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Schlagwort-Archive: stress

12 von 31

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Ich nehme mir ständig vor, dass ich wieder einmal an „12 von 12“ teilnehme, schaffe das aber nie. Da ich mir gleichzeitig aber denke, dass der eine oder andere vielleicht gerne mal sehen würde, wie ein normaler Tag so bei mir aussieht, mache ich jetzt einfach „12 von 31“ (also letzten Freitag^^). Let’s-a-go!

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

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Ausländer, Arbeit und andere Sachen

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Tagesordnungspunkt 1: Ausländer

Meine Winzlinge haben derzeit als Unterrichtsthema das Bundesland, in dem sie leben. Wie so viele Lehrbücher ist auch das, was sie dafür verwenden, schon ziemlich alt. Um genau zu sein: fast so alt wie ich. Zur Erinnerung, ich werde demnächst 27. Und damals waren Ausländer, insbesondere Flüchtlinge, eine – ich nenne das jetzt mal so – vergleichsweise seltene Erscheinung. In dem Buch wird noch erklärt, was Flüchtlinge sind, warum es sie gibt und so weiter – was heutzutage jeder weiß. (Wenn es auch manche ignorieren oder zum Anlass für Hetze nehmen…)

Tagesordnungspunkt 2: Arbeit

Liebe Eltern: Sicher könnt ihr eure Meinung haben, was die Arbeit von uns pädagogischen Mitarbeitern anbelangt. Die darf sogar eine andere sein. Aber: Bitte teilt das uns nicht mit, indem ihr uns absägen wollt wie irgendsoeinen untersten Firmenmitarbeiter in der freien Wirtschaft. Wir wollen euren Kindern wirklich nur helfen. Und bitte bitte bitte lasst bei euren Kindern nicht den Eindruck entstehen, ihr mieses Verhalten sei okay.

Tagesordnungspunkt 3: andere Sachen

Meine Gesundheit ist derzeit ziemlich angeschlagen. Letzte Woche habe ich mich mit einer Erkältung herumgeschlagen. Und schon seit Wochen spielt mein Blutdruck verrückt. Zu hoch! Mein Hausarzt sagte, das sei für eine junge Frau sehr ungewöhnlich. Aber hey, wenn meine Wirbelsäule schon so tut, als wäre ich älter, passt mein Blutdruck ja hervorragend dazu… hoffen wir mal, dass ich die Tabletten irgendwann nicht mehr brauche.

Auch sonst geht es mir gerade nicht wirklich gut. Meine Seele ersehnt die Sommerferien, und andere, die mich kennen, machen sich Sorgen, dass mir die viele Ruhe genau nicht guttun wird. Eins weiß ich nur: Ich brauche Kraft.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Endlich ist 2017 vorbei

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1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war dein Jahr?

Ich gebe nur deswegen noch eine 2, weil ich immer noch Leute habe, die an meiner Seite sind.

2. Zugenommen oder abgenommen?

Sehr hat es sich nicht verändert, denke ich… (Hoffe ich. Argh!)

3. Haare länger oder kürzer?

Mehr oder weniger gleich… irgendwie finde ich einfach, dass mir kurz vor schulterlang am besten steht.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Ich war wieder einmal beim Optiker und da wurde mir bestätigt, dass meine Sehkraft sich nicht verschlechtert hat.

5. Mehr Kohle oder weniger?

*wimmert leise*

6. Besseren Job oder schlechteren?

Unentschieden…

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

*wimmert lauter*

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Im Adventskalender von “Gekreuzsiegt” habe ich einen Schlüsselanhänger gewonnen. Allerdings kam der bis jetzt noch nicht an. Seltsam…

9. Mehr bewegt oder weniger?

Ungefähr 2,78 Prozent mehr.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Vier.

(Zählt ein Schleudertrauma als Krankheit oder als Verletzung?)

11. Davon war für dich die Schlimmste?

Ein extremer Skolioseanfall, der dazu geführt hat, dass ich teilweise kaum sitzen konnte und nur noch vor mich hingeweint habe.

12. Der hirnrissigste Plan?

Trotz Krankheit einen ganzen Tag lang unterwegs sein.

13. Die gefährlichste Unternehmung?

Da gab’s einige, aber es war wohl doch wieder die letzte Blutspende.

14. Die teuerste Anschaffung?

Letztlich wohl mein Bachelorabschluss, wenn mans so betrachtet…

15. Das leckerste Essen?

Ein Donut aus dem Supermarkt, in dem meine Mutter früher gearbeitet hat, 20. Januar 2017.

16. Das beeindruckendste Buch?

Wie ich es am 9. Januar 2017 schon angekündigt habe: „Der Junge muss an die frische Luft“ von Hape Kerkeling.

17. Der ergreifendste Film?

„Ich bin dann mal weg“.

18. Die beste CD?

Muse – Drones.

19. Das schönste Konzert?

Ich glaube, da gewinnen ganz knapp Max Raabe & Palast-Orchester am 4. Mai 2017 in Osnabrück. War mit meiner Mama da.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Mann.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Mann.

22. Zum ersten Mal getan?

  • online vorgebetet
  • einen akademischen Abschluss erlangt
  • Geschichten von mir eingesprochen
  • ein Instrument gekauft
  • Fan eines Mangas geworden
  • Kontaktlinsen gekauft
  • in Finnland gewesen
  • einen Kampfsportgrad erlangt
  • auf einem Festival gewesen (in Tateinheit mit: auf einem Festival gearbeitet, im Pressebereich eines Festivals gewesen, eine Band interviewt und ein Interview auf Englisch geführt)
  • mit Leuten hier aus dem Ort was unternommen
  • in der Heeder Gebetsstätte gewesen

23. Nach langer Zeit wieder getan?

  • in der Ostsee gebadet
  • jemanden aus dem Internet persönlich kennen gelernt
  • Kampfsport betrieben
  • in einer anderen Zeitzone gewesen
  • auf einer Hochzeit gewesen
  • in dem Ort gewesen, in dem ich 17 Jahre lang lebte
  • Nachhilfe gegeben
  • in einem Viersternehotel übernachtet
  • Ärger mit einem Kontrolleur gehabt

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Haufenweise Albträume, Krankheiten bei mir und anderen, der kleine Brand bei einer Nachbarin, Jobverlust, Unistress, Arschlöcher, Angst um meine Mutter, Stress mit dem Arbeitsamt, Trauer…

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Weiterzuleben.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Ein Buch.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Ganz liebe Post.

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Dein Körper ist ein Kunstwerk und sollte nur von einem Künstler berührt werden.“

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

Keine Ahnung, aber es war nicht halb so poetisch wie Nummer 28…

30. Dein Wort des Jahres?

Bachelor.

31. Dein Unwort des Jahres?

Ein bestimmter Name.

32. Dein(e) Lieblingsblogs des Jahres?

„Valerie und der Priester“ (wenn das zählt).

33. Verlinke deine Rückblicke der vorigen Jahre.

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/01/01/jahresruckblick-2011/

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/12/23/soundtrack-of-2012/

https://kitschautorin.wordpress.com/2013/01/01/2013-omfg/

https://kitschautorin.wordpress.com/2014/01/01/jahresruckblick-2013/

https://kitschautorin.wordpress.com/2015/01/01/2015-yeh/

https://kitschautorin.wordpress.com/2016/01/02/da-hat-man-sich-grad-mal-an-2015-gewoehnt/

https://kitschautorin.wordpress.com/2017/01/01/2017-endlich/

Mit freundlichen Grüßen und Wünschen für das Jahr 2018

Die Kitschautorin

2017, endlich

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1. Ganz grob auf einer Skala von 1 bis 10: Wie war dein Jahr?

2. Maximal.

2. Zugenommen oder abgenommen?

Gefuttert und ins Fitti gerannt, ich habe also keine Ahnung…

3. Haare länger oder kürzer?

Mehr oder weniger gleich… irgendwie finde ich einfach, dass mir kurz vor schulterlang am besten steht.

4. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Ich war vor einigen Wochen beim Optiker. Sofern ich die Brille aufsetze, habe ich 160 Prozent Sehkraft. Das ist ziemlich geil.

5. Mehr Kohle oder weniger?

Bis Mai EXTREM wenig, dann bekam ich einen neuen Job und es wurde mehr.

6. Besseren Job oder schlechteren?

Besser.

7. Mehr ausgegeben oder weniger?

Weniger, ich habe die Fahrschule endlich beenden können…

8. Dieses Jahr etwas gewonnen und wenn, was?

Im Adventskalender von “Gekreuzsiegt” habe ich ein nettes kleines Paket mit Keksen, Tee und Badeutensilien gewonnen. 🙂

9. Mehr bewegt oder weniger?

Ungefähr 2,78 Prozent mehr.

10. Anzahl der Erkrankungen dieses Jahr?

Drei oder so…

11. Davon war für dich die Schlimmste?

Bronchiale Überempfindlichkeit. Ich habe mir über Monate die Seele aus dem Leib gehustet und musste einen Inhaler benutzen.

12. Der hirnrissigste Plan?

*denkt nach* Ein etwas riskanter Spurwechsel, der dann auch völlig verdient zum Durchfall bei der praktischen Fahrprüfung geführt hat.

13. Die gefährlichste Unternehmung?

Die letzte Blutspende.

14. Die teuerste Anschaffung?

Der Führerschein… oh, boy…

15. Das leckerste Essen?

Den Preis müssen sich einer der hiesigen Italiener, ein Italiener in Berlin-Wilmersdorf und mein Mann miteinander teilen…

16. Das beeindruckendste Buch?

„Wenn dir das Lachen vergeht“ von Willibert Pauels.

17. Der ergreifendste Film?

Ehrlich gesagt, so richtig ergreifend fand ich dieses Jahr keinen.

18. Die beste CD?

Smokestack Lightnin‘ – „Stolen Friends – Recorded in Nashville“.

19. Das schönste Konzert?

Ich war dieses Jahr auf keinem Konzert.

20. Die meiste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Mann.

21. Die schönste Zeit verbracht mit?

Mit meinem Mann.

22. Zum ersten Mal getan?

Von einem Verkäufer unter Diebstahlverdacht gestellt worden. Verschiedene Gesellschaftsspiele gespielt. Einen Führerschein gemacht. Selbstständig Auto gefahren. Einen Comic im Blog hochgestellt. Meinen Namen in ein Buch bekommen. Ein Kloster besucht. Eine Predigt mitgeschrieben. Ein Handy-Zugticket gebucht. Diverse nicht jugendfreie Dinge.

23. Nach langer Zeit wieder getan?

Geschichten von mir online gestellt (und geschrieben). Eine Bachelorarbeit angefertigt. Mir einen Löffellistenwunsch erfüllt. Eine Draisinen- sowie eine Fährfahrt gemacht. Freiwillig Fisch gegessen. Nach Schleswig-Holstein und Berlin gefahren. An (und auf) der Ostsee gewesen.

24. Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Stress mit der Nachbarin, Unistress, die verpasste Jobchance im März, den Streit mit meinem alten Arbeitgeber, Rückenschmerzen, Kreislaufprobleme, Krankheiten bei mir und anderen, Fremdenfeindlichkeit, Trauer…

25. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Die Sinnhaftigkeit meiner Arbeit.

26. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Ein Armband.

27. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Ein Tablet. Ich habe es echt schwer, meine Finger da wegzunehmen. 😀

28. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

„Ich will mit dir zusammenbleiben.“ („Sie haben bestanden“ war aber auch nicht schlecht.)

29. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

So was Ähnliches wie in Frage 28…

30. Dein Wort des Jahres?

Führerschein.

31. Dein Unwort des Jahres?

Chemotherapie.

32. Dein(e) Lieblingsblogs des Jahres?

Die gute Erzaehlmirnix.

33. Verlinke deine Rückblicke der vorigen Jahre.

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/01/01/jahresruckblick-2011/

https://kitschautorin.wordpress.com/2012/12/23/soundtrack-of-2012/

https://kitschautorin.wordpress.com/2013/01/01/2013-omfg/

https://kitschautorin.wordpress.com/2014/01/01/jahresruckblick-2013/

https://kitschautorin.wordpress.com/2015/01/01/2015-yeh/

https://kitschautorin.wordpress.com/2016/01/02/da-hat-man-sich-grad-mal-an-2015-gewoehnt/

Mit freundlichen Grüßen und Wünschen für das Jahr 2017

Die Kitschautorin

Auslandsbericht

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Ich war bei meiner Familie.

Freitag

Papa hatte lange gearbeitet, Brüderchen auch und ich war acht Stunden unterwegs. Ergo entschieden wir uns dafür, in einem Schnellrestaurant einzukehren, nachdem sie mich vom Flughafen abgeholt hatten. Nur dass das Schnellrestaurant sein Kassensystem geändert hatte und gnadenlos unterbesetzt war. Ergo verdiente das Établissement die Bezeichnung „Schnellrestaurant“ gar nicht. Wir mussten sogar länger auf unsere Menüs warten, als es in den meisten normalen Restaurants üblich war.

Ich spreche kein Schwedisch, Papa musste die Bestellung also für mich erledigen. Er hatte mir nicht gesagt, dass es den Burger, den ich wollte, grundsätzlich im Menü gibt. Außerdem ahnten wir nicht, dass der „lyxshake“ eher Eis als Shake war. Folglich aß ich viel zu viel und saß am Ende vor einem halben Liter Blaubeereis. Brüderchen vermutete, dass die Bedienung nett sein wollte, weil wir so lange warten mussten.^^ Als ich dann endlich in der Wohnung meiner Eltern angekommen war, konnte ich nur noch ins Bett rollen.

Samstag

Brüderchen musste arbeiten, ich war also einen Großteil des Tages allein mit meinen Eltern. Wir diskutierten so lange über die Tagesplanung, dass ich mich irgendwann in einem Loriot-Sketch wähnte. Letztlich machten wir einen Ausflug zur Villa eines längst verblichenen schwedischen Prinzen. Dort sollte sich angeblich auch ein Restaurant befinden… in das man aber nur reinkam, wenn man vorher den Eintritt fürs Museum in der Villa geblecht hatte, wie wir nach einer Stunde Fußmarsch herausfanden. Ins Museum wollten wir ja eh, wir hätten aber gern auf die Stunde Fußmarsch verzichtet.^^

Das Museum war aber ganz interessant, man sah dort viele begabte Künstler, darunter den schwedischen Prinzen selbst. Ein Händchen für Inneneinrichtung hatte der Mann auch, ich hätte sein Studierzimmer gerne hier.^^

(Danach habe ich einige Postkarten gekauft und so ganz nebenbei erfahren, dass meine 20-Kronen-Scheine, die ich noch hatte, wegen einer Währungsumstellung quasi wertlos waren, juhu!)

Abends haben die Familie, inklusive wiedergekehrtem Brüderchen, und ich „Verschätzt noch mal“ gespielt. Kann ich sehr empfehlen. Ich vergaß auch nicht, vor Spielbeginn zu erwähnen, dass es einige Ab-18-Fragen gab. Schreckte aber niemanden ab, und Brüderchen ist ja auch seit einigen Wochen 18. 😀

Sonntag

Brüderchen musste schon wieder arbeiten. (Ich glaube, er ist viel fleißiger, als ich es in dem Alter war.) Meine Eltern und ich verbrachten den Tag daheim, abends ging es zum Bowlen. Brüderchen war von der Arbeit ziemlich kaputt und hat es trotzdem geschafft, besser zu bowlen als ich, wtf.

Montag

Rückflug. Mama hat sich netterweise freigenommen und mich bis zum Stockholmer Hauptbahnhof begleitet. Und mir eine Karte für den Zug zum Flughafen gekauft, kompliziertes Ticketsystem.^^ Am Flughafen selbst konnte ich einige interessante Beobachtungen machen. In der Hamburger Flughafenkapelle habe ich noch nie gesehen, dass sich ein Mann zum Schlafen hinlegt, anders als in Arlanda… aber hey, Religion soll den Menschen ja Entspannung verschaffen…

Ich war erst um viertel vor zehn zu Hause und musste heute direkt wieder arbeiten. Aber das war ganz okay.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Kurzes Lebenszeichen

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Tagesordnungspunkt 1: Bachelorarbeitsgabenkrams and shit

Hallo. Ich lebe noch. (Wen das nicht freut, der möge bitte diesen Blog verlassen.^^)

Am 31. Juli war offizielle Deadline für die Abgabe meines zweiten Bachelorarbeitsversuches. Abgegeben habe ich aber am 29. Juli, weil ich das Ding einfach weghaben wollte.

An dem Tag ging die Bachelorarbeit auch in Druck. Leider konnte ich sie nicht mehr persönlich im Prüfungsamt Erziehungswissenschaft abgeben, weil der Copyshop bei der Bindung Mist gebaut hat und erst eine halbe Stunde fertig war, nachdem das Prüfungsamt geschlossen hatte. Glücklicherweise hatte ich den Tipp mit der Poststelle der Uni bekommen und konnte sie da abliefern. So war ich nicht erneut darauf angewiesen, sie mit der Post zu schicken (was beim letzten Mal enorm schief ging) oder erst Montag abzugeben (ja, das wäre erlaubt gewesen).

Und jetzt beginnt die große Warterei. Ich hoffe einfach, dass ich diesmal bestehe. Wenn ich nicht bestehe, ist mein Leben erst mal zu Ende.

Tagesordnungspunkt 2: Urlaub and shit

Ich befinde mich seit dem 1. August offiziell für zwei Wochen in Urlaub. Ich weiß, dass man normalerweise bei einer neuen Stelle erst nach einem halben Jahr Urlaubsanspruch hat und im August bei mir an sich viel auf der Arbeit passiert, aber es musste einfach sein und es ging dann auch anstandslos durch. Die Zeit habe ich dann genutzt, um zwei nördlich von mir wohnende Freunde zu nerven besuchen. Ich fands sehr lustig, ich hoffe, mein Gegenüber auch.^^

(Ich finde es übrigens außerdem sehr lustig, wie ich trotz Urlaub immer noch arbeitsmäßig von Tagesordnungspunkten rede. Naja, egal.)

Tagesordnungspunkt 3: Twitterkrams and shit

Ein User, mit dem ich regelmäßig auf oben genannter Plattform kommuniziere, erwähnte mich dankend in seinem Werk („für die interessanten Twitterkonversationen“). Ähm, okay.

Mit freundlichen Grüßen

Die hier hoffentlich bald wieder öfter schreibende Kitschautorin

Fünfundzwanzig

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Ich habe in meinem Leben einige blöde Sachen erlebt. Krankheiten, Menschen, die einem das Herz rausreißen und 12 Jahre deutsches Schulwesen. Umso erstaunlicher ist es, dass ich die ganze Zeit überleben konnte, seit meine Mutter mich aus ihrem Bauch flutschen ließ. Wer es nicht weiß: Das ist heute genau 25 Jahre her. (Ja, ich werde jeden, der mir nicht gratuliert, tothaten.)

Dass ich ein Vierteljahrhundert alt bin, verdient wohl eine angemessene Würdigung und so veranstaltete ich eine Draisinenfahrt mit anschließendem Umtrunk bei mir daheim. Auf der Hinfahrt mussten wir alle noch durch ein Gewitter, aber das hatte sich beruhigt. Lustig war auch: Der Draisinenveranstalter hatte uns alle eine Viertelstunde früher hinbestellt und kam dann selber mit einer Viertelstunde Verspätung an. 😀

Nach an uns vorbeiwatschenden nassen Ästen, einer uns anfeuernden Nordwestbahn und einer Kiste Mischbier war die Draisinenfahrt beendet. Hat viel Spaß gemacht. Um Mitternacht bekam ich viele schöne Geschenke, den weltbesten Kuchen und „Die Partei hat immer Recht“ als Lied. 😀

Der einzige Tiefpunkt des Abends war der Bruder der Nachbarin, der einem meiner Gäste ein paar Zigaretten ausgegeben hatte und das offenbar als Grund betrachtete, sich selbst einzuladen, sich mit einigen Gästen anzulegen, an die Tür zu kotzen, seinen Abfall auf unseren Balkon zu fegen und eine meiner Tassen kaputtzuschmeißen. Naja, immerhin hat er die Kippen wieder weggefegt. Zwar nicht in den Mülleimer, aber ich bin mir sicher, dass man sie an der Stelle vom Busch nicht sieht…

Gegen Mittag war ich mit meinen Leuten noch frühstücken, und vor ein bis zwei Stunden sind dann alle gefahren. Ich weiß nicht, welcher Teufel mich geritten hat, Monsieurs Verwandtschaft zum Grillbuffet im örtlichen Gasthaus einzuladen, in einer halben Stunde sind sie hier… naja, man wird nur einmal fünfundzwanzig.

Oh, sehr schön ist es übrigens auch, wenn man sich Bekannte aus dem Internet einlädt, mit denen man sich dann einen Tag lang alle möglichen Spongebob-Sprüche an den Kopf wirft.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin