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Schlagwort-Archive: terror

Meine Arbeit, oder auch nicht

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Was ich denke, was ich tue

Quelle: Nebaroth / deviantart

Was mein Mann denkt, was ich tue

Was meine Großmutter denkt, was ich tue

Quelle: gutezitate.com

Was der Onkel meines Mannes denkt, was ich mache

Quelle: AP / sueddeutsche.de

Was ich wirklich mache

Quelle: adhibeo.de

Oh, und das auch

Quelle: pushbikegirl.com

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Der andere Gottesdienst

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Die Gemeinde, in der ich mich demnächst taufen lasse, veranstaltet des Öfteren “andere Gottesdienste” – mit ungewöhnlichen Themen und Gästen von außerhalb. Heute waren einige Flüchtlinge aus Somalia dabei. Man sah Bilder aus ihrem Heimatland, die eindeutig klarmachten, warum die Männer geflüchtet waren. Sie erzählten, dass die meisten Menschen auf der Flucht nach Europa gestorben waren. Dass Familienmitglieder gestorben waren oder man nicht wusste, was mit ihnen war. Dass Italien sie zwar rein-, aber dann allein ließ. Trauer über den Verlust der Heimat. Eingewöhnungsschwierigkeiten.

Die Gesetzgebung besagt, dass Asylsuchende in dem EU-Land verbleiben müssen, in dem sie als Erstes ankommen. Wohin das führt, hat man bei den Flüchtlingen aus Somalia gesehen. Länder wie Italien sind total überfordert. Hier muss sich etwas ändern.

Etwas ändern muss sich auch daran, wie die Flüchtlinge, die es hierhin geschafft haben, hier leben. Ihnen fehlt so viel. Materielle Güter. Menschen, die ihnen helfen, Zeit zu vertreiben oder Amtsbesuche zu bewältigen. Sprachkenntnisse. In diesem Artikel von Anfang Januar steht einiges darüber: http://www.kirchenbote.de/content/unterricht-gibt-es-ehrenamtlich Sobald ich die Infos meiner eigenen Gemeinde online finde, stelle ich sie hier hoch. Sollte diesen Blogartikel jemand lesen, der helfen möchte: Meine Mailadresse steht im Impressum. Ich werde versuchen, die Hilfswünsche weiterzuleiten.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Demokratietheorien

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Gestern Nachmittag, in der Veranstaltung mit oben genanntem Titel, galt es, die Frage “Ist das Gemeinwohl wichtiger als das Wohl des Einzelnen?” zu diskutieren. Ein Diskussionsteilnehmer tat sich dadurch hervor, dass er sagte, Menschen, die sich weigern, ihre persönlichen Daten im Rahmen des Kampfes gegen den Terror offenzulegen, seien für eventuelle spätere Terroranschläge verantwortlich und würden ihr individuelles Wohl über das der anderen stellen. Außerdem benutzte er irgendwann das von mir sehr gehasste Wort “Gutmenschentum”. Ich frage mich, ob der Mensch auch nur einmal darüber nachgedacht hat, ob die vorsorgliche Speicherung von Daten Unschuldiger nicht auch das Gemeinwohl gefährdet, da es auch eine Art von Terror ist. Wobei… vermutlich nicht – der Mensch ist in der Hochschulgruppe der Jungen Union. (Hey, es gibt dort bestimmt auch intelligente Menschen – hab bis jetzt nur keinen gefunden.) Und: Das G-Wort zu verwenden, um alle Menschen zu diskreditieren, die jenseits der eigenen Meinung stehen, ist einfach nur ätzend. Oder, wie es jemand aus meinem Lieblingsforum mal ausdrückte: “Lieber Gutmensch als Dummmensch.”

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin