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Krümelmonster, Teil 27

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Die nächsten anderthalb Wochen machte ich nur Dienst nach Vorschrift. Ich ging brav zur Uni, schrieb in den Vorlesungen mit, ansonsten versteckte ich mich in den Vorlesungssälen bzw. zu Hause. Ich lachte kaum, sprach außerhalb der Veranstaltungen niemanden an und Nachfragen von meinen Freundinnen watschte ich mit Angst vor den Klausuren im Januar ab. Und die glaubten mir das auch noch, aber vielleicht wollten sie auch einfach nicht nachfragen.

Lukas sah ich in der Zeit nicht einmal. Aber ich musste ständig an ihn denken, vor allem, wenn ich mal wieder an einem der zahllosen Plakate vorbeilief, die den Weihnachtsball ankündigten. Wieso mussten die überall hängen und mich daran erinnern, was für ein Scheißmensch ich war?

Ein paar Tage vor dem Ball hing ich emotionslos im Gesicht und mit lauter Gedanken im Kopf auf meiner hässlichfarbenen Sitzschale herum, als Kati zu mir in den Vorlesungssaal kam. Sie wirkte ziemlich atemlos.

„Was ist denn?“, fragte ich ungeduldig. „Die Vorlesung fängt gleich an.“

„Ich weiß, ich hab dich schon überall gesucht. Man sieht dich ja in letzter Zeit nirgendwo. Hier ist jedenfalls deine Ballkarte.“ Sie reichte mir ein bunt bemaltes Teil, auf dem Eintrittskarte für den Weihnachtsball der Universität Frankfurt stand.

„Hör mal, ich hab dir schon gesagt, ich will da nicht hin“, rief ich und warf ihr das Teil wieder entgegen.

„Und ich hab dir schon gesagt, du darfst dich nicht verstecken“, entgegnete Kati und setzte sich neben mich. „Wenn du Lukas wirklich haben willst, musst du mit ihm sprechen. Du darfst dich nicht in deinem Schneckenhaus verkriechen. Also: Komm zum Ball. Ich schenk dir auch die Karte, wenn’s sein muss.“

„Ich will da nicht hin. Und überhaupt, wer hat gesagt, dass ich ihn wirklich haben will?“

Kati sah mir tief in die Augen.

„Okay, du hast Recht“, gab ich zu, „aber er wird doch eh die ganze Zeit auf der Bühne stehen.“

„Irgendwann wird die Band Pause machen“, warf Kati ein. Vorne an der Tafel stellte sich der Dozent bereit. „Na ja, ich muss jetzt in meine Vorlesung. Hier ist die Karte, du kannst es dir ja noch mal überlegen. Aber du solltest wirklich dort hinkommen. Ich werde jedenfalls da sein.“ Und weg war Kati.

Jeder kennt sicher das Gefühl, etwas zu machen, das man überhaupt nicht will. Nie habe ich dieses Gefühl tiefer empfunden als an diesem Tag. Mittags rauschte ich aus der Uni, ohne Mittagessen, nur um anderthalb Stunden beim Frisör zu sitzen für einen Termin, den ich gar nicht wahrnehmen wollte. Ich sah ihm dabei zu, wie der Mann meine Haare zu einer Hochsteckfrisur auftürmte und mein Make-up erledigte, und wollte ihm die ganze Zeit sagen, dass er sich die Mühe eigentlich sparen konnte. Ich sprühte mich mit meinem schönsten Parfüm ein und hüllte mich in mein tolles Abendkleid und dachte: Wozu das alles? Hat doch eh keinen Sinn. Ich will da nicht hin. Hey, das reimte sich.

Um mich herum war alles still. Ich sah in den Spiegel, in mein geschminktes zwanzigjähriges Gesicht, im selben Kleid wie vor anderthalb Jahren beim Abiball, und überlegte, wie der Abend heute wohl aussah. Ich wusste ganz genau, dass er beschissen werden würde.

In der U-Bahn zur Uni starrten mich alle an. Nun, es war wohl nicht alltäglich, dass sich eine junge Frau in so einem Filmstaroutfit (als ob ich wie einer aussähe…) in ein öffentliches Verkehrsmittel setzte. Ich wünschte, ich hätte mich mit dem Auto bringen lassen. Tja, zu spät. Fing ja schon gut an, der Abend. Ich war froh, als ich endlich wieder aussteigen konnte… und auch wieder nicht. Ich steckte nämlich nicht nur im selben Kleid wie beim Abiball, ich war auch mindestens genauso aufgeregt.

Was das Ganze nicht besser machte, war die komplette Aufmachung der Uni. Sie hatten sogar einen roten Teppich vorm Eingang hingelegt. War ich hier in Frankfurt am Main oder in Hollywood? Viele Studentinnen standen aufgebrezelt und mit Sektglas in der Hand herum und quatschten. Die Jungs trugen Anzüge und helle Biere.

Ich zitterte. Und das lag nicht an der Kälte. Am Eingang zeigte ich meine Eintrittskarte vor und bekam ein Sektglas in die Hand gedrückt. Für alle Ladys umsonst, wie mir der Kellner erklärte. Na dann. Ich kippte sofort einen ordentlichen Schluck herunter und sah mich erst einmal um.

Auf der Bühne stand noch niemand herum, aber alle Instrumente und die Anlagen waren schon aufgebaut. Das Mikrofon auch, und die Leadgitarre stand auf einem Ständer daneben. Ich seufzte laut.

„Hey, Sara! Endlich sieht man dich mal wieder!“

„Ja, da hast du wohl Recht. Hallo, Anna“, begrüßte ich sie und bemühte mich um ein Lächeln.

„Was war denn los? Hast du wirklich solche Probleme mit den Klausuren?“

„Ich hab jetzt keine Lust, noch mal darüber zu reden. Jedenfalls scheint Lukas jetzt zu denken, ich wäre nicht an ihm interessiert, sondern an dieser Pappnase von Hannes.“

„Stimmt das denn?“

„Nein!“, rief ich und trank noch einen Schluck Sekt. Mir fiel auf, dass die Flüssigkeit in Annas Glas orange war. „Was hast du denn da?“

„Ach, ich habe den Kellner gebeten, mir etwas ohne Alkohol zu geben. Deswegen bekam ich Orangensaft“, erläuterte Anna.

„Musst du heute fahren?“

„Ich weiß auch nicht, wieso ich mich dazu breitschlagen ließ. Aber ich habe versprochen, Aurélie und Freddy auf dem Heimweg mitzunehmen.“

„Wo sind die eigentlich?“

„Die kommen später. Sag mal, du bist wohl ziemlich aufgeregt, was?“

„Ja, ich wollte mit Lukas reden. Würde mich wundern, wenn er das noch will, nach dem, was passiert ist.“

„Willst du mir wirklich nicht erzählen, was mit euch war?“

„Na schön, komm mit, ich sag’s dir.“

Auf der Toilette sagte ich dann: „Ich habe ihm erzählt, dass Hannes und ich miteinander geschlafen haben und er mich dann sitzen ließ, und er hat auch gesehen, wie Hannes und ich miteinander gesprochen haben und ich meinte, wir könnten Freunde bleiben und er mich dann umarmt hat.“

„Oh, das ist wirklich ein ganz schön dicker Hund“, stöhnte Anna. „Deswegen hast du kaum mit uns gesprochen? Aurélie dachte schon, es läge an uns.“

„Nein, das bestimmt nicht. Weißt du“, erklärte ich ihr, „es wird schon wieder nichts. Nur diesmal fühlt es sich… noch schlimmer an als bei Hannes.“

„Hast du mit Lukas eigentlich überhaupt schon mal direkt über die ganze Sache gesprochen?“, fragte Anna.

„Nein.“

„Wie willst du dann überhaupt wissen, dass es nichts wird? So kann das ja nichts werden“, empörte sich meine beste Freundin. „Du musst ihm sagen, dass du Gefühle für ihn hast!“

„Er will auf keinen Fall mehr mit mir reden!“, rief ich nicht weniger laut zurück.“

„Aber du mit ihm! Und das zählt.“

„Na schön, in der Bandpause guck ich mal, ob ich ihn abgreifen kann.“

„Nein, du machst das jetzt!“, befahl sie mir. „Sonst machst du’s nie. Ich bin mit dir jetzt zehn Jahre befreundet, ich kenn dich.“

Sie war ja aufgeladen! „Okay, okay“, beruhigte ich sie.

Vor der Bühne, auf der alle Bandmitglieder – außer Lukas – bereits standen und die Instrumente stimmten, blieben wir stehen. Anna entfernte sich plötzlich Richtung Ausgang.

„Wo willst du denn hin?“, rief ich verzweifelt hinterher.

„Aurélie und Freddy suchen. Ich habe versprochen, am Eingang zu stehen, wenn sie kommen!“

Na super. In meinem Hals steckte ein Kloß, der viel dicker war als die, die Oma sonntags immer zum Mittagessen kochte.

Ich rief zum Bassisten herüber: „Habt ihr Lukas gesehen?“ Doch der hörte mich nicht. Kurzerhand stieg ich auf die Bühne.

Der Bassist rief: „Ey, du…“

„Ich habe einen Namen. Ich heiße Sara.“

„Gut, ich heiße Tobias. Also, Sara, eigentlich darfste hier nich‘ drauf stehen.“

Ich ignorierte seinen Einwand. „Kann ich zu Lukas? Ich muss dringend mit ihm sprechen.“

Seine Augen hellten sich auf. „Lukas? Na klar. Der hat in den letzten Tagen nur noch über dich geredet.“

„Echt?“

„Moment, ich hol ihn mal eben.“ Er ging nach hinten… und kam nach ein paar Minuten mit Lukas zurück. Mein Herz schlug so doll, dass es nicht gesund sein konnte.

„Sie wollte mit dir sprechen“, informierte Tobias ihn und dampfte dann wieder ab.

„Also, was willst du von mir?“, fragte Lukas.

Ich schluckte. „Ich wollte dir sagen, dass es mir Leid tut, dass ich dir von Hannes und mir erzählt habe… ich wollte dir damit nicht weh tun. Und dass Hannes mich umarmt hat, geschah gegen meinen Willen. Ich hab ihm gesagt, dass wir Freunde bleiben können, aber er meinte, gute Freunde würden sich umarmen, und dann hat er mich gedrückt. Ich wollte das alles nicht! Ehrlich.“

„Und warum erzählst du mir das alles?“, entgegnete er und hing sich die Gitarre um.

„Weil…“ Die ganze Band starrte mich an. Einige Ballgäste, die unten auf der Tanzfläche standen, ebenfalls. Ich meinte sogar, zu hören, dass die Gespräche leiser wurden.

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Hallo. Ich bin die Kitschautorin von der Uni der viertgrößten Stadt Niedersachsens. Da mich das Studium der Politik- und Erziehungswissenschaft, die Teilnahme an einem halbprofessionellen Chor, die vielen Nebenjobs in irgendwelchen Medien, die Beziehung zu einem übertrieben strebsamen Studenten der Informatik, die diversen noch zu schreibenden Hausarbeiten, das Wetter und der zu erledigende Papierkram noch nicht genug auslasten, ziehe ich die Semesterferien über noch einige Kilometer in den Norden, um ein zehnwöchiges Praktikum in der zweitgrößten Stadt Deutschlands abzuleisten. (Na, auf welche Werbung wollte ich anspielen?)

Ich werde bei einem relativ bekannten Internetportal arbeiten, das dem Namen nach damit beschäftigt ist, Politiker zu beobachten und zu berichten, wenn irgendwas falsch läuft. Ich werde u.a. für die Moderation der Internetseite und die Pressearbeit zuständig sein. Das Praktikum ist leider unbezahlt, aber ich stehe momentan finanziell ganz gut da und ich wollte mir diese Chance nicht entgehen lassen. Wohnen werde ich in der Zeit bei einer Verwandten meines Freundes, die in pendelgeeigneter Entfernung zur zweitgrößten Stadt Deutschlands wohnt.

Apropos Freund – als ich von meinen Praktikumsplänen erzählte, wurde ich gefragt: “Und deinen Freund lässt du einfach so alleine?” Dabei muss man bedenken, dass 1.) man nach über fünf Jahren Beziehung auch mal eine Weile ohne einander auskommen sollte, 2.) wir uns jedes Wochenende sehen werden und 3.) er die Semesterferien über eh mit einem Studienprojekt beschäftigt sein wird.

Ansonsten ist nicht so viel passiert. Im Wesentlichen nur drei Sachen. Punkt 1: Als ich montagmorgens total fertig vom Wochenende (dazu gleich mehr) ins Bad wankte, nachdem ich vom Staubsauger meiner Mitbewohnerin geweckt wurde, begrüßte mich am Spiegel ein Klebezettel, auf dem ebendiese mir befahl, das Bad zu putzen. Das sei nach einer Geburtstagsfeier ja eigentlich auch selbstverständlich. Außerdem wies sie mich darauf hin, dass sie es satt habe, als Einzige die Wohnung zu putzen und dass ich mich nie an den Putzplan halten würde und dass wir mal darüber sprechen müssten, sie sich jetzt aber erst mal um ihre Klausuren kümmern müsste.

a) Ich habe momentan mindestens genauso viel Stress wie sie, wenn nicht noch mehr.

b) Es stimmt nicht, dass ich nie was tue. Als die taz-Leute da waren, habe ich z.B. die ganze Wohnung geputzt, obwohl das nicht auf dem Plan stand. Sogar die Balkontür und das Küchenfenster, was, seit ich hier wohne (über zwei Jahre), noch nie jemand gemacht hat.

c) Dass der Putzplan nicht funktioniert, ist nicht allein meine Schuld, wenn die Magnete “Bad” und “Küche” nicht weiterbewegt werden.

d) Man klärt so was nicht mit Klebezetteln, verdammt noch mal!

e) Was sollte eigentlich der Hinweis auf meine Geburtstagsfeier? Da waren gerade mal zwei Leute.

f) Ich war in letzter Zeit häufiger nicht da. Und wer nicht da ist, macht auch keinen Dreck.

Punkt 2: Die Auftritte des Universitätschores, dessen Mitglied ich bin. Dienstag und Mittwoch fanden sie statt, also waren fürs Wochenende davor (und für Montagabend) Proben angesetzt. Bei 30 Grad an drei Tagen hintereinander stundenlang gegen ein Orchester anzusingen, ist nicht gerade prickelnd. Das hat einige Chorsängerinnen, darunter auch ich, dermaßen geschlaucht, dass sie bei den Auftritten schlapp gemacht haben und die Bühne verlassen mussten. Dass wir die ganze Zeit stehen und uns an eine sehr unangenehme Kleiderordnung (schwarz, lange Beinbekleidung) halten sollten, hat nicht gerade geholfen. Auf der engen Bühne waren es wegen der Körperwärme der über 100 Sänger zirka 40 Grad. Mein Kreislauf hat sich davon nur langsam wieder erholt und aus Angst, dass ich erneut schlapp mache, habe ich mich etwas zu luftig angezogen. Gestern Abend hab ich mir deswegen die Seele aus dem Leib gehustet und jetzt sitze ich hier in eine Decke gehüllt und ziehe mir Spargelcremesuppe rein. Yay. (Nicht falsch verstehen, ich singe gern für den Chor und die ausgewählten Stücke waren super. Aber die Umstände waren schrecklich.)

Punkt 3: Am Mittwoch war die Statistikklausur. Ich hätte 25 Punkte zum Bestehen gebraucht und habe mit etwas Glück vielleicht 12. Aber es ist meine Schuld. Nein, nicht so, wie ihr denkt – gelernt habe ich genug. Aber ohne einen Taschenrechner konnte ich die meisten Aufgaben einfach nicht lösen. Eine Freundin hatte mir Anfang der Woche versprochen, für die Klausur ihren Rechner zu leihen. Ein paar Minuten, bevor ich ihn hätte kriegen sollen, schrieb sie mich an, dass das leider nichts wird. Und in der Mittagszeit war ich (siehe Punkt 2) zu kaputt, um in die Stadt zu latschen. Aber schließlich hätte ich mir ja auch vorher einen Taschenrechner kaufen können…

Naja, die Klausur kann ich immer noch wiederholen, also halb so schlimm. Nächsten Mittwoch hab ich noch eine mündliche Pädagogikprüfung und vier Tage später dampfe ich Richtung Norden ab. Sollte ich meinen Freund während der Praktikumszeit vermissen, ist das nicht so schlimm – ich lenke mich einfach mit der Hausarbeit über die Wiedervereinigung ab, die ich bis zum 30. September fertig haben muss. Hurrah.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Einführungswoche

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Wie aufmerksame Leser bereits wissen, mache ich zurzeit ein Praktikum bei einem örtlichen Radiosender. Für diese Woche habe ich mich mit meinem Chef drauf geeinigt, dass ich zwei Tage beim Sender und zwei Tage in der Uni bin. Ich möchte jetzt von meinen Erfahrungen bei Letzterem berichten.

Erster Tagesordnungspunkt am Dienstag war die Sprechstunde mit einem Pädagogikdozenten.

1.) Ich hatte verpeilt, mir den Raum und das Gebäude aufzuschreiben, in dem besagte Sprechstunde statt fand.

2.) Ich ging auf gut Glück in ein Gebäude und fragte, wo die Sprechstunde sei. Mir wurde erklärt, wo die Pädagogen sitzen.

3.) In einem anderen Gebäude fragte ich noch mal nach, wohin ich muss. Die nette Psychologiestudentin erklärte mir, wo ich einen Computerraum finden konnte (auch sehr wichtig zu wissen, wirklich!). Dort ergoogelte ich mir, wohin ich musste.

4.) Dort angekommen, informierten mich die netten Leute von der Fachschaft Erziehungs- und Kulturwissenschaften darüber, dass ich zum Erstsemesterfrühstück in Gebäude XY müsse.

Das fängt ja nett an, dachte ich. Ich erfuhr dort aber schließlich alles, was ich rauszufinden beabsichtigt hatte, und kam sogar in den Genuss eines Schokokussbrötchens. (Klingt schräg, schmeckt aber super.)

Nach dem Erstsemesterfrühstück der Pädagogen ging ich schon wieder essen, und zwar diesmal in die Mensa, mit einigen Erstsemesterstudenten des Fachbereichs Sozialwissenschaften. Die Mensa wurde nicht zu Unrecht mehrmals ausgezeichnet. Danach fuhr ich kurz nach Hause, um für eine Informationsveranstaltung zum Studiengang Politik wiederzukommen. Die war aber nicht sehr informativ.

Heute schließlich war die zentrale Begrüßungsveranstaltung für Erstsemesterstudenten. Zwei Freunde von mir sind mitgekommen, weil man dort Unmengen an Gratiszeug abstauben kann. Ich möchte an dieser Stelle aufzählen, was ich bekommen habe:

– ein Heft über Unnützes Wissen

– einen Walnussknacker

– vier Kondome

– vier Aufkleber (davon drei vom Schwulenreferat der Uni. Mein Favorit: I ❤ Penis.)

– 16 Gutscheine

– zehn Gratispostkarten

– neun Tüten mit Gummibärchen

– vier Bonbons

– ein Tütchen mit Erdnüssen

– zwei Stück Traubenzucker

– vier Luftballons

– drei Post-it-Blöcke

– einen normalen Block

– elf Stifte

– zwei Lesezeichen

– eine Ausgabe des Neuen Testaments

– einen Taschenspiegel

– einen Radroutenplan

– eine Haarspülungsprobe

– Kekse von der Islamischen Hochschulgemeinde

– einen Bierdeckel von Amnesty International

– drei Schlüsselanhänger (einer dient als Zahnseidenspender, ein anderer als Flaschenöffner)

– ein Päckchen Kaugummi

– ein Brillenputztuch

– eine Plastikhülle für den Studentenausweis o.ä.

Ich würde mal sagen, es hat sich gelohnt, dahin zu gehen. Nächstes Jahr mache ich das wieder – wie meine anderen Freunde.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Kitschautorinnereien – Update

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Auf Wunsch habe ich hier noch mal eine aktuelle Liste meiner Ergüsse zusammengestellt.

Zum letzten Mal minderjährig

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/zum-letzten-mal-minderjaehrig-teil-1/670170

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/zum-letzten-mal-minderjaehrig-teil-2/670175

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/zum-letzten-mal-minderjaehrig-teil-3/670251

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/zum-letzten-mal-minderjaehrig-teil-4/670429

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/zum-letzten-mal-minderjaehrig-teil-5/670543

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/zum-letzten-mal-minderjaehrig-teil-6/670599

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/zum-letzten-mal-minderjaehrig-teil-7/670611

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/zum-letzten-mal-minderjaehrig-teil-8/670650

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/zum-letzten-mal-minderjaehrig-teil-9/670664

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/zum-letzten-mal-minderjaehrig-teil-10/670716

Wo ist die Liebe hin?

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/wo-ist-die-liebe-hin-teil-1/671516

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/wo-ist-die-liebe-hin-teil-2/671633

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/wo-ist-die-liebe-hin-teil-3/671876

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/wo-ist-die-liebe-hin-teil-4/672051

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/wo-ist-die-liebe-hin-teil-5/672210

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/wo-ist-die-liebe-hin-teil-6/672460

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/wo-ist-die-liebe-hin-teil-7/673104

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/wo-ist-die-liebe-hin-teil-8/673352

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/wo-ist-die-liebe-hin-teil-9/673524

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/wo-ist-die-liebe-hin-teil-10/675167

Krümelmonster

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/kruemelmonster-teil-1/675310

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/kruemelmonster-teil-2/675322

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/kruemelmonster-teil-3/675371

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/kruemelmonster-teil-4/675377

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/kruemelmonster-teil-5/675397

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/kruemelmonster-teil-6/675411

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/kruemelmonster-teil-7/675413

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/kruemelmonster-teil-8/675417

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/kruemelmonster-teil-9/675471

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/kruemelmonster-teil-10/675487

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/kruemelmonster-teil-11/675513

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/kruemelmonster-teil-12/675540

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/kruemelmonster-teil-13/675571

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/kruemelmonster-teil-14/675587

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/kruemelmonster-teil-15/675604

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/kruemelmonster-teil-16/675627

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/kruemelmonster-teil-17/675647

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/kruemelmonster-teil-18/675667

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/kruemelmonster-teil-19/675702

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/kruemelmonster-teil-20/675714

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/kruemelmonster-teil-21/675738

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/kruemelmonster-teil-22/675763

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/kruemelmonster-teil-23/675805

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http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/kruemelmonster-teil-26/675854

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/kruemelmonster-teil-27/675952

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Bedeutungsschwanger

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http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/bedeutungsschwanger-teil-9/818781

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/bedeutungsschwanger-teil-10/832910

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/bedeutungsschwanger-teil-11/841005

http://www.neon.de/artikel/freie-zeit/literatur/bedeutungsschwanger-teil-12/850947

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin