen

– das für mich zuständige Bafögamt

– Leute, die glauben, Depressionen könne man ganz einfach behandeln

11 Dinge, ohne die du nicht leben könntest

– Wasser

– Essen

– angemessene Temperaturen

– Mediziner

– Liebe

– Internet

– Bücher

– Schlaf

– Gott

– meinen schwarzen Kajal

– mein Smartphone

10 Dinge, auf die du dich freust

– endlich mit meinem Freund zusammenzuwohnen

– meine Bachelorarbeit

– das Abendessen

– die nächste Sitzung vom Gebärdensprachkurs

– den 4. Dezember

– den nächsten Gottesdienst mit meinem Lieblingspastor

– endlich diese Monty-Python-Sendung zu gucken, die ich vor vier Wochen aufnehmen ließ

– die Masterzeugnisverleihung eines gewissen Informatikers

– irgendwann mal Kinder zu haben

– den nächsten Urlaub

9 Dinge, die du täglich trägst

– einen BH

– eine Armbanduhr

– meine Brille

– einen Slip

– einen Titanring mit Diamant (mein Verlobungsring)

– mein Essen ins Zimmer

– Zweifel an der Zukunft

– meine Dreckwäsche irgendwohin

– einen Silberring (Geschenk von meiner Mutter)

8 Serien bzw. Filme, die du immer wieder schauen könntest

– “The King’s speech”

– “Ein Herz und eine Seele”

– “Die fabelhafte Welt der Amélie”

– “Hör mal, wer da hämmert”

– “Spongebob Schwammkopf”

– “Zwei glorreiche Halunken”

– “Der Vorname”

– “LOL – Laughing out loud”

7 Objekte, die du täglich anfasst

– Klopapier

– meinen Laptop

– die Fernbedienung meines DVD-Players

– meinen DVD-Player

– die Steckdosenleiste, an der mein Laptop, das dazugehörige Hub und mein DVD-Player hängen

– Besteck

– Gebäck

6 Dinge, die du jeden Tag tust

– aufs Klo gehen

– sprechen

– im Internet surfen

– lesen

– kochen

– an die Uni denken

5 Lebensmittel, ohne die du nicht leben könntest

– Nudeln

– Schokolade

– Erdbeeren

– Käse

– Tomaten

4 Menschen, mit denen du gerne mehr Zeit verbringen würdest

– die lustigen Leute von Alsterfilm

– meine beste Freundin

– mein bester Freund (der gleichzeitig auch mein zukünftiger Schwager ist, ist das nicht cool?)

– seine Freundin

3 deiner momentanen Lieblingslieder

– Muse – Hysteria

– Postmodern Jukebox feat. Robyn Adele Anderson – Talk dirty

– Pet Shop Boys – Go west

2 Menschen, die dein Leben sehr beeinflusst haben

– mein Vater

– seine Mutter

1 Mensch, mit dem du den Rest deines Lebens verbringen könntest

– mein Freund

So, fühlt euch frei, eure Meinung dazu oder eure eigenen Fragebogen-Füllungen in die Kommentare zu schreiben.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Jahresrückblick 2013

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1.       Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war dein Jahr?

8. Es ist kein großer Mist passiert wie die letzten beiden Jahre, aber einige sehr schöne Sachen.

2.       Zugenommen oder abgenommen?

Es wird wohl ungefähr gleich geblieben sein. Zumindest sehe ich nicht wesentlich fetter aus.

3.       Haare länger oder kürzer?

Mehr oder weniger gleich… irgendwie finde ich einfach, dass mir kurz vor schulterlang am besten steht.

4.       Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Weder noch, allerdings ist laut Optikertest eine Hornhautverkrümmung dazugekommen. Ich war deswegen aber noch nicht beim Augenarzt. Müsste ja auch erst mal wieder einen guten finden.

5.       Mehr Kohle oder weniger?

Ein bisschen weniger, weil mir vom Bafög-Höchstsatz jetzt knapp 150 Euro abgezogen werden, aber das ist okay.

6.       Besseren Job oder schlechteren?

Schlechter.

7.       Mehr ausgegeben oder weniger?

Genau kann ich das nicht sagen. Ich habe aber versucht, mich etwas zurückzuhalten.

8.       Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Mrs Elch hat Mutterpasshüllen verlost, ich habe mitgemacht, eine gewonnen und sie an eine zu dem Zeitpunkt schwangere Freundin weitergegeben.

9.       Mehr bewegt oder weniger?

Mehr, ich gehe jetzt einmal in der Woche schwimmen.

10.   Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Ein paar Erkältungen und dieses merkwürdige Brustdrücken. Also, vielleicht drei. Smiley mit geöffnetem Mund

11.   Davon war für dich die Schlimmste?

Natürlich das Brustdrücken. Ich dachte teilweise, ich müsste sterben.

12.   Der hirnrissigste Plan?

Das Praktikum in der zweitgrößten Stadt Deutschlands.

13.   Die gefährlichste Unternehmung?

Den ganzen Tag bei stechender Sonne draußen herumzulaufen. Das hat mich ins Krankenhaus gebracht.

14.   Die teuerste Anschaffung?

Vermutlich irgendwelche Zugtickets.

15.   Das leckerste Essen?

Mein Freund und ich haben vor einigen Wochen zusammen eine göttliche Lasagne gemacht.

16.   Das beeindruckendste Buch?

Philippe Pozzo di Borgo – “Ziemlich beste Freunde. Das zweite Leben des Philippe Pozzo di Borgo”.

17.   Der ergreifendste Film?

“Der Butler”. Ich hätte nicht so leben können wie er. Ich wäre regelmäßig explodiert.

18.   Die beste CD?

Ich habe mir in diesem Jahr keine CD gekauft.

19.   Das schönste Konzert?

Ich war nur auf einem Konzert, aber das war ganz cool – Emil Bulls.

20.   Die meiste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Freund.

21.   Die schönste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Freund.

22.   Zum ersten Mal getan?

Eine Hochzeitsmesse besucht. In einem evangelischen Gottesdienst gewesen (und zwar an Weihnachten sowie im Ausland, außerdem wurde er von einer Frau geleitet). Einen White Russian getrunken. An einer Internet-Fernsehsendung teilgenommen. Durch eine Uniklausur gefallen. Ein indisches Restaurant besucht. Eine Zeitschrift abbestellt. Mit einer Frau zusammengewohnt, mit der ich nicht verwandt war. Diverse Rezepte ausprobiert, z.B. grünes Pesto und Nougatringe. Meinen Laptop in die Reparatur gegeben. Einen Graphic Novel gekauft. Bei “Gay in May” gewesen. Gegenstand eines Interviews gewesen. Zwecks Recherche die Juristenbibliothek besucht. Die Hamburger Unimensa ausprobiert. Ein Museum in der zweitgrößten Stadt Deutschlands besucht. Ein Telefoninterview geführt, bei dem ich nicht mitschreiben konnte und das dazu noch sehr merkwürdig verlief. In Hessen gewesen. Ein Buch auf Reisen geschickt. Eine Obdachlosenzeitung gekauft. Erdnuss- und Mohn-Mandel-Eis gegessen. Fleisch mit Gesicht zu mir genommen. Eine Petition gestartet. In einem bosnischen Restaurant gewesen. Die Nudelbar meiner Mensa ausprobiert. Sarrazin gelesen. Heißen Met probiert. Die Bundeskanzlerin live gesehen.

(Heilige Scheiße, ist das viel…)

23.   Nach langer Zeit wieder getan?

Mir einen angetrunken.

24.   Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Heimweh. Diverse Seminarssitzungen. Frage 11.

25.   Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Meine Petition zu unterschreiben.

26.   Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Eine DVD von “Susi und Strolch”.

27.   Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Das zweite Fotobuch von Farin Urlaub.

28.   Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Ich liebe dich und möchte für immer mit dir zusammen sein.“

29.   Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

So ziemlich dasselbe wie bei Frage 28.

30.   Dein Wort des Jahres?

Christentum.

31.   Dein Unwort des Jahres?

Linksgrün.

32.   Dein(e) Lieblingsblogs des Jahres?

“Topf voll Gold” und Publikative.org.

33.   Verlinke deine Rückblicke der vorigen Jahre.

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/01/01/jahresruckblick-2011/

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/12/23/soundtrack-of-2012/

https://kitschautorin.wordpress.com/2013/01/01/2013-omfg/

Mit freundlichen Grüßen und Wünschen für das Jahr 2014

Die Kitschautorin

Juden und Kroaten

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Im Studium sollte man sich die Veranstaltungen aussuchen, die einen thematisch am meisten interessieren. Ich bin sehr glücklich mit meiner Auswahl, allerdings hatte die auch zur Folge, dass ich gestern wegen eines Seminars (“Biografien von Migranten der ersten Generation und ihrer Kinder”) zwei Termine wahrnehmen musste. Aber ich habe es recht gern getan.

Meine Hausarbeit zwecks Erwerb von Leistungspunkten möchte ich über das jüdische Leben in der viertgrößten Stadt Niedersachsens schreiben. Mir wurde von der Dozentin nahegelegt, doch die Gedenkfeier zur Reichspogromnacht zu besuchen. Ich musste stehen, weil der Andrang so groß war. Aber das war schnell vergessen. Die Reden der letzten beiden Oberbürgermeister waren gut, die Schüler, die die Gedenkfeier gestalten durften, warfen viele interessante Fragen auf. Wäre man damals Nazi gewesen? Was kann man tun, damit so was nie wieder passiert?

Auf die Feier an sich folgte noch eine Kranzniederlegung dort, wo früher mal die Synagoge war. Der Kantor der örtlichen jüdischen Gemeinde trug ein Gebet vor, von dem ich nichts verstanden habe, außer Auschwitz, Treblinka, Majdanek. Es war sehr eindrucksvoll, denn er hat eine Wahnsinnsstimme. Er hätte gar kein Mikrofon gebraucht. Wer sich selbst davon überzeugen will: Ich habe gerade herausgefunden, dass er einen Youtubekanal hat (www.youtube.com/user/BaruchChauskin). Oder hört euch die ersten paar Sekunden meines Beitrags an: http://osradio-podcast.de/2012/09/11/judischer-abend-im-felix-nussbaum-haus/

Nachdem ich mich von der Feier erholt hatte, musste ich schon wieder los, diesmal ging es in ein bosnisches Restaurant (wir waren auf Suche nach Spuren der Gastarbeiter aus dem früheren Jugoslawien). Das Essen (bei mir war es Peperonata, also Reis mit Fleisch und Soße) war sehr lecker. Allerdings ist das Restaurant wohl nichts für Leute, die kein Fleisch essen wollen. Denen wären nur die Vorspeisen geblieben. Die Restaurantbesitzerin war sehr nett und beantwortete bereitwillig alle Fragen über ihre kroatische Herkunft.

Das war’s für heute von mir. Ich muss gleich noch mal in die Uni und lasse mir dort etwas über Pädagogik in der Nazizeit und über die EU erzählen. Mal sehen, ob dort was Spannendes passiert. In der EU-Veranstaltung bestimmt nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Autoaufkleber

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Als ich gestern von der Uni nach Hause kam, sah ich in meiner Straße ein Auto mit einem Aufkleber, der besagte, dass der Autobesitzer nach 1945 geboren sei und der Welt daher einen Scheiß schulde. Ich hätte dem Autobesitzer gern per Klebezettel mitgeteilt, was ich darüber denke. Leider hatte ich keine da. Dann halt hier:

Natürlich sind Leute, die nach 1945 geboren wurden, nicht für die Verbrechen der Nazis verantwortlich. Ich finde es aber falsch, jedwede Verantwortung von sich zu schieben. Man schuldet der Welt mindestens, dass sich die Jahre 1933 bis 1945 nicht wiederholen. Gut, das gilt natürlich nicht nur für Deutsche.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Wochenendausflug

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Ich lebe in der viertgrößten Stadt Niedersachsens. Wenn ich neuen Bekanntschaften den Ortsnamen verrate, wissen sie nicht immer, wo das liegt, und so wurde ich schon mal in Hessen verortet. Wo ich in Wahrheit noch nie war. Bis zum letzten Wochenende.

Da habe ich es endlich mal geschafft, Freunde von mir zu besuchen, die seit einigen Monaten in der siebtgrößten Stadt Hessens leben. Die Stadt kommt mir ziemlich klein vor – sie ist ja auch kleiner als meine Heimatstadt –, aber sie ist schön. Ich war mit meinen Freunden und meinem Freund in der Innenstadt unterwegs. Dort sind mir zwei Sachen aufgefallen:

1.) Erdnuss- und Mohn-Mandel-Eis schmecken hammergeil.

2.) Die Aufkleber. In meiner Heimatstadt pappen überall irgendwelche Aufkleber, mit den unterschiedlichsten Motiven und Sprüchen. Ich habe mir in letzter Zeit angewöhnt, zu schauen, ob Nazischeiße dabei ist (um das gegebenenfalls unschädlich zu machen). In der siebtgrößten Stadt Hessens musste ich mir gar keine Sorgen machen. Im Gegenteil, allenthalben waren irgendwelche Anti-Nazi-Aufkleber. Wenn man weiß, dass die Hälfte der Einwohner Studenten sind, ist das aber gar nicht mehr so verwunderlich.

Zwischendurch habe ich auch die Zeit gefunden, zwei Bücher zu lesen, die meinen Gastgebern gehören: “Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod, Band 5” von Bastian Sick und “Hipster Hitler” von Archana Kumar und James Carr. Zu Bastian Sick kann man stehen, wie man will. Natürlich macht er viele Fehler und sein Verständnis von Sprache ist nicht astrein, aber er schafft es, das Thema Grammatik unterhaltsam zu behandeln. Als ich “Hipster Hitler” las, musste ich laufend aufstöhnen, weil der Titelheld so doof ist. Lektüre sehr zu empfehlen.

Am Tag der deutschen Einheit werde ich für ein paar Tage zu meinen Großeltern fahren. Ich weiß noch nicht, was da passieren wird, aber ich werde da das Buch, das ich vor knapp zwei Wochen in meiner Heimatstadt gefunden habe, wieder auf Reisen schicken.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Nach dem Rechten sehen

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Wahlen sind eine der wenigen Möglichkeiten, die man als Bürger hierzulande noch hat, wenn es darum geht, mitzugestalten, und ich nehme diese Möglichkeit gerne wahr. Deswegen habe ich heute per Brief gewählt. Als ich den Umschlag mit den angeforderten Unterlagen öffnete, war ich erst mal total überfordert. So viele bunte Zettel und Umschläge! Aber als ich die Anleitung gefunden hatte, ging alles ganz leicht. Zusätzlich zum Bundestag durfte ich auch einen Landrat wählen. Da ich keine Ahnung hatte, dass diese Wahl angesetzt war, wusste ich auch zunächst nicht, wen ich wählen sollte, und habe erst mal alle Kandidaten gegoogelt. Bei den meisten habe ich nicht mal herausfinden können, wofür sie eigentlich stehen. Aber ich habe dann doch jemanden gefunden.

Wählen ist bekanntlich wie Zähneputzen: Wenn man’s nicht macht, wird’s braun. Leider gibt es Leute, bei denen es quasi so oder so braun wird. Und sie hängen fleißig Wahlplakate auf. Ich möchte mich am liebsten übergeben, wenn ich diese menschenverachtenden NPD-Wahlplakate sehe. (Unverständlich auch die Entscheidung des Verwaltungsgerichts Kassel, dass die Teile nicht den Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllen: http://www.publikative.org/2013/09/15/kz-gedenkstaette-erstattet-anzeige-gegen-npd/) Ich freue mich immer, wenn sie verschwinden. Vor der Grundschule, in die mein Freund vor Ewigkeiten mal gegangen ist, hingen zwei Teile, die sind jetzt weg. Ich freue mich auch sehr über kreative Aktionen gegen NPD-Wahlplakate. Eine besonders schöne Idee findet man hier:

http://www.kaputtmutterfischwerk.de/?p=4157

In der Stadt meines besten Freundes gab es diese tolle Aktion:

http://www.ruhrbarone.de/giessen-meine-oma-mag-auch-sinti-und-roma/

Wo ich gerade von meinem besten Freund sprach: Übernächstes Wochenende werde ich es zum ersten Mal seit seinem Umzug schaffen, ihn zu besuchen. (Bin gespannt, wie es sein wird. Ich war noch nie in Hessen.) Ich werde sieben Stunden lang mit Bummelzug dorthin unterwegs sein, weil mein Geld etwas zu knapp für den Fernzug war. Den werde ich dann nutzen, wenn ich mich am Tag der deutschen Einheit Richtung Großeltern aufmache. Der Tag der deutschen Einheit ist sehr wichtig für mich, weil ich ohne Wiedervereinigung vermutlich nie in Westdeutschland gelebt hätte. Ich bin schon unzählige Male über die ehemalige innerdeutsche Grenze gefahren. Wenn man die A20 nimmt, erkennt man immerhin noch an einem Schild, dass man die Grenze überquert. An der Bahnstrecke Hamburg-Rostock weist nichts darauf hin. Man erkennt nur allmählich an den verlassenen LPG-Gebäuden und den Plattenbauten, dass man bereits im Osten angekommen ist. Neulich gab es im NDR einen interessanten Bericht über den Bahn-Grenzverkehr auf der Strecke, die ich schon öfters befahren habe:

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/nordmagazin/media/nordmagazin18881.html

Auf langen Fahrten ist Musik besonders gut. Heute kam das neue Album einer meiner Lieblingsbands heraus. Früher hat mein bester Freund immer für mich Musik geladen, weil er schon ein musicload-Konto hatte. Ich habe die Musik jetzt über Amazon geladen. Ging schnell und gut. Das neue Album von Placebo gefällt mir. Ich denke, dass man beim mittlerweile fast 41jährigen Brian Molko von einer in Würde gealterten Stimme sprechen kann. “Rob the bank” mochte ich wegen des etwas abgedrehten Textes nicht so sehr, aber insgesamt bereue ich es nicht, die 9,89 Euro ausgegeben zu haben.

Morgen wird es hier wieder einen neuen Kurzgeschichtenteil geben. Bis dahin:

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin