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Schlagwort-Archive: remoulade

Kurz kommentiert (mehr oder weniger), Teil 38

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Am 10. August gab es in der Neuen Osnabrücker Zeitung ein Interview mit Manuela Rosenberger, der Vorsitzenden der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Es ging um Pläne zu einer Fett- und Zuckersteuer. Frau Rosenberger fand diese Steuer diskriminierend und erklärte auch, warum:

So eine Steuer trifft natürlich besonders Geringverdiener, und das impliziert, dass sich besonders diese schlecht ernähren.

Wenn ihr etwas darüber nachdenkt, kommt ihr vielleicht auch darauf, warum ich diesen Satz sehr witzig finde.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Du bist, was du isst

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Den Spruch aus dem Titel sollte jeder von euch kennen. Vor gut einer Woche habe ich darüber intensiv nachgedacht und mich gefragt, was das, was man isst, über einen aussagt. Deswegen habe ich eine Woche lang ein Esstagebuch geführt, das ich nun mit euch teilen möchte.

Sonntag: zwei helle Toasts mit Leberwurst und Gouda, Schnitzel mit Pilzsoße und Gnocchi, zwei Nougatringe, zwei helle Toasts mit Kräuterfrischkäse und Scheiben-Weichkäse bzw. Sahne-Schmelzkäse und Salami

Montag: zwei helle Toasts mit Kräuterfrischkäse und Schinkenwurst, eine Banane, ein Teller Makkaroni mit Tomate-Sahne-Soße, eine Scheibe Mischbrot mit Salzbutter, Salami und Tomatenmark, eine Schüssel Vanillepudding, eine Scheibe Mischbrot mit Sahne-Schmelzkäse

Dienstag: zwei Scheiben Mischbrot mit Kräuter-Schmelzkäse und Scheiben-Weichkäse, ein Apfel, eine Schüssel Reis mit Erbsen, Möhren und Tomatenmark, ein Kirschjogurt, ein halber Nougatring, eine Scheibe Mischbrot mit Sahne-Schmelzkäse und Schinkenwurst

Mittwoch: ein helles Brötchen mit Salzbutter und Gouda, ein belegtes Käsebrötchen mit Butter, Remoulade, Salami, Käse, Salat und Tomate, ein paar Schokokeksröllchen, ein Teller Nudeln mit rotem Pesto, vier Pfeffernüsse

Donnerstag: zwei Scheiben Körner-Mischbrot mit Kräuterfrischkäse und Gouda, zwei Teller Nudeln mit rotem Pesto, neun Pfeffernüsse

Freitag: zwei Scheiben Körner-Mischbrot mit Kräuterfrischkäse und Schinkenwurst, zwei Teller Nudeln mit grünem Pesto, fünf Pfeffernüsse, zwei Schüsseln Chips der Geschmacksrichtung Cheese & Onion

Samstag (heute): zwei helle Toasts mit Butter und Nutella, ein Teller Nudeln mit Tomatensoße und Hartkäse, eine Schüssel Reis mit Hackfleisch, Mais, Erbsen und Paprika

Was sagt es über mich aus, dass ich all diese Sachen gegessen habe? Einen kleinen Effekt hatte das Führen eines Esstagebuchs allerdings: Ich wusste, dass das, was ich aß, irgendwann online stehen wird, also habe ich versucht, mich etwas zu zügeln. Davon unabhängig habe ich versucht, ein wenig Abwechslung in meinen Speiseplan reinzubringen. Mein absolutes Lieblingsgericht, Nudeln, habe ich mit verschiedenen Soßen gegessen. Einige Sachen wie das Schnitzel habe ich nur gegessen, weil die Mutter meines Freundes sie zubereitet hat. Nicht, dass ich diese Sachen nicht mag, aber selbst würde ich sie mir nicht unbedingt machen. Die Nougatringe waren selbstgemacht (welch harte Arbeit…). Die Schokokeksröllchen stammten von der Infotheke des Radiosenders, bei dem ich arbeite. Und die Pfeffernüsse waren ein Sonderangebot im örtlichen Supermarkt. Passte auch gut zum Wetter, seufz.

Soweit meine kulinarischen Erfahrungen der letzten sieben Tage. Fühlt euch frei, eure mit mir zu teilen.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin