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Schlagwort-Archive: suchergebnisse

Bier und Bibliotheken

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Tagesordnungspunkt 1: Bier

Gestern Abend wagte ich mich zum ersten Mal seit keine Ahnung wann in die einzige Kneipe der Welt, in der mir das Bier schmeckt, und bekam Folgendes zu hören:

Wir müsssssn jez geeeeehn. Ssssorry, wir wolllln nichhh stöööören, aber du hassss schönes Haar.

Ähm, danke.

Tagesordnungspunkt 2: Bibliotheken

Dozent empfiehlt mir bestimmtes Buch. Ich gebe es in die Suchmaske meiner Unibib ein. Ergebnis: “ausleihbar, Verlust”. Da hat also entweder irgendein Assi das Buch verstellt, damit es kein anderer ausleihen kann (und ich dachte immer, so was machen sonst nur Juristen) oder eine Bibliotheksaufsicht hat ihre Arbeit nicht richtig gemacht. Was ich aber noch toller finde: Eine 60 km entfernte Uni, die zu den kleinsten Unis in Deutschland zählt (und, nebenbei bemerkt, so klein ist, dass sie erst vor drei Jahren die Online-Immatrikulation eingeführt hat), hat das Buch. Irgendwas läuft hier falsch.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

PS: Der Bereich der Uni, für den ich demnächst als Tutorin arbeiten soll, hat meinen Personalbogen verschlampt und ich darf alles noch mal ausfüllen resp. kopieren. Irgendwas läuft hier DEFINITIV falsch.

Geschützt: Sachen, die ich gefunden habe

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Lächerlicher Jugendschutz

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Ich höre gerne über diverse Videoplattformen Musik. Auf Youtube war das Lied, das ich suchte (“Everyone else has had more sex than me” von TISM), nicht zu finden – oder jedenfalls nur in irgendwelchen blöden Konzertaufnahmen oder stümperhaften Gesängen von Fans. Also suchte ich auf Dailymotion nach dem Lied. Und da sah ich etwas ziemlich Absurdes.

Die Seite nervte mich mit einem Familienfilter, der angeschaltet sei, weil einige Suchergebnisse nicht für Kinder geeignet seien. (Ich wunderte mich dann darüber, warum das Lied so schlimm sein sollte, fand dann aber doch einige Videos, die einen Schutz an sich noch halbwegs rechtfertigten). Um den Familienfilter auszuschalten, musste ich bloß auf einen Button klicken, um zu bestätigen, dass ich auch ja über 18 bin und das ganz bestimmt auch alles sehen darf. Ich musste mir nicht mal ein Konto erstellen.

Was ist das denn für ein blöder Jugendschutz? Der ist null wirksam, weil es genug Noch-nicht-Volljährige geben dürfte, die auf den Button klicken und dann ihren Weg zu Clips finden, die an sich nicht für ihre Augen bestimmt sind. Bei Youtube sieht es übrigens auch nicht viel besser aus. Da muss man sich zwar ein Konto erstellen, doch auch da kann man beim Alter leicht mogeln. Ich erinnere mich gerade an eine Begebenheit von vor einigen Monaten. Da suchte ich auf Youtube nach dem Lied “Velvet” von a-ha. Das offizielle Video weist einige leicht gruselige (aber nicht wirklich schlimme) Bilder auf. Ich bekam mehrere Ergebnisse und klickte das erste Video an, in dem das offizielle Video enthalten war. Es war erst ab 18 freigegeben. Da ich keinen Youtubeaccount habe, klickte ich auf das nächste Suchergebnis – und konnte das Video ohne Probleme sehen.

Ich frage mich, welch weltfremde Leute bei diesen Videoplattformen arbeiten. Die sollten wirklich mal ein bisschen Zeit investieren, um über wirksamere Schutzmaßnahmen nachzudenken.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin