RSS-Feed

Monatsarchiv: Mai 2016

Geschützt: Tischgespräch

Veröffentlicht am

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:

Schwere Prüfungen

Veröffentlicht am

Schwere Prüfung Nr. 1: Die Praktische

Gestern habe ich ja schon einen kurzen Eintrag dazu gemacht. Ich habe gestern die praktische Fahrprüfung Klasse B bestanden. Allerdings erst im zweiten Anlauf. Ich habe nur einen Fahrfehler, allerdings heißt der „Nervosität“. Beim ersten Versuch ließ ich mich davon ablenken, dass der Fahrlehrer und der Prüfer miteinander quatschten, fuhr beim Abbiegen auf den Busstreifen und lenkte panisch auf den Autostreifen. Klarer Fehler, durchgefallen.

Der zweite Versuch lief so einigermaßen, trotz Nervosität. Aber dann würgte ich, beim Anfahren nach der Gefahrenbremsung, den Motor ab. Und einmal fuhr ich geradeaus, wo der Prüfer mich angewiesen hatte, rechts abzubiegen. Und auf dem Einfädelungsstreifen vorm TÜV standen wir ewig herum…

  • Tja, Frau Kitschautorin, ich habe mir die Entscheidung nicht leicht gemacht, ob ich Sie bestehen lasse.
  • Bitte sagen Sie Ja!
  • *streckt Hand hin* Herzlichen Glückwunsch.

Das fand ich schon ein bisschen gemein, aber ich war viel zu glücklich, als dass ich ihm das wirklich übelnehmen würde. Jetzt wird man sehen, wohin mich meine erste selbstständige Autofahrt führt. Hauptsache, mir passiert nicht das, was Monsieurs Tante passiert ist – sie hat sich nach den ersten 300 Metern einen Nagel in den Reifen gefahren…

Schwere Prüfung Nr. 2: Mein Ex-Arbeitgeber

Ohne jetzt zu viel darüber sagen zu wollen, aber ich wusste schon früh, dass bei meinem nun ehemaligen Arbeitgeber einiges drunter und drüber geht. Dazu kommt jetzt noch, dass ich seit genau vier Wochen auf mein Gehalt aus der Anstellung als Honorarkraft warte. Informationen bekomme ich immer nur, wenn ich x Mal nachhake, und man hat mir mehrmals gesagt, das Geld müsse aber bald da sein, ist es aber nicht. Ich gebe den Leuten jetzt noch zwei Tage und dann setze ich einen schönen Brief auf.

Schwere Prüfung Nr. 3: Was man manchmal so liest

Aus beruflichen Gründen habe ich heute ein Stadtmagazin gelesen. In diesem gab es eine Anzeige von einem Verein, der Vorschulunterricht erteilt.

Leistungsdruck verspüren die Kleinen schon sehr früh, da die Entscheidung über die weitere Schullaufbahn bereits in der Grundschule fällt.
Und die Konsequenz daraus ist, dass man den Kindern schon vorm sechsten Geburtstag Wissen reinquälen will? Ich versteh’s nicht.
Mit freundlichen Grüßen
Die Kitschautorin

Wie man einen Fahrlehrer zum Lachen bringt

Veröffentlicht am

Fahrlehrer: Du schaffst das schon, werd einfach nicht nervös.

Ich: Das sagen Sie so einfach. Bei meiner Hochzeit war ich nicht so nervös.

Fahrlehrer: *lacht* Bei deiner Hochzeit warst du nicht so nervös? Dann sollte ich ja besser noch mal heiraten, anstatt weiter Prüfungen abzunehmen.

 

Letztlich war die ganze Nervosität aber umsonst:

Führerschein zensiert

Mit glücklichen Grüßen

Die Kitschautorin

12 von 12 mal anders

Veröffentlicht am

Seit Ewigkeiten nehme ich mir vor, bei „12 von 12“ teilzunehmen, und gestern habe ich das erste Mal rechtzeitig daran gedacht. Dummerweise habe ich momentan kein Smartphone (und die Digicam wird nur für wirklich besondere Anlässe benutzt). Also machen wir das heute etwas anders. 12 GIFs, die einigermaßen darstellen, was ich gestern so getrieben habe. (Und damit ihr keinen epileptischen Anfall bekommt, als Links.)

1 von 12

2 von 12

3 von 12

4 von 12

5 von 12

6 von 12

7 von 12

8 von 12

9 von 12

10 von 12

11 von 12

12 von 12

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Eheringe. BÄM!

Veröffentlicht am

Tagesordnungspunkt 1: Eheringe

Manchmal denkt man auch über die kleinen Dinge des Lebens nach. Vor allem, wenn man sich gerade um Wichtigeres kümmern sollte. Heute saß ich mit meiner Chefin, einer Kollegin und einer externen Person in einer Besprechung. Und während wir so vor uns hinbesprachen, bemerkte ich: Anders als ich trugen die Chefin und der Externe den Ehering links. Es ist ja manchmal so üblich, weil der linke Ringfinger näher am Herzen liegt. Ich hätte es selbst auch so gehalten, aber mein Mann wollte den Ring rechts tragen, haha.

Tagesordnungspunkt 2: BÄM!

Am Wochenende feierte ein guter Freund in seinen Geburtstag hinein und Teil der Party war ein äußerst witziges Spiel namens „Bäm!“ „Bam!“. Grob gesagt geht es darum, vorgegebene Lückentexte mit seinen Spielkarten möglichst witzig auszufüllen. Sehr random. Und manchmal auch sehr unanständig. Ich hoffe, ich kann es bald wieder spielen.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin

Neues auf der Arbeit

Veröffentlicht am

Seit drei Tagen habe ich einen neuen Job. Ich bin „pädagogische Mitarbeiterin im Bereich Flüchtlinge“ (lies: ich mache im Prinzip das, was eine Sozialarbeiterin macht, darf mich aber nicht so nennen, da ich keinen Studienabschluss habe). Arbeitsort ist eine Großstadt, in der ich lange gelebt habe, und da dann ein bestimmter Stadtteil. Gestern begab es sich nun, dass ich bei einem Sprachkurs vorbeischaute, der in diesem Stadtteil stattfindet. Drei Syrerinnen wollten Deutsch lernen und schlugen sich wacker.

Man kam auf Berufe zu sprechen, so auch auf den Beruf des Briefträgers. Eine Damaszenerin erzählte, dass sie keine Hausnummer hatte und die Post postlagernd verschickt wurde. Und das war auch schon vor dem Krieg normal.

Zu einem sehr bewegenden Moment kam es, als eine der Deutschlehrerinnen danach fragte, wie die Haare der Teilnehmerinnen sind und sich die Damaszenerin schließlich traute, ihr Kopftuch abzunehmen. Zwar waren nur Frauen im Raum, aber es ist trotzdem etwas Besonderes. Schließlich kannte sie mich ja gar nicht. Ich habe nichts dagegen, wenn Muslimas Kopftücher tragen, aber ich freue mich immer, wenn sie sich trauen, es nicht zu tragen.

Mit freundlichen Grüßen

Die Kitschautorin