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Monatsarchiv: August 2016

Auslandsbericht

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Ich war bei meiner Familie.

Freitag

Papa hatte lange gearbeitet, Brüderchen auch und ich war acht Stunden unterwegs. Ergo entschieden wir uns dafür, in einem Schnellrestaurant einzukehren, nachdem sie mich vom Flughafen abgeholt hatten. Nur dass das Schnellrestaurant sein Kassensystem geändert hatte und gnadenlos unterbesetzt war. Ergo verdiente das Établissement die Bezeichnung „Schnellrestaurant“ gar nicht. Wir mussten sogar länger auf unsere Menüs warten, als es in den meisten normalen Restaurants üblich war.

Ich spreche kein Schwedisch, Papa musste die Bestellung also für mich erledigen. Er hatte mir nicht gesagt, dass es den Burger, den ich wollte, grundsätzlich im Menü gibt. Außerdem ahnten wir nicht, dass der „lyxshake“ eher Eis als Shake war. Folglich aß ich viel zu viel und saß am Ende vor einem halben Liter Blaubeereis. Brüderchen vermutete, dass die Bedienung nett sein wollte, weil wir so lange warten mussten.^^ Als ich dann endlich in der Wohnung meiner Eltern angekommen war, konnte ich nur noch ins Bett rollen.

Samstag

Brüderchen musste arbeiten, ich war also einen Großteil des Tages allein mit meinen Eltern. Wir diskutierten so lange über die Tagesplanung, dass ich mich irgendwann in einem Loriot-Sketch wähnte. Letztlich machten wir einen Ausflug zur Villa eines längst verblichenen schwedischen Prinzen. Dort sollte sich angeblich auch ein Restaurant befinden… in das man aber nur reinkam, wenn man vorher den Eintritt fürs Museum in der Villa geblecht hatte, wie wir nach einer Stunde Fußmarsch herausfanden. Ins Museum wollten wir ja eh, wir hätten aber gern auf die Stunde Fußmarsch verzichtet.^^

Das Museum war aber ganz interessant, man sah dort viele begabte Künstler, darunter den schwedischen Prinzen selbst. Ein Händchen für Inneneinrichtung hatte der Mann auch, ich hätte sein Studierzimmer gerne hier.^^

(Danach habe ich einige Postkarten gekauft und so ganz nebenbei erfahren, dass meine 20-Kronen-Scheine, die ich noch hatte, wegen einer Währungsumstellung quasi wertlos waren, juhu!)

Abends haben die Familie, inklusive wiedergekehrtem Brüderchen, und ich „Verschätzt noch mal“ gespielt. Kann ich sehr empfehlen. Ich vergaß auch nicht, vor Spielbeginn zu erwähnen, dass es einige Ab-18-Fragen gab. Schreckte aber niemanden ab, und Brüderchen ist ja auch seit einigen Wochen 18. 😀

Sonntag

Brüderchen musste schon wieder arbeiten. (Ich glaube, er ist viel fleißiger, als ich es in dem Alter war.) Meine Eltern und ich verbrachten den Tag daheim, abends ging es zum Bowlen. Brüderchen war von der Arbeit ziemlich kaputt und hat es trotzdem geschafft, besser zu bowlen als ich, wtf.

Montag

Rückflug. Mama hat sich netterweise freigenommen und mich bis zum Stockholmer Hauptbahnhof begleitet. Und mir eine Karte für den Zug zum Flughafen gekauft, kompliziertes Ticketsystem.^^ Am Flughafen selbst konnte ich einige interessante Beobachtungen machen. In der Hamburger Flughafenkapelle habe ich noch nie gesehen, dass sich ein Mann zum Schlafen hinlegt, anders als in Arlanda… aber hey, Religion soll den Menschen ja Entspannung verschaffen…

Ich war erst um viertel vor zehn zu Hause und musste heute direkt wieder arbeiten. Aber das war ganz okay.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

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Fun facts

Veröffentlicht am
  • Wenn ich tippe und die Enter-Taste betätige, tue ich das immer sehr doll und reiße danach meinen Arm nach oben.
  • Ich habe mal Nackenschmerzen vom Headbangen bekommen (für Interessierte: „Psycho“ von Muse).
  • Ich habe viereinhalb Jahre lang Klavier gespielt. Angefangen habe ich mit sieben Jahren, aufgehört mit elf. Damals war ich in der siebten Klasse und konnte mich gut damit herausreden, dass ich ja immer mehr Hausaufgaben bekam. (Aber wenn wir mal ehrlich sind, habe ich die eh nie gemacht.)
  • Ich habe mal mit dem Zug eine Reise durch drei Länder angetreten, nur, um einige Tage früher wieder zu Hause zu sein.
  • Ich habe für eine Kurzgeschichte mal eine Sexszene geschrieben zu einem Zeitpunkt, als ich noch gar nicht genau wusste, wie Sex geht.
  • Ich kann mir auf Schwedisch etwas zu essen bestellen. Mit etwas Glück verstehe ich dann auch die Rückfragen der Bedienung.
  • Ich greife sehr gerne Sachen, die auf dem Boden liegen, mit den Zehen.
  • Es gab mal einen Tag, an dem ich mich eine halbe Minute lang wunderte, wo genau ich war. Es war der Aufwachraum der internistischen Station eines Krankenhauses.
  • Ich bekam mal einen Job, weil ich als Erste auf eine E-Mail geantwortet habe. (Thunderbird ftw.)
  • Ich verbringe bereits mehr als die Hälfte meines Lebens schreibend.

So, das reicht erst mal. Wer noch nicht genug Futter hat, schalte Nickelodeon an und warte, dass die Spongebob-Folge mit der Geheimschachtel kommt.^^

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Kurzes Lebenszeichen

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Tagesordnungspunkt 1: Bachelorarbeitsgabenkrams and shit

Hallo. Ich lebe noch. (Wen das nicht freut, der möge bitte diesen Blog verlassen.^^)

Am 31. Juli war offizielle Deadline für die Abgabe meines zweiten Bachelorarbeitsversuches. Abgegeben habe ich aber am 29. Juli, weil ich das Ding einfach weghaben wollte.

An dem Tag ging die Bachelorarbeit auch in Druck. Leider konnte ich sie nicht mehr persönlich im Prüfungsamt Erziehungswissenschaft abgeben, weil der Copyshop bei der Bindung Mist gebaut hat und erst eine halbe Stunde fertig war, nachdem das Prüfungsamt geschlossen hatte. Glücklicherweise hatte ich den Tipp mit der Poststelle der Uni bekommen und konnte sie da abliefern. So war ich nicht erneut darauf angewiesen, sie mit der Post zu schicken (was beim letzten Mal enorm schief ging) oder erst Montag abzugeben (ja, das wäre erlaubt gewesen).

Und jetzt beginnt die große Warterei. Ich hoffe einfach, dass ich diesmal bestehe. Wenn ich nicht bestehe, ist mein Leben erst mal zu Ende.

Tagesordnungspunkt 2: Urlaub and shit

Ich befinde mich seit dem 1. August offiziell für zwei Wochen in Urlaub. Ich weiß, dass man normalerweise bei einer neuen Stelle erst nach einem halben Jahr Urlaubsanspruch hat und im August bei mir an sich viel auf der Arbeit passiert, aber es musste einfach sein und es ging dann auch anstandslos durch. Die Zeit habe ich dann genutzt, um zwei nördlich von mir wohnende Freunde zu nerven besuchen. Ich fands sehr lustig, ich hoffe, mein Gegenüber auch.^^

(Ich finde es übrigens außerdem sehr lustig, wie ich trotz Urlaub immer noch arbeitsmäßig von Tagesordnungspunkten rede. Naja, egal.)

Tagesordnungspunkt 3: Twitterkrams and shit

Ein User, mit dem ich regelmäßig auf oben genannter Plattform kommuniziere, erwähnte mich dankend in seinem Werk („für die interessanten Twitterkonversationen“). Ähm, okay.

Mit freundlichen Grüßen

Die hier hoffentlich bald wieder öfter schreibende Kitschautorin